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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    hallo ladies & paul.
    hier gehts ja ab. ich bin ganz weit weg, beruflich, und hatte vorher nicht die kraft, was zu schreiben. morgen fliege ich wieder nach hause. ich lese aber immer mit, wie es euch ergeht.

    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    Sicher, so kanns laufen und so läufts auch oft - da gilt es eben, nach vorne zu schauen. Wie dir aber auch gelingt mir genau das aufgrund eines stinknormalen Alltags noch nicht immer so gut - das scheint eher mein Problem zu sein, obwohl ich sehr stark und mit einigen schönen Aktivitäten dagegen angehe, schon seit Monaten. Es kommt noch nicht der alte Enthusiasmus auf bei mir.
    elwyn, ich glaube, dass dir in deinem leben einfach irgendwas fehlt. auch dein obiger beitrag fühlt sich beim lesen so an. irgendwas ist dir verlorengegangen, etwas glitzerndes, spannendes, sinnstiftendes, spaß machendes. zumindest vermute ich das mal. deswegen konnte dein "bekannter" auch in diese bresche springen. ich nenne ihn mal nicht deinen freund, denn ein solcher verhält sich ja ganz anders. fast alle, die hier beschrieben werden, sind mit ihrem (unangemessenen) verhalten euch gegenüber eigentlich gar keine freunde. es sind eher sowas wie "prokjektionsflächen". paul hat es mit "platzhalter" so ähnlich beschrieben.
    dieser "freund" z. b. versprach wahrscheinlich, etwas spannung und abenteuer in dein leben zu bringen (ich meine jetzt nicht körperlich, sondern wieder jung sein, was erleben, sich selbst wieder mehr spüren etc.)

    Das bestätigt aber meine Einschätzung von seinen zwei Baustellen. Irgendetwas stimmt nicht aus meiner Sicht.
    Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass seine Beziehung nicht stimmt, aber ich gehe felsenfest davon aus, dass dieser Mann Bestätigung von aussen braucht und sucht.
    na klar braucht er das. das dünstet auch durch die früheren beschreibungen hindurch. er sucht sich jemanden, der nach einer trennung am boden ist. solche menschen kann man besonders leicht beeindrucken und für sich gewinnen. man muss dazu weniger "tun" oder "sein" als bei menschen, die mitten im leben stehen. vielleicht kann man auch nicht mehr tun oder sein, eben weil man selber so auf die bestätigung von außen angewiesen ist. ich möchte an dieser stelle noch mal auf meinen beitrag #332 verweisen...

    Für dich ist das ein, wenn auch schmerzhaftes, Signal, sich emotional da unbedingt noch mehr abzuseilen.
    korrekt. wunschbild und wirklichkeit klaffen hier immer weiter auseinander. mit solchen leuten verschwendet man kostbare energie und blockiert sein eigenes leben in gegenwart und möglicherweise auch zukunft. nicht gut.

    Wenn sich das zu deinen Ungunsten verschiebt und du nur über seine Baustellen kurbelst, such dir sofort und massiv andere Inhalte.
    ja, ich habe das auch mal gemacht, intensiv und ausführlich. bis ich irgendwann merkte, dass ich auch vor meiner eigenen tür was zu kehren habe. meist kurbelt man exzessiv über andere, wenn man vor sich selbst flüchtet, behaupte ich. irgendwann habe ich den besen dann in die hand genommen, war natürlich auch in einer krisensituation.

    Zitat Zitat von regenwetter Beitrag anzeigen
    langsam glaube ich wirklich, dass dieser Energieschub anhält und das Schlimmste vorüber ist. Ich vermute tatsächlich, dass ich seit dem vergangenen Sommer, als mir mein Freund eröffnet hat, dass es diese Frau gibt, nicht nur die Enttäuschung darüber verarbeiten musste, sondern dass da gleichzeitig vieles mehr hochgekommen ist (die letzte Trennung und die Erkenntnis, wirklich Single und damit zum ersten Mal seit vielen Jahren ganz auf mich allein gestellt zu sein). Und langsam, langsam geht es vorwärts.
    regenwetter, das hört sich ganz, ganz toll an. ich kann es direkt nachfühlen. aufgestauter schlamm in einem kommt hoch und macht den weg frei. das ist am anfang sauanstrengend, aber es lohnt sich so sehr. du klingst auch so stabil. das heißt ja nicht, dass man nicht noch (ggf. ein jahr oder mehr, ggf. auch weniger) über vergangene verluste trauern dürfte. in deinen zeilen schwingt schon wieder optimismus und ein blick nach vorne mit. das freut mich total für dich! irgendwann musst du deinen nicknamen ändern.

    Zitat Zitat von junebug71 Beitrag anzeigen
    Jetzt will er sich Montag melden und was ausmachen. Hab gesagt: Ja okay. Das war doof
    hi june. macht aber nix. du bist nur dir selbst gegenüber verpflichtet, und du hast jetzt einen wichtigen und richtigen entschluss gefasst. dieser mann tut dir nicht gut. und ich möchte fast wetten, dass er es genießt, dass du nicht so schnell von ihm loskommst, denn das spürt er ja nicht nur, das ist ja teil seines bekloppten nähe-und distanz-tanzes. anders würde das ja gar nicht funktionieren. ich habe zu diesem thema übrigens aus eigenem leidensdruck heraus einmal ein, wie ich finde, sehr gutes ratgeberbuch gelesen, "nah und doch so fern" (carter / sokol). kann ich allen nur empfehlen, die unter der distanz ihres gegenübers leiden, sich aber dennoch nicht freimachen können. denn du hast vollkommen recht: es gehören immer zwei seiten zu einer beziehung (wie auch immer geartet), den einen, der distanziert ist, und den anderen, der die distanz mitmacht, anstatt sich aufzumachen und das zu suchen, was er eigentlich braucht und sich wünscht. ich stelle es mir so vor, dass man, so lange man bei sich selbst nicht genügend aufgeräumt hat, durch gefühle für einen völlig unpassenden partner an diesen geklebt wird. bis man sich von ihm losreißt. hat man erst diesen willen und diese kraft, den klebrigen widerstand zu überwinden, ist man auch stark genug, sich von diesem gegenüber zu lösen. dafür braucht man halt schon einiges an kraft.

