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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    ... Was ich mich frage: wie fühlt man sich da eigentlich als Ex? Ich meine, da muss man doch größenwahnsinnig werden, wenn man genau weiß, der verlässt mich nie, obwohl er mich schon vor Jahren verlassen hat.
    Wenn sie ihn verlassen hat oder über diese Beziehung hinaus ist, dürfte sie mit ihm schon einige Unannehmlichkeiten erlebt haben.

    Insofern ist sie höchstwahrscheinlich froh darum, aus dieser Partnerschaft raus zu sein.

    Deshalb wird sie sein nachhaltiges Interesse/Verbundenheit wohl eher als Belastung empfinden.

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Ich picke jetzt einfach ältere Beiträge raus, die mich interessieren. Leider hatte ich keine Zeit direkt darauf zu regieren, deshalb ist das jetzt so aus dem Zusammenhang gerissen.


    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen

    genau das denke ich auch. Ich vermute, daß man den Grad der Nähe, den man zum anderen Geschlecht zuläßt, mehr oder weniger selbst bestimmt.

    Das bedeutet dann: Wer sich fest binden will, zieht eher bindungswillige Partner an, wer sich nur teilweise einlassen kann, wird öfter bei Affären landen, wer einen gewissen Abstand zum Partner braucht, führt oft über längere Zeit eine Fernbeziehung etc.pp.

    Im Laufe des Lebens können sich die Bedürfnisse nach der Lebens/Beziehungsform aber auch ändern und man kann dann durchaus auch andere Erfahrungen machen und neue Beziehungsformen leben.

    Positiv finde ich, wenn man sich selbst einigermaßen einschätzen kann und so besser versteht, warum man gerade die eine oder andere Lebensform lebt. Daß man sich nicht als gebeutelt vom Schicksal ansieht, sondern den eigenen Anteil am sogenannten "Schicksal" erkennen und akzeptieren kann.


    LG Kyria
    Die Logik verstehe ich nicht ganz. Angenommen, ich komme zu der Erkenntnis, dass ich ein Mensch bin, der nur sehr wenig Nähe zulassen kann. Das ist der grund, weshalb ich die meiste zeit alleine bin, es liegt nicht an den Männern, ich bin kein Opfer, ich bin nicht gebeutelt vom Schicksal, nein, ich habe meine Anteile erkannt, es liegt an mir, ich will es so.

    Nun meine Frage: Ist das nicht auch Schicksal? Habe ich mir das etwa so ausgesucht? Viel lieber wäre ich ein Mensch mit sicherem Bindungsstil als der ängstlich-distanzierte Typ, dann wäre nämlich Vieles leichter. Bin ich aber nicht.
    Der Wunsch, Abstand zu halten und mich mit einer Fernbeziehung oder Affaire zu begnügen, ist ein Wunsch, den mir das Schicksal mitgegeben hat (anderen wurde andere Wünsche mitgegeben). Und das muss ich erstmal so hinnehmen. Wir verfügen ja nicht über unsere Wünsche, genauso wenig wie über die der anderen. Unsere eigenen können wir zwar bis zu einem gewissen Grad formen, unterdrücken oder Prioritäten zwischen ihnen setzen, aber zunächst sind sie einfach schicksalsgegeben.

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen

    Ich sagte ja: Männer sind wie Schienenfahrzeuge, wenn sie mal drauf sind, machen sie ihr Ding.
    Und ich meine, wenn eine Frau damit umgehen kann, ist sie gut bedient. sie kann sich auf die Eigenschaften "ihres" Mannes verlassen.

    Es gibt leider viele Frauen, die kurz vor der Hochzeit noch verkünden: "den bieg ich mir schon hin". Falsch gedacht Mädels. So wird das nix.
    Jetzt hab ich mal eine Frage, so als bindungsunfähige Frau!

    Betreffs des Schienenfahrens/Biegsamkeit bei Mann und Frau:

    Ich habe das Wort bindungsunfähig schonmal von zwei Exen gehört, zwar auch dann nur im Zusammenhang mit ärgerlichen Auseinandersetzungen, aber immerhin.

    Meistens war es auf genau solch einen Zusammenhang, in dem ich zwar einen Plan hatte, aber beständig geglaubt wurde, ich würde es ja eh nicht machen. Was folgte waren irre Gesichter und meistens eifersucht, weil ich zu wenig Zeit für die Jungs hatte oder sonst was... ebenso mit Trennungen, die zwei die ich ausgesprochen habe, wurden erstmal nicht ernstgenommen, große Augen, wenn ich es ernst gemeint hatte.

    kann es sein, dass von einer bindungsfähigen Frau grundsätzlich ausgegangen wird, dass sie ja biegsam ist und eben nicht auf ihrer Schiene fährt?

    Hypothese aber es drängte sich mir gerade auf....

