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  1. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hä? vasteh ick nich.

    jeder hat doch schattenseiten? die frage is m.e. aber, ob und wie er damit umgeht?

    erklär´ mal bitte, wie du es meinst.
    Ok.

    Ich habe Deine Ausgangsfrage so verstanden, dass Du Dich darüber wunderst warum viele nicht zuerst das Gute sondern eher vom Schlechten im Menschen ausgehen, richtig? (so ungefähr halt)

    Du hast geschrieben, dass Du Dich sehr intensiv mit Deinen Schattenseiten auseinandergesetzt hast. Anscheinend hast Du Dich nicht nur auseinandergesetzt sondern konntest Deine "schlechten" Anteile in Dir auch integrieren.

    Menschen, die in der Regel vom schlechten ausgehen haben ihre Schattenseiten eben nicht integriert geschweige sich mit ihnen auseinandergesetzt!

    Weil Du von Dir weisst benötigst Du vielfach die Projektionen nicht mehr, die andere noch benötigen!

    Besser?

  2. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    aaaaahhh - es werde licht! danke für die erklärung.

    mmmh. aber was heißt diese theorie in der praxis? menschen, die ihre schattenseiten nicht integriert haben, gehen beim gegenüber von eben dem gleichen aus, den gleichen schattenseiten und erwarten somit genau das schattige, was sie von sich erwarten würden, wenn sie sich selbst gegenüber stehen würden - oder wie?

  3. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    nette deutung.

    ist ja schon ein unterschied, ob ich mir selber lieber nicht begegnen würde - oder nen schreck vor nem kerl wie mir kriegen würde...

    oder ob ich mich selber (inklusive meiner schatten) mag oder akzeptiere.

  4. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    also ich mag und akzeptiere mich mittlerweile sehr.
    und würde vor mir als mein gegenüber (in diesem fall: beisitzer) höchstens nen schreck bekommen, wenn ich mich beim schimpfen während des autofahrens erleben würde

  5. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aaaaahhh - es werde licht! danke für die erklärung.

    mmmh. aber was heißt diese theorie in der praxis? menschen, die ihre schattenseiten nicht integriert haben, gehen beim gegenüber von eben dem gleichen aus, den gleichen schattenseiten und erwarten somit genau das schattige, was sie von sich erwarten würden, wenn sie sich selbst gegenüber stehen würden - oder wie?
    Was heisst denn hier Theorie?

    Ist doch gelebte Praxis! Mein Lieblingsbeispiel weil so Plakativ ist Michel Friedmann Moralapostel höchter Güte auf der einen Seite und das Gegengewicht der Mann, der sich illegale Russinnen für die Sexpartys geholt hat!

    Ich glaube sie erwarten nicht sondern das läuft unbewusst ab!

  6. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe Deine Ausgangsfrage so verstanden, dass Du Dich darüber wunderst warum viele nicht zuerst das Gute sondern eher vom Schlechten im Menschen ausgehen, richtig? (so ungefähr halt)

    Du hast geschrieben, dass Du Dich sehr intensiv mit Deinen Schattenseiten auseinandergesetzt hast. Anscheinend hast Du Dich nicht nur auseinandergesetzt sondern konntest Deine "schlechten" Anteile in Dir auch integrieren.

    Menschen, die in der Regel vom schlechten ausgehen haben ihre Schattenseiten eben nicht integriert geschweige sich mit ihnen auseinandergesetzt!

    Seh ich genau anders rum: grad weil ich weiß, dass ich auch nicht vollkommen bin, nehm ich das auch von anderen an. Wir sind nicht alle Monster, aber eben auch nicht alle Engel!!

    Ich find das völlig normal.

    Mir scheint eher, dass die, die stets an das Gute glauben, aus Angst vor dem "Bösen" sowohl in sich als auch in der Welt das grundsätzlich verneinen und verdrängen.