    Zitat Zitat von junebug71 Beitrag anzeigen
    Ich liebe ihn. Das ist das schlimme und schöne gleichzeitig.
    ach mensch. ich finde deine zeilen rührend, wie du das so schlicht hinschreibst. ja, es ist deswegen gut, weil es bedeutet, dass du diese intensiven gefühle leben kannst. schlimm ist es, weil dir der typ (ich nenne ihn absichtlich so, denn ich sehe da ganz schön unfeine komponenten, wie auch andere) überhaupt nicht guttut. ich sage es jetzt mal ganz fies: er ist ein strippenzieher und manipulator, und er weiß, dass er dich gefühlsmäßig (noch) an der angel hat. und das versucht er gnadenlos auszunutzen. er setzt gerade wieder zum nächsten schub an, und sein meiner meinung nach ebenfalls (wie bei dem von alvorada) nach bestätigung lechzendes gemüt versucht, dich wieder näher an ihn zu binden. natürlich nur, damit er wie immer die fäden in der hand halten und macht über dich ausüben kann. wäre er ein ehrenwerter mensch, würde er dich endlich zur ruhe kommen lassen. und zwar so lange, bis du über den berg bist. dass er es nicht ernst meint, sich stattdessen immer dann, wenn es brenzlig wird, hinter dem argument "ich bin doch beziehungsunfähig" verschanzt (natürlich, ohne je daran arbeiten zu wollen, es ist immer nur sein schutzschild), zeigt doch, was sich hinter seiner maske verbirgt. du brauchst nur den mut, dahinterzusehen. dann wird sich das mit der liebe allmählich geben. auch, wenn es sehr weh tun wird. aber ich glaube, das weißt du alles im grunde schon.
    übrigens finde ich den spruch deines kollegen, dich endlich mal ganz für sich zu haben, extrem klasse, ich habe breit grinsen müssen. herrliche watschn für den sogenannten freund. wenn du mit dem kollegen abdampfen solltest, fehlt ihm ja seine bestätigung bzw. die knöpfe, die er drückt, werden dann tot sein. für ihn sicher eine horrorvorstellung (behaupte ich einfach).
    bin superneugierig, wie die feier denn nun war. hauptsache, du hast dich mal wieder richtig amüsiert.


    Weiss noch nicht genau, wie ich mit dieser Information umgehen soll. Ich gebe zu, dass mich das emotional doch etwas aufwühlt.
    das ist doch normal. meine schwester hat mal was gutes zu mir gesagt: nach einer trennung, die nicht in völligem streit und mit totalem scherbenhaufen auf beiden seiten über die bühne gegangen ist, ist es der eigene körper total gewöhnt, auf nachrichten über den anderen, den namen des anderen oder gar seinen anblick mit wie auch immer gearteten "stress"-symptomen zu reagieren. weil man das jahrelang gewöhnt ist, weil man ja irgendwie immer auf diesen menschen reagiert hat. mir ging es so, dass ich nach der endgültigen trennung reklame für ein lebensmittel, in dessen namen der name meines ex verbaut war, nicht unbelastet lesen konnte. immer gab es einen schlag in den magen, wenn ich das irgendwo las. heute ist das aber weg. ich kann nachvollziehen, wie dich das aufrühren wird, aber du weißt auch, welche entwicklung du bis hierhin schon angetreten hast, und wie schwer es war, dort hinzukommen, wo du jetzt bist. das wirst du nicht einfach wieder wegwerfen, für eine wunschvorstellung, die immer noch in deinem kopf steckt.

    viele liebe grüße an euch alle,

    sportsfrau.
    Geändert von sportsfrau74 (10.12.2010 um 03:34 Uhr)
    Jeder von uns hat etwas Unbehauenes, Unerlöstes in sich,
    daran unaufhörlich zu arbeiten seine heimlichste Lebensaufgabe bleibt.

    Christian Morgenstern, (1871 - 1914),
    deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Zitat Zitat von sportsfrau74 Beitrag anzeigen
    dieser "freund" z. b. versprach wahrscheinlich, etwas spannung und abenteuer in dein leben zu bringen (ich meine jetzt nicht körperlich, sondern wieder jung sein, was erleben, sich selbst wieder mehr spüren etc.)
    Na klar, das ist so - ist es aber immer, wenn man jemanden mag und auch für wichtig hält.

    Es war eine sehr nette Begegnung, in der wir uns gegenseitig sehr bestätigt haben und auch viel ausgetauscht haben. Er hat mir bei einigem geholfen, dann auch viel über sich selbst preisgegeben, umgekehrt war das ähnlich.

    Ich bin absolut felsenfest davon überzeugt, dass er das genauso gesucht und gebraucht hat: Bestätigung, Spass, Spannung, Anerkennung. Er war amals allein und privat in einer schlechten Situation, dabei habe ich ihm mit Sicherheit geholfen. Das hab ich ja mündlich und schriftlich von ihm.

    Nun bin ich aber jemand, der dann auch zumindest auf halbwegs verlässliche freundschaftliche Nähe setzt, wenn das so gegenseitig aneinander getragen wird. Daran kann ich prinzipiell nichts Negatives finden.

    An dieser Stelle zweifle ich aber dran, ob diese Nähe überhaupt so beabsichtigt war. Und da komme ich an den für mich unerklärlichen Punkt. Einerseits - ich wiederhole mich aber ungern - waren da viele Anzeichen von gewünschter und gesuchter Nähe, aber gleichzeitig war eine gewisse Distanz und Sprunghaftigkeit spürbar. Einerseits Geschenke und tägliche persönliche Briefe und Anteilnahme, andererseits sprunghafte Verabredungen und ein von mir so empfundenes "Kontrollieren" der Kontakte nach ausschliesslich seinen jeweiligen Wünschen und Zeitvorstellungen.

    Soweit sogut! Das war aber der Punkt, an dem meine wirkliche "Anhänglichkeit" einsetzte und ich ständig gezweifelt habe, ob das alles wirklich auch so gemeint ist.

    Ich hätte an der Stelle einfach auf "Rückzug" schalten müssen, hab ich auch, aber dann kam wieder sehr sehr viel Nettes. Hin und Her....

    ...richtig aus wars dann eigentlich, nachdem die Partnerin da war. Ab da wurde es einseitig immer unklarer. Einerseits immer noch sehr starke Anerkennung meiner Freundschaft, weiterhin Wunsch nach Bestätigung dessen, was er da nun privat vorhat und Wunsch nach Ratschlägen beruflich, beziehungstechnisch, andererseits bereits Hinweise darauf, nun nicht mehr soviel Zeit zu haben. Das zog sich von Januar bis noch bis zu drei Wochen nach seinem wirklich sehr netten Besuch Anfang Juni hin, und war zuletzt begleitet von meinem Versuch, auch auf seine wenige Zeit Rücksicht zu nehmen und entsprechend auch Distanz zu lassen (ich war ja selbst im Urlaub und danach haben wir sogar noch unsere Urlaubsbilder bei einer Session ausgetauscht), aber dann kam ausser gelegentlichen Beteuerungen in genau einer Mail pro Monat (insgesamt zwei) und Ankündigungen von vagen Telefonaten, einem Päckchen und weiteren Briefen von allen Dreien gar nichts mehr - wohlgemerkt, obwohl ich das nicht mehr gefordert hab. Ich hab nur irgendwann im September nochmal angerufen, weil ich dachte, das Päckchen ist verlorgengegangen und da war er dann freundlich kurz angebunden, das fühlte sich nicht mehr wirklich interessiert an. Das wars...

    Ja, Mist, ich wiederhole mich - das verstehe ich nicht!

