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Thema: Stagnation

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    AW: Stagnation

    Die Menschen kommen jetzt früher in die Pubertaet,daher kann
    auch die midlife-crisis vorgezogen sein.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: Stagnation

    War grade noch nicht fertig...

    Ich denke in der midlife-crisis kommen unabhaengig ob
    man gebunden ist oder nicht,Freunde hat od.nicht,diese
    Gedanken...man stellt alles ist Frage.
    Man fühlt sich einsam...auch wenn man in Wirklichkeit
    nie einsam ist.
    Alles wird gewogen,geprüft.Man steht vor einer Tür zu
    einer neuen Welt....so sehe ich das.

    Gr

    Seven
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: Stagnation

    @Leda,

    ja, die Frage von dir: wann mein Leben zum letzten Mal richtig "rund" war, die ist denke ich eine gute Fährte ...

    Bevor ich meinen Mann kennenlernte, da war ich ausgeglichen, machte viele Kurse, die mich interessierten, ging viel aus, hatte eine gute Freundin! (Die ist leider ins Ausland gezogen und hat viiiiel zu tun ...)

    Zitat:
    "Ich sage mal so: wenn alle "Bemühungen" nicht fruchten: Trennung, neues Leben, gute Zeit mit Kindern, grundsätzliche Freude an Hobbies, neue Kontaktversuche, dann ist meiner Meinung nach irgendwo grundsätzlich der Wurm drin; im Erleben, in den Erwartungen, in der Bewertung, in der Anstrengung, in der eingeschlagenen Richtung, im Hormonhaushalt. Oder sonstwo."


    Aber manchmal denke ich auch, es liegt an meinem Beruf, bin mir aber nicht sicher. Eigentlich wollte ich nach meinem Abitur in der kreativen Sparte studieren, ließ es dann damals aber sein, weil ich mich von Eltern unter Druck gesetzt fühlte, wollte schnell "selbständig" sein und entschied mich für was vernünftiges, etwas, wo ich schon damals wusste, dass das nie ein Beruf mit Herz wird, sondern immer nur Brotberuf bleibt.

    Aber ich weiß nicht, wie ich da raus kommen kann. Ich mache vieles andere wirklich sehr gerne in meiner Freizeit (die nicht all zu groß ist ...) - aber ich denke manchmal , irgend etwas läuft komplett falsch. Ich lebe sozusagen an mir vorbei.

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    AW: Stagnation

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    War grade noch nicht fertig...

    Ich denke in der midlife-crisis kommen unabhaengig ob
    man gebunden ist oder nicht,Freunde hat od.nicht,diese
    Gedanken...man stellt alles ist Frage.
    Man fühlt sich einsam...auch wenn man in Wirklichkeit
    nie einsam ist.
    Alles wird gewogen,geprüft.Man steht vor einer Tür zu
    einer neuen Welt....so sehe ich das.
    Ja, ich sehe die Midlife-Crisis auch nicht unbedingt als etwas schlechtes, im Gegenteil. Nie habe ich mich klarsichtiger gefühlt, doch oft ist diese Klarheit kaum zum aushalten.

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    AW: Stagnation

    hallo corazon,


    Zitat Zitat von corazon69 Beitrag anzeigen

    Bevor ich meinen Mann kennenlernte, da war ich ausgeglichen, machte viele Kurse, die mich interessierten, ging viel aus, hatte eine gute Freundin! (Die ist leider ins Ausland gezogen und hat viiiiel zu tun ...)
    warum hast du mit den kursen aufgehört? gehst du noch aus? fährst du regelmäßig deine freundin im ausland besuchen, oder kommt sie mal zu dir?


    Aber manchmal denke ich auch, es liegt an meinem Beruf, bin mir aber nicht sicher. Eigentlich wollte ich nach meinem Abitur in der kreativen Sparte studieren, ließ es dann damals aber sein, weil ich mich von Eltern unter Druck gesetzt fühlte, wollte schnell "selbständig" sein und entschied mich für was vernünftiges, etwas, wo ich schon damals wusste, dass das nie ein Beruf mit Herz wird, sondern immer nur Brotberuf bleibt.

    Aber ich weiß nicht, wie ich da raus kommen kann. Ich mache vieles andere wirklich sehr gerne in meiner Freizeit (die nicht all zu groß ist ...) - aber ich denke manchmal , irgend etwas läuft komplett falsch. Ich lebe sozusagen an mir vorbei.
    das sieht mir nach heißer spur aus. ich weiß, ich habe gut reden: aber meinst du wirklich, es ist zu spät?

    mal so als idee: warum nicht nebenher - abends, oder eben einfach teilzeit, das studieren, was du damals wolltest (natürlich nur, sofern kids und alles andere es zulassen), ohne zeitdruck, dafür mit ganz viel freiheit und liebe...? und dadurch neue impulse gewinnen, die dich vielleicht zu ganz neuen dingen führen? will sagen: nicht studieren, um schnell den abschluss zu haben, damit du ganz schnell in ein neues feld kommst. sondern einfach einen kleinen pfad neben dem ausgetretenen weg einschlagen, dem schmetterling nachlaufen, und dabei vielleicht auf einen ganz wunderbaren wasserfall stoßen, oder hinter einer grauen, dunklen, bedrohlichen felswand plötzlich auf eine ganz neue, spannende landschaft stoßen...?

