@ Viscacha
Das habe ich auch festgestellt: ein Hund kann 100 Hektar für sich allein haben, er wird neurotisch, wenn er nicht Gassi gehen darf!
Unsere Hunde daheim hätte das Haus abgerissen, wenn sie nicht mindestens einmal täglich eine große Runde und so ein bis zwei kleine Runden ums Eck hätten machen dürfen! Und länger als maximal mal 4 Stunden (Ausnahme!) musste keiner allein sein. Und waren meine Eltern wider Erwarten länger weg, kam die Hundesitterin vorbei, bzw. das ist heute noch so.
Ich bin mir sicher, dass ein Hund in einer kleinen Stadtwohnung, der aber viel Zuspruch erhält und beschäftigt wird, besser dran ist, als der Rottweiler auf dem Firmengelände, der immer "draußen sein DARF".
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Ergebnis 21 bis 30 von 68
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15.07.2010, 11:13
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
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15.07.2010, 11:17
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Ich glaube, diese Denkweise ist etwas gefährlich. Wie ich von mir selber schrieb, habe ich einen Hund - also in den Augen Deiner Freundin bin ich dann eine Beneidenswerte. Man muss aber auch genau hinsehen und erkennen, dass alles seinen Preis hat - einerseits vieles möglich ist, andererseits aber auch Nachteile in Kauf genommen werden müssen, um zu erreichen, was man will.
"Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)
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15.07.2010, 11:22
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Ja, ganz bestimmt.
Bei mir sind es "nur" Katzen und sie sind zu zweit, aber sie wollen auch jeden Tag meine Aufmerksamkeit und wegfahren geht kaum. Sie sind alt und gehandicapt und ich kann sie nicht so einfach in eine Tierpension geben - und will es auch nicht.
Wenn ich mal weg muss, kümmert sich aktuell meine Untermieterin um sie. Aber das geht mal 2 Tage oder so. Und sie geht im September ins Ausland.
Früher, in der alten Wohnung hatte ich eine liebe Nachbarin gegenüber. Aber man braucht eben andere Leute.
Wenn man allein lebt ist es schwierig, keine Frage. Und ein Hund ist nochmal was ganz anderes als Wohnungskatzen.Geändert von schoenbuerzel (15.07.2010 um 11:25 Uhr)
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15.07.2010, 11:27
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Eben. Und deshalb würde ich ihr an Deiner Stelle auch nicht zureden, sondern wenn sie Bedenken hat, dies auch so hinzunehmen. Durch Deine Katzen weißt Du ja, was alles mit dranhängt, wenn man mal ohne Tier sein will.
"Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)
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15.07.2010, 11:27
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Allerdings!
Denn wenn das ihre einstellungsbedingte "Denke" ist,
-und du schriebst, dass sie eben allgemein gefrustet ist und mit der Gesamtsituation unzufrieden- dann wird die sich auch mit Hund nicht wundersamerweise ins Gegenteil verkehren.
Sondern dann wird sie wieder neidisch sein auf solche, die ohne Verpflichtungen (von Haustieren, Kindern) etc pp. einfach flexibel und unabhängig sind, die sich was weiß ich leisten können (von Geld, das man selbst in den Hund gesteckt hat), die eben spontan und ungebunden agieren können und keine Rücksicht nehmen müssen.
Wer prinzipiell verdrossen ist, der wird es auch bleiben,
selbst wenn vordergründige Sehnsüchte (in diesem Fall Stellvertreter Hund, aber auch Partner, Kind, Eigenheim usw.) erfüllt sind.
Da findet sich dann eben was anderes, was einen nervt.
Meist der Hund, das Kind oder auch sehr beliebt: der Partner!
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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15.07.2010, 11:31
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Ich denke, sie müsste ihr Leben mal systematisch angehen.
1. Job (was will ich? was geht? wie komme ich da hin?)
2. schönere Wohnsituation schaffen
3. aktiv nach einem Partner suchen
4. und dann an Haustiere denken.
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15.07.2010, 11:33
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Und das ist ratz fatz geschehen. Mit Hund bist Du ab sofort nicht mehr so flexibel wie Du es vorher warst. Man darf nicht nur das schöne Gefühl sehen, was man hat, wenn man ein Tier hat. Klar, für mich überwiegt das letztendlich, das Tier gibt mir viel. Aber ich habe sehr oft Situationen, wo ich einfach sagen muss "ich kann nicht mitmachen..." - eben weil mein Hund nicht alleine bleibt und es nicht überall möglich ist, den Hund mitzunehmen. Wenn alle ins Strandbad treffen, gehe ich nicht mit. Das ist für mich aber völlig ok, denn ich habe es mir selbst so ausgesucht.
"Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)
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15.07.2010, 11:35
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15.07.2010, 11:36
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
Wie organisierst Du Dein Leben mit einem Hund, der überhaupt nicht allein bleiben kann?
Das ist für mich unvorstellbar, wie geht das?
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15.07.2010, 11:38
AW: Angst vor Verantwortung oder reale Gründe?
So sieht das aus!
Ich war schon 15 Jahre nicht im Freibad.
Wenn es heiß ist, dann wird eben an irgendnen Teich gefahren.
Inklusive länegerer Anfahrt, Mücken, kein Pommesstand, keine Freunde und kein geklärtes Wasser in dem man schön sauber seine Bahnen schwimmen kann.
Aber erstens wollen sich unsere Hunde schgließlich auch erfrischen, und zweitens könnt ich es auch nicht gut haben, mich frisch-fröhlich in die Fluten zu stürzen, während die Kleinen allein daheim liegen und unter der Hitze leiden. Nö!---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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