Ich bin kaputt und habe definitiv zu viel Kaffee intus heute und - wie schon gesagt - sehe ich vieles eher pragmatisch. Man könnte auch sagen, ich bin so gar nicht intellektuell.
Jedenfalls geht mir gerade der Gedanke durch den Kopf, dass mit einem "Mann im Haus" vieles so viel einfacher ist. Wasserkisten hoch schleppen, Möbel aufbauen, der ganze Elektronik- und PC-Kram. Klar, können viele von uns auch, aber ich zumindest bin dankbar, wenn ich mich zumindest um das ein oder andere nicht selbst kümmern muss. Vor allem hieße das bei mir auch oft den Fachbetrieb anzurufen, weil mich Technik (inkl. Auto) nicht interessiert und ich mich unter Qualen einarbeiten müsste, wozu ich keine Lust habe.
Es gibt auch kräftige Frauen, aber ich bin es nicht und wenn ich etwas kaum einen mm bewegt kriege, habe ich es schon erlebt, dass die Männer so was dann einfach schultern und auf geht´s.
Ja, ich sehe da vieles von der praktischen Seite und bin froh, gemeinsam Arbeit weggeschafft zu bekommen.
Ich bin in Beziehungsdingen wohl wirklich ein einfaches Gemüt.
(Aber wohl nicht einfach genug, denn sonst hätte doch die erste Beziehung schon sicher gehalten.)
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02.08.2010, 21:10
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
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02.08.2010, 21:19Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.

Ist doch in Ordnung. Aber Du würdest ja auch nicht jeden nehmen, oder?
Irgendetwas besonderes wird Dein Freund ja doch für Dich haben, oder?
Nicht jeder macht halt goße Worte oder führt Beziehungsgespräche.
Mein Ex-Freund war auch eher der Typ - Planer, Macher, gemeinsam Dinge auf die Beine stellen. Das hat auch Verbindung geschaffen, gereicht hat es aber in unserem Fall auch nicht.
Wenn es gut 'läuft' Und man sich sicher fühlt muss man es vielleicht auch gar nicht immer thematisieren?
Ich bin auch kein großer Redner, aber ich denke in so bestimmten Momenten in denen man sich nahe ist (und wenns im Bett ist) da redet man doch fast automatisch auch darüber, dass man sich gerne hat, oder?
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02.08.2010, 23:08
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
ich denke mir diesen Kommentar hast Du nicht nur mir geschrieben sondern auch fuer die Freundin von schoenbuerzel (?).
Denn sie hat ja letztendlich auch eine Entscheidung getroffen, naemlich aus der Beziehung zu gehen.
Ob man allerdings in einer Beziehung bleiben kann wo solche Worte fallen "habe Dich nie geliebt". Kommt auch auf die Situation an wo diese Worte gefallen sind, und auf den Tonfall. Ist dies kalt und haemisch und herablassend gesagt worden von diesem Mann?
Ist davon auszugehen, denn wie sollte so eine Aussage denn nett gemeint sein.
Ich hab selbst schon einiges einstecken muessen an negativen Kommentaren, aber so eine Aussage jedenfalls noch nicht.
Bist ein Loser, liebe Dich zwar aber nur als Freund, lass mich endlich gehen und alles moegliche. Aber da muss man durch und auch lernen sich verbal zu wehren, sich auseinandersetzen zu koennen, wenn man es anders sieht oder sieht dass der andere seine eigene Schwaeche versucht auf einen selbst zu projizieren, also Dinge umgedreht darstellt wie es in Wirklichkeit ist usw.
Also ich sehe es so wie bei meiner einen Freundin. Ihr Mann muss heftig mit ihr arbeiten, das hat er sich so nicht vorgestellt glaube ich. Ich denke dieser Mann von schoenbuerzel's Freundin hat es vorgezogen nicht zu arbeiten an der Beziehung sondern ihr an den Kopf zu knallen "hab Dich nie geliebt".
Nun, ist halt Arbeitsverweigerung. Fuer mich ist das Scheitern an und in einer Beziehung. Nicht gerade das was ich mir ertraeume oder vorstellen koennte, fuer mich selbst jetzt, beziehungsmaessig.
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02.08.2010, 23:40
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Ich habe vier Männer in meinem Leben geküsst und bin 36.
Ja, ich würde schon sagen, jeder dürfte es nicht sein
.
Wir reden aber wirklich selten über uns im Sinne von Gesprächen über Gefühle, da wir einfach 1000 Themen haben, über die wir diskutieren. Jeden Tag gibt es Neues zu bereden.
Überhaupt bin ich der Ansicht, dass sich eine gute Beziehung daran zeigt, dass man noch nach Jahren einen Abend wunderbar ohne Fernseher miteinander verbringen kann - einfach auf der Couch oder am Esstisch miteinander redend. Die Abende, wo der Fernseher läuft, beschränken sich bei uns auf sportliche Großereignisse. Das war´s dann aber auch schon.
