also jetzt driften wir zweifels ohne ins erotik-unterforum ab!![]()
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08.07.2010, 13:58Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
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08.07.2010, 14:00Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
mmmhhnajanaja; ich weiß nich.
wenn jeder nachfragen würde, bevor irgendwer irgendwas in den falschen hals bekommt, gäbe es ja keinerlei wertungsmöglichkeit (besser / schlechter). dann bekommt ja jeder die chance, zu sagen, was er wirklich will/denkt und die entscheidung, ob man damit zurechtkommen kann/will kann keine wertung erfahren.
drücke ich mich verständlich aus?
aber das ist dann wohl das ideal, was es nun mal nicht gibt.
aber so´n stückchen näher ranrücken wär´ schon schön
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08.07.2010, 14:19Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
@superwetta:
Du hast schon vollkommen recht- wenn man sich die Zeit nehmen würde, den Gegenüber wirklich zu verstehen gäbe es durchaus weniger Stress zwischen den Menschen.
Der Punkt ist nur- daß sowas wirklich nur Theorie ist!
Die Menschen kennen sich oft genug selber gar nicht und könnten noch nicht mal genau antworten, wenn man sie auf Verhalten anspricht.
Wirklich dahinterzusehen- ist nämlich gar nicht so einfach!
Was als ursächlicher Grund angenommen wird- ist es oft gar nicht....und man muss sich selber schon gut kennen um es für sich klarzumachen.....- das klappt auch nicht immer.....- man verlangt da wirklch zuviel, wenn man erwartet, daß Menschen so sind!
Helfen kann bei soetwas nur, daß man die Toleranz besitzt dem anderen zuzugestehen, daß er auch einen schlechten Tag hat- Gründe hat......und nicht alles immer persönlich nimmt- als Angriff!
Ein wichtiger Aspekt ist übrigens auch, daß die Menschen nur sich sehen.
Gerade letztens hatte ich wieder so eine "Begegnung".
Ich habe auf eine Reaktion wiederum reagiert- und nicht so, wie die Bekannte das erwartet/gewollt hat.
Sie war daraufhin beleidigt....- ich bin dann später nochmal auf sie zu um es zu erklären.
Ich habe dabei von MIR gesprochen- warum ich so gehandelt habe- meine Gründe genannt.
Ich sag jetzt mal- alles Gründe, die man durchaus nachvollziehen kann.
Das Problem dabei war nur, daß diese Bekannte NULL zugehört hat!
Ich konnte keinen Satz aussprechen, ohne das ein "aber ich...." kam....
Keine Sekund ein eingehen auf mich.....ein Verstehen-Wollen....
Tja.....was soll man dann dazu sagen??
ICH gehe noch auf sie zu- hätte ich gar nicht gemusst, denn ich bin mit der Situation klargekommen und hab das alles nur gemacht, weil ich gemerkt habe, daß sie da ein Problem hat......-- und am Ende steht sie nur da und will gar nicht die Situation verstehen, sondern sieht nur sich!
Ganz im Ernst....mir ist das dann auch zu blöd!
Wenn jemand nur um sich selber kreist- darf er das gerne tun und wenn er keinerlei Empathie besitzt, dann kann ich ihm auch nicht helfen.
Unterm Strich muss man einfach sehen wo man bleibt-- auch, wenn es eogistisch klingt, aber mit "gutem Willen" kommt man eben auch nicht zwangsläufig weiter.
Es gehört die Bereitschaft dazu sich zu öffnen- zuzulassen- zuzuhören.....
Alles kostet Kraft- Energie.....und mal im Ernst-- warum soll man die an Menschen verschwenden und sich dann aufwändig mit denen auseinandersetzen, wenn das Ergebnis dann so traurig ausfällt??
Solchen Menschen ist man doch gar nix wert! Die sehen nur sich!
Miteinander- kann sehr kompliziert sein und man tut sicher gut daran, wenn man für sich einen Weg hat......nicht alles zu nah an sich heranlässt.....und man die Toleranz entwickeln kann, daß andere einem nichts Böses wollen.....die Menschen so oft nur mit sich selber zu tun haben.
Wirklich toll finde ich eben Menschen, die sich selber durchaus kennen ( so gut man das kann
), die zuhören können- nachdenken....nicht gleich verletzt und sauer reagieren.....die sich einlassen können.
Solche Menschen sind wirklich eine Freude für einen selbst- für die Seele.....weil sie einen zwar durchaus fordern können, aber nicht einen aussaugen....
kenzia
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08.07.2010, 14:44Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
ach kenzia; schöner beitrag!

