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14.07.2010, 20:51Inaktiver User
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
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14.07.2010, 21:14
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
Hallo Mia,
ich habe das erst einmal gemacht. Und bis du das jetzt angesprochen hast war mir gar nicht bewußt, dass ich mein Äußeres angepasst habe.
Damals zog sich die Trennung von meinem Freund ewig hin, weil er keine Wohnung fand.....
Einen Tag vor dem Umzug bin ich in der Mittagspause zum Friseur und habe mich von gut 30 cm Haaren getrennt.
Tja, jetzt wo du's sagst.....Es grüßt G. Butler
51% Engel
49% Teufel
If the brain were so simple that we could understand it, we would be so simple that we couldn't.
*Lyall Watson
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14.07.2010, 21:15Inaktiver User
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14.07.2010, 21:20
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
Er hat kurz gestutzt aber nix gesagt

Dafür war großes "Hallo" als ich wieder zur Arbeit kam. Bei uns sind viele Zivis und die können ja sooooo kreativ sein, was "nette" Sprüche angeht
Nun sind sie aber auch wieder lang, naja länglich. Weil ich mir erst sehr gut mit den kurzen Haaren gefiel und sie erst wieder seit Anfang diesen Jahres wachsen lasse.....Es grüßt G. Butler
51% Engel
49% Teufel
If the brain were so simple that we could understand it, we would be so simple that we couldn't.
*Lyall Watson
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14.07.2010, 21:21
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
"Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
(Mia Wallace)
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14.07.2010, 21:29Inaktiver User
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
Sowas kenne ich von mir nur in einer etwas anderen Form: Ich fange immer an, aufzuraeumen, wenn mir etwas auf der Seele liegt. Und meistens hilft es - und schont den Geldbeutel ungemein
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14.07.2010, 21:58
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
Hallo Mia,
ich bin auch so (wäre aber gern mehr wie Blue Bonnet
).
Ich weiß nicht recht, ob das ein Harmoniebedürfnis ist (wie innen, so solls auch außen sein) oder auch zum Teil eine Typfrage.
Es fühlt sich aber an wie ein Bedürfnis, mich ausdrücken zu wollen,
und dann ist da noch was:
schwierige Situationen/Situationen, in denen sich etwas ändert, vielleicht sogar eine ungewollte Änderung, mit der man plötzlich konfrontiert wird - da tut es gut, wenn man etwas TUN kann.
Wenn man selber etwas in die Hand nehmen und ändern kann.
Find ich.
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14.07.2010, 22:08
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
"Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
(Mia Wallace)
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15.07.2010, 12:13Inaktiver User
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
Ja.
Nein.
Wenn etwas gravierendes passiert, dann (ver)ändere ich auch Dinge.
Der typische "Frustkauf"
Weil man auch visuell nicht mehr an das alte erinnert werden möchte.
Veränderungen in der Wohnung ähneln einem kleinen Umzug und damit einem Neubeginn.
Das ist sogar erwiesen, dass Frauen bei starken Veränderungen/Belastungen ihre Haare komplett verändern.
Bei mir war es mal ein Kurzhaarschnitt, wo ich beim Friseur immer noch gesagt habe: noch ein Stück ab, noch ein Stück....
(und hinterher sah ich am Kopf aus... ich mag da gar nicht mehr dran denken)
Weil man vielleicht im Unterbewusstsein glaubt, dass man mit Veränderungen "die Sache" unterdrückt, wegdenken kann?
Gewissermaßen schon...
Macht doch nichts.
Wenn ich mal so einen Tag habe, wo mich alles nervt, mir grottenlangweilig ist, das Wetter ist zu schlecht zum rausgehen und ich denke: ich arme S.., habe keine Chance, vor die Tür zu kommen und etwas schönes zu machen und ich im Selbstmitleid ersticke.... dann räume ich im Haus um.
Manchmal müssen sogar Möbel daran glauben...
Danach geht es mir gut. Denn optisch gesehen habe ich etwas "NEUES" und freue mich.
Manchmal sind es nur Bumen aus dem Garten, womit ich das Haus in ein Krematorium verwandel.
Zur Verdeutlichung:
Als mein Vater schwerkrank in's Krankenhaus kam, habe ich mir die Haare streichholzkurz schneiden lassen.
Als meine Mutter gestorben ist, habe ich mein Wohnzimmer komplett umgebaut. Sofa in eine andere Ecke gestellt. Meine Mutter hat bei mir immer auf dem selben Platz gesessen.
Immer, wenn ich im Wohnzimmer war, "sah" ich meine Mutter dort sitzen. Das habe ich nicht mehr ertragen und das Sofa umgebaut.
1 Jahr später ca. habe ich mir ein anderes Sofa gekauft.
Damit war für mich der "ungute Blick" weg. Ich habe es nicht ertragen, den Stammplatz meiner Mutter zu sehen.
Zu den Einkäufen: Man möchte sich in schlechten Zeiten etwas gutes tun. Wobei das meistens zu schrecklichen Kleidungsstücken führt, die man nie anzieht. Weil man meistens nur etwas kauft, weil man etwas haben möchte. Und im Unterbewusstsein denkt man immer an die schlechte Stimmung "des" Tages zurück, wenn man dieses Stück im Schrank sieht oder es gar trägt.
Alles ganz normal!
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16.07.2010, 13:29
AW: Einschlägiges Erlebnis = Typveränderung?!
@ MiaWallace
Spontanhandlungen? Bei mir sind solche Typveränderungen im Zuge einer Veränderung meines Lebens(gefühls) keine Spontanhandlungen, sondern ich überlege mir vorher, welche Veränderungen ich an meinem Äusseren oder in meiner Wohnung vornehmen will. Spontan ist da gar nichts.
Ich bin da aber vielleicht auch extrem. Ich habe Jahre, ach was Jahrzehnte gebraucht, bis ich mich für meine Wunschhaarfarbe entschieden habe! Dabei stand sie immer fest, aber ich hab mich nicht getraut. Außerdem haben mir alle abgeraten, das hat mich zusätzlich verunsichert.
Als ich mich von meinem langjährigen Lebensgefährten getrennt habe, habe ich endlich die Möglichkeit genutzt, eine ganze Wohnung nur nach meinem Geschmack einzurichten - ohne ästhetische Kompromisse. Es ist eine wundervolle Wohnung!Geändert von Latona (16.07.2010 um 13:32 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!



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