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Wenn sie ihn verlassen hat oder über diese Beziehung hinaus ist, dürfte sie mit ihm schon einige Unannehmlichkeiten erlebt haben.

    Insofern ist sie höchstwahrscheinlich froh darum, aus dieser Partnerschaft raus zu sein.

    Deshalb wird sie sein nachhaltiges Interesse/Verbundenheit wohl eher als Belastung empfinden.
    Nein in dem Fall hat er sie verlassen, weil es schon lange keinen Sex mehr in der Beziehung gab, sie wollte aber trotzdem zusammenbleiben. Die Erklärung mit den Schuldgefühlen, die hier jemand vorgeschlagen hat (Kontakt wird aufrechterhalten, um Schuldgefühle zu mindern) finde ich auch sehr einleuchtend.
    Ich weiß nicht wie ich mich da als Ex fühlen würde, wenn ich sehe, er schaut sich nach anderen um, schreibt Emails in der Hoffung, dass sich irgendwas ergibt, aber er bleibt jahrelang an mir kleben, so als ob wir gar nicht getrennt wären.

  5. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Mein zweiter Beitrag (ziemlich am Anfang des Strangs) ist von Leda missverstanden worden. Ich habe dort vom Absolutheitsanspruch der Liebe gesprochen und dass es mir schwerfällt, damit zu leben, dass der "Einzige" eben doch nicht der Einzige ist, sondern immer wieder durch einen anderen ersetzt werden muss. Ich bin einfach nicht der Typ für die serielle Monogamie, die heute das gängige Liebesmodell ist.


    Also so formuliert würde ich das Gleiche von mir behaupten können ... serielle Monogamie ist auch nicht meins.
    U.a. bekommen mir Trennungen auch nicht sehr.
    Nur: Das was ich erlebt habe, lief darauf hinaus. Die Gründe sind dabei bei mir zu finden - und nicht deshalb, weil es das gängige Liebesmodell ist ....

    Denn: Ich bin bisher offensichtlich noch weniger der Typ für eine lebenslange Beziehung gewesen. Sonst hätte ich die ja.
    *
    Damit habe ich natürlich nicht geemeint, dass ich einen Mann bedingungslos anhimmle, alles was von ihm kommt, unkritisch übernehme (so hat Leda mich verstanden).
    So ähnlich hattest Du es jedenfalls formuliert.

    Sondern ich habe es eher so gemeint wie in diesem Gedicht:*
    Zitat von Britte9

    "LIEBE:

    Das triebartig
    beim homo sapiens als Zwangsvorstellung
    auftretende Phänomen,
    trotz Milliardenvorkommens von Individuen*
    des gleichen Geschlecht´s
    nur mit einem einzigen Exemplar dieser Gattung
    leben zu können."

    Ron Kritzfeld


    Das ist eine ironische Formulierung.
    So bist Du?
    Mit Zwangsvorstellung?
    Ich dachte von mir so was noch nie.
    Die eine, lebenslange, gute Beziehung konnte ich mir nur vorstellen, weil mir die Alternative(n) zu unbekannt und somit verunsichernd erschienen.*
    *
    Liebe richtet sich nun mal auf ein ganz bestimmtes Individuum, und "Individuum" bedeutet soviel wie das Unteilbare, Unvertretbare. Insofern ist der Geliebte für mich der Einzige (was nicht heißt dass er vollkommen ist). Das immer wieder relativieren zu müssen, damit Platz für einen anderen "Einzigen" ist, fällt mir schwer. Ihr kennt das sicher auch, oft ist es ein ganz bestimmter Körperteil oder eine typische Haltung oder Bewegung, die für einen die Individualität des anderen ausdrückt. Bei meinem letzten Freund waren es die Nase und die Kopfhaltung, bei einem anderen war das Grübchen beim Lächeln. Und sowas ist tatsächlich nicht ersetztbar, weil es wie ein Symbol des Individuellen ist.
    Bei verschiedenen Lieben geht es ja auch nicht darum, sie jeweils zu ersetzen.
    Lieben sind und bleiben immer individuell.
    Jede Art von Beziehung - auch Freundschaften - sind individuell. Das, was ich mit jemandem erlebe und "habe" und "sehe" / "schätze" ist nie reproduzierbar. Mir war deshalb auch Eifersucht immer schon weitgehend fremd. Worauf sollte ich eifersüchtig sein? Das, was ich mit jemandem erlebe, kann nur ich mit ihm erleben - jemand anders kann mir das nicht wegnehmen.

