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    ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Hallo,

    ich habe ein für mich wichtiges Anliegen, da ich vor der Entscheidung stehe, wie ich mit meiner Partnerschaft weiter umgehen soll, oder ob ich in einer Sachgasse gelandet bin und das Ende meiner Beziehung naht. Vor drei Jahren habe ich meine jetzige Partnerin kennengelernt, die ich liebe und die mir sehr viel bedeutet – ich denke, das beruht auch auf Gegenseitigkeit.

    Sie ist sehr emotionell, zu mir und auch zu Ihren Söhnen, beide auf dem Weg in die Pubertät und daher immer wieder Anlass für Sorge und kleinere Auseinandersetzungen. Ich bin allerdings sicherlich auch nicht einfach im Umgang, da selbständig, lange Einzelgänger gewesen und sicherlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters nicht mehr so leicht in der Lage, mich an neue Gewohnheiten und alltägliche andere Lebenvorstellungen anzupassen.

    Nach wenigen Monaten musste ich feststellen, dass unsere teilweise unterschiedlichen Vorstellungen zwar auch ein Problem sind, für mich aber nicht das Wesentliche. Vielmehr musste ich erleben, dass Sie eine typische Cholerikerin ist:

    Sie regt sich schnell über Dinge auf, die nicht nach Ihren Vorstellungen laufen. Auf Störungen ihre geregelten Ablaufs oder "Fehler" meinerseits oder aber auch der Kinder reagiert sie extrem gereizt, wird zornig, beginnt zu schimpfen und steigert sich zunehmend in ihre Eskalation hinein. Sie erinnert mich immer wieder an das altbekannte HB-Männchen aus der Werbung der 70er und 80er Jahre. Gerät sie in diese Situation, steigert sie sich in ihren Zorn, redet sich in Rage und kann sich solange nicht bremsen, bis Tränen fliessen und sie wutentbannt flüchtet, um über Stunden und auch bis zum Ende des nächsten Tages unansprechbar zu sein. Versöhnungsversuchte in dieser Zeit sind aussichtslos, ich habe viel probiert....

    Ich selbst bin -ein relativ- ausgeglichener Typ und eher der harmoniebedürftige Mensch, ich suche eigentlich immer den Ausgleich und das Gespräch, solch eine Situation wie jetzt habe ich tatsächlich noch nie persönlich erleben müssen. Ich habe es auch schon mit den unterschiedlichsten Methoden versucht: mit dem Versuch, beruhigend auf sie einzureden, einfach aus dem Zimmer zu gehen, nichts zu sagen und abzuwarten, Beschwichtigungsversuche, mit Apellen, doch "mal vernünftig miteinander zu reden" – nichts hat bisher gefruchtet, obwohl ich gelegentlich doch den Eindruck hatte, dass sie sich mit ihrer Art, die sie auch gegenüber den Kindern nicht einschränken kann, selbst nicht so glücklich ist.

    Sie würde es aber auch nie zugeben, dass sie vielleicht im Unrecht sein könnte, erst recht kann man anschliessend keine Entschuldigung von ihr erwarten. Sie ist -bis auf wenige Ausnahmen- meist aus ihrer eigenen Sicht der Meinung, sie habe mit ihrer Kritik und ihrer Aufregung recht.

    Ich habe mich lange Zeit bemüht, immer wieder Wege zu suchen und jede Eskalation zu vermeiden, zumal sie aufgrund einer Umschulung und Prüfungssituation bis vor kurzem sicherlich nicht auch noch in der Lage war, sich mit mir und ihrer Beziehung existentiell auseinanderzusetzen, aber langsam verlier ich auch meine Energie und befürchte, dass meine Liebe zu ihr zunehmend zerstört werden wird. Und ich möchte zukünftig nicht irgendwann zurückblicken und nur noch Scherben hinter mir sehen....

