Ihr Lieben,
danke euch für die vielen interessanten, weiterführenden Antworten! Ihr seid echt eine klasse Familie!
Inzwischen habe ich beschlossen, dort auszusteigen und überall dort, wo weiterhin Gefahr bestünde, in direkte Zusammenarbeit zu gelangen, nicht teilzunehmen.
So, das hätten wir.
Ich werde zunächst kommunizieren "aus persönlichen Gründen".
Vertrauenspersonen kann ich erklären, andere können mir abends begegnen.
Ach so: Das Thema dieser Freizeit-Freiwilligen-Arbeit ist mir in der Tat lebenswichtig und es ist auch gesellschaftlich wirklich wichtig, aber ich kann einen anderen RAHMEN wählen. Das hatte ich zuvor irgendwie nicht sehen können.
Es stimmt vollkommen, juri: Es sind oft die Dämlichsten, Unvollkommensten, die sich eine Position in der Freizeit aussuchen. Endlich wichtig sein, weil ansonsten erreicht man das ja nicht, durch die schräge Persönlichkeit.
Zu der Frage, warum es mich eigentlich so kratzt:
Ich bin der Meinung, wenn man nicht freundlich sein will, dann hat man zu Hause zu bleiben. Niemand hat das Recht, mich mit seiner schlechten Laune zu belästigen, ich tue das auch nicht.
Gerade in unserer Freizeitgruppe geht es darum, für andere Leute Licht in der Welt zu sein. Und ausgerechnet da kriegt man als erstes mal einen Kübel Unrat über den Kopp.Traurig, aber normal. Überall sind sone, und solche.
Vielleicht lerne ich irgendwann, solche Typen umzuwalzen und zum Schweigen zu bringen. Momentan kann ich es nicht. Aber ich kann ja an mir arbeiten.
Bis dahin hau ich einfach nur ab. Sollen sie sehen, welcher Profi im Bereich xy (den ich ausschließlich bedienen KÖNNTE in der Gruppe) sich den Schwachsinn antut.
Haaaaaaaach, tut mir das gut.
Ich bin WECH!![]()
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Muss es noch verkünden. Per E-Mail.
LG Karla
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Ergebnis 21 bis 30 von 35
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27.06.2010, 14:48
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
The original Karla
est. 2006











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28.06.2010, 13:51
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
karla,
ich reich dir mal einen strauss riesen-sonnenblumen rueber!

auch ich habe schon einige ehrenamtliche taettigkeiten ausgeuebt und weiss, dass da immer irgendso ein stinkstiefel dabei ist . . warum auch immer.
solange der rest passt, kommt man damit klar. aber wenns ueber einen nervtoeter rausgeht, wirds aetzend und dann ist es zeit zu gehen.
genau das hast du gemacht. zu recht.
auch ich bin der meinung, dass ich in meiner freizeit nicht streiten und rumzerfen will.
alles liebe
luciernago
ps: die frage, was du so machst und das anschliessende gespraech klingt danach, als ob da ein neidhammel angefragt hat . .LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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28.06.2010, 21:57
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
Dankeschön!

Gerade hatte ich ein interessantes Gespräch: Ziege A und Ziege B verstehen sich bestens.
Achwas. Na dann doch recht viel Freude an- und miteinander! 
Man versteht allgemein mein Unwohlsein. Das ist alles nichts Neues.
Ich habe jetzt nochmal etwas umgeschoben:
Der Gruppe zuliebe (total mir wichtige Leute drin, und Aufgabe ansich auch toll) werde ich dieses Dings noch durchziehen, allerdings zu Treffen nicht mehr gehen. Nur noch meinen Job machen. Fertich.
Dann hab ich keinen hängenlassen, und ich habe schön meine Ruhe.
Künftig dann "nein-danke" zu dem wo Frau NUTELLA und CO draufsteht.
Ich muss aber auch das Glück haben, und beide Nervtöter gleichzeitig im Gruppenrahmen zu erleben. *vordiestirnhau* Da gibt es einige Leute, die sich das NICHT vorstellen möchten. Das weiß ich jetzt
, und jetzt geht es mir auch von daher besser. Meine Wahrnehmung ist "normal". *jippieh* *hüpf*
Liebe Grüße und
einen schönen Abend!
KarlaThe original Karla
est. 2006











