Für mich bezieht sich das ganze Thema ohnehin nur auf eine Extremsituation. Da könnte ich dann für mich das Schnüffeln genauswenig ausschließen wie andere "moralisch schlimme Dinge". Und einen schlimmen Fehler kann ich auch bei anderen verzeihen. Es darf nur eben nicht zur Regel werden.
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Thema: Schnüffeln, spionieren...
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13.06.2010, 18:39
AW: Schnüffeln, spionieren...
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13.06.2010, 19:01Inaktiver User
AW: Schnüffeln, spionieren...
Wahrscheinlich wurde die Frage in ähnlicher Form schon gestellt, aber ich bin (noch) nicht dazu gekommen, mir den kompletten Strang durchzulesen:
Wir nehmen den Fall an, dass geschnüffelt aber nichts bzw. nichts "eindeutiges" gefunden wird. Und das dürfte nicht gerade selten vorkommen, wenn man es mit einem routinierten Betrüger bzw. einem Menschen zu tun hat, der peinlichst darauf achtet, sämtliche Spuren zu beseitigen. Was dann? Monate/Jahre weiterschnüffeln, weil das schlechte Bauchgefühl ja bleibt und man immer noch im Glauben ist, hintergangen zu werden?
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13.06.2010, 19:08
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13.06.2010, 19:25
AW: Schnüffeln, spionieren...
Wirklich gutheißen tut es doch keiner. Es wird auch nicht entschuldigt. Aber es gibt Dinge, die kann man halt verstehen, weil man selber auch Fehler hat.
Und ja, ich hab es auch schon mal gemacht (hab ich auch schon irgendwo geschrieben). Es hat meinem Seelenheil m.E weniger geschadet, als so manch andere Fehler in meinem Leben. So.
Bitte wieder jeder nur maximal einen Stein !

Wurde jetzt mehrfach gesagt. Der sichtbare Beweis hilft, keine Zeit mehr zu verschwenden und abzuschliessen. Nenn es egoistisch, manchmal ist man sich halt einfach selber der Nächste.



Wie schon geschrieben - so einen Fall kenn ich nicht aus dem wirklichen Leben. Daher: keine Ahnung. Kommt vielleicht wirklich nicht oft vor ? Oder nur bei wirklich krankhaft eifersüchtigen Menschen, die notorisch schnüffeln... ? So wie andere notorisch fremdgehen ?
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13.06.2010, 19:37Inaktiver User
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13.06.2010, 19:45
AW: Schnüffeln, spionieren...
Und wie ging das dann weiter ?
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13.06.2010, 19:49Inaktiver User
AW: Schnüffeln, spionieren...
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13.06.2010, 20:14
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13.06.2010, 22:27Inaktiver User
AW: Schnüffeln, spionieren...
Da hast Du mich falsch verstanden.
Eigene Haltung, Unbewusstes determiniert Partnerwahl & Dynamik in der Paarbeziehung.
Welche Entscheidung der jeweils andere darauf aufbauend trifft (Schnüffeln, Fremdgehen) unterliegt seiner Verantwortung. Es gäbe zum gezeigten Verhalten (Schnüffeln, Fremdgehen) normalerweise immer Alternativen.
Jetzt klar?
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14.06.2010, 00:26Inaktiver User
AW: Schnüffeln, spionieren...
Das ist ja gerade ganz erholsam, dass auf den letzten Seiten gerade alle Schnüffeln für einen Fehler, für falsch halten.
Das klingt weiter vorne in manchen Postings anders, wo für bestimmte Situationen Schnüffeln explizit befürwortet oder gerechtfertigt wurde (frau muss sich doch Klarheit verschaffen).
Liebe Jolanda,
in NettesTeils Posting steht ein großer Teil der Antwort.
klar kann man mit so mancher Schwindelei leben, insbesondere wenn vieles am Anfang der Beziehung, wenn man mit seinen Leben noch nicht so verquickt ist, noch nicht so relevant ist.
und trotzdem lernt man die Einstellung des neuen Partners zur Ehrlichkeit kennen - und es fast zwangsläufig, dass irgendwann eine Situation kommt, in der der Partner wiederum lügt und ausweicht, und es eben keine Kleinigkeit ist.
anders ausgedrückt - man konnte am Anfang damit leben - aber man hat bewusst die Frage der "Langzeittauglichkeit" ausgeblendet - weil man das ausblenden wollte.
u.a. deshalb finde ich das Kennenlernen des Umfeldes so wichtig - und in alles auch miteinzubeziehen, wie er sich anderen gegenüber verhält. Gespräche als Paar sind natürlich gut - aber das alleine ist zu wenig - weil Taten zählen.
Wie geht er mit Schwierigkeiten, mit Fehlern, die er gemacht hat, um?
Gilt sein Wort, auch wenn das mal schwerfällt?
Wie hält er es mit der Ehrlichkeit?
(und auch - wie redet er über die Ex? Sieht er seinen Anteil am Scheitern - und reflektiert darüber?)
er hat Dich vom ersten Tag an betrogen?
wie lange hast Du denn gebraucht, um das zu merken?
und waren rückblickend wirklich keine "Ungereimtheiten" oder "Schwäche in der Aufrichtigkeit" zu erkennen?
wie lange kanntest Du ihn, bevor die Beziehung anfing?
Gruß, Leonie



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