    Wenn man sich gegenseitig etwas bedeutet, schmeisst man nicht so hin - das hat was mit seiner oberflächlicheren Auffassung von Freundschaft zu tun und war wohl weniger, als was ich darunter verstehe. Oder Umstände ändern sich und es war eben part-time, nicht mehr. Oder Freundin will das nicht....ach, alles zusammen eben.

    Ja, Sportsfrau - das war in Teilen wirklich eine Bereicherung für mein Leben, sicher, wie jede spannende gute Freundschaft.
    Normal wäre gewesen, ab und zu noch wirkliches Interesse zu signalisieren und das über klare gegenseitige Verabredungen gelegentlich direkten Austausch zu ermöglichen. Also so verstehe ich Freundschaft auf Distanz unter neuen Umständen.

    Es ist ausgeufert in eine seltsam einseitige Richtung, ich kanns nicht ändern.

    Ich versuche es jetzt mit endgültigem Bejahen der Situation als Ganzes.

    Ja, und ich versuche, auf anderem Weg wieder mehr "Spannung" in mein Leben zu bringen, was sich dann eher im verlässlichen Freundeskreis und mit Hobbies verwirklichen lässt. Die Euphorie ist aber durch den Verlust und die Enttäuschung immer noch etwas getrübt, wird aber immer besser. Und ausserdem verläuft mein Leben in normalen Bahnen und mit den üblichen Höhepunkten: gemeinsamer Urlaub mit anderen Freunden, Geburtstagsparty, Sport und neu: Tanz, Malen und Freude am Kreativen, gemeinsam Kochen, gute Filme, Bücher usw., Wahrnehmung aller Verabredungen, offen sein für andere Menschen...

    Nur der Alltag ist jobtechnisch angenehm, aber etwas lau, aber nicht zu ändern.

    Geändert von Elwyn (10.12.2010 um 12:34 Uhr)

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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Der Post ist etwas lang geworden und der Inhalt wiederholte sich...naja...sorry...

    @Alvorada

    vielleicht hilfts dir aber noch ein bisschen, denn deine Situation empfinde ich als ein Stück weit ähnlich.

    Du bist da in dem Verlauf irgendwo mitten drin, mit ungewissem Ausgang. Das Hin und Her, und die Unsicherheit erkennst du aber bestimmt ein bisschen wieder... und Sätze wie "Man verbringt eine Zeitlang zusammen....und dann kommen auch wieder neue Leute und schöne Dinge, über die man sich freuen kann..." fielen bei mir übrigens auch....


    Euch allen nochmal alles Liebe, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr das hier mir geholfen hat und auch noch hilft. Ich bleibe dran, auch zu euren neuen Entwicklungen...

    Allen noch mal und
    Geändert von Elwyn (10.12.2010 um 15:20 Uhr)

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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Zitat Zitat von regenwetter Beitrag anzeigen
    Was ich doch noch rasch hier loswerden muss: Mein Freund ist wieder Single
    Ohje, wie die Zeit vergeht!

    Ich wünsche dir auch erstmal einen schönen Kurzurlaub, liebe Regenwetter!

    Weisst du, eins ist mir aber noch in den Sinn gekommen dazu. Du hast irgendwann mal darüber spekuliert, warum er eine Fernbeziehung eingegangen ist...vielleicht lagst du damit gar nicht mal falsch...verstehst du?

    Aber erstmal "Punkt" und ein paar schöne Wintertage im Schnee!


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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    hallo elwyn, bin wieder zuhause (und habe schon wieder kalte füße, ich kriege das nicht weg)
    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    Es war eine sehr nette Begegnung, in der wir uns gegenseitig sehr bestätigt haben und auch viel ausgetauscht haben. Er hat mir bei einigem geholfen, dann auch viel über sich selbst preisgegeben, umgekehrt war das ähnlich.
    nach dem, was ich bisher von dir darüber gelesen habe, glaube ich, dass diese zeilen hier die bessere umschreibung dafür sind als das wort "freundschaft".

    Ich bin absolut felsenfest davon überzeugt, dass er das genauso gesucht und gebraucht hat: Bestätigung, Spass, Spannung, Anerkennung. Er war amals allein und privat in einer schlechten Situation, dabei habe ich ihm mit Sicherheit geholfen. Das hab ich ja mündlich und schriftlich von ihm.
    zu freundschaft gehört eben doch viel mehr als bestätigung von anderen holen...

    Einerseits - ich wiederhole mich aber ungern - waren da viele Anzeichen von gewünschter und gesuchter Nähe, aber gleichzeitig war eine gewisse Distanz und Sprunghaftigkeit spürbar. Einerseits Geschenke und tägliche persönliche Briefe und Anteilnahme, andererseits sprunghafte Verabredungen und ein von mir so empfundenes "Kontrollieren" der Kontakte nach ausschliesslich seinen jeweiligen Wünschen und Zeitvorstellungen.
    ... und die hier beschriebene unzuverlässigkeit (denn das ist das, was da von dir beschrieben wird). das hat ebenfalls manipulationscharakter, was dieser mensch zeigt. in einer freundschaft muss man auch keine angst um "kontrollverlust" haben, zumindest nicht nach dem verständnis von freundschaft, das die menschen, die ich kenne (mich eingeschlossen), davon haben.

    Ich hätte an der Stelle einfach auf "Rückzug" schalten müssen, hab ich auch, aber dann kam wieder sehr sehr viel Nettes. Hin und Her....
    und genau sowas kennt man auch aus beziehungsgeschichten. das nähe- und distanz-spiel, unter dem auch june so leiden muss. das hat aber nichts mit echter wertschätzung des gegenübers zu tun, sondern nur mit dem wunsch nach bestätigung und dem wunsch, selbst immer die kontrolle zu behalten (auf seiten des gegenparts, meine ich). das sind alles absolut egoistische motive, die man da von außen erkennen kann, da ist leider nichts, was die wertschätzung und den schutz von euch erkennen lässt.

    Das zog sich von Januar bis noch bis zu drei Wochen nach seinem wirklich sehr netten Besuch Anfang Juni hin
    elwyn, wenn du den erst im januar kennengelernt haben solltest (falls ich da was nicht parat habe, bitte ich um nachsicht, ich müsste jetzt suchen, und unser strang ist lang...), dazu noch dieses ohnehin von anfang an zickzackartige verhalten, mit allen komponenten, die du da beschreibst, dann war das in meinen augen tatsächlich keine freundschaft. frezundschaft ist etwas, das man weder erzwingen noch beschleunigen kann. es ist ein langsames und umfassendes kennenlernen eines menschen, das von vertrauen geprägt ist und einiges an zeit braucht. wie sonst sollte man sicher sein, sich auf diese leute in notlagen verlassen zu können? denn das ist ein charakteristikum der freundschaft, dass man mit diesen personen unbesehen nicht nur die schönen zeiten durchleben, sondern auch schleche durchstehen können muss. die leute, mit denen man immer die "happy"-zeit hat, mit denen es spannend ist etc., die nennt man doch gemeinhin (ausgeh-)bekannte. mit denen kann man spaß haben, aber man würde ihnen in schwierigen lebenslagen nichts anvertrauen, weil man sie viel zu wenig kennt. oder wie siehst du das?