    eine geschichte zum mutmachen:
    die mutter einer meiner schulfreundinnen war 18, als sie mit meiner freundin schwanger war. damals noch kein abitur. kaufmännische ausbildung mit it-schwerpunkt "irgendwie" absolviert, dann im laufe der jahre inklusive tochter abi auf dem zweiten bildungsweg gemacht, immer wieder weiterbildungen, war schließlich wirtschaftsinformatikerin in einem mittelständischen unternehmen (ich meine, sie hätte neben dem job sogar noch eine art studium gemacht? und aus ihrer tochter ist auch "etwas" geworden... soll heißen: sie ist sehr selbständig, arbeitet auch selbständig im künstlerischen bereich, verdient damit aber ihren kompletten lebensunterhalt) - und seit ein paar jahren ist sie als beraterin selbständig. was sie immer machen wollte...

    fazit, auch wenn es leichter gesagt als getan ist: finde heraus, was du willst, und was gut für dich ist - und dann tu's.

    Geändert von Bisamratte (17.06.2010 um 22:32 Uhr)

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    AW: Stagnation

    Danke euch allen für eure Gedanken!

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    AW: Stagnation

    Hallo Corazon,

    deine Geschichte liest sich wie meine...auch ich bin getrennt von meinem Mann, lebe mit meinen Kindern alleine, bin fast Vollzeit berufstätig und habe mehr und mehr das Gefühl, mein Leben zieht ereignislos an mir vorbei....

    Klar, erfreue ich mich an meinen Kindern, aber die sind im Teeniealter und bauen mehr und mehr ihr eigenes Leben auf. Meinen Job liebe ich, ist bis heute mein Traumberuf...aber er ist anstrengend und wegen des Schichtdienstes ist er auch nicht kompatibel mit Hobbys, die im Verein betrieben werden.

    Bin seit einem Jahr getrennt und habe anfangs wie verrückt nach Abwechslung gesucht. Habe über Communitys wie "new-in-town" Freizeitpartner und Freunde gesucht. Die Verbindungen, die ich dadurch aufgetan habe, sind fast alle wieder im "Nichts" verschwunden.

    Habe mich mit Singlefrauen zusammengetan, bin mit denen ausgegangen - bis diese jemanden kennengelernt haben und mich fallenließen wie eine heiße Kartoffel...

    Das ist mir zwei-dreimal passiert...

    Mit Kolleginnen habe ich mich zusammengetan, bis die eine schwanger wurde und die andere quasi "Umgangsverbot" mit mir bekommen hat (von ihrem Mann).

    Seit einigen Wochen also igel ich mich in meinem Haus ein. Ich mag nirgendwo mehr hingehen, unternehme nur noch etwas mit meinen Kindern (shoppen, radfahren) und merke mit ERschrecken, dass ich mich gehenlassen. Habe ich heute festgestellt, dass meine grauen Haare schon ein gutes Stück rausgewachsen sind. Wäre mir früher nicht passiert. Ich habe mir schon lange nichts Neues mehr gekauft...wofür auch...

    Ich habe keine Lust mehr zwanghaft Freundschaften aufzubauen, wenn man dann doch wieder für einen Mann oder was anderes fallengelassen wird...

    Noch beanspruchen mich meine Kinder. Aber wenn die aus dem Haus sind...was dann??? Ist mein Leben dann schon vorbei? Ich bin 44!!!

    Danke fürs Lesen


    Lucy

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    AW: Stagnation

    In "jungen Jahren" - so mit 30 - hab ich mich auch mal so ähnlich gefühlt...glaube ich...

    ...meint Ihr vielleicht so, als wenn man am Straßenrand steht und das Leben zieht an einem vorbei?
    Das man nur noch funktioniert?

    Und was völlig anderes noch: ich denke, diese Midlife-Krises sind gar keine Midlife-Krises.
    Es werden sich nur mehr Gedanken über das warum und wieso gemacht.
    Es wird tiefgründiger und die Oberflächlichkeit und Leichtigkeit geht verloren - oder?

    Vielleicht mussten ja Eure "Bekanntschaften" auseinander gehen, weil sie oberflächlich waren.

    Was denkt Ihr?

    Ich bin übrigens 42 Jahre
    Geändert von gezzodanie (19.06.2010 um 15:18 Uhr) Grund: Uuups...Altersangabe vergessen :pfeifend:
    Let´s go!

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    AW: Stagnation

    Ich denke ein Grund warum Freundschaften"auseinander gehen",ist dass die
    Mission erfüllt ist.
    Meine damit,eine Zeit lang war dieser Mensch passend für diese Phase deines
    Lebens...dann nicht mehr.Nichts muss ewig waehren...

    Auf jeden Fall ist ein Zeichen einer persönlichen Weiterentwicklung.

    Fühltest Du Dich denn oberflaechlicher als Du jünger warst...?
    ıch denke dass kann so sein,muss aber nicht.

    Es ist nur so dass man zu jeder Zeit andere Erfahrungen macht.

    Gr.

    Seven
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: Stagnation

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Fühltest Du Dich denn oberflaechlicher als Du jünger warst...?

    Es ist nur so dass man zu jeder Zeit andere Erfahrungen macht.

    Gr.

    Seven

    Mal ganz dumm gefragt...Meinst Du mich?
    Let´s go!

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