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  1. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da gibts nur eins: klare Ansage und wieder in deine Wohnung ziehen.

    Das finde ich wieder nicht. Klare Ansage ja, aber wenn sie sich dann anfängt zu bewegen, bei ihr bleiben. Das Abrücken ist kontraproduktiv. Wenn sie sich einlässt auf Veränderung, gibt es keinen Grund zu gehen. Da geht die Geschichte doch erst los.

  2. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Schnupps Beitrag anzeigen
    Die Wohnung werde ich ohne Ihr Bemühen um uns nicht aufgeben, das ist mir deutlich geworden, bloss wie bekomme ich Sie zu der Einsicht? Mir widerstrebt es eigentlich jemand zu nötigen oder unter Druck zu setzen, aber scheinbar ist hier kein anderer Weg mehr frei
    Eine Entscheidung zu fordern, hat ziemlich wenig mit Nötigung zu tun. Sie hat die Wahl: eindeutige Verhaltensänderung und Maßnahmen ergreifen, die ihr dabei helfen oder keine Beziehung. Zu der Einsicht, was ihr wichtig ist, muss sie selbst gelangen.

    Und höre auf, Ihr Verhalten zu verharmlosen und nach Entschuldigungen zu suchen. Das ist der falsche Weg.

  3. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich wieder nicht. Klare Ansage ja, aber wenn sie sich dann anfängt zu bewegen, bei ihr bleiben. Das Abrücken ist kontraproduktiv. Wenn sie sich einlässt auf Veränderung, gibt es keinen Grund zu gehen. Da geht die Geschichte doch erst los.
    Ja so schon aber TE schrieb, sie sieht es ja nicht fühlt sich immer im Recht - ich glaube nicht, dass sich was bewegt (außer ihre Fäuste)

    Für Frauen wäre der Weg ins Frauenhaus - so denn keine separate Wohnung vorhanden.

    Die Kinder tun mir leid - auch verbale Attacken sind Gewalt.

  4. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Ich möchte keine Lanze brechen, aber der TE hat ja ausdrücklich darum gebeten, eventuelle Erklärungs und Lösungsvorschläge zu bringen. Ich kann nur von mir reden und auch ich bin des öfteren aufbrausend und sehr emotional.

    Wenn das eine charaktereigenschaft ist, die nunmal grundlegend ist, kann man das mit den guten Emotionen vergleichen. Weint sie häufig (z.B. beim Lachen, oder auch mal bei rührenden Dingen?), gehen ihr andere Dinge sehr nah?
    Ungerechtigkeiten usw.?

    Dann ist wahrscheinlich wirklich nur ein extremes Maß an Gefühlen vorhanden, bzw. ein anderes wie es so manch einer gewöhnt ist. wie gesagt ich möchte nicht bagatellisieren nur fragen, was und wer sie denn ist.

    Was bei mir hilft:
    Nachdrücklich und sehr ernst und kurz und knapp sagen "ich akzeptiere dein Verhalten nicht" und gehen .
    letzteres ist wichtig!

    Was noch nie geholfen hat und auch nicht helfen wird:
    Schulterklopfen und Beruhigungsversuche, da staut sich eine Menge Wut auf, gegen die man selber nicht ankommt, wird die runtergschluckt, ist das für einen selber Selbstverletzung. Es muss bloss ganz klar gemacht werden, dass es für andere ebenso verletzend ist und sie die Verantwortung trägt, diesen Druck abzubauen auf irgendeine Art und Weise die ihr hilfreich erscheint und Milderung verschafft (Boxen, Lachen, oder Adrenalinsport).

    Wichtig ist auch, wenn du denn noch mit ihr reden möchtest, dass die Probleme die sie wahrscheinlich wirklich hat getrennt von den Wutausbrüchen auch besprochen werden, den keiner rastet grundlos aus...und somit lernt sie vielleicht, dass es auch eine andere Möglichkeit gibt, ihre Probleme äußern zu dürfen.