    Wenn man sich gegenseitig etwas bedeutet, schmeisst man nicht so hin
    richtig. wenn man sich gegenseitig etwas bedeutet. beim lesen frage ich mich, ob du vielleicht zu früh die freundschaft wollen könntest? fällt es dir schwer, sowas wachsen zu lassen, im ungewissen darüber, ob auch wirklich eine freundschaft daraus werden wird? frage nur für dich: wie sieht es denn mit anderen freundschaften aus? bist du mit deinem freundeskreis zufrieden? ich hatte z. b. mal eine phase, da war ich auch gerade single, da dachte ich, mir reichen die freunde nicht, weil jeder in seinem leben herumwurstelt und alle oft ihre eigenen termine haben, und inzwischen, im nicht mehr ganz jungen alter (meine biologisch ältesten freunde sind immerhin mitte vierzig, ich selber halte seit diesem jahr leider auf die 40 zu, mitte 30 war letztes jahr), sind auch alle leider eher "unspontan" geworden. zwei haben jetzt auch kinder, mit denen geht natürlich gar nix mehr so wie früher. aber irgendwann habe ich erkannt, dass diese freunde super sind und immer meine freunde bleiben werden, und ich habe mir dann eben einfach noch ausgeh-bekannte dazugesucht, mit denen ich auch mal spontan weggehen kann. das ist aber etwas anderes für mich, weil ich keine so gute bindung zu diesen leuten habe, auch wenn ich sie mag und auch, wenn man sich schn persönliches und privates erzählt hat. aber bei meinen freunden kenne ich z. b. die wohnung und habe da schon oft gesessen, bei bekannten ist das eher selener. man sieht sich auch seltener als bekannte. na, egal. das ging mir jedenfalls durch den kopf.

    Es ist ausgeufert in eine seltsam einseitige Richtung, ich kanns nicht ändern.
    nee, seltsam finde ich das eigentlich nicht. so wie du den typen beschreibst, waren die anzeichen eigentlich alle schon von anfang an da. du hast sie nur "übersehen", weil du ja etwas aus den begegnungen gezogen hast. als du dann irgendwann dachtest, er wäre dein freund, warst du drin in der tretmühle.

    und neu: Tanz, Malen und Freude am Kreativen, gemeinsam Kochen, gute Filme, Bücher usw., Wahrnehmung aller Verabredungen, offen sein für andere Menschen...
    das hört sich alles gut an. vieles von dem, was du aufzählst, hat mit genuss, zeit mit menschen verbringen und mit offenen sinnen durch die welt laufen zu tun, das erkenne ich darin zumindest.
    was für ein tanz ist es denn, wenn ich mal neugierig fragen darf? und was malst du? (ich habe schon in der schule cartons gezeichnet, und dabei ist es, wenn ich überhaupt mal male, schon seit jahren nichts mehr gemacht, im wesentlichen geblieben.) naturalismus? abtraktes? was mit materialien? (das hat mir auch eine weile super spaß gemacht, habe z. b. einmal im herbst schöne große blätter gesammelt, eins davon zusammen mit anderen gegenständen auf karton geklebt, noch mit einem garn drübergenäht und das ganze dann in einen rahmen gepackt) collagen? ... und ich habe während des studiums bei einer kommilitonin mal tango argentino gelernt (kann nix mehr) - sehr zu empfehlen, echt toll fand ich das. ich würde mir an deiner stelle deinen partner krallen und mit dem tanzen gehen. ich finde, das macht auch wieder jung, manchmal hat es was von karussell fahren, wenn es gut klappt...

    liebe grüße,

    sportsfrau.
    Jeder von uns hat etwas Unbehauenes, Unerlöstes in sich,
    daran unaufhörlich zu arbeiten seine heimlichste Lebensaufgabe bleibt.

    Christian Morgenstern, (1871 - 1914),
    deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

  6. Inaktiver User

    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Hallo Mädels

    Zitat Zitat von regenwetter Beitrag anzeigen
    Ich muss überhaupt sagen, dass mein Freund sich, im Gegensatz zu vielen anderen hier, immer absolut fair und überhaupt nicht manipulativ und egoistisch verhält. Dies trifft in diesem Thread, wie Elwyn schon festgestellt hat, ausser ihn wahrscheinlich nur auf die Freundin von Brausepaul zu. Ich bin fast ein wenig stolz auf ihn . Allerdings macht es das auch schwieriger, ihn nicht (zu) gern zu haben.
    Das ist genau der Punkt Regenwetter. Der ständige Kontakt und die Tatsache das sie mir überhaupt keinen Anlass gibt meine Gefühle ihr gegenüber in Frage zu stellen, machen es so enorm schwer abzuschliessen.
    Es ist als würde man ständig nur Wasser und Brot bekommen. Einmal am Tag bekommt man dann sein absoluter Lieblingsessen vorgesetzt. Man darf es ansehen, den Duft einsaugen, die Garnierung bewundern ... aber essen darf es immer nur ein anderer.
    Nicht das ich meine Freundin mit einer Pizza vergleichen will, aber ihr wißt was ich meine, oder?

    Ich bin wieder ein wenig aus meinem Loch rausgekrochen, aber gut geht es mir nicht. Ich war immer ein selbstgewählter und recht zufriedener Single, aber zum ersten mal muss ich mir eingestehen das ich mich einsam fühle. Daran ändert auch Ablenkung, Sport oder der Kontakt mit Freunden nichts. Dieses schöne, dumme Traumhaus ist über mir zusammengefallen und ich habe das Gefühl ich müsste mich noch durch drei Etagen Schutt nach oben wühlen um die Sonne wieder zu sehen.
    Mal sollte einfach keine Häuser bauen ...

    Ich wünsch euch allen natürlich trotzdem einen schönen Advent

    Liebe Grüße
    Paul

  7. User Info Menu

    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Mädels
    hallo "hahn" (in unserem korb).