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03.08.2010, 00:12Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Stimmt, Männer können schon auch praktisch sein
. Und wenn ein Mann diese "männlichen" Eigenschaften hat und sie der eher Frau fehlen, ergänzt sich das und macht das Leben auf manchen Ebenen vielleicht etwas leichter.
Aber das allein wäre wohl kein Grund, vieles kann man doch selbst, wenn man es will oder man bittet Freunde um Hilfe oder bezahlt entsprechende Fachleute.
Das finde ich auch sehr wichtig und schön
.
Dies Gespräche über Beziehungsansichten und Gefühle führe ich übrigens auch nicht allzu oft. Wir haben ebenfalls viele andere Themen. Es ist auch nicht so, dass ich ständig über Beziehungen nachdenke. Das ergibt sich eher aus Diskussionen wie dieser hier oder wenn mir eine Veränderung bewusst wird.
Früher haben wir häufiger über unsere Vorstellungen von Beziehung gesprochen. Das fand ich schon wichtig. Auch mehr über Gefühle. Für mich gehörte das zum Kennenlernen im weitesten Sinne.
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03.08.2010, 12:32
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Vielleicht hätte ich dies auch machen sollen.
Meine ersten beiden Partnerschaften scheiterten an meinem fehlenden Kinderwunsch. Beim ersten Freund ging die Beziehung deshalb mit 21 auseinander, mit dem Zweiten 4 Jahre später.
Meine dritte Partnerschaft scheiterte daran, dass er sich sexuell aushäusig betätigte. Da er dies von Anbeginn der Partnerschaft an tat, hätte ich dies womöglich herausfinden können, wenn ich auf Gespräche über unsere Beziehung bestanden hätte. Da ich den Eindruck hatte, die Beziehung liefe gut, sah ich keinen Grund, herum zu rühren.
Bei meinem jetzigen Partner bin ich jedenfalls schon mal so weit, dass geklärt ist, dass er keinen Kinderwunsch hat und nicht heiraten möchte. Während ich mittlerweile so weit bin, dass ich mir die Ehe mit ihm sehr gut vorstellen könnte...... Er war mit seiner Ex-Freundin mehr als 15 Jahre ohne Trauschein zusammen. Ich denke und hoffe, dass es also nicht speziell an mir liegt, dass er nicht will.....
Na ja, ich muss aber auch ehrlich bleiben. Ich ziehe bisher nicht mal mit ihm zusammen (Hauptgrund sind seine zwei Dutzend Papageien und der damit verbundene Lärm und Dreck), also sollte ich wohl auch nicht an Ehe denken.
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03.08.2010, 13:06Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Ja, so etwas meine ich.
Vieles kommt aber glaube ich auch durch Notwedigkeit auf den Tisch oder durch Anregungen von außen, bzw. teilweise auch ganz automatisch im Verlauf der Beziehungsentwicklung. Gespräche über Gefühle zum Teil auch im konkreten Fall, wenn man sich verletzt oder besonders gut getan hat. Einiges kann man ja vorher gar nicht wissen. Oder Annahmen und Empfindungen, die man hatte, verändern sich.
Das alles gehört für mich zum Kennenlernen, ist für mich aber kein Prozess, den man schnell während der Beziehungsanbahnung abwickeln kann, indem man sich dem anderen erklärt (über bisherige Vorstellungen, Bedürfnisse und Wünsche kann man sich natürlich trotzdem austauschen). Zumindest bei mir geht das nicht, weil sich einige Dinge erst mit der Beziehung selbst verändern.
Wenn er sagt, dass es nicht an dir liegt, würde ich ihm glauben. Bei mir als "Ehegegnerin" sind solche Aussagen jedenfalls ernst gemeint.
Manche Ehepaare haben ja auch getrennte Wohnungen.
Oder vielleicht bezieht ihr irgendwann ein größeres Haus gemeinsam. Mit extra Papageienzimmer oder so.
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03.08.2010, 13:10Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
So und so ist eine Beziehung ja nichts statisches, deshalb wundert es mich umso mehr, dass die intensiven Gespräche der Anfangszeit oft so schnell aufhören. Es reicht ja nicht, sich einmal kennenzulernen und dann weiß man alles für alle Zeit. Mir ist auch unerklärlich wie man meinen kann, seinen Partner in- und auswendig zu kennen.
Wenn man liest, dass langjährige Paare im Durchschnitt weniger als 5 Minuten am Tag miteinander reden, dann ist für mich tatsächlich "alles gesagt" - auch über die Beziehung an sich.
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03.08.2010, 13:28Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Ja genau, das denke ich auch
.
Ich habe noch nicht einmal den Anspruch mich irgendwann selbst ganz und für immer verlässlich zu kennen
. Bei einem Partner käme ich gar nicht auf die Idee.
Das klingt traurig. Ich würde das nicht wollen und für mich hört sich das unter anderem nach dem an, was ich mir unter einer bequemem, rein vernünftigen Beziehung vorstelle. Kaum Austausch und Kontakt, wenig Reibung, kein Wachsen usw. (Natürlich kann meine Vorstellung auch falsch sein)
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03.08.2010, 13:31Inaktiver User


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