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29.06.2010, 07:17Inaktiver User
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29.06.2010, 09:16Inaktiver User
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
...der Eröffnungsbeitrag mit dieser Veränderung ist nach vielen wertvollen Beiträgen sehr fraglich, inwieweit die eigene Verletzbarkeit aus dem Zusammenspiel mit einem Gegenangriff seine Vergeltung sucht.
Jemanden als Feldwebel zu definieren, heißt lediglich, dass die Betroffene ihr Gegenüber so empfindet mit allen Verletzungen und Empfindlichkeiten, die sie ihn sich trägt.
Der aktuelle Beitrag zeigt die "Rache des Kanalarbeiters - zurückschlagen und dann - wech bin ich"
Wie geht es dir damit, wenn du dann wieder mit deinem verletzten Gefühl alleine und nicht unter Beobachtung der "gegnerischen Meute" bist?
Was haben die in dir wirklich ausgelöst? Schau mal dadrauf und dann wirst du auch wieder eine friedliche Entspannung empfinden können - ich spreche durchaus nicht von manisch aufgesetzter Fröhlichkeit mit Friede-Freude-Eierkuchen...
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29.06.2010, 10:57
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
Karla,
warum hast du nicht mal nach gefragt, was genau gemeint wäre, dass dein Unwohlsein nichts neues wäre?
Ist ne ziemlich respektlose Behauptung und Unstellung und ich hätte den Spiess einfach mal umgedreht und gefragt , ob die beiden Damen gerade sich selber meinen?
Man kann Leute schnell aus dem Konzept bringen, wenn man die Behauptungen derer einfach umkehrt und ihnen selber vor die Nase hält.
Ansonsten finde ich es gut
, dass du nun gehandelt hast und das "Spiel" nicht weiter mitmachst.
Wildblume
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29.06.2010, 12:34Inaktiver User
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
...mathematisch ist damit die Gleichung aufgegangen und der Ball ist beim Eröffner.
Es ist keineswegs respektlos, jemandem zu sagen, dass er schon lange an dieses Verhalten des Gegenübers gewöhnt ist und bis jetzt tolerant keine Gewichtigkeit hinein interpretiert hat, doch nun reichts - die Grenzen sind überschritten.
Es ist durchaus passend, mal die Grenzen aufzuzeigen, dass man nun nicht mehr bereit ist, diese Spielchen mitzumachen, die nichts Neues mehr sind.
Was auch immer das sein mag, es ist sicher nicht so dramatisch, dass man es zwar ernst, aber nicht so wichtig nehmen muss, um daraus eine Endlosdiskussion zu führen.
Es sei denn, der Betroffenen hilft es, sich in dieser anonymen Internetschiene besser zu fühlen. So sei es dann...
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29.06.2010, 13:11
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
Hallo zusammen,
ich habe so einen "Feldwebel" leider als Mutter.
Wie der Fredtitel schon sagt, man handhabt solche Leute.
Ich tue das mittlerweile auch und sie hat inzwischen öfters Anlaß sich über meine Reaktionen auf ihren Tonfall zu wundern.
Ich kann eins nur nicht verstehen, wenn man in einer Gruppe ehrenamtlich arbeitet und da ist so ein "Oberfeldwebel", warum geht die dann nicht, sondern man selbst ?
Die Freundinnen meiner Mutter haben das inzwischen so gehandhabt, dass sie gegangen ist, die anderen treffen sich noch regelmäßig.
Meine Mutter erhält dagegen nur noch alle Jubeljahre Besuch.
Eins hat sich aber trotzdem nicht geändert:
- Sie hat immer und überall recht, und wenn sie den größten Stuss labert !
- Wer ihr nicht zustimmt, mit dem zickt sie rum !
- Hat sie Streit, sind immer die anderen Schuld, Jawoll !
- Sie weiss alles, vor allem besser !
- Leute die was besser wissen als sie, gibt es nicht, Jawoll !
- Sie kann alles, Leute die ihr helfen, machen nur Blödsinn und das muss sie auch sagen, Jawoll !
- Wenn andere was falsch gemacht haben, macht sie das demonstrativ noch mal selber, Jawoll !
Und jetzt Hacken zusammen und zurück !!!
Reeeeechts um und marsch
LG
LuckyMe stand the hairs to mountain when i all that here read.
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01.07.2010, 11:28
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01.07.2010, 11:38
AW: Wie handhabt man einen "Feldwebel"?
Das Thema erfährt innerlich eine neue Wendung:
Ich werde - auch an dich vielen Dank, karline - durchaus äußern, dass mir gewisse Verhaltensweisen gegen den Strich gehen. Wenn es sich ergibt.
Ansonsten habe ich es (wie eigentlich??) geschafft, mir die gebührende Sch***egal-Haltung anzueignen:
Was stört es eine deutsche Eiche, wenn eine Wildsau sich daran kratzt?
Ich werde denen weiträumig aus dem Weg gehen, und bei Zusammenstößen halt entsprechend reagieren. Ansonsten: Ignore-Funktion, und vor allem: Schluß mit Freundlichkeit. Sachebene - ENDE.
Innerlich sind die zwei mir gerade völlig schnuppe. Ich habe so viel Angenehmes, Schönes, Tolles im Leben - und damit will ich mich auch beschäftigen. Auch in meiner Freizeit.
Wenn in diesem Rahmen, um den es da geht, eine Zusammenarbeit nicht geht, dann ist das so, dann werde ich andere Wege suchen und sicherlich auch finden. Manchmal denkt man aber auch sowas von vernagelt...
, ja - das hat natürlich was mit der Prägung zu tun. Gelernt zu haben: Offener Widerstand, gar Streit im öffentlichen Raum ist "bäh". Autorität kraft Amtes war mir schon immer suspekt. Autorität qua Persönlichkeit ist leider seltener. 
Übrigens:
Der Kommentar oben, das Verhalten von Untergebenen, hinterrücks zuzuschlagen und dann abzuhauen:
Ich habe doch gar nicht vor, hinterrücks zuzuschlagen. -?-
Der Ball ist auch nicht beim Eröffner, denn ich habe jetzt Abstand und bin überhaupt nicht mehr im "Spiel".
Man muss die Angelegenheit mit der Fairness und political correctness gegenüber solchen Leuten auch nicht übertreiben, finde ich. Wer austeilt, muss auch einen Knuff vertragen können.
Wildblume, mit dem Unwohlsein war gemeint, dass andere Leute sich genauso genervt fühlen von denen und sie genauso wenig mögen, sich genauso unwohl fühlen in deren Gegenwart. Und mich also deshalb verstehen. Dass ich mit denen Probleme hatte, ist eigentlich nicht weiter "bekannt" geworden, vor meinen Gesprächen mit Einigen. Es ist eine klitzekleine Arbeitsgruppe.
Verletzungen kann man nicht immer entgehen, aber ich werde tunlichst daran arbeiten, gleich zu sagen: "Hey!! AUA!!". Und nicht erst Tage und Wochen später.
LG KarlaThe original Karla
est. 2006














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