    Das ist genau der Punkt Regenwetter. Der ständige Kontakt und die Tatsache das sie mir überhaupt keinen Anlass gibt meine Gefühle ihr gegenüber in Frage zu stellen, machen es so enorm schwer abzuschliessen.
    paul, was mir hierbei auffällt (und ich meine, dass ich es in ähnlicher form am eigenen leib durch jemand anderen erlebt habe, an den mich das erinnert), ist die tatsache, dass du diese frau ja eine ganze weile um dich hattest. du hast selbst gesagt, dass du, so lange sie zumindest theoretisch für dich erreichbar war, gar nicht diese eindeutigen gefühle für sie hattest - oder sie mindestens nicht zugelassen hast. das hast du erst genau in dem moment getan, da sie außerhalb deiner reichweite war, als ein anderer sie "abgeräumt" hat. da warst du sozusagen nicht mehr in gefahr, dass sie tatsächlich "ja" zu einer beziehung sagen könnte.

    man weiß nie, bevor man nicht mit jemandem zusammenkommt, ob dieser ("diese"?) jemand einen auch will. trotzdem gibt es mittel und wege, auf sachte art vorzufühlen, wie die lage ist. wnen ich es richtig mitbekommen habe, hast du das gar nicht getan, irgendwo stand auch, dass du ja schon mal geschrieben hättest, dass du dir eh unsicher warst. diese supertolle war sie also gar nicht, als du hättest als partner um sie werben können.

    vielleicht verstehst du, was ich zwischen den zeilen damit andeuten will. auf der anderen seite ist da nämlich zusätzlich noch die komponente, dass du so oft betonst, dass du insgesamt lange zeiten single warst und dass du - so sagst du - gar nicht solchen wert auf dieses "beziehungsding" gelegt hast, oder sogar im allgemeinen legst.
    für mich hört sich das alles ein bisschen nach geschickter vermeidungsstrategie vor dir selbst an, ehrlich gesagt. ich möchte dir nicht auf die füße treten damit, ich will dich auch in keine richtung schieben, ich möchte nur meine idee äußern, und wie das, was du von dir vermittelt hast, bei mir angekommen ist. vielleicht ist es ja eine denk-anregung...

    Es ist als würde man ständig nur Wasser und Brot bekommen. Einmal am Tag bekommt man dann sein absoluter Lieblingsessen vorgesetzt. Man darf es ansehen, den Duft einsaugen, die Garnierung bewundern ... aber essen darf es immer nur ein anderer.
    und auch hier: als dein lieblingsessen vor dir stand und es noch kein anderer "bestellt" hatte, hast du den teller ja zurückgehen lassen, du wusstest gar nicht, ob es dir schmecken würde, es erschien dir gar nicht so verlockend (von der sicht des essens, ob es von dir gegessen werden will, mal abgesehen, um beidiesem bild zu bleiben). erst nachher, wenn bestellt wurde, denkt man, dass das essen auf den tellern der anderen leckerer aussieht und die bessere wahl gewesen wäre. obwohl man es nicht wissen kann, ob das andere unerreichbare wirklich besser schmeckt. aber man stellt es sich vor, und von dem duft, der herüberweht, kann es für einen selbst plötzlich gar nicht mehr anders sein.
    man hat sich festgelegt und fühlt für sich, dass es (angeblich) die falsche entscheidung gewesen ist, die man nun nicht mehr rückgängig machen kann.

    Ich bin wieder ein wenig aus meinem Loch rausgekrochen
    das freut mich sehr für dich! es geht halt in solchen kleinen schritten. manchmal merkt man den unterschied sogar erst, wenn man schon größere schritte in eine positivere richtung hingelegt hat, zumindest ist das meine eigene erfahrung und auch das, was man so liest, hier und anderswo.

    Ich war immer ein selbstgewählter und recht zufriedener Single, aber zum ersten mal muss ich mir eingestehen das ich mich einsam fühle.
    siehe oben. vielleicht lohnt es sich, zu hinterfragen, ob du in der zeit davor wirklich so zufrieden warst, oder ob da im grunde auch schon immer was gefehlt hat. ich kenne keinen menschen, und habe auch noch von keinem gehört, der nicht in irgendeiner art und weise wenigstens ab und zu die gesellschaft von anderen, die ihm nahestehen und mit denen er sich wirklich austauschen kann, braucht. wenn man sich z. b. sagt, dass man das nicht braucht, macht es das leben erträglicher. du hattest die vermeidungsstrategie geäußert, dass du dich künftig von diesem, ich nenne es mal "emotionsgedöns" fernhalten willst. ich hatte so eine idee z. b. nie, egal, wie sehr ich die verletzung im moment gespürt hatte. deswegen kam ich auf die idee, dass deine lebensbewältigungsstrategie "vermeidung von situationen / dingen/ zuständen" sein könnte...

    dazu wiederum fällt mir noch ein, dass man sich auch als ziel seiner emotionen ganz gekonnt jemanden aussuchen kann, mit dem es nicht funktionieren wird. sowas wird vom unterbewusstsein gesteuert, man merkt das selber gar nicht richtig. ich wurde auch mal so gesteuert, ich weiß also, dass es das wirklich gibt. im grunde ist das auch eine art von vermeidungsstrategie, man "vermeidet", dass man das findet, was man sucht und braucht, was wirklich für einen selbst gut ist. man steht sich sozusagen selbst im weg. (ein blödes beispiel, was aber vielleicht verdeutlicht, was ich meine, ist rihanna, von der ich immer wieder mit halbem ohr mitgekriegt habe, dass sie wieder an einen partner "geraten" ist, der sie schlägt. es stimmt aber nicht. die einzige konstante ist sie selbst, und unbewusst sucht sie immer wieder dasselbe auf. es ist wohl auch so, dass sich der mensch immer das aussucht, was er schon kennt, weil ihm das eine relative sicherheit vermittelt. ob das dann etwas gutes für ihn ist, steht auf einem ganz anderen blatt.)

    Dieses schöne, dumme Traumhaus ist über mir zusammengefallen und ich habe das Gefühl ich müsste mich noch durch drei Etagen Schutt nach oben wühlen um die Sonne wieder zu sehen.
    so ist das wahrscheinlich auch. 1,5 etagen ungefähr liegen aber schon hinter dir. die hast du nur nicht mehr so im blick, weil sie in deinem rücken liegen, hinter dir gelassen. ich finde es wichtig, das traumhaus auch in gedanken auseinanderzunehmen und zu gucken, aus welchem material genau es besteht, um sich darüber klar zu werden, wie das nächste haus, wann auch immer es ansteht, gebaut sein sollte, damit man keine bauruine erwirbt. mag man lieber sandstein, weil er eine so warme atmosphäre ausstrahlt? mag man lieber eine weiße fassade, weil sie so aufgeräut ist und den betrachter nicht unnötig ablenkt? soll die htte geheimnisvoll und verwinkelt und dadurch spannend sein oder lieber weite flächen haben, damit sich das auge ausruhen kann?

    wenn ich weiß, wie mein haus gebaut sein soll, lasse ich mir auch keinen käse von einem immobilienmakler aufschwatzen. wenn ich es nicht genau weiß und unsicher bin, kann ich leicht über den tisch gezogen werden. na, ja, weiß nicht, ob das beispiel so ganz konsistent ist, aber du verstehst bestimmt, was ich sagen will.

    ich wünsche euch allen, dass ihr trotz der ach so besinnlichen weihnachtszeit ein bisschen zu innerer ruhe kommt! (man denke allerrdings auch mal an all die emotionalen fassaden, die sich durch die pseudo-harmonische weihnachtszeit kämpfen müssen - da hat man es als single allemal besser. viele spielen zu weihnachten noch eine show, nicht alles, was glänzt, ist auch gold. mich haben solche erkenntnisse in ähnlicher lage zumindest getröstet, und ich war froh, wenigstens nach außen klare verhältnisse zu haben und niemandem irgendwas zu dieser zeit "schuldig" zu sein.)

    für euch, ihr wackeren kämpferinnen und kämpfer: (in alphabetischer reihenfolge: alvorada, brausepaul, destiny, elwyn, june, regenwetter - ich hoffe, ich habe niemanden übersehen?!? das sind zumindest die aktiven thread-gestaltenden hier drin),

    sportsfrau.
    Jeder von uns hat etwas Unbehauenes, Unerlöstes in sich,
    daran unaufhörlich zu arbeiten seine heimlichste Lebensaufgabe bleibt.

