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04.07.2010, 22:38Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
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04.07.2010, 22:40
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
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04.07.2010, 22:49
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Und das ist jetzt die Frage. Je nach Situation. Muss ich das "Böse" immer in Betracht ziehen ?
Wenn ich nur ein Teil habe, die Frau vor mir an der Kasse einen ganzen Wagen voll - muss ich in Betracht ziehen, daß sie mich aus reiner Bosheit nicht vorlässt ? Nö. Sie ist villeicht nur unaufmerksam. Oder muss ihren kleinen Sohn pünktlich vom Kindergarten abholen und ist eh schon zu spät dran.
Und die meisten lassen einen eben vor. Meine Erfahrung. Nur ein kleines Beispiel.
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04.07.2010, 22:52Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Schau, da bin ich schlichter gestrickt und würde gar nicht drüber nachdenken, wieso und warum. Sie tut es nicht und fertig, das zählt für mich, ihre Motivation wär mir ziemlich wurscht. Über ihr Verhalten hätt ich dann allerdings sicher eine Meinung - aber ganz ohne den Anspruch, ihr vollumfänglich gerecht werden zu wollen - damit müsste sie dann halt leben.

Wär das allerdings jemand, mit dem ich näher zu tun hätte, dann würde ich schon alles in Betracht ziehen wollen. Weil ich sonst vielleicht von vornherein das ausschließe, was tatsächlich ihre Motivation ist. Und ich wollte eben nichts ausschließen, was der Grund sein könnte, weder positiv noch negativ. Nur so kann ich am ehesten die Wahrheit (so es eine solche gibt) ergründen: wenn ich erst mal nichts voraussetze. Meiner Meinung nach.
Gut nacht!
Geändert von Inaktiver User (04.07.2010 um 22:56 Uhr)
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08.07.2010, 09:51Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
in einem nachbarstrang lese ich genau das, um was es mir geht: da wird eine (neue) bekanntschaft abgesägt, weil sie auf eine e-mail nicht so reagierte, wie die absenderin es sich dachte.
genau sowas verstehe ich einfach nicht.
da wird nicht nachgefragt, warum soundso reagiert wird oder sich gedacht "ist sicher keine böse absicht"; da wird sofort (negativ) gewertet und auch noch konsequenzen gezogen.
mich macht sowas mittlerweile wütend.
suchen menschen denn abbilder von sich selbst mit gleicher denk- und handlungsstruktur??
lgS
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08.07.2010, 11:01
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Falls Du Himalja meinst ... ?
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08.07.2010, 11:16Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
es geht mir nicht um _eine/n_ user/in oder _einen_ strang; noch dazu möchte ich nicht crossposten.
es ist nur ein bild für das, was wohl gang und gebe zu sein scheint.
leider.
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08.07.2010, 13:01
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
Interessantes Thema.
Hatte gestern abend eine Unterhaltung mit mehreren Beteiligten, zwei Jugendlichen berichteten über große Enttäuschung über einen guten Freund, der zum bösen Feind mutiert ist (grob umrissen), da bildete sich auch die Fraktion "ja aber er hat doch einen guten Kern..." -
seh ich grundsätzlich auch so, selbstverständlich ist niemand nur schlecht, aber ich sehe für mich nicht die Notwendigkeit, mir den "guten Kern" eines Menschen bewusst zu machen wenn er mich abstößt, und sei es nur auf Grund einer (für mich schlechten) Eigenschaft, ich bin ja in der Regel nicht in der Lage, ihm durch mein Urteil über ihn nachhaltig zu schaden, also was solls...
Für mich war die Beendigung der Freundschaft in dem Fall nachvollziehbar, für andere nicht.
Was man für gut oder schlecht hält und welche Gewichtung es hat, liegt immer an einem selbst, an den eigenen Ansprüchen an andere und an der jeweiligen Interaktion.Das Leben ist ein Wunschkonzert.
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08.07.2010, 13:07Inaktiver User
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
das ist ja auch vollkommen richtig, putzschnuck. wenn man soweit ist und eine eigenheit / eine handlung / aussage.... von jemandem als unzumutbar für einen selber wertet, dann "sollte" man natürlich seine konsequenzen ziehen.
mir gehts in diesem strang aber drum, dass gekappt wird, obwohl man noch nicht mal gesichert weiß, dass jemand unschönes getan / gesagt / ... hat und nicht rückgefragt wird, wie es denn nun wirklich beabsichtigt war.
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08.07.2010, 13:15
AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?
... weil derjenige davon ausgeht, es kann nur negativ gemeint / gegen einen gerichtet sein.
Mag ich auch nicht sowas. Aber das ist dann auch ein deutliches Zeichen dafür, dass man dem anderen nicht wichtig genug für eine Nachfrage ist. Es interessiert ihn nicht, wie es gemeint war, nutzt es vielleicht sogar als Vorwand, den Kontakt abzubrechen. Traurig, aber wird man akzeptieren müssen.
Das Leben ist ein Wunschkonzert.



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