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Bei verschiedenen Lieben geht es ja auch nicht darum, sie jeweils zu ersetzen.
    Lieben sind und bleiben immer individuell.
    Jede Art von Beziehung - auch Freundschaften - sind individuell. Das, was ich mit jemandem erlebe und "habe" und "sehe" / "schätze" ist nie reproduzierbar. Mir war deshalb auch Eifersucht immer schon weitgehend fremd. Worauf sollte ich eifersüchtig sein? Das, was ich mit jemandem erlebe, kann nur ich mit ihm erleben - jemand anders kann mir das nicht wegnehmen.
    Und dennoch ziehe ich jedesmal hinterher Schüppe, weil ichs nicht mehr habe.
    Jahre später sehe ich es dann gelassener, sehe eigentlich nur noch die guten Seiten und die verhelfen mir dann, mich, falls ich mich denn darauf einlasse, wieder eine Bezeihung zu versuchen.
    Im Prinzip weiß ich, das das Resultat immer offen ist, aber das Ergebnis Versuch gescheitert, lässt mich das Modell mittlerweile generell anzweifeln.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, das wenn ich Projekte egal welcher Art, allein für mich angehe unter anderem mit harter Arbeit, die auch klappen. Alles andere, bei dem ich auf Zu - oder Mitarbeit "angewiesen" bin, ist sehr oft zum Scheitern verurteilt, oder ich übernehme den ganzen Part.

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt hab ich mal eine Frage, so als bindungsunfähige Frau!


    kann es sein, dass von einer bindungsfähigen Frau grundsätzlich ausgegangen wird, dass sie ja biegsam ist und eben nicht auf ihrer Schiene fährt?

    Hypothese aber es drängte sich mir gerade auf....
    Also ich halte mich für eine bindungsfähige Frau. Und in der Tat halte ich für ein wichtiges Merkmal dieser Bindungsfähigkeit, dass ich in vielen Dingen sehr flexibel bin und selten sehr konkrete Vorstellungen davon habe, wie etwas sein sollte. Abgesehen von ein paar sehr wenigen Grundsätzen ist in meinem Leben sehr viel verhandelbar und da lasse ich mich auch durch meinen Partner gern beeinflussen.

    Ich kenne durchaus Leute, die bei allem und jedem immer sehr konkrete Vorstellungen haben und unglücklich oder sauer sind, wenn es dann anders kommt. Das scheint mir eine Eigenschaft zu sein, die Beziehungen im Alltag zumindest erschwert.

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Fender Beitrag anzeigen
    Wo Du die Allgemeindiskussion schon mal gestartet hast, mache ich mit.

    Nein, es könnte aus Sicht der Männerwelt nicht so sein.
    Denn ich sehe die Frauenwelt nicht, in der Frauen nicht mehr alles mit sich machen lassen und einfach fröhlich und entspannt für sich selbst leben.

    In unserem Umfeld haben wir eine Menge Single-Frauen.
    (OT: Keine Single-Männer. Woran das wohl liegt? Keine Ahnung.)
    Und alle diese Single-Frauen behaupten, fröhlich und entspannt zu sein.
    Wenn man sie aber beobachtet, sieht man lauter Intensiv-Täterinnen auf der Suche nach einem Mann.

    Ich glaube, die Männerwelt liesse sich durch entspannte und fröhliche Frauen vielleicht verunsichern. Da die Zahl der entspannt-fröhlichen Frauen aber sehr klein zu sein scheint, ist auch die entsprechende Wirkung auf die Männerwelt sehr klein.

    Disclaimer: Klar, ich weiss doch, in der BriCom sind fast nur entspannte und fröhliche Single-Frauen unterwegs. Ausser vielleicht im Kennenlern-Bereich.
    fende, ich klinke mich mal wieder ein und lese dein posting, um es sofort (ohne die darauf folgenden gelesen zu haben) zu beantworten.


    zunächst: gegen DIESE allgemeindiskussion hab ich gar nichts (nur gegen die nicht alle männer sind böse-diskussion. weil sie am thema vorbeigeht. hab ich nie gesagt)




    ich gebe dir recht.
    denn genau daher rührten meine "probleme" mit dem singledasein bislang, ja, ich bin (obwohl ich durchaus als "emanzipiert gelte und immer galt) selbst von genau diesen bildern nicht weit entfernt.


    nach wie vor steckt eben diese denkweise " wer nicht im paar lebt, ist irgendwie frustriert" in uns.

    merkwürdig nur, dass meine realität anders aussieht.
    für mich (und ich rede exprizit von mir!) geht es auch (!) darum, zu lernen, dass es mir weitgehend wurscht ist, ob andere mich als unentspannt empfinden oder als alt oder als was-auch-immer (ich habe den richtigen begriff dafür im moment noch nicht gefunden), so lange ich mich in meiner situation wohl fühle.

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    sicher. früher hat man(n) solche Frauen als "frigide" verspottet.
    ich vermute, dass das noch immer oft so ist.


    ich selbst habe allerdings eine zu "willde" vergangenheit aufzuweisen, um dem ausgesetzt zu sein....

  10. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast Du auch ein Männer-Burnout? Ich habe den Ausdruck noch nie gehört, trifft es aber ganz gut, Könnte auch auf mich zutreffen.
    Genial!

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