    Christian Morgenstern, (1871 - 1914),
    deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

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    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Zitat Zitat von sportsfrau74 Beitrag anzeigen
    zu freundschaft gehört eben doch viel mehr als bestätigung von anderen holen...
    ... und die hier beschriebene unzuverlässigkeit (denn das ist das, was da von dir beschrieben wird). das hat ebenfalls manipulationscharakter, was dieser mensch zeigt. in einer freundschaft muss man auch keine angst um "kontrollverlust" haben, zumindest nicht nach dem verständnis von freundschaft, das die menschen, die ich kenne (mich eingeschlossen), davon haben.
    Tut mir gut, das hier doch noch mal zu lesen. Ja, genauso ist es - ich denke, ich habe es geahnt (immerhin), aber dann nicht ganz glauben können und viel zu lange an den guten Seiten festhalten wollen.

    denn das ist ein charakteristikum der freundschaft, dass man mit diesen personen unbesehen nicht nur die schönen zeiten durchleben, sondern auch schleche durchstehen können muss. die leute, mit denen man immer die "happy"-zeit hat, mit denen es spannend ist etc., die nennt man doch gemeinhin (ausgeh-)bekannte. mit denen kann man spaß haben, aber man würde ihnen in schwierigen lebenslagen nichts anvertrauen, weil man sie viel zu wenig kennt. oder wie siehst du das?
    Natürlich sehe ich das genauso. Ich habe von mir auf andere geschlossen. Ich habe ihm ja in schlechten Zeiten ganz offenbar geholfen, das hat er dankend und mit vielen Lobeshymnen genommen. Leider war/ist es umgekehrt wohl nicht so. Ihm geht es jetzt bestens und nun bin ich abgemeldet.

    beim lesen frage ich mich, ob du vielleicht zu früh die freundschaft wollen könntest?
    Teils teils, ich bin natürlich grundsätzlich ein offener Mensch und normalerweise hält sich Distanz/Nähe die Waage. Ich habe zwei langjährige Freundinnen (die ich nicht ständig sehen oder kontakteren muss) und eine Reihe von Bekannten, die einfach im normalen Rahmen auf Gegenseitigkeit laufen.

    Es gibt aber gelegentlich Menschen, zu denen ich (nach der jetzigen leidvollen Erfahrung) überschwängliche Blender, Schmeichler, Charismatiker zählen, die bei mir offene Türen einrennen und mich dann enttäuschen. Das muss ich zugeben.
    Ich erkenne solche Menschen (habe dasselbe Problem auch mal mit einer italienischen Kollegin und einem Nachbarn gehabt) nicht schnell genug, denn sie verstehen es auch sehr gut, den anderen sehr schnell und zielsicher von sich zu "überzeugen" und dir das Gefühl geben, ganz dolle wichtig zu sein. Da steckte ich dann "drin" und als es seltsam wurde (unterschwellig feindselig, vermeidend oder kontrollierend), verstand ich die Welt nicht mehr.

    Ich habe dann mit viel Gedankenkarussell irgendwann selbst eingesehen, dass Rückzug das Beste ist. Hat aber auch gedauert.

    Dies hier war aber der härteste bisher erlebte Fall (der begann im Juni 2009, also weit über ein Jahr recht enger Kontakt) in Bezug auf reine Freundschaft. Denn die offenbar übertriebenen Beteuerungen meines Kumpels in Punkto "Freundschaft" wären nicht nötig gewesen und dann wäre das auch nicht so eskaliert. Ich fühle mich jetzt reichlich naiv, dass ich das so an mich rangelassen habe. Aber auch von seiner Seite aus empfinde ich das im Nachhinein schon als leicht betrügerisch und narzisstisch, wenn man jemanden erst answitcht und dann plötzlich fallenlässt - auch wenn so etwas vielleicht ja unterbewusst geschieht.

    (Übrigens, für die anderen: Etwaige Beziehungskisten in der Art wie bei euch hatte ich mehrfach - da war immer Rückzug angesagt. Aber diese Fälle entsprechen nicht dem jetzigen Fall.)

    Wie dem auch sei, das ärgert mich masslos, auch wenn ich es durch den Abstand langsam irgendwie verarbeite!

    Wenn ich das hier so lese, was du schreibst, rückt es natürlich meinen Kopf zurecht - hier noch an das "Gute" zu glauben, ist natürlich absoluter Schwachsinn. Ich weiss das schon lange, aber es muss sich noch setzen.

    Es gibt auch im Nachhinein Äusserungen und Handlungen gegenüber anderen seiner "Freunde", ja selbst gegenüber seiner neuen Partnerin, die mir jetzt deutlich negativer erscheinen, als ich das damals wahrhaben wollte. Wie du bei deinem Ex erkenne ich da auch ein gewisses Muster. Es gibt viele Anzeichen, dass ER SO IST WIE ER IST, nicht nur mir gegenüber. Mögen sich andere damit herumschlagen.

    Danke, dass du das für mich noch einmal so treffend schwarz auf weiss zu Papier gebracht hast. Es gilt, das nun genauso zu sehen. Mit einer solchen Art Mensch (auch wenn er sehr nette Seiten hat) komme ich leider nun mal nicht klar, und er rechtfertigt nicht das Vertrauen in ihn. Auch wenn ich sicherlich meinen Anteil dran habe, aber ich bin kein Mensch, der erst so glorreich herumtönt und dann hinschmeisst - sicher nicht!

    aber irgendwann habe ich erkannt, dass diese freunde super sind und immer meine freunde bleiben werden, und ich habe mir dann eben einfach noch ausgeh-bekannte dazugesucht, mit denen ich auch mal spontan weggehen kann.
    Ja, in diese Richtung gehen derzeit auch meine Aktivitäten. Ich bleibe aber bei neuen "Freundschaften" auf dem Teppich - so eine Erfahrung möchte nicht mehr machen und mich so dermassen täuschen.

    Das mag nicht so "spannend" sein, ist aber normaler und verlässlicher. Aus Bekanntschaften, die man ohne diese Überschwänglichkeit schliesst, kann viel besser etwas langsam wachsen.

    collagen?
    Vor einigen Jahren habe ich das Thema "Mixed Media Art" entdeckt und sammel dazu einiges an englischsprachigen Büchern. Collage wird in England und USA viel vielschichtiger verstanden als bei uns und da ich nicht unbedingt gerne naturalistisch zeichne, tobe ich mich damit aus. Schau mal bei Amazon unter dem Begriff "Mixed Media" und "Collage" bei englischsprachigen Büchern nach, da findest du einiges. Vielleicht auch neue Anregungen für dich! Ich geb dir auch gerne ein paar Lieblingslinks per PN.

