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  1. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von NettesTeil Beitrag anzeigen
    Wenn mein Mann mit etwas Wesentliches verschweigt (oder ich auch nur glaube, dass er mir etwas Wesentliches verschweigt), ist diese Tatsache mein/unser Problem und nicht das, was er mir verschweigt.
    Tja, das dumme ist nur, dass du nicht weißt, dass du ein Problem hast, denn es wird ja verschwiegen

  2. User Info Menu

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann würde ich ihm sagen, dass ich einen Restzweifel habe. Ob ich z.B. seine Mutter anrufen könnte, oder wir das gemeinsam tun könnten.

    Ich würde es nicht heimlich machen, sondern eben mit ihm reden.
    Genau das würde ich auch tun. Gemeinsam mit meinem Mann zusammen nach der Klärung der Frage suchen.

    Nur, wenn er darauf eingeht und die Antwort zufriedenstellend ist und das Problem gelöst, dann ist alles okay und kein weiteres Nachhaken nötig.

    Aber darum ging es in Stecher`s Beispiel nicht. Es geht darum: Was tun, wenn der begründete Verdacht besteht, betrogen zu werden?

    Wenn Muttern dann z.B.: nicht erreichbar ist oder Schatzi nicht will, daß man sie anruft, wenn Schatzi es einfach verbal nicht schafft, den eigenen berechtigt scheinenden Zweifel an Schatzi`s Treue auszuräumen.

    Was macht man dann?

  3. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass ein komisches Bauchgefühl oder ein komisches Verhalten unbedingt den Stand einer Beziehung bewerten kann. Im Umkehrschluss halte ich es für haarsträubend, mit einem Partner die Beziehung zu beenden, weil ich obige Symptome aufweise.

    Misstrauen und Eifersucht sind doch nicht automatisch aufgrund von dem Verhalten eines anderen Menschen vorhanden, zumindest nicht in einer erwachsenen Beziehung. Wer dazu verstärkt neigt, schleppt eine Menge Neuro-Kram aus der Kindheit mit sich herum - für die der Partner ja nun wirklich nichts kann

    Ach übrigens: Miss-Trauen ist NICHT das Gegenteil von Ver-Trauen, sondern ein Indiz für überzogenes Ich-Denken im Zusammenhang mit einem eher gering ausgeprägten Selbstbewusstsein. Wer aus solch einer Position heraus kontrolliert, der sucht, bis er umfällt (und auch dann noch...)

    Und noch etwas zu der so genannten Paar-Vereinbarung "absolute Offenheit". Ich finde das schamlos. In meinem Handy, meinen Mails etc. wird man(n) auch nichts finden; dennoch haben alle diese Nomen ein Attribut: MEINS! Ausgangslage wäre also meiner Meinung nach nie: Ich muss mich verteidigen, weil mein Partner meine einkommende SMS öffnet (und mich so eine Rechtfertigungsposition bringt); sondern: Mein Partner sollte mal begründen, weshalb er eine private Nachricht, die ganz offensichtlich für mich bestimmt ist, unbedingt öffnen muss. Ich glaube, das ist sowieso das gängige Muster in unserer Gesellschaft, oder?

    Hatte mal einen Freund, der fand es toll, sich die Zähne zu putzen, während ich bei der Morgentoilette zugange war. Unmöglich!!! Fällt ins selbe Anspruchdenken: Was dein ist, ist auch mein, also ist es unser

    Grauenhaft
    Absolute Zustimmung.....

  4. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Niemand will sich verarschen lassen, weil der andere ihm selbstsüchtigerweise wesentliche Informationen zum Stand der Beziehung vorenthält.
    Eben - und genau darum geht es mir auch.

    Klar liest sich das mit dem Privatdetektiv erstmal seltsam (mein Mann weiß aber Bescheid, da ich immer schon dafür war, mit offenen Karten zu spielen - so weiß er gleich, woran er ist) und wenn ich der Meinung wäre, ich müsste den engagieren, dann wäre die Beziehung (von meiner Seite aus zumindest) sicherlich vorbei, aber ich will es eben immer genau wissen.

    Ich vertraue meinem Mann voll und ganz - anders könnte ich auch keine Beziehung führen - er fährt zu Schachturnieren (übernachtet dort auch), geht mit Kollegen weg usw. - alles gut und schön. Da würde ich ja bekloppt werden, wenn ich nun stets und ständig daran denken würde, daß er vielleicht doch nicht..........und stattdessen.............

    Ich habe ihm auch schon öfter gesagt, daß es kein Verbrechen sei, sich anderweitig zu verlieben (das kommt schließlich in den besten Familien vor), ich allerdings doch darum bitten würde, daß er mir das mitteilt und sich nicht gleich in eine Affäre stürzt (ist naiv, ich weiß), so daß wir die Gelegenheit haben, darüber zu reden, ob er nun lieber mit der anderen Frau zusammensein möchte oder stattdessen die Ehe mit mir weiterführt usw. - Aber ich lasse mich nicht verarschen.

  5. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt ganz gut in der Theorie, nur ist die Frage, ob jeder andauernd so souverän ist und so stark einfach seine wahrscheinlich jahrelang währende Beziehung für ein bisschen nicht ernst nehmen über den Jordan gehen zu lassen.

    wie wäre das denn, ich vertraue jemanden 16 Jahre lang und aufeinmal einen Sommer lang, runzel ich manchmal bei seinen Aussagen die Stirn und frage mich, huch was ist da los.

    Er wiegelt ab druckst herum, will dich wahrscheinlich auch nicht einfach so verlieren, ihr habt Kinder.