    Dass man besser damit fährt, erstmal an gar nichts zu glauben sondern einfach mal abzuwarten ist doch wohl unbestritten. Lieber bin ich vorsichtig und lass mich dann gern vom Positiven überzeugen, da hab ich keinen Schaden, als ich denke, alle wollen mir nur Gutes und dann wenn ich mir die Finger verbrannt hab erst zu merken, dass das vielleicht reichlich naiv war.

    Im übrigen halte ich es so, dass ich weder an das Gute noch an das Schlechte "glaube" - ich schau einfach hin und nehm es so wie es kommt. Ich finde das einfach nur realistisch.

    Man muss weder die rosa Brille aufhaben noch davon überzeugt sein, alle wären gegen einen: es reicht doch, genau hinzuschauen und sich dann erst eine Meinung zu bilden.

  7. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube sie erwarten nicht sondern das läuft unbewusst ab!
    ich verstehe den satz nicht. fehlt da irgendwas grammatikalisches? wer erwartet was nicht?
    oder meintest du (um bei deinem beispiel zu bleiben), dass michel friedman nicht hingeht und aktiv seine schattenseiten lebt, sondern ebendiese unbewusst passieren?

    was wiederum heißen würde, dass mein praxisdeutung richtig wäre.

    und was kann ich dann tun? doch eigentlich, mmmmh, nichts? außer das eben sowieso schon gelebte nachfragen etc.; ändern (falls gewollt) müssens die leute ja schon selber.

    heißt das im weiteren, dass viele ihre schatten nicht sehen _wollen_, selbst wenn sie hinweise haben? wenn dem so ist, würde ja sogar nachfragen nichts bringen, da es eh nicht gewünscht ist?!

  8. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es reicht doch, genau hinzuschauen und sich dann erst eine Meinung zu bilden.
    so sehe ich es auch und versuche, es so umzusetzen.

    es ist aber nun mal schwierig, wenn dinge im eigenen sein des anderen anders dargestellt werden, als sie sind. aus irgendeiner angst/geltungsbedürfnis/minderwertigkeitsgefühl heraus, vermute ich.

    und ich bin nun mal bestrebt, nicht übergriffig zu denken im sinne von bspw. "er/sie sagt, dass er/sie nie wieder lügen will; stimmt ja eh nicht" - ich will glauben und _wirkliche_ chancen geben.
    sicher, wenns dann zum dritten mal passiert, dann wird meine laune auch etwas, ähem, unlustiger.

    hat das schon was mit naivität zu tun? die frage ist wertfrei und ernst
    gemeint.

  9. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    Vielleicht ist lügen kein so gutes Beispiel - ich hielte ein Versprechen, nie mehr zu lügen grundsätzlich für unrealistisch.

    Insofern würd ich auch denken, schafft der nie - weil ich einfach davon ausgeh, das ist von niemand zu schaffen.

    Aber an das Bemühen würd ich schon glauben, hätte nur im Hinterkopf, dass es menschlich ist, das vielleicht nicht zu 100% zu schaffen.

    Ich unterscheid da aber auch zwischen Leuten die ich näher kenne und Fremden. Die Leute, die ich zu meinem engeren Umfeld zähle hab ich ja schon selektiert danach, ob ich an ihren Charakter glaube und daran, dass sie mir nicht schaden wollen.

    Aber bei Wildfremden würde ich davon eben nicht ausgehen, das müsste sich jeweils erst zeigen.

  10. Inaktiver User

    AW: "vertrauen in das gute im menschen" - ?

    @EWK
    Das gibts auch und steht nicht im Widerspruch was ich beschrieben habe.

    Das ist aber meiner Meinung nach dann schon ein Schritt der Bewusstwerdung im Prozess der Erkennung eigener Anteile.

    Meist läuft doch sowas in folgenden Phasen ab:

    a) Unbewusstes Handeln
    b) Erkennen das etwas nicht "stimmt", was auch immer das sei aber
    c) immer noch danach handeln
    d) Erkennen was nicht "stimmt" aber noch nicht umsetzen können
    e) Erkennen und umsetzen bevor es zu Tage tritt!

    Habe ich damit die Fragen von Euch beantwortet?
    Geändert von Inaktiver User (04.07.2010 um 19:55 Uhr)

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