    Der Versuch mit ihr selbst ins Gespräch zu kommen ist bisher gescheitert, sie kann das offensichtlich nicht, ohne in die Situation zu geraten sich bedrängt zu fühlen...ein Teufelskreis manchmal, die Gespräche enden meist mit Wutausbrüchen, Vorwürfen, Tränen und der Aussage, ich solle doch am besten gehen.

    Ich habe das bisher noch nicht ernsthaft erwogen, da ich glaube, dass sie im Inneren Gründe und Ursachen hat, die dazu führen, dass Sie so reagiert. Zunehmend empfinde ich das Verhalten aber als belastend und denke, dass ohne eine Veränderung die Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, oder ich befürchten muss, selbst Schanden zu nehmen.

    Mich würde interessieren, wie ich mir ihre Sicht der Dinge vorstellen kann.
    Ich würde mich daher freuen, Tipps für den Umgang mit ihr zu bekommen, die ihr, aber vielleicht auch ihren Kindern weiterhelfen können, da ich zunehmend merke, dass auch die Jungens nicht mit diesen Situationen klarkommen und teilweise hilflos oder inzwischen schon mit ähnlichen Verhaltensstrukturen reagieren.

    Vielleicht gibt es neben Fachleuten ja auch die eine oder andere Frau in diesem Forum, die selbst zugeben kann, cholerische Züge bei sich zu erkennen und weiss, wie man damit umgehen kann?
    Geändert von Schnupps (16.07.2010 um 10:39 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Hallo Schnupps,

    ok, also ich oute mich mal Ich habe zwar selten "Ausfälle", so wie du sie beschreibst, aber bin auch ziemlich aufbrausend, schon eine falsche Bemerkung oder ein falscher Blick kann mich wütend machen, dann will ich mich einfach nur noch verteidigen. Ich habe mich vielleicht besser unter Kontrolle wie deine Frau, so dass es bei mir meistens bei einer gereizten Bemerkung bleibt, aber es dauert oft auch lange, bis ich mich wieder richtig beruhigt habe.

    Bei mir ist dieser Wesenszug Schwäche, Unsicherheit, Angreifbarkeit, übergroßer Perfektionismus... ich reagiere immer dann aufbrausend, wenn ich mich ohnmächtig, hilflos, klein, nicht gut genug, verletzt fühle, einen Vorwurf gehört habe (der oft gar nicht da war) und mich dagegen verteidigen will. Aber vor allem ist es für mich mit einem Gefühl der Ohnmacht verbunden.

    Paradox - für den anderen ist man eher übermächtig und angsteinflößend in dem Moment und selbst fühlt man sich vielleicht so klein.

    Ich muss gleich weg und kann nicht ausführlicher schreiben, aber vielleicht hilft es ja ein bisschen.

    Lieben Gruß
    zoeli
    The universe conspires to make your dreams come true.
    Paulo Coelho

  3. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Hallo Schnupps,
    gaaaaanz schwierig. Denn sie müsste an sich arbeiten. Ich sehe da nur wenig, was Du tun kannst, um die Lage zu verbessern. Richtig bewegen kann nur sie etwas.
    Dieses Wegschicken ist ein kritischer Punkt, denke ich. Ich bin keine Expertin, aber ich glaube der nächste Schritt, der hier ansteht ist, daß sie erkennt, dass sich etwas ändern muss. Für mich klingt das so, daß sie ihren "Zustand" selbst kaum aushält und meint, wenn der Mensch, an dem das alles hochkommt weg ist, ist das Problem erstmal wieder "weg". Aber darum geht es ja nicht. Für sie ist es eine Entwicklungschance, wenn sie merkt, Du bleibst bei ihr. Aber das geht natürlich nur, wenn sie an dieses Verhalten rangeht und nacharbeitet, sich zu "zivilisieren". Der Ausdruck ist nicht böse gemeint. Es sind ja gewaltige Gefühlswallungen, die da in ihr hochschlagen. Da muss sie sehen, wie sie das reduziert und in ein Mass bekommt, daß auch ihre Mitmenschen mit ihr und nicht gegen sie leben können. Denn es geht ja nicht darum, das auszuhalten, um zusammen zu sein, nicht wahr?
    Ich hoffe, das hilft mal für's erste. Mir fällt dazu bestimmt noch mehr ein ... Erstmal jedenfalls mein Lob, schön daß Du hier mal nachfragst und mal rumhörst, was es dazu für Gedanken gibt. toitoitoi