    Und du gehst einfach so

    Das hört sich für mich wirklich hypothetisch an...und ich war selber einmal in einer solchen Situation, ich habe einfach Monatelang nicht verstanden was los war, habe völlig widersprüchliche Signale bekommen, herzzerreißende Szenerien des um mich Bemühens...
    Ich wusste nicht was los war. Bis ich die andere gefragt habe.
    Und dann konnte ich auch gehen.

    Das hätte ich vorher nicht geschafft.
    Ist eben eine hypothetische Situation für mich.

    Ich weiss, dass ich schonmal eine Beziehung so beendet habe, die ging aber nicht so lang und keine Kinder.

    Ich weiss aber, dass ich für mich selbst - auch aus meinen Erfahrungen heraus - nicht Schnüffeln würde. Ich könnte mich dann selbst nicht mehr respektieren.

  6. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was wenn tatsächlich nichts Wesentliches verschwiegen worden ist, der Verdacht sich nicht bestätigt. Dann hättest Du genau das getan, was Du eigentlich Deinem Partner nachweisen wolltest - einen Vertrauensbruch.
    Was, wenn alle innerern Alatmglocken gellen,
    und man davor die Augen verschließt, um sich nicht des von dir sogenannten eigenen Vertrauensbbruchs schuldig zu machen?
    Was, wenn man den Kopf in den Sand steckt, sich keine Gewissheit verschafft,
    nur um sich nicht (möglicherweise ungerechtfertigt) auf das gleiche "Niveau" (herab)zubegeben.

    Was ist mit all den seit Jahren beschissenen Ehefrauen, wo es schon die Spatzen von den Dächern pfiffen, und alle haben's gewusst,
    nur sie wollt es ja nicht "sehen"...

    Wie nennst du die?

    Sauber??

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    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja, das dumme ist nur, dass du nicht weißt, dass du ein Problem hast, denn es wird ja verschwiegen


    Ganz schön schlau, aber nicht das, worauf ich hinauswollte

  8. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Genau das würde ich auch tun. Gemeinsam mit meinem Mann zusammen nach der Klärung der Frage suchen.

    Nur, wenn er darauf eingeht und die Antwort zufriedenstellend ist und das Problem gelöst, dann ist alles okay und kein weiteres Nachhaken nötig.

    Aber darum ging es in Stecher`s Beispiel nicht. Es geht darum: Was tun, wenn der begründete Verdacht besteht, betrogen zu werden?

    Wenn Muttern dann z.B.: nicht erreichbar ist oder Schatzi nicht will, daß man sie anruft, wenn Schatzi es einfach verbal nicht schafft, den eigenen berechtigt scheinenden Zweifel an Schatzi`s Treue auszuräumen.

    Was macht man dann?
    Wenn er nicht mit der Mutter telefonieren wollen würde, dann wäre mir das Aussage / Beweis genug.

    Ist die Mutter nur grade nicht da, aber er wäre bereit offen mit ihr zu sprechen, dann würde mir das erstmal reichen. Das Telefonat würde ich dann einfordern sobald die Mutter wieder erreichbar ist.

    Ganz ehrlich ich würde nicht schnüffeln. Ich könnte mich dann selbst nicht mehr respektieren....ist so.

  9. User Info Menu

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und noch etwas zu der so genannten Paar-Vereinbarung "absolute Offenheit". Ich finde das schamlos. In meinem Handy, meinen Mails etc. wird man(n) auch nichts finden; dennoch haben alle diese Nomen ein Attribut: MEINS!
    Siehst Du, so unterschiedlich ist das Bedürfnis nach Abgrenzung bei den Leuten ausgeprägt.

    Ich finde "absolute Offenheit" nicht schamlos, sondern völlig natürlich.
    Weil ich eben nichts zu verbergen habe und auch nicht davon ausgehe, daß mein Partner etwas vor mir verbirgt.

  10. Inaktiver User

    AW: Schnüffeln, spionieren...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was, wenn alle innerern Alatmglocken gellen,
    und man davor die Augen verschließt, um sich nicht des von dir sogenannten eigenen Vertrauensbbruchs schuldig zu machen?
    Wo bitte habe ich etwas davon gesagt die Augen vor Alarmglocken zu verschließen?

    Ich habe geschrieben, dass man die Sache gemeinsam mit dem Partner klären sollte, nicht durch Vertrauensbrüche.

    Was, wenn man den Kopf in den Sand steckt, sich keine Gewissheit verschafft,
    nur um sich nicht (möglicherweise ungerechtfertigt) auf das gleiche "Niveau" (herab)zubegeben.
    Ich habe auch nichts von "Kopf in den Sand stecken" geschrieben. Ich strebe eine offene Klärung an.

    Was ist mit all den seit Jahren beschissenen Ehefrauen, wo es schon die Spatzen von den Dächern pfiffen, und alle haben's gewusst,
    nur sie wollt es ja nicht "sehen"...

    Wie nennst du die?

    Sauber??
    Wie soll ich die nennen? Keine Ahnung.

    Jeder ist seines Glückes Schmied. Für mich kommt Schnüffeln nicht in Frage. So einfach ist das.

    Ich würde jeder Frau und jedem Mann dazu raten seine Gefühle ernst zu nehmen. Offen darüber mit dem Partner zu reden und dann anhand der Gefühle zu handeln.

    Wenn der Partner nicht dazu beitragen kann, dass man keine schlechten Gefühle mehr hat, dann ist er langfristig nicht der Richtige.

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