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  1. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von graswind Beitrag anzeigen
    Nur sind glaube ich gerade Männer der Ansicht, dass man auch etwas Neues anfangen kann, ohne das Alte ganz loszulassen.
    Nicht nur Männer ...
    Auch Frauen möchten umgehend wieder "versorgt" sein und tun einiges dafür.

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht nur Männer ...
    Auch Frauen möchten umgehend wieder "versorgt" sein und tun einiges dafür.
    Ja. so isses wohl. Da gehören immer beide Parteien zu. Aber der Strang hier soll ja ums "Aussteigen" gehen ... ;-)

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was ich mir auch oft denke: viele Männer probieren es bei weitaus jüngeren Frauen, weil jede Gleichaltrige sie sofort durchschauen würde.

    oh oh...


    na eigentlich wollte ich keine Attraktivitätsdiskussion lostreten, weil eine maingestreamte Schönheit nämlich auch kein Garant für eine tolle Beziehung ist.
    Ich fühle mich übrigens weder attraktiver als mit 20, noch unattraktiver.
    Dank guter Gene und einem einigermaßen gesundem Lebensstil, trage ich immer noch die gleiche Kleidergröße wie damals, in meinem Blond kann man die grauen Haare noch nicht sehen und dass ich mit Ende 20 zwei Kinder geboren habe, lässt sich weder durch Schwangerschaftsstreifen, noch durch Dellen an Po oder Oberschenkel belegen.
    Das ich trotzdem ein Problem mit meinem Aussehen habe, rührt ganz woanders her und bedeutet mit aller Wahrscheinlichkeit, das ich Kränkungen aus der Kinder-und Jugendzeit nicht verarbeitet, nicht losgelassen, schlichtweg nicht verziehen habe.
    Ich kann mich über mein Äußeres nicht beklagen, ich lege persönlich auch viel zu wenig Wert drauf. Ich bin weder ungepflegt noch übergewichtig, ich bin einfach eine graue Maus mit Gehirn.
    Und wenn man(n) wählen kann zwischen attraktiver kluger Maus, bei der alle anderen Männer neidisch werden, der attraktiven, aber zickigen Maus und der unscheinbaren klugen Maus, die ihre inneren Werte nicht nach außen kehrt, wenn nimmt man(n) dann?

    Attraktivität und Schönheit liegen immer im Auge des Betrachters und da wir in einer Mediengesellschaft leben und ich langer Zeit in dieser Branche gearbeitet habe, weiß ich was da abgeht. Schönheitsideale werden gemacht. Lustigerweise von schwulen alten Männern.

    Ein attraktiver Körper/ Gesicht hilft dabei Aufmerksamkeit zu bekommen, aber es garantiert keine glückliche Beziehung.

    Zurück zum Ursprung Leben ohne Männer,

    seit mehr als 20 Jahren habe ich keinen mehr ständig an meiner Seite, darob war ich nie unglücklich. Es gibt und gab genug anderes zu tun.

    Mein Problem liegt woanders, ein ganz klein wenig ähnlich wie bei Rose, wir leben im Familienverband. Das ist heutzutage nicht mehr üblich und ich kann jeden Außenstehenden verstehn, der da nicht hinein will. Das ist mein Handicup und mein persönlicher Plan für dieses Jahr. Ich möchte weg ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Familie zu haben.
    Und hier liegt der Hase im Pfeffer.

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von time2change Beitrag anzeigen
    Wenn ich aber mit einem Bein an Land, mit dem anderen Bein im Boot bin gehe ich über kurz oder lang unweigerlich baden

    T.

    Ich schätze, um bei Deinem Bild zu bleiben, Männer versuchen, mit dem einen Bein auf dem land zu bleiben, und mit dem anderen das Boot so nah wie möglich an Land zu halten. Unbequem ist das auch, aber vielleicht weniger angsteinflößend als nur im Boot zu sitzen.

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von blaukehlchen Beitrag anzeigen
    Es gibt aber leider noch ein anderes Phänomen, mir gefällt es garnicht, zumal da meine Geschlechtsgenossinnen für mein Dafürhalten wirklich nicht gut dastehen. Gutsituierte Männer bekommen immer, sofort! eine Frau, die ihnen gefällt. Die müssen nicht viel mehr vorweisen als den offenen Geldbeutel.

    Ich habe es in meinem Umfeld überprüft, es ist was dran. Dass gut verdienende, halbwegs großzügige Männer per se so gut weggehen....hat mein Weltbild allerdings schon etwas erschüttert.
    ich würde aber nicht so weit gehen, zu sagen, dass es dieses phänomen umgekehrt nicht gibt.
    es gibt sie, die männlichen goldgräber
    Ganz er selbst sein darf jeder nur, so lange er alleine ist. Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit; denn nur, wenn man alleine ist, ist man frei.
    A. Schopenhauer

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    T. es ist so herzerfrischend zu lesen, dass du dir deinen Humor bewahrst.
    Issdochwahh
    Ohne den wäre ich schon lange abgesoffen.

    Mal ganz im Ernst.
    In den letzten fünf Jahren gab es bei mir zwei ernsthafte Versuche eine Beziehung zu haben.
    Den ersten habe ich sehr schnell abgebrochen (keine drei Monate)
    Wenn einer der mich nicht mal richtig kennt nach zwei Wochen bereits von zusammenziehen und Heiraten spricht setzt bei mir ein Fluchtreflex