  4. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Sie würde es aber auch nie zugeben, dass sie vielleicht im Unrecht sein könnte, erst recht kann man anschliessend keine Entschuldigung von ihr erwarten. Sie ist -bis auf wenige Ausnahmen- meist aus ihrer eigenen Sicht der Meinung, sie habe mit ihrer Kritik und ihrer Aufregung recht.
    Der Versuch mit ihr selbst ins Gespräch zu kommen ist bisher gescheitert, sie kann das offensichtlich nicht, ohne in die Situation zu geraten sich bedrängt zu fühlen...ein Teufelskreis manchmal, die Gespräche enden meist mit Wutausbrüchen, Vorwürfen, Tränen und der Aussage, ich solle doch am besten gehen.
    Schwierige Situation Schnupps, und nicht nur für Dich, sondern eben auch für die Söhne.

    Das Schwierige ist, daß es Dir nicht gelingen wird, sie entsprechend Deinen Vorstellungen zu (ver)ändern, sie zu "bessern". Eine Änderung des Verhaltens kann immer nur von einem selbst ausgehen, d.h. sie muß es wollen. Aber so wie Du hier schreibst, sieht es ehrlich gesagt für mich nicht danach aus. Sie ist unglücklich, unzufrieden und frustriert. Warum auch immer. Und das wird sie leider auch bleiben, wenn sie selbst daran nichts ändert bzw. auch wirklich ändern will.

    Das klingt jetzt zwar sehr hart, was ich schreibe, aber ich an Deiner Stelle würde gehen. Ich vermute mal, ihr liegt nicht viel an Dir (und das vor allem gefühlsmäßig), sonst wäre sie ja gesprächs- und kompromissbereit.

    Vielleicht kann es ein „Erkennen“ oder "Aufwachen" erst in dem Moment für sie geben, wenn sie sich ihrer dadurch veränderten Lebenssituation auf derart drastischer Weise bewusst zu werden gezwungen wird. Dann erst könnte sie sich selbst kritisch mit sich auseinandersetzen, wenn ihr wirklich was an Dir und an der Beziehung liegt.
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2010 um 12:38 Uhr) Grund: Ergänzung

  5. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    erster ansatz:

    wenn sie anfängt "auszuticken" sie spiegeln. nicht dein harmoniebedürfnis rauskehren, sondern ihr zeigen wie sie in deinen augen ankommt.

    wenn von ihr kein erkennen um das ausmass ihrer aktionen kommt:

    und dann klare ansage:

    danke nein. ich bin dann mal weg.

  6. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Hallo Schupps,

    als Ex-HB-Männchen schließe ich mich den Ausführungen von zoeli und Uli_F an. Sie ist mit Sicherheit mit ihrer Situation nicht glücklich, nur fehlt wohl der Anstoß von außen, die Situation zu ändern. Dass sie Dich wegschickt, was vermutlich das Letzte ist, was sie wirklich will, zeigt, dass sie einem alteingefahrenen Muster folgt.

    Was im Moment, wenn sie austickt als einziges hilft, ist weggehen. Nimm Dich selbst aus der Situation raus und lasse sie toben. Den gleichen Rat würde ich auch den Söhnen geben, eine ausrastende Mutter ist furchteinflößend und wie Du schon sagst, hat hier ein Wettlauf im Fehlverhalten bereits begonnen.

    Brighid, das Verhalten zu spiegeln ist keine gute Idee, möglicherweise setzt hier eine Eskalationsspirale ein, die mit Gewaltausbrüchen endet und noch bleibt es bei verbalen Ausbrüchen.

