Danke, Twiga.
Ja, die eine oder andere merkt es. Es ist aber inzwischen auch so, dass ich gar nichts mehr gross dazu sage. Dieses 'bei den anderen lassen' ist eher ein stiller Vorgang in mir selber.
Manchmal wirds als leicht arrogant ausgelegt, aber das stört mich auch nicht.
Schöne Postings auch von dir und Suki, an Pyra.![]()
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Thema: WIE tue ich mir selbst gut
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30.05.2010, 12:49
AW: WIE tue ich mir selbst gut
"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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30.05.2010, 12:51Inaktiver User
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Hallo pyra,
Gut so- denke auch das WIE ist entscheident
Frangipani und Suki haben schon gute Anregungen gegeben.
Meine wären da noch- sich etwas zu 'suchen' , eine Beschäftigung, Hobby...'Freude'...wirklich ganz egal WAS.Etwas, was quasi NUR mit dir interagiert....wo du dich fühlst.Hm...bin heut morgen nicht gut im Worte finden...manche finden sowas im Sport, andere in Musik oder anderen kreativen Dingen...was weiss ich- der dritte in Hundezucht, der vierte beim Kochen.
Es ist wirklich völlig egal WAS es ist.Es sollte einen ansprechen, Freude machen...innerlich was entzündeln und dich tragen.
Ich finds wichtig, konkret etwas da zu haben.Auch wenn es vllt manchmal zunächst schwer fällt..das passende zu finden.
Es steht hier schon, du schreibst es auch( Zb politisches Engagement).
Ich finds nur sooo wichtig !Vor allem als *aufhänger*.
Dann noch was- achte drauf, wo deine tiefste innere Energie dich hinzieht.Da ist nämlich oft 'der bzw dein Weg'.
Das heisst Dinge tun oder auch nicht tun..wo du deutlich 'mehr' Energie für dich fühlst, rausholst.Egal was es ist- trau dich !
Manchmal ist das Gefühl dafür verschüttet...kann man aber wiederfinden !
Und ein Satz, den Twiga4 schreibt kann ich nur nochmal wiederholen:
Und dann habe ich das entscheidende an deinem letzten post hier mal hervorgehoben. Und würde es noch ergänzen mit: ...und die Menschen, die mich wirklich sehen, in meinem Leben und Herzen willkommen zu heissen.
Das ist mM nach NICHT einfach- aber immens wichtig !
Ich habe das tatsächlich Jahre unterschätzt !
Bzw war es mir- leider- einfach nicht wirklich bewussst.
Du kannst an dir 'arbeiten' wie du willst..dir selbst gut tun....wenn du von (zu) vielen Menschen umgeben bist, von denen du offensichtlich oder auch 'verdeckelter' ständig Gegenwind bekommst-
dann frisst das unendlich Energie und du bleibst doch sehr auf der Stelle hängen.
Sich dessen bewusst werden ist nicht so easy..erfordert ja auch uU Konsequenzen.Die möchte man manchmal allzugern meiden.
Aber es lohnt sich !
Und mit der Zeit- fängst du ganz deutlich an zu spüren...welche Menschen dir 'gut tun'- und welche weniger.
Und wie hier schon steht- viel Geduld haben ! Von heut auf morgen- können auch kleine Wunder passieren, das meiste braucht aber Zeit und ein wenig konsequentes Engagement
(seh grad- stehen hier jetzt schon andere posts mit gleichem Inhalt.Aber vllt sind das schon mal die wesentlichen essentials für den Beginn :-) )
lara
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30.05.2010, 13:46
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Was meinst du denn mit 'warum gibt es in meinem Leben niemand?'
Du meinst, weil du keine 'Beziehung' zu einem Mann lebst, gibt es niemanden??
Ist nur eine Mann 'jemand'?
Dein Blick ist zu sehr fixiert auf Beziehungen, und darauf, dass du diese nicht hast. Dabei kann 'Beziehung' alles mögliche sein.
Verschiebe doch einfach mal deinen Fokus ein wenig, nur ein klein wenig. Guck mal daneben, darüber, da drunter - aber guck nicht immer auf die BEZIEHUNGEN anderer, und dass du sie nicht hast, und also Mangel leiden musst. Nimm auch mal deinen Blick weg von MANN - und damit meine ich jetzt nicht Männer allgemein, sondern diese eine Rolle, die du dir von einem von ihnen erhoffst.
Je mehr du deinen Fokus verschieben kannst, weg vom Mangel, weil eine 'Beziehung' fehlt, und hin zu dir selber - desto mehr Raum gibts du den schönen Dingen im Leben, desto mehr lädst du sie ein, dich auch mal bei dir niederzulassen.
Der Blick aus dem Gefühl des Mangels heraus blockiert das Schöne, schwächt und zieht Energie.
Also, umso mehr Grund, dir frangipanis Rat mehr zu Herzen zu nehmen! Nee, bloss nicht verbiegen. Klar, wenn man daher kommt wie die Axt im Walde, dann mag es durchaus hilfreich sein, zu lernen, sich da etwas zurückzunehmen. Wobei du so sicherlich nicht bist
Keine Ahnung, warum dich die Männer so anstrengend fanden (und das gehört ja jetzt eigentlich in den anderen Strang, oder
) - aber wenn du lernst bei dir selbst zu bleiben - den anderen nicht versuchst zu dominieren noch an ihm zu klammern, und aber zu dir selber stehst, dann bist du für niemanden anstrengend. Aber du bist bei dir, also auch eine Quelle der Inspiration und Kraft für andere, ohne dass es dich Kraft kostet.
