Ich glaube das ist keine Frage des Alters, mir rollen sich auch die Fussnägel ein wenn ich diese Schmatz- und Sauggeräusche höre - iiiiiiiiiihhhhhhhAm schlimmsten ist wenn man sich im Zug oder Flugzeug diesen Geräuschen, weil Knutschpärchen direkt hinter/neben/vor einem, diesen geräuschen nicht enziehen kann.
Ich hasse auch laute Schluckgeräsche und es ist mir sehr peinlich wenn ich selbst laut schlucke.
Zu "ich liebe dich" - ich habe ehrlich gesagt ein Problem dass meinem Partner zu sagen - obwohl ich ihn liebe. Einmal hat er es zu mir gesagt, dass fand ich rührend weil es ihm wirklich so von Herzen rausgerutscht kam. Ich habe es ihm auch schon gessagt - aber ich schäme mich dabei irgendwie wiel ich finde dieser Satz klinkt so kitschig und auch abgedroschen - er wird mir einfach zu häufig im Fernsehen verwendet, oder am Telefon wenn der andere sich dann dieses "ich dich auch" abringen lässt.
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27.07.2010, 08:21Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
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27.07.2010, 08:39
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Hallo marimekko,
ich oute mich: Auch mich stören sogar diese Schmatz- und Sauggeräusche "in echt", also nicht mal um das 10fache verstärkt wie im Fernsehen.
Ich glaube, wir haben da einen Schaden, da diese Lebensäußerungen völlig natürlich sind
. Sexualität ist etwas völlig Normales und wir sollten schon über uns nachdenken, wenn wir akustische Hinweise auf sexuelle Handlungen nicht verkraften.
Auch mich stören lautes Schlucken, schniefen, röcheln, Spucke durch die Zähne ziehen und vieles andere mehr. Vielleicht kommt das daher, dass ich schon eine ganze Weile im eigenen Büro arbeite und es nicht mehr gewohnt bin, andere Leute zu hören, die alle möglichen Geräusche machen.
Ganz schlimm finde ich auch permanente Handygespräche neben oder vor mir im Zug, ebenso gewehrsalvenmäßige Gespräche in einer fremden Sprache (es gibt Sprachen da höre ich nur rattatta-rattatta
), oder auch permanentes Flüstern, auf dass sich mein Gehirn irgendwie automatisch konzentriert. Kurz: ich habe auf Reisen nur noch Stöpsel im Ohr.
Was das "ich liebe dich" angeht, so mag ich mich täuschen, aber dieses ständige "ich dich auch", was man so bei den Handygesprächen mitbekommt, lässt mich zweifeln, ob der Sprechenende dies jedes Mal reflektiert, oder aus Gewohnheit plappert.
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27.07.2010, 09:42
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Oder eben um einen nicht gerade unwahrscheinlichen Super-GAU zu vermeiden,
sollte nicht wie aus der Pistole geschossen diese Antwort kommen
Woraufhin das alles (also der Satz, die Beziehung, die Gefühlslegastheninie und offenbar gestörte Liebesfähigkeit des Zögerers) noch am Handy SOFORT bis zum Erbrechen durchdiskutiert werden muss.
Super-GAUs können übrigens auch schon bei kurzem zögern oder zu leise und die nötige Inbrunst und Überzeugungskraft vermissen lassenden, zurückhaltend kommunizierten "ich dich auch"s eintreten...


@Ibeth
Zum reparierten Auto.
Nein, sicher das allein kein Liebesbeweis.
Hingegen wird ein gelegentlich oder jetzt mal wieder für angebracht und zweckdienlich befundenes "ich liebe dich (doch)" trotzdem oftmals bereitwilligst geglaubt und als hinlänglich ausreichender Liebesbeweis anerkannt,
obwohl der, in diesem Falle Mann, das Auto nicht repariert (obwohl er es könnte), die Partnerin im Alltag gleichgültig, abwertend oder nachlässig behandelt.