    Viel Glück!
    farmelli

  5. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich wieder nicht. Klare Ansage ja, aber wenn sie sich dann anfängt zu bewegen, bei ihr bleiben. Das Abrücken ist kontraproduktiv. Wenn sie sich einlässt auf Veränderung, gibt es keinen Grund zu gehen. Da geht die Geschichte doch erst los.
    Noch ist er nicht zu ihr gezogen, damit sollte er wirklich länger als bis Jahresende warten. Aber wenn sie eine Änderung in Angriff nimmt und er die Beziehung weiterhin aufrecht erhalten will, sehe ich das genau so.

  6. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich wieder nicht. Klare Ansage ja, aber wenn sie sich dann anfängt zu bewegen, bei ihr bleiben. Das Abrücken ist kontraproduktiv. Wenn sie sich einlässt auf Veränderung, gibt es keinen Grund zu gehen. Da geht die Geschichte doch erst los.
    Ich versteh nicht, was du damit meinst?

  7. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch ist er nicht zu ihr gezogen, ...
    Ich hab das so verstanden, dass sie zusammen leben, aber die Wohnung noch existiert ...???

  8. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich versteh nicht, was du damit meinst?
    Sich bewegen heißt, dass sie anfängt das Problem als solches anzunehmen, die Einsicht hat, daß es so nicht weitergehen soll, das sie etwas ändern muss, sich eben in den ersten Schritten auf den Weg macht, etwas für ein besseres Zusammenleben bei sich zu ändern.

    D.h. wenn er thematisiert und seine Grenzen setzt, muß sie doch auch die Möglichkeit zum Reagieren haben. Bleibt sie stocksteif und stur? ... Und wenn sie tatsächlich anfängt sich zu bewegen, ist der Lohn dafür, dass sein Rückzug ausbleibt.
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2010 um 15:27 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab das so verstanden, dass sie zusammen leben, aber die Wohnung noch existiert ...???
    Du hast recht, ich habe das falsch gelesen.

    Schnupps, hat ihr Verhalten erst angefangen als Du eingezogen warst oder gab es erste Anzeichen schon vorher und Du konntest sie nur nicht einordnen?
    Geändert von Inaktiver User (16.07.2010 um 15:43 Uhr) Grund: Frage ergänzt

  10. Inaktiver User

    AW: ein Mann fragt: Cholerische Partnerin - Wie geht man damit um ?

    Zitat Zitat von Schnupps Beitrag anzeigen
    Die Wohnung werde ich ohne Ihr Bemühen um uns nicht aufgeben, das ist mir deutlich geworden, bloss wie bekomme ich Sie zu der Einsicht? Mir widerstrebt es eigentlich jemand zu nötigen oder unter Druck zu setzen, aber scheinbar ist hier kein anderer Weg mehr frei
    Das ist kein "unter Druck" setzen und auch kein Nötigen sondern ein Loslassen.

    Und die Wohnung bietet Dir Schutz und Rückzugsmöglichkeiten. Schutz deswegen, weil Du ihr ohne Deine Wohnung "ausgeliefert" wärst, es würde mehr eine ungesunde Abhängigkeit fördern. Das Wort Co-Abhängigkeit ist hier schon gefallen. Du bewahrst Dir durch die Wohnung Deine Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und eine weitgehend freie Entscheidungsmöglichkeit. Du bist in der Lage, konsequenter Grenzen ziehen zu können.

    Sie wird dadurch indirekt gezwungen sein, mehr für Eure Beziehung und ein "gesundes" Miteinander tun zu müssen. Sie wird gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen (in dem Moment, wenn Du gehst) weil Du ihr keine Scheinsicherheiten mehr gibst. Denn vermutlich ist sie sich Deiner ziemlich sicher

    Eure Situation ist und bleibt damit für sie unsicher und das steigert letztlich auch ihre Wahrnehmung sich selbst und ihrer Verhaltensweise gegenüber und fördert, sich Selbst und Eure Beziehung auch mal zu hinterfragen.

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