    Ich mach seit einigen Monaten ein bisschen "Moderner Tanz" in einer winzigen Gruppe, macht mir sehr viel Spass, weil es nicht so sehr auf "Können" ankommt.

    Kreativität ist für mich sowieso ein Schlüssel zu einem Glück, was aus mir selbst kommt. Nicht, dass da immer etwas Tolles bei herauskäme, aber schon der Weg ist das Ziel.

    Das kann einem niemand nehmen!

    Geändert von Elwyn (13.12.2010 um 08:57 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Mädels
    Huhu Paul!

    Es ist als würde man ständig nur Wasser und Brot bekommen. Einmal am Tag bekommt man dann sein absoluter Lieblingsessen vorgesetzt. Man darf es ansehen, den Duft einsaugen, die Garnierung bewundern ... aber essen darf es immer nur ein anderer.
    Ähnlich wie Sportsfrau spekuliere ich auch darüber, ob das wirklich dein Lieblingsessen ist oder ob es zu einem grossen Teil dazu wurde, weil es nun jemand anderes so lecker findet?

    Es ist immer gefährlich, nur eine Person zu stark zu idealisieren - wirklich! Vor allem dann, wenn man diese Person nicht haben kann!

    Seien wir doch mal ehrlich: Gibt es für Brausepaul wirklich nur diese eine Frau im Leben - und wenn es die nicht ist, ist Brausepaul zu einem Leben in absoluter spartanischer asketischer Einsamkeit verdammt?

    Eine Freundin von mir idealisiert seit ungefähr 10 Jahren eine damalige Affäre, die noch dazu recht übel beendet wurde. Der Typ ist vor circa einem Jahr wieder bei ihr auf der Bildfläche erschienen und sie hat sich vorübergehend wieder Hoffnungen gemacht bis er wieder untergetaucht ist (mit einer neuen Freundin). Aus irgendeinem Grund kriegt sie ihn nicht aus dem Kopf, dabei hat sie sicherlich mehr Grund dafür als du.
    Entscheidend ist aber dieses Idealisieren. Wie du glaubt sie nicht, dass es irgendjemand anderen auf der Welt für sie geben könnte - da ist eine Art Sperre eingetreten!

    Ich weiss nicht, ob das Vermeidungshaltung ist und woher sie kommt?

    Ich bin anders gepolt, habe mir immer eingestanden, dass ich nicht gerne alleine lebe und nach Enttäuschungen überlegt, wer besser zu mir passen könnte. Sonst wäre ich niemals offen für etwas Neues gewesen, wenn ich nur eine Person idealisiert hätte.

    Bei meiner Freundin (und sie ist nicht die Einzige) stelle ich fest, dass sie einerseits schnell einen einzigen Mann idealisiert (eben diesen), bei anderen nur die negativen Seiten sieht und dann auch noch dazu von einer sehr idealen Vorstellung einer Beziehung/Partnerschaft ausgeht.

    Ich kann dir versichern, dass keine Partnerschaft und kein Partner auf der Welt rundum ideal sind - eine Beziehung ist auch sehr stark von Alltag geprägt - eine Beziehung ist auch oft die Entscheidung für das nicht ganz so Ideale (natürlich darf es auch nicht schlecht im Sinne von schädlich sein).

    Das bedeutet andersherum, dass auch das Single-Dasein zwar sein Gutes hat, aber auch niemals ideal ist. Alles ist eben nie...

    Mir hat es damals immer geholfen, das irgendwie Beste aus dem Single-Dasein zu machen, dabei aber niemanden zu idealisieren, auch die zig Partnerschaften nicht, die um mich herum entstanden sind. Und lieber darauf zu schauen, wer und was für mich das Richtige sein könnte, ohne Idealvorstellungen.

    Konkret in deinem Fall glaube ich, dass sich jeder auf dieser Welt schlecht fühlen muss, wenn ihm immer die Möhre vor die Nase gehalten wird. Aus dem Grund könnte es vielleicht sinnvoll sein, dass du weniger Kontakt zu ihr hälst (deinem eigenen Seelenheil verpflichtet).

    Ich hatte ja so schon meine Schwierigkeiten, die neue tolle Beziehung meines Ex-Kumpels zu "ertragen", der an jeder Ecke neue Freundschaften auftut und (ein Glück, dass ich ihn nicht mehr sehen muss), vermeintlich mit Hochgefühlen durch die Gegend läuft und sich ganz toll was aufbaut - und leider war ich sowieso nur noch der "Zuschauer" einer vermeintlichen Glitzerwelt und mehr und mehr ausgeschlossen....

    Bedingt durch die Enttäuschung erschien mir mein Leben, das nun wirklich absolut nicht das Schlechteste ist, plötzlich langweilig und öde und leer durch den ständigen Vergleich - noch dazu wird doch immer nur mit Wasser gekocht...das wissen wir doch rational alle!

    Durch den Abstand verändert sich mein Blickwinkel aber derzeit immer mehr. Ich sehe immer mehr das Gute an meiner Situation, habe keine Glitzerwelt mehr im Kopf, sondern das, was ich real und täglich wirklich in der Hand habe. Und aus dem, was ich in der Hand habe, mache ich auch wieder mehr, je mehr das andere in die Ferne rückt. Gut so, dass das nicht mehr blockiert und mir daher auch keine Wahl mehr lässt, als selbst meine Glitzerwelt zu gestalten! Ich fühle mich trotz Verlust freier!

    Alles Andere führt nicht weiter. Ich weiss, dass du, dass ihr das auch könnt! Ich glaube fest an die Erkenntnisse hier im Strang, die uns alle sicherlich weitergebracht haben!

    Geändert von Elwyn (13.12.2010 um 09:32 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Bester Freund frisch verliebt - ich bin traurig

    Liebe Elwyn, liebe Sportsfrau,

    erst mal danke für eure ausführlichen Statements.
    Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe denke ich,
    ihr liegt mit manchen Anmerkungen durchaus richtig, allerdings nicht mit allen.