Selbst fremdgehen, anlügen und eine runterhauen wird dann während des flehentlichen um entschuldigung bettelns mit einem "ich liebe dich, bitte komm zurück, es tut mir ja so leid!" gekrönt-
und leider oftmals geglaubt.
Das ist doch echt merkwürdig, oder?
@ewk
Was das "über Gefühle reden" betrifft stimme ich dir weitestgehend zu. Man möchte und sollte beizeiten wissen woran man ist, auch ein gelegentliches updaten kann sinnvoll sein
Bei uns gab es mal eine trennungssituation, wo dann mal ganz klar gesprochen wurde, warum man die Beziehung noch/wieder will. Und warum es jetzt der und kein anderer sein muss.
Wär mein Mann da mit einem stumpfen:
"na, weil ich dich so liebe, was'n sonst" gekommen,
hätte ich starke zweifel an der Fortführung gehabt.
Statt dessen kam eine nicht enden wollende Liste meiner (positiven)Eigenschaften *schmeichel*, dicht gefolgt von nicht minder überzeugenden Argumenten, warum diese in Kombination mit den seinen eine so wunderbare und einzigartige Komposition ergeben,
dass wir ohneeinander schwerlich glücklich werden könnten.
Auch wenn wir uns jetzt natürlich etwas mehr Mühe geben müssen (als vorher), dieses sagenhafte Potenzial auch zur Entfaltung zu bringen
Ich muss sagen- das fand ich toll.
Und vor allem so...nachvollziehbar.
Besser noch- damit kann man echt arbeiten.
Ich mein, "ich liebe dich", was sagt das aus?
Wie übertragbar und vor allem- wie flüchtig ist das?
Denn wen ich heute "liebe", den kann ich (aus eigener Erfahrung sprechend
) morgen ziemlich nervtötend finden.
Ein "du kennst mich besser als jeder andere und schaffst es, mit meinen Schwächen umzugehen und diese innerhalb und außerhalb der Beziehung zu nivellieren", "ich vertraue dir total" und "du kochst besser als meine Mutter!" nimmt man eben nicht mal so einfach zurück, weil das nämlich Tatsachen sind, die länger Bestand haben als bis zum nächsten Ehekrach
Geändert von Viscacha (27.07.2010 um 09:46 Uhr)
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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27.07.2010, 09:56Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Na, in diesem Strang lernst Du doch aber, dass Du da lieber mal nachfragen solltest.
Vielleicht heißt das ja formuliert bei ihm auch, ich hab' Dich nie geliebt... Aber Vorsicht, tust Du es nicht, willst Du es nicht wissen, tust Du es, bist Du selbst dran schuld, wenn Du nicht schon früher nachgefragt hast.... *ironieaus*
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27.07.2010, 10:08
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Uli, warum so ironisch?

Genau das habe ich ja getan - vom ersten Tag an mit ihm über Gefühle gesprochen...
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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27.07.2010, 10:37
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
@ schoenbuerzel
Ich bin mir nicht sicher, ob Deine Bekannte wirklich weiß, was sie will.Meine Bekannte war bis vor einigen Jahren rd. 4 Jahre mit einem Mann zusammen. Sie sagt, dass sie ihn geliebt hat, sehr zufrieden in der Beziehung war, sie gleiche Interessen und Lebensziele verbanden, sie miteinander lachen konnten, aber auch ernste Themen durchstanden. Auch der gemeinsame Kinderwunsch war Thema, sie war damals 36, wird nun bald 40.
Sie behielt ihre Wohnung, war aber meist bei ihm. Er verdient recht gut, sie hat es schön bei ihm gehabt. Sie verdient als Krankenschwester nicht so sehr viel.
In einem Gespräch muss er dann gesagt haben, dass er sie sehr schätzt, achtet, auch mag und sie nett findet. Aber dass er sie nicht liebe, auch am Anfang der Beziehung nie verliebt war.
Ums abzukürzen: Die Bekannte war total fertig, nahm sich für ein paar Wochen eine Beziehungsauszeit, war auch bei einer Psychologin in der Zeit und trennte sich schließlich.
