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25.07.2010, 12:55Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
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25.07.2010, 13:01Inaktiver User
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25.07.2010, 13:36Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Ich glaube, dass ist einewiekeines persönliche Defintion

Ich seh das auch nicht so!
Ich kann mir auch vorstellen, dass er mir ihr zusammen geblieben wäre, wenn sie gewollt hätte, jetzt mit ihr Kinder hätte und dann viell. auch geheiratet.
Es gibt immer noch viele Menschen, die wegen Kindern heiraten.
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass sein plötzliches Reden vom Fehlen der Liebe das Einleiten einer Trennung war. Oder auch schauen, wie sie reagiert- kämpft sie, kämpft sie nicht?
Der letzte Mann mit dem ich zusammen war fing auch - allerdings nach 3 Monaten an - von Zweifeln zu reden. Wenn man diese ausspricht, dann macht man doch tatsächlich viel kaputt. Damit meine ich Zweifel an den Gefühlen sind ja manchmal bei vielen sicherlich da - in der Kennlernphase aber auch später. Das nimmt dem ganzen die Leichtigkeit, das Gefühl wirklich angenommen zu werden, das Gefühl sich auf den anderen verlassen zu können.
Ich habe dem Mann noch etwas Zeit gegeben, auch mit ihm über uns geredet und ich glaube, wenn ich sehr hart im Nehmen gewesen wäre, dann wären wir vielleicht gar noch zusammen. Aber nein - bei einem Mann der so etwas sagt, fühle ich mich doch nicht mehr sicher und geborgen.
Außer man spricht dann noch viel, entscheidet gemeinsam wie es weitergeht etc. Das ist bei den beiden nicht passiert und das finde ich erstaunlich. Vielleicht war es das erste tiefe Gespräch der beiden ... und danach war Schluss....Schade.
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25.07.2010, 13:38
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Hm.
Ich denke immer, das eine ist die Liebe, das andere ist die Beziehung.
Im optimalen Fall trifft beides zusammen.
Ich selber kann mir eine Beziehung ohne Liebesworte nicht vorstellen - wenn ich mit meinem Freund nicht über Liebe sprechen könnte, dann hätte ich das Gefühl, ich könnte über etwas für mich sehr wichtiges nicht reden, ich würde mich dann irgendwie eingeengt fühlen, als ob ein wichter Teil der Beziehung abgeschnitten wäre.
Aber davon jetzt mal ab - es geht in einer Beziehung, gerade in den entscheidenden Jahren zwischen 30 und 40, weiß Gott nicht nur um romantische Momente, sondern auch um Lebensplanung, Kinder oder nicht, Karriere oder nicht und wenn ja wie und wo...ich glaube, da ist nicht nur ein gegenseitiges Sich-Öffnen in Liebesfragen dran, sondern auch: Zähne auseinander, wenns um die Zukunft geht.
Dazu muß ich aber wissen - und ausdrücken können - wer ich bin und wie ich leben will.
Das, und den Mut, dazu zu stehen, kann mir auch kein Partner abnehmen, genauso wenig wie die Hartnäckigkeit, meinen Partner im Zweifelsfall zu fragen, ob er das mit den gemeinsamen Kindern gerade in einer romantischen Stimmung gesagt hat, oder ob ihm wirklich klar ist, was da auf uns beide zukommen würde.
Und ihn und MICH zu fragen: warum sind wir beiden eigentlich zusammen?
Beides hat vielleicht im vorliegenden Fall gefehlt - nicht nur die Liebeserklärungen, sondern auch die ganz banalen, konkreten Planungen.
Und so traurig so etwas ist, so menschlich ist es eben auch - Schoenbürzels Freundin steht letztlich, wie wir es doch alle irgendwann im Leben mal tun, vor der Aufgabe, ihr Leben so zu gestalten, wie es für sie am besten ist, auch wenn sich manche Träume eben nicht erfüllt haben. Ein Plan B muß her.
Ein zuweilen schmerzhafter, aber sehr natürlicher Prozeß - kein Grund, sich übermäßig mit Frust aufzuladen, aber wohl ein Grund, sich zu überlegen, wo denn nun die Reise hingehen soll.