    Langfristig muss ein Gespräch folgen, die klare Aussage "Ich kann das nicht mehr länger ertragen, ich gehe, wenn sich nichts ändert" könnte einen ersten Schritt einleiten. Vielleicht wäre auch eine Beziehungspause in abgesprochener Zeit eine gute Idee, das gibt ihr Gelegenheit, sich Hilfe zu suchen und ihr Verhaltensschema zu überdenken.
    Du bist aber nicht ihr Therapeut und solltest gar nicht erst versuchen wollen ihr zu "helfen". Eine Änderung kann nur aus ihr selbst heraus erfolgen und das ist ein sehr langer Weg, für den auch Du eine Menge Geduld benötigst. Also frag Dich zuerst, ob Du das wirklich willst.

  7. User Info Menu

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie ist mit Sicherheit mit ihrer Situation nicht glücklich, nur fehlt wohl der Anstoß von außen, die Situation zu ändern. Dass sie Dich wegschickt, was vermutlich das Letzte ist, was sie wirklich will, zeigt, dass sie einem alteingefahrenen Muster folgt.


    Du bist aber nicht ihr Therapeut und solltest gar nicht erst versuchen wollen ihr zu "helfen". Eine Änderung kann nur aus ihr selbst heraus erfolgen und das ist ein sehr langer Weg, für den auch Du eine Menge Geduld benötigst. Also frag Dich zuerst, ob Du das wirklich willst.
    Ich glaube, Du siehst die Dinge richtig, sie ist wirklich nicht glücklich, irgendwie ist ihre Art nach meiner Sicht der Dinge auch ein Schmerzensschrei nach aussen, auf den ich nicht zu reagieren weiss, zuml ich kein Profi bin und mir das auch nicht anmassen möchte, es zu versuchen.

    Vielleicht sollte ich ihr aber Ihre Wirkung doch mal aufzeigen, man hat mir mal empfohlen, sie in einer solchen Situation aufzuzeichnen, mit Kamera oder als Audioaufzeichnung, um sich selbst einmal geniessen zu können.

    Aber ob das so der richtige Weg ist?

    "Eine Änderung des Verhaltens kann immer nur von einem selbst ausgehen, d.h. sie muß es wollen. Aber so wie Du hier schreibst, sieht es ehrlich gesagt für mich nicht danach aus. Sie ist unglücklich, unzufrieden und frustriert. Warum auch immer. Und das wird sie leider auch bleiben, wenn sie selbst daran nichts ändert bzw. auch wirklich ändern will. "

    Das ist wohl so.

    Das klingt jetzt zwar sehr hart, was ich schreibe, aber ich an Deiner Stelle würde gehen. Ich vermute mal, ihr liegt nicht viel an Dir (und das vor allem gefühlsmäßig), sonst wäre sie ja gesprächs- und kompromissbereit."

    Ich habe auch schon überlegt, ob es wirklich sein könnte, dass ihr nicht so viel an mir liegt, wenn es ihr nicht wert ist, ihr Verhalten zu ändern. Aber irgendwie habe ich bisher doch immer wieder in den ruhigen Phasen den Eindruck gewonnen, dass Sie trotz allem viel für mich empfindet, aber nicht aus ihren eigenen Stiefeln aussteigen kann.

    Sehr oft habe ich schon in anderen Quellen gelesen, dass Choleriker nicht "therapierbar" sind und immer wieder gelesen, dass die Beziehung letztendlich immer gescheitert ist.

    Damit werde ich dann wohl leben müssen...(?)

    Gehen im richtigen Augenblick und sie zum Denken bringen zu müssen, über die Konsequenzen von Nichtstun ist wohl die Devise, oder?
    Geändert von Lizzie64 (16.07.2010 um 17:32 Uhr) Grund: zitat als zitat kenntlich gemacht :-)

  8. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Schnupps, wohnst Du mir ihr zusammen?