Sie wollte keinen Lebenspartner, der sie nicht liebt.
Seither ist sie Single geblieben, die beidseitige Liebe blieb aus, der Kinderwunsch unerfüllt, sie arbeitet viel für ihren Lebensunterhalt und lebt dennoch sehr bescheiden.
Nun sagt sie eben, hätte sie nochmal die Wahl, wäre sie wohl geblieben. Sie sagt, so viele Beziehungen, die in Liebe begannen, würde schlimm enden. Sie hätte die Chance gehabt, eine harmonische Beziehung weiter zu führen.
Ihr Ex hat übrigens vor zwei Jahren geheiratet und es wurden Zwillinge geboren. Nach der Trennung hatte er nicht versucht, sie zurück zu gewinnen.
Wenn es ihr nur um eine harmonische Beziehung geht, dann reicht auch eine Beziehung, die auf Freundschaft und Vernunft aufgebaut ist. Ihr aber ging es ganz offenbar darum, auch geliebt zu werden, das ist ein ganz wichtiger Bestandteil ihrer Vorstellungen von einer Beziehung. Sonst hätte sie unter seiner Aussage, er hätte sie nie geliebt, nicht so gelitten und sich daraufhin getrennt.
Dieser Mann hat mit ihr keine Kinder gewollt, als sie zusammen waren. Ich denke, daran hätte sich auch nichts geändert, wenn sie zusammen geblieben wären. Vermutlich hätte er die Frage rausgezögert, bis es bei ihr zu spät gewesen wäre. Sie hätte also auch in Bezug auf den Kinderwunsch nichts gewonnen, wenn sie bei ihm geblieben wäre. Dass der Mann nicht grundsätzlich was gegen Kinder haben hatte, zeigt ja die Tatsache, dass er mit einer anderen Frau sehr wohl eine Familie gegründet hat.
Was hat sie also verloren? Ein bequemes, finanziell abgesichertes Leben an seiner Seite.
Was hat sie durch die Trennung gewonnen? Die Chance, einen Mann zu finden, der sie liebt! Und eventuell auch die Chance, dass dieser Mann mit ihr eine Familie gründen will.
Nur die Tatsache, dass sie diesen Mann bisher noch nicht gefunden hat, sollte sie den Schritt der Trennung nicht bereuen lassen.
Ich finde, sie sollte sich nicht wegen Torschlusspanik dazu hinreißen lassen, eine Entscheidung zu bereuen, die für sie von ihren Ansprüchen an eine Beziehung her völlig richtig war.
Ich persönlich würde mich übrigens auch von einem Mann trennen, der mir nach Jahren plötzlich mitteilt, er habe mich nie wirklich geliebt. Und ich würde ihn fragen, warum ihm das verdammt noch mal nicht früher aufgefallen ist!Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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27.07.2010, 10:43Inaktiver User
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27.07.2010, 11:07Inaktiver User
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27.07.2010, 11:10Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
wo steht das denn?
und das hätte sich ja ziemlich schnell klären lassen.
jetzt hat sie aber nichts von allem - insbesondere keine Kinder.Wenn es ihr nur um eine harmonische Beziehung geht, dann reicht auch eine Beziehung, die auf Freundschaft und Vernunft aufgebaut ist. Ihr aber ging es ganz offenbar darum, auch geliebt zu werden, das ist ein ganz wichtiger Bestandteil ihrer Vorstellungen von einer Beziehung.
sie wollte als Familie leben - und sie lebt alleine.
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27.07.2010, 11:43Inaktiver User
AW: ...dann würde ich auf die Liebe verzichten.
Nicht geliebt hört sich nach nicht gewollt an...so zu sagen zweite Wahl.
Ich bin natürlich auch ein Mensch wo sich Sex ohne Liebe nicht vorstellen kann...und eine Ehe ohne Liebe, unmöglich.
Mit dem wissen das der Mann die Frau nie geliebt hat...wäre sie vielleicht nie zurecht gekommen.
Ibeth




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