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25.07.2010, 13:43Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Vielleicht verunsichert Dich darum die Geschichte Deiner Freundin selbst? Ich finde es auch eins zusammen zu sein und auch über Gefühle füreinander zu reden.
Damit meine ich keine Süßholz raspeln...
Ich bin selbst aber auch nicht so gut darin, meine Gefühle verbal auszudrücken .... es ist sicher auch ein bisschen Typsache.
Entwickelt ihr denn gemeinsame Pläne, habt ihr z.B. fest beschlossen zusammen zu bleiben?
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25.07.2010, 13:45Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Nein, so möchte ich mich nicht verstanden wissen. Ich hab das erklärt worauf ich das hier beziehe: dass nicht er ein Thema damit hat sondern sie.
Er hat ja jetzt Frau und Kinder, also liegt das Scheitern dieser ersten Beziehung für mich ganz offensichtlich nicht daran, dass er sich nicht binden oder einlassen kann und will, was ja hier unterstellt wurde.
Ich seh einfach nicht, dass er sie irgendwie getäuscht hätte. Vielleicht ist er ja auch einfach davon ausgegangen, dass das für sie so passt, wenn über Liebe nicht geredet wurde.
Vielleicht liebt er ja seine Ehefrau auch nicht, mag sein, aber entweder kann sie dann damit besser umgehen oder vielleicht empfindet er einfach anders für sie. Beides ändert nichts daran, dass es mit der Bekannten von Schönbürzel halt einfach nicht funktioniert hat und das nicht allein ihm in die Schuhe zu schieben ist, meiner Meinung nach. Gegangen ist ja sie.Geändert von Inaktiver User (25.07.2010 um 13:53 Uhr)
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25.07.2010, 14:07Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Hmm, aber das sehe ich auch nicht. Es kann ja sein, dass die Beziehung für ihn so wie sie war in Ordnung war und ihn die "fehlende Liebe" durch viele anderes aufgewogen wurde. Und dass er mit der damaligen Freundin eben auch das "ganze Programm" - Ehe, Kinder etc. durchgezogen hätten - schließlich hat sie sich ja getrennt.
Und genau das wird sie nicht mehr herausfinden können ... ob er das gesagt hat, um eine Trennung einzuleiten oder ob es für ihn nur ein Aussprechen dessen war, was er eben halt so empfand und so hätte weitergehen können.
>> Das mit dem Heiraten meinte ich nur so, weil wir das ja mal in einem anderen Strang diskutiert hatten und eben für mich eine verbindliche Entscheidung auch ohne Heirat stattfinden kann. Aber das müssen wir ja hier nicht erneut diskutieren.
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25.07.2010, 14:13Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Genau so meinte ich das. Schließlich könnte er sich genauso getäuscht fühlen, dass sie auf einmal alles hinschmeisst, obwohl sich an der realen Beziehung ja gar nichts verändert hatte.
Eine verbindliche Entscheidung kann es auch ohne Hochzeit geben, das seh ich schon.>> Das mit dem Heiraten meinte ich nur so, weil wir das ja mal in einem anderen Strang diskutiert hatten und eben für mich eine verbindliche Entscheidung auch ohne Heirat stattfinden kann. Aber das müssen wir ja hier nicht erneut diskutieren.
Aber Nichtssagen und Nichtheiraten ist für mich keine verbindliche Entscheidung.
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25.07.2010, 14:16Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Warum im Dunkel bleiben und raten ob man geliebt wird...warum nicht reden...auch noch nach Jahren wie sich der die andere fühlt?
Man sollte nie vermuten was der andere fühlt oder denkt, man sollte fragen.
Ibeth
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25.07.2010, 14:28
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Man muss ja nicht unbedingt jeden Tag Liebesgedichte verfassen, aber es gibt doch Situationen, in denen Liebesbekundungen einfach raus müssen

Oder auch Gespräche über die Gefühle und Wünsche des anderen...
Da müssen ja nicht zwingend die 3 berühmten Worte bei raus kommen,
aber man verbalisiert doch seine Gefühle...



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