aber hierzu habe ich ne frage:
ist das so? ist es zuviel verlangt, dass man sich nach dem ersten drittel seines lebens (also meinethalben mit um die 30-35 jahre) weitestgehend kennt?
vom "jungschen volk" (15 - 25) erwarte ich derartiges ja gar nich; mit kindern und jugendlichen habe ich ne engelsgeduld (bin drum auch ausbilderin). aber müsste dann nicht langsam ein prozess einsetzen...?
andererseits - meine mutter geht auf die 70 zu und hat sich bis heute nicht hinterfragt.
woran liegts also dann, dass manche es tun und manche nicht?
lgS
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08.07.2010, 15:45
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08.07.2010, 16:54
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Ui ui ui, kenzia, in deinem Beitrag ist ja nicht viel zu finden von dem, was du von anderen verlangst.
Ich geh mal davon aus, dass du so unreflektiert nicht sein kannst, dass du tatsächlich denkst, du seist die Gute, sie die Böse. So einfach ist es nämlich selten.
Fällt mir auch nicht immer leicht, meinen Anteil am Nichtverstehen zu erkennen und oft bracht das etwas Abstand oder Frustablassen (was ich jetzt hier bei dir vermute) um danach klarer zu sehen.Das Leben ist ein Wunschkonzert.
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08.07.2010, 18:38Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
@putzschnuck:
Also ich werte schonmal gar nicht von "Gute" oder "Böse"!
Wo bin ich denn NICHT reflektiert, wenn ICH hergehe- auf jemanden zugehe, der mich ganz offensichtlich vorher nicht verstanden hat und versuche demjenigen zu erklären, warum das alles so war......was meine Hintergründe dazu sind!
Genau DARUM geht es doch!!
Erklären, warum man so oder so handelt......sich verständlich machen, damit der andere eben versteht, daß es NICHT persönlich ist sondern man in einer Situation einfach mti sich zu tun hatte!
@supawetta:
Meiner Erfahrung nach- findet erst dann eine wirkliche Reflektion bei Menschen statt, wenn es ihnen mal so richtig dreckig geht!
Menschen, die einen enormen Leidensdruck empfinden....die gehen her und begegnen sich in diesem Leid....und fangen an, sich mti sich selber zu befassen.
Das kann mit 20 sein......mit 40- mit 60.....oder nie....
Und sicherlich.......gehört eine Menge Mut dazu!
Denn sich selber zu stellen tut sehr weh......kann sehr hart und schwer sein......- oft finden sich andere "Auswege" aus den Problemen als sich selber zu stellen.
Wieviele.....nur ein Beispiel.....wechseln immer wieder im Leben den Partner um aber immer im selben Muster zu leben......- sehr unglücklich ein Leben lang aber nie zur Wurzel schauend.....
Nein- man kann es einfach nicht erwarten!
Es ist um ein sovieles einfacher- anderen die Schuld zu geben.....soviel einfacher, weil das ganz viele machen und sich dann im Kollektiv über die böse Welt auszukotzen.......-- man fühlt sich darin nunmal auch wenig alleine.....
Wieviele....benutzen andere nur als Mülleimer......nur seinen Frust loswerden und man soll bemitleidet werden!
Wehe......es kommt eine andere Sichtweise.......dann bloss weg dort.....
Nein- ich glaube- man muss wirklch bei sich bleiben und darf es eben nicht persönlich nehmen, daß es genug Menschen gibt, die sich ansehen- einfach nciht können.
Es ist schade- aber es ist deren Weg......vielleicht wird dieser Weg für die Menschen irgendwann auch anders werden.....- jedenfalls darf man denen nicht böse sein deshalb......es ist nur sehr schade.....
Und dann....ist man - egal was man von sich selber weiss- ja auch nciht davor gefeit, daß man auch mal ganz genauso reagiert......unüberlegt- unreflektiert......- so perfekt kann kein Mensch sein!
kenzia
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08.07.2010, 19:15Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
kenzia,
ich sehe das ähnlich wie du!
Zuhören, den anderen verstehen wollen, ohne eigene Vorurteile oder andere Denkschablonen zu benutzen - das ist anstrengend, kostet Zeit und Energie!
Und ich denke auch: es ist nicht jeder Mensch diese Mühe wert!
Nicht, weil ich Menschen unterschiedlich bewerte - sondern weil viele das eben gar nicht wollen (zu unbequem, macht Angst, macht aua...).
Oder weil ich es denen wiederum gar nicht wert bin, dass sie sich mit mir auseinandersetzen! Das gilt ja für beide Seiten!
Wenn mir an einem Menschen was liegt, der mir so etwas vermittelt, bin ich schon traurig und - je nachdem - auch wütend und verletzt.
Aber ändern kann ich es nicht. Ich kann nur meine Zeit verschwenden...
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08.07.2010, 19:24Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
So sehe ich das auch...Man kennt einen Menschen nicht wirklich niemals nie nicht aber man meint ihn zu kennen.
Trotzdem...vertraue ich Menschen bis sie mich anders lehren.
Ibeth
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08.07.2010, 19:28Inaktiver User


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