hallo!
schade erstmal, dass die deutschen nicht ins finale kommen... naja...
und das andere muss ich jetzt erstmal verdauen... ich bin doch ziemlich geplättet jetzt...
lg
klammeraff
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Ergebnis 11 bis 14 von 14
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07.07.2010, 22:24Inaktiver User
AW: ich weiß nicht, was ich will - ein ja, aber... leben
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07.07.2010, 22:28
AW: ich weiß nicht, was ich will - ein ja, aber... leben
-keine Ruhe für Ruhe finden
-immer hinter etwas herlaufen und irgendwann nicht mehr wissen was eigentlich das Ziel sein sollte
-mit vollem Einsatz nichts erreichen - nur noch mehr Chaos...
-sich selbst/seine Gedanken nicht ordnen können
-nicht mehr auf den "Punkt" kommen
-den Alltag anstrengend empfinden - den Frust bewußt auf andere abladen
-die Leichtigkeit zu Leben beobachtet man unweigerlich bei anderen - um so schwerer (er)trägt man sein eigenes Leben.
-Letztendlich korrigiert man die Fehler seines Gegenübers um von seinen eigenen Fehlern Abstand zu bekommen...
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08.07.2010, 10:10Inaktiver User
AW: ich weiß nicht, was ich will - ein ja, aber... leben
hallo babu!
erstmal willkommen hier im forum
wie wahr deine worte doch sind - leider... ich finde mich da natürlich wieder. letzterer punkt: da geht es wohl auch darum, dass man seine eigenen fehler einfach nicht wegkriegt und es dann bei anderen versucht, denen man eher zutraut, mit hilfe meiner "wohlmeinenden" kritik, ihre fehler in den griff zu kriegen. denn ich selber bin zu dämlich dazu, meine eigenen abzustellen und ein positiveres leben zu führen.
das rührt wohl auch aus einer erziehung, in der einem suggeriert wird, fehler machen ist absolut unverzeihlich. und ich dachte immer, die anderen können die dinge eben einfach, die sie können. denen ist das in die wiege gelegt. und so versank ich in der resignation und der passivität sowie der depression. ich blicke auf ein leben zurück, aus dem ich viel mehr hätte machen können. und wenn ich darüber nachdenke, dass ich es jetzt immer noch nicht hinkriege, mein leben endlich in die hand zu nehmen, weil ich die zeit betrauere, die ich verloren habe und die ich nie mehr reinholen kann, dann werde ich gleich wieder depressiv.
das kompliment für meine schreibkunst hat mich wirklich sehr gefreut. aber so richtig weiß ich nicht, was an meinem schreiben so besonders sein soll. außer dass es nur so aus mir heraussprudelt und ich hier halbe romane veröffentliche...
das schreiben hat mir irgendwie schon immer spass gemacht. ich habe mehr durch zufall einen songtext geschrieben, der demnächst veröffentlicht wird. vor lauter freude wird mir erst jetzt mehr bewusst, dass ich in den nächsten wochen auf dem präsentierteller für irgendwelche kritiker sitzen werde. aber da muss ich dann durch. wahrscheinlich findet das projekt eh zu wenig beachtung, als dass sich irgendeiner die mühe machen würde, kritik daran zu äußern. es ist eben alles überlaufen und schnelllebig. als standbein ist es relativ schlecht geeignet, da das texten kein außergewöhnliches talent zu sein scheint und die meisten musiker entweder bereits etablierte texter haben oder selber texten wegen der selbstverwirklichung und eben auch wegen der tantiemen.
journalistisch wäre sicher auch recht interessant. man käme rum und würde über dinge und menschen berichten. aber auch da traue ich mir mit meiner konzentration zu wenig zu. man kann sich ein paar notizen machen, aber nicht alles aufschreiben. und wenn ich die hälfte vergesse, die andere hälfte falsch wiedergebe...
und wie überall sind die schreibenden bereiche ja auch überlaufen und man braucht gute beziehungen, um irgendwo anzukommen. wie überall eben. irgendwas muss ich versuchen. wenn ich nichts mache, kann ich auch keinen blumentopf gewinnen - is auch klar.
ich habe auch mal eine ausbildung mit fremdsprachen gemacht. mittlerweile kriege ich in den sprachen nicht mal mehr einen geraden satz zustande. das mündliche hat mir immer das genick gebrochen. ich tue mich generell schwer, mich mit anderen zu unterhalten. in den fremdsprachen habe ich das schon gleich gar nicht geschafft. und das war's dann. und übersetzer und lehrer gibt es auch wie sand am meer, die oft natürlich noch bilingual sind etc.
*seufz*
lg
klammeraff
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09.03.2011, 15:35
AW: ich weiß nicht, was ich will - ein ja, aber... leben
Hallo Klammeraff,
in aller Kürze: Dein Beitrag berührt mich, denn ich weiss exakt, wovon Du sprichst.
Meine Annahme: Du trickst Dich selber aus. Dafür muss es einen irgendwie gearteten "Nutzen" geben. Diesen Benefit kannst Du identifizieren.
Die Lösung ist nicht trivial. Sie besteht im Wesentlichen darin zu lernen, anders zu denken. Das geht nur durch Übung, und es dauert einige Zeit.
Bei der CoachingAcademie in Bielefeld habe ich es gelernt. Es ist nicht gefährlich und es tut nicht weh. Es kostet etwas Geld, aber es macht sich bezahlt - in Euro, weil Du Dein Leben besser funktioniert. Inzwischen weiss ich, dass es nicht viele gibt, die das so effektiv vermitteln können. (keine Religion, keine Politik, keine Sekte, nix verkaufen, keine Provision für mich, etc.)
Hier sind einige links (in dieser Reihenfolge habe ich mich dem Thema angenähert):
CoachingAcademie - Contextuelles Coaching - Coaching - Coachingausbildung
Barbara Sher's Official Website (auch in deutsch)
Personal Development for Smart People - Steve Pavlina (englisch)
Morty Lefkoe ? Eliminate your beliefs quickly ... Change your life permanently?Guaranteed (R) (englisch)
Robert Theodor Betz - Startseite (mir meistens zu spirituell)
Bücher
Ron Smothermon M. D.: Drehbuch für Meisterschaft im Leben
Oliver Fritsch: Alles anders
Robert. T. Kiyosaki: Rich Dad, Poor Dad (deutsch)
Stefan Klein: Die Glücksformel
Jack Canfield: Hühnersuppe für die Seele
Nach kurzer Zeit wird es Dir leicht fallen, die Schaumschläger und Motivationstrainer von denen zu unterscheiden, die echte Erkenntnisse und vor allem die Anwendung auf das Leben vermitteln können und das auch praktisch einüben. Suche Dir einfach das heraus, was für Dich am besten funktioniert.
Beste Wünsche
Bube


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