NA schau! Und das lässt sich noch weiter ausdehnen - und dann magst du dich noch mehr, und kannst das dann auch noch selbstbewusster formulieren!***The only constant thing in life is change***
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30.05.2010, 13:52Inaktiver User
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Vielleicht kannst du es annehmen, vielleicht nicht, ich probier es trotzdem nochmal:
für mich wirkst du auch anstrengend.
Und zwar in erster Linie: anstrengend für dich selbst, im Sinne von: es kostet dich große Mühe, für dich selbst zu sorgen.
Und vielleicht wurde dir das einfach gespiegelt??
Weil du dir das, was du jetzt lernen musst dir selbst zu beschaffen vielleicht von deinem Gegenüber erwartet hast und das damit überfordert war?
Jedenfalls ist es das, was mich an anderen Menschen anstrengt.
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30.05.2010, 13:54Inaktiver User
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30.05.2010, 13:56Inaktiver User
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Und vielleicht schaffst du es auch, dich mit diesen Macken zu versöhnen, das gehört auch dazu.
Das bist halt du, und es sind halt deine Macken, wie andere andere Macken haben.
Und jede "Macke" kann auch eine Qualität sein - siehe den "Faulheitsstrang" - auch das ist oft eine Frage der Perspektive.
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30.05.2010, 14:59
AW: WIE tue ich mir selbst gut
einewiekeine, ich würde dich einfach nur bitten, mir diesen strang zu lassen. ich möchte ganz bewusst hier nicht tiefenanalysiert werden - und insbesondere, auch wenn das von mir aus sonstwie wirkt - nicht von dir. ganz bewusst im sinne des strangs, dass ich mich mit menschen, die mir nicht gut tun, nicht konfrontieren möchte.
es gibt mir nichts, und es hat mich tatsächlich im anderen strang auch "angestrengt" wie du schreibst und mit anderen umgehst und tut es hier schon wieder. ich habe bewusst um ein "wie" gebeten.
ich setze mich mit mir auseinander, auch mit dem, was andere an mir anstrengt. ich gehe zur therapie, ich kümmere mich um mich.
ich suche vor allem nach praktischen wegen - du wirst wieder nur mit analysen um mich, die in ihrer pauschalität nur destruktiv sind und mir nichts geben. ich eröffne offensichtlich nur deshalb einen anderen strang, um etwas ruhe von dir und deiner art zu haben - und du erkennst diese grenzsetzung nicht an. das finde ich übergriffig, sorry.
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30.05.2010, 15:02Inaktiver User
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Sorry, ich lass dein Post so stehen und verabschied mich.
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30.05.2010, 15:10
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Danke! Ein ganz wundervolles Posting!
Ich gebe dir recht, und ich bin gerade auch dabei, das zu tun: Aufmerksam mit den Menschen umgehen, die wertvoll sind.
Allerdings merke ich immer mehr, dass es nicht leicht zu unterscheiden ist, wer einen wirklich sieht und wer das nur in sozialverträglichem Sinne vorgibt.
Da fällt man - auch bei anderen als Männern - doch hin und wieder auf die Schnauze und da muss ich viel lernen. Gerade weil ich im zwischenmenschlichen eher zu offen und vertrauensvoll bin.
Das hat über die Jahre vieles an mich herantreten lassen, was mir letztlich nicht gut getan hat. Ich habe fast nie Grenzen gesetzt, die Menschen so sein lassen, wie sie sind. Und dabei auch viele Energieräuber mit mir herumgeschleift.
Ich merke aber: Die Menschen, die einen wirklich sehen, sind sehr dünn gesät (oder ich bin da gerade überempfindlich...). Und klar, man muss auch denen ihre Rückzugsmöglichkeiten lassen. Und auch sie sehen, auch das lerne ich gerade.
Mit dem letzten Absatz hast du viel in mir angesprochen - ich merke, dass da noch unglaublich viel ist, was ich lernen muss, denn ich weiß oft gar nicht mehr, was das Richtige oder Falsche wäre. Weil ich in den letzten Jahren viel meines Bauchgefühls verloren habe.
Ich setze mich damit, wie ja auch geschrieben, therapeutisch auseinander und das hilft mir sehr weiter.
Aber wie ja dargelegt, ich möchte wirklich auch im Alltag schauen, dass ich da weiterkomme - die Therapie und meine Gedanken dazu reicht mir als Analyse. Und gerade da:
Wie spürt ihr denn, was richtig und falsch ist? Durch Nachdenken? Oder wie kommt man näher an sein Bauchgefühl?
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30.05.2010, 15:15
AW: WIE tue ich mir selbst gut
Hallo polilla,
na jetzt hätte ich dich fast übersehen
danke für deinen Beitrag, da war vieles Interessante für mich dabei.
Also auch dein Thema, das mit den Energieräubern.
Aber wo ist da die Grenze zwischen: Jemand hat gerade eine schwierige Phase, oder jemand stößt mir in mancherlei Hinsicht auf oder: das geht wirklich nicht mehr?
Ich tendiere dazu, recht viel zu geben und auch Kontakte zu pflegen, merke aber, dass es oft "zu viel" ist. Andererseits, wenn ich zu streng werde, übersehe ich vielleicht die Menschen, die mich wirklich berühren. Ich tariere da gerade sehr stark aus - und merke, wie schwierig das ist.
Die praktische Sachen entsprechen ziemlich meinen - aber gerade das mit der "ohne Erwartung" etwas für andere tun scheint mir im Moment schwer zu fallen. Vielleicht fehlt mir da gerade die Energie - gerade weil ich sie lange an die "falschen" verschwendet habe?


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