Was kostet mich ein Lächeln, was ein Bitte oder Danke, was ein Guten Tag? Nicht das an Energie was ihr vermutet.
*Grins*Wenn ich länger darüber nachdenke, empfinde ich "scheissendfreundlich" eigentlich als ziemlich aggressiv.![]()
und es wirkt. Ich kann auch geschlagene 30 Minuten(wenn ich Zeit habe) lächelnd neben jemandem stehen, der mich partout übersehen will und ruhig bleiben. Wen nervt das mehr?
Das passiert selten zweimal beim gleichen Menschen.
Allerdings zwinge ich auch keinem ein freundliches Gespräch auf, der das nicht will.
So weit gehe ich dann doch nicht.
Antworten
Ergebnis 81 bis 90 von 188
-
01.07.2010, 07:31Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
-
01.07.2010, 07:49Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Das läuft bei mir unter Höflichkeit und ist sozusagen automatisiert.

Also selbst wenn ich Zeit habe, wäre sie mir dazu zu schade. Aber Menschen ticken da völlig unterschiedlich.Ich kann auch geschlagene 30 Minuten(wenn ich Zeit habe) lächelnd neben jemandem stehen, der mich partout übersehen will und ruhig bleiben. Wen nervt das mehr?
Hillary, Dein vorheriger Post hat mir übrigens sehr geholfen, eine Verhaltensweise einer Person aus meinem Umfeld, die ich nicht einordnen konnte, besser zu verstehen. Danke
-
01.07.2010, 08:07Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Bislang habe ich ausschließlich vom Privatbereich gesprochen, das Geschäftsleben ist für mich strikt getrennt. Jeder, mit dem ich zu tun habe, hat einen Anspruch darauf, höflich behandelt zu werden und das zu bekommen, was ihm im Rahmen meiner Tätigkeit zusteht. Und nicht mehr. Ich trenne zwischen Privatleben und Geschäftsleben, weshalb Veranstaltungen wie Betriebsausflüge oder Weihnachtsfeiern für mich ein Horrotrip waren. Es gibt vieles, was meine Kollegen nichts angeht und noch mehr, was ich über sie lieber nicht wissen will.
-
01.07.2010, 10:39Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
sehr interessant - denn genau das sehe ich nicht so.
weder will ich meinem besten freund schaden, noch irgendwem anders.
ist nicht genau das der kern dieses strangs?! wenn ich dein post lese, meine ich "ja", denn dass man dann fremden gegenüber (die einem ja vielleicht doch nicht nur neutral bis gut gesonnen sind, weil man eben nicht deren freund ist) misstrauisch ist und schlechtes erwartet, ist vorprogrammiert.
?
lgS
-
01.07.2010, 10:41Inaktiver User
-
01.07.2010, 11:05
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Es gibt halt Dinge, die findet man so unhöflich, dass es völlig egal ist, wie es gemeint war...
-
01.07.2010, 12:12Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
joa; für völlig fremde personen mag das auch bei mir gelten. wenn mich jemand blöd anquakt, frage ich mich/denjenigen nicht, was er wohl eigentlich für ein problem hat.
bei jedem anderen, ob bekannte, freunde, familie oder sonstige näher als "fremd" stehenden frage ich hingegen schon.
-
01.07.2010, 12:47
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Kommt drauf an. Auch ein guter Freund benimmt sich halt vielleicht einfach mal daneben. Und dann darf man das auch einfach so nennen. Ohne nach Hintergründen zu fragen.
-
01.07.2010, 14:26Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
wozu auch.für völlig fremde personen mag das auch bei mir gelten. wenn mich jemand blöd anquakt, frage ich mich/denjenigen nicht, was er wohl eigentlich für ein problem hat.
mir reicht es, mir klar zu machen, dass er wahrscheinlich ein problem hat
(und ich hüte mich zu sagen: "he alder, hastu ein problem oder was!?" - das könnte bös ins auge gehen
)
aber nochmal ein vielleicht banales beispiel zum thema vertrauen.
wenn ich auf ämtern bin oder rat und hilfe brauche, dann gehe ich im allgemeinen davon aus, dass ich genau das kriege. nicht mehr aber auch nicht weniger.
sehr häufig werde ich ausgesprochen freundlich "bedient", oftmals gar freundlicher als nötig oder als erwartet.
seltsamerweise macht eine bekannte von mir genau gegenteilige erfahrungen. bei der gehts "immer" schief, sie wird "immer" unfreundlich behandelt, "immer" abgespeist oder gar übern tisch gezogen.
ja, wirklich seltsam.
aber ich schätze mal, sie geht in solche situationen wie derjenige, der einen hammer ausleihen möchte in der berühmten geschichte von watzlawick. Hammer-Geschichte, Paul Watzlawick
anders kann ich mir das kaum erklären...
bezogen aufs geschäftliche (und vielleicht auch aufs private) scheint bei uns eine kultur des (lustvollen, vielleicht gar spielerischen) "verhandelns", wo am ende beide ohne das gesicht verloren zu haben auseinandergehen können, nicht sehr ausgeprägt zu sein.
in anderen kulturen scheint das anders zu sein.
immerhin: auch bei uns wird das (in teueren managerseminaren
) gelehrt, wie man win/win-situationen herstellt...
das geht aber, und nu siehe oben, offenbar nur mit einem gehörigen mass an selbstvertrauen - und auch an respekt dem anderen gegenüber (d.h., dass man dem anderen nicht gleich und generell das böse unterstellt).
dass dazu auch freundliches und bestimmtes grenzen ziehen können gehört, wurde auch schon gesagt.
offenbar aber alles dinge, die uns nicht so ohne weiteres in den schoß gelegt sind...
-
01.07.2010, 14:51Inaktiver User




Zitieren
