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01.06.2010, 14:05
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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01.06.2010, 14:16
AW: leben (erst mal?) ohne männer
ja aber sind sie auch bindungsfaehig. Oder definiert "sie" bindungswillig und bindungsfaehig so wie sie es sich denkt, so wie sie sich wohlfuehlt und wenn es nicht genau so laeuft wehe dann...
Da kann man auch schon mal leichte Depressionen bekommen als Mann, bei der Aussicht...
Dann heisst es, wie liest man das so schoen hier bei der Bricom: nimm die Beine in die Hand und lauf so schnell du kannst... (als Mann jetzt, oder auch als Frau...)
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01.06.2010, 14:24
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Puh, der Strang hat je ganz schöne Dimensionen angenommen, ich bin kaum nachgekommen mit Lesen. Mein zweiter Beitrag (ziemlich am Anfang des Strangs) ist von Leda missverstanden worden. Ich habe dort vom Absolutheitsanspruch der Liebe gesprochen und dass es mir schwerfällt, damit zu leben, dass der "Einzige" eben doch nicht der Einzige ist, sondern immer wieder durch einen anderen ersetzt werden muss. Ich bin einfach nicht der Typ für die serielle Monogamie, die heute das gängige Liebesmodell ist.
Damit habe ich natürlich nicht geemeint, dass ich einen Mann bedingungslos anhimmle, alles was von ihm kommt, unkritisch übernehme (so hat Leda mich verstanden). Sondern ich habe es eher so gemeint wie in diesem Gedicht:
Liebe richtet sich nun mal auf ein ganz bestimmtes Individuum, und "Individuum" bedeutet soviel wie das Unteilbare, Unvertretbare. Insofern ist der Geliebte für mich der Einzige (was nicht heißt dass er vollkommen ist). Das immer wieder relativieren zu müssen, damit Platz für einen anderen "Einzigen" ist, fällt mir schwer. Ihr kennt das sicher auch, oft ist es ein ganz bestimmter Körperteil oder eine typische Haltung oder Bewegung, die für einen die Individualität des anderen ausdrückt. Bei meinem letzten Freund waren es die Nase und die Kopfhaltung, bei einem anderen war das Grübchen beim Lächeln. Und sowas ist tatsächlich nicht ersetztbar, weil es wie ein Symbol des Individuellen ist.
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01.06.2010, 14:29
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Offen gesagt sind die meisten Menschen, ob Männlein oder Weiblein, für mich kein Thema was Partnerschaft anbelangt.
Wie hier jemand allerdings richtig erkannte, ist dies egal: Hauptsache die Neurosen passen zusammen. Und das ist nicht witzig oder spöttisch gemeint.
Ich glaube, dass Männer oft die Kunst beherrschen, einfach ihr Ding zu machen und insofern von Depressionen verschont werden.
Mir kommen Männer so vor, wie Schienenfahrzeuge. Sie bleiben immer auf ihrer Spur und das kann man je nach eigenem Anspruch positiv oder negativ betrachen.
Frauen kreisen eher intuitiv und mitfühlend um ihren Mann herum wie ein Planet. Der einzig wirklich wichtige Fixpunkt in ihrem Leben ist die Familie, wo sie zur Löwin werden, um diese zu verteidigen.
Ansonsten lassen sie sich vom Schicksal gerne knautschen und kneten.
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01.06.2010, 14:32Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Holla! hier gehts ja ab

@
HQking: was ist denn genau bindungsfähig?
Ich finde das Wort merkwürdig, denn es strömt so etwas allgemeingültiges aus, und ich muss sagen, ich bin eigentlich ganz stolz darauf hoffentlich mit 99,9 % der Männer gar nicht bindungsfähig zu sein. ich will ja nur einen
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01.06.2010, 14:40
AW: leben (erst mal?) ohne männer
dann mal weiter theoretisiert / pauschalisiert:
wenn sich ein Mann aber mal einlaesst dann kann er die Sache nicht mehr so schnell vergessen und leidet mehr als die Frau wenn es nicht klappt mit der Beziehung.
Und die Frau ist so geuebt im geknautscht werden dass sie sich gleich auf ein anderes Schicksal (=Mann) einlaesst und sich weiter kneten laesst. Ist halt gleich wieder verliebt und begeistert.
Sowas gibt es ja auch.
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01.06.2010, 14:51Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Dieses geübte "Knautschen" hat irgendwann einmal ihren Preis. Dort, wo ich jetzt stehe, lasse ich mich nicht mehr darauf ein, lieber alleine. Ich kann nicht sagen, dass ich deswegen unbeschwerter bin, vielleicht etwas freier, denn wenn man zu lange zu viel erlebt hat, kann man gut auf weitere solcher Erlebnisse verzichten, auch, wenn sich gelegentlich schon eine gewisse Traurigkeit breit macht.
Kurz: Ich bin bindungsunfähig, bindungsunwillig...usw.
Anima
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01.06.2010, 14:53
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Ihr beschreibt hier haargenau das, was ich mit meinem Affairenmann durchgemacht habe. Sein Verhältnis zu seiner Ex, das er mir als Nur- noch- Arbeitsbeziehung und gute Freundschaft verkauft hat, ist in Wirklichkeit viel mehr (emotioale Basis trifft es genau), obwohl sie schon seit 5 Jahren getrennt sind. Und einen "imaginären Harem" hat er auch.
Meiner Einschätzung nach wird der Harem immer größer werden (irgendwelche Kolleginnen auf allen Kontinenten verstreut, die ihn interessieren würden, wo sich aber nie was konkretes ergibt), und gleichzeitig wird die Ex immer unantastbarer werden. Wie ich mich da als Affaire gefühlt habe, könnt Ihr Euch vorstellen. Ich habe das alles aber nicht durchschaut und ich war ziemlich verliebt. Was ich mich frage: wie fühlt man sich da eigentlich als Ex? Ich meine, da muss man doch größenwahnsinnig werden, wenn man genau weiß, der verlässt mich nie, obwohl er mich schon vor Jahren verlassen hat.
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01.06.2010, 14:58
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01.06.2010, 15:20
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das sind langjährige Beobachtungen und Erfahrung und m.e. ist mein Beitrag neutral oder eher frauenkritisch.
Ich sagte ja: Männer sind wie Schienenfahrzeuge, wenn sie mal drauf sind, machen sie ihr Ding.wenn sich ein Mann aber mal einlaesst dann kann er die Sache nicht mehr so schnell vergessen und leidet mehr als die Frau wenn es nicht klappt mit der Beziehung.
Und ich meine, wenn eine Frau damit umgehen kann, ist sie gut bedient. sie kann sich auf die Eigenschaften "ihres" Mannes verlassen.
Es gibt leider viele Frauen, die kurz vor der Hochzeit noch verkünden: "den bieg ich mir schon hin". Falsch gedacht Mädels. So wird das nix.
Und die Frau ist so geuebt im geknautscht werden dass sie sich gleich auf ein anderes Schicksal (=Mann) einlaesst und sich weiter kneten laesst. Ist halt gleich wieder verliebt und begeistert.
Sowas gibt es ja auch.
Es gibt alles Mögliche, aber es gibt auch einen roten Faden.



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