    Zitat Zitat von sportsfrau74 Beitrag anzeigen
    du hast selbst gesagt, dass du, so lange sie zumindest theoretisch für dich erreichbar war, gar nicht diese eindeutigen gefühle für sie hattest - oder sie mindestens nicht zugelassen hast.
    Das ist richtig, ich habe es nicht zugelassen, u.a. weil ich schon einmal eine Beziehung innerhalb der Firma hatte.

    trotzdem gibt es mittel und wege, auf sachte art vorzufühlen, wie die lage ist. wnen ich es richtig mitbekommen habe, hast du das gar nicht getan, irgendwo stand auch, dass du ja schon mal geschrieben hättest, dass du dir eh unsicher warst. diese supertolle war sie also gar nicht, als du hättest als partner um sie werben können.
    Ich war mir unsicher das ist richtig, dazu später.
    Das "vorfühlen" wie du es nennst war ab einem bestimmten Punkt nicht mehr nötig (dachte ich), weil die Signale, die sie zurückgab aus meiner Sicht recht eindeutig waren. Wie man sieht habe ich mich voll verhauen, das passiert mir eigentlich eher andersrum, also das ich den Wink mit dem ganzen Gartenzaun übersehe.

    auf der anderen seite ist da nämlich zusätzlich noch die komponente, dass du so oft betonst, dass du insgesamt lange zeiten single warst und dass du - so sagst du - gar nicht solchen wert auf dieses "beziehungsding" gelegt hast, oder sogar im allgemeinen legst.
    für mich hört sich das alles ein bisschen nach geschickter vermeidungsstrategie vor dir selbst an, ehrlich gesagt. ich möchte dir nicht auf die füße treten damit ...
    Keine Sorge wegen der Füsse , ich bevorzuge offene Einschätzungen, alles andere würde mir nichts bringen.
    Ich versteh durchaus was Du mit "Vermeidungsstrategie" meinst, ich habe auch schon Flirts und Neckereien angezettelt, weil ich eben wusste das da aus verschiedenen Gründen nichts draus wird, soweit richtig.
    In diesem Fall liegst Du allerdings falsch. Ich wußte das es "gefährlich" werden kann wenn wir so weitermachen. Sie war ebenfalls Single und ich habe dieses Spiel so sehr genossen, dass ich mir diesmal durchaus mehr hätte vorstellen können. Sie war ja auch sehr geknickt und mitfühlend als sie erfahren hat, dass mir diese neue Situation sehr weh tut. Ich denke ihr Verhalten, nach meiner Offenbarung, hat meine Gefühle zu ihr eher noch verstärkt.
    Ich muß allerdings zugeben, ich weiß nicht ob ich je von mir aus Tacheless geredet hätte, wenn sie mir die Entscheidung nicht abgenommen hätte.
    Warum nicht? Ehrlich, ich weiß es nicht.
    Ich habe offensichtlich ein Problem Nähe zuzulassen, diesen endgültigen Schritt wieder zu wagen. Warum das so ist, darüber zerbreche ich mir ständig den Kopf. Es gibt keine "traumatisch" geendeten früheren Beziehungen, nicht verarbeitete Kindheitserlebnisse oder ähnliches (jedenfalls nicht bewusst).
    Vielleicht wir man einfach ein wenig komisch wenn man seit fast 10 Jahren alleine lebt.

    Vielleicht lohnt es sich, zu hinterfragen, ob du in der zeit davor wirklich so zufrieden warst, oder ob da im grunde auch schon immer was gefehlt hat.
    Da muss ich Dir recht geben, so langsam glaube ich das auch.
    Ich schwanke derzeit sehr zwischen endgültigen "zumachen", einfach kein Gefühl und keinen Schmerz mehr zulassen und der Hoffnung meine eigene Fessel irgendwann mal sprengen zu können.
    Wenn ja, wird das aber auf absehbare Zeit nicht passieren.

    ich finde es wichtig, das traumhaus auch in gedanken auseinanderzunehmen und zu gucken, aus welchem material genau es besteht, um sich darüber klar zu werden, wie das nächste haus, wann auch immer es ansteht, gebaut sein sollte, damit man keine bauruine erwirbt.
    Ich verstehe, aber das war und ist mir durchaus klar.

    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    Huhu Paul!
    Huhu Elwyn

    Ähnlich wie Sportsfrau spekuliere ich auch darüber, ob das wirklich dein Lieblingsessen ist oder ob es zu einem grossen Teil dazu wurde, weil es nun jemand anderes so lecker findet?
    Es ist immer gefährlich, nur eine Person zu stark zu idealisieren - wirklich! Vor allem dann, wenn man diese Person nicht haben kann!
    Seien wir doch mal ehrlich: Gibt es für Brausepaul wirklich nur diese eine Frau im Leben - und wenn es die nicht ist, ist Brausepaul zu einem Leben in absoluter spartanischer asketischer Einsamkeit verdammt?
    Hmm, ihr schlagt da beide in dieselbe Bresche .... da muß ich euch aber wiedersprechen.
    ich denke nicht das ich sie zu sehr idealisiere.
    Sie ist ein Mensch, nicht perfekt, mit Fehlern behaftet und sicher gibt es auch Seiten an ihr, die mir nicht so zusagen. Vermutlich würde ich auch, falls es etwas geworden wäre, noch mehr Dinge entdecken, die ich nicht so klasse fände. Das ist normal, nobody is perfect.

    Der Punkt ist einfach der. Ich suche nicht die einzige perfekte Traumfrau (ich habe ja eigentlich gar nicht gesucht). Es ist aber eben so, dass es nur sehr selten und sehr wenige Frauen gibt, die ich wirklich so anziehend finde, dass ich mir mehr vorstellen könnte und auch das nur nachdem ich sie länger kenne.
    Ich war die letzten Jahre wirklich sehr viel "auf der Piste", aber es gab vielleicht zwei Frauen, die ich näher in Betracht gezogen hätte. ich bin sicher extrem wählerisch und es geht nicht um Perfektion, sondern um das gewisse Etwas.
    Aus diesem Grund ist es wohl auch so schmerzhaft und frustrierend, wenn genau der Mensch, der einem so selten begegnet, die Gefühle nicht erwiedern kann.
    Es gibt Leute, die verlieben sich dreimal im Jahr (angeblich) unsterblich in jemand neuen. Sowas passiert mir aber nicht, versteht ihr?

    Ich bin anders gepolt, habe mir immer eingestanden, dass ich nicht gerne alleine lebe und nach Enttäuschungen überlegt, wer besser zu mir passen könnte. Sonst wäre ich niemals offen für etwas Neues gewesen, wenn ich nur eine Person idealisiert hätte.
    Ich beneide dich ein wenig darum, bewahre es dir.

    Ich kann dir versichern, dass keine Partnerschaft und kein Partner auf der Welt rundum ideal sind - eine Beziehung ist auch sehr stark von Alltag geprägt - eine Beziehung ist auch oft die Entscheidung für das nicht ganz so Ideale (natürlich darf es auch nicht schlecht im Sinne von schädlich sein).
    Natürlich, das ist klar. In meinen beiden vergangenen Beziehungen war es auch so, der Alltag schleift die Beziehung ab. Man stört sich irgendwann an Kleinigkeiten oder Gewohnheiten des anderen. Wenn man das nicht gemeinsam löst ist irgendwann Schluss mit lustig.

    Wie auch immer, jedenfalls danke ich euch und natürlich Regenwetter , Destiny (huhu ) und Alvorada für eure Teilnahme und Ansichten die letzten Wochen.
    Für mich als Mann sind die weiblichen Ansichten bei so einer Geschichte oft hifreicher, als die des besten Kumpels.

    Liebe Grüße
    Paul

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