  9. User Info Menu

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    eine lanze für die choleriker...

    möchte ich hier ganz gern brechen.

    schnupps, ich kann dich verstehen: die situation muss sehr energieraubend sein. ich gebe auch in teilen meinen vorschreibern recht: du wirst nicht wirklich viel tun können. ich finde die idee von brighid ganz gut - das spiegeln, die metakommunikation, ich könnte mir vorstellen, dass das ein guter weg ist.

    was ich nicht glaube: dass deine partnerin tatsächlich auch gewalttätig, will sagen: physisch gewalttätig wird. die "gewalt des cholerikers" ist das wort, das gebrüll, nicht aber das schlagen.

    ich bin selbst leicht cholerisch, habe ich mir von meinem großvater abgeschaut (ist total praktisch: steht ein brüllender chef vor mir, lässt mich das meist völlig kalt ) - aber es fällt mir eben selbst auch oft auf die füße. impulsivität, aufbrausendes wesen... als kind bin ich (noch vor der pubertät!) oft türenknallend und hasstiraden von mir gebend die treppe hochgestampft. und erst langsam, ganz langsam habe ich begonnen, mich zu zivilisieren. aber: der prozess ist noch lange nicht am ende.

    das größte problem dabei wird sein, die einsicht bei deiner partnerin zu erzielen - die einsicht, dass sie niemand weniger liebt, wenn sie kritik hört, oder vorwürfe (die möglicherweise, wie bei zoeli, gar nicht vorhanden sind), oder oder oder. ich glaube, erst dann ist veränderung zum positiven möglich. dahinter, wie du ja auch selbst vermutest, stecken wahrscheinlich sehr tief verankerte glaubenssätze und/oder kindheitsprägungen. was weißt du denn über ihr aufwachsen? vielleicht liegt da ein schlüssel, um herauszufinden, wie sie so cholerisch wurde, und möglicheriweise lassen sich so auch ansätze finden, wie man/du ihre helfen kann?

    ich wünsche dir alles gute!

    lg von
    der ratte

    ps: vergessen - ich glaube nicht, dass ihr wenig an dir liegt. möglicherweise reagiert sie gerade deshalb so stark, WEIL sie emotional stark involviert ist. und - vielleicht haben die cholerischen ausfälle überhaupt nichts mit ihrem konkreten gegenüber zu tun, denn im umkehrschluss dürfte ihr dann auch an ihren söhnen nichts liegen... verhält sie sich außerhalb von familie/partnerschaft auch gelegentlich so?

    pps: und noch was: nee, die anfälle kann man glaube ich nur in ausnahmefällen völlig "wegtherapieren". aber es wäre ja schon viel geholfen, wenn sie selbst merkt, was da gerade für ein film läuft, und dazu in der lage ist, aus der situation auszusteigen, um, wenn sie sich wieder unter kontrolle hat, nach vielleicht auch einer nachdenkpause, noch einmal ruhig darüber zu sprechen. oder sich zumindest zu entschuldigen. sprich: "umgänglicher" zu werden.
    Geändert von Bisamratte (16.07.2010 um 13:54 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Schnupps Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich ihr aber Ihre Wirkung doch mal aufzeigen, man hat mir mal empfohlen, sie in einer solchen Situation aufzuzeichnen, mit Kamera oder als Audioaufzeichnung, um sich selbst einmal geniessen zu können.

    Aber ob das so der richtige Weg ist?
    Ihr Verhalten heimlich aufzeichnen ist das Letzte, um einen Wandel zu bewirken. Nach solch einem Vertrauensbruch wäre eine Beziehung wohl am Ende.

    Sehr oft habe ich schon in anderen Quellen gelesen, dass Choleriker nicht "therapierbar" sind und immer wieder gelesen, dass die Beziehung letztendlich immer gescheitert ist.
    Ich betrachte es als eine Frage der Selbstbeherrschung gestützt vom eigenen Selbstwertgefühl. Ich wüsste nicht, wie man eine Verhaltensänderung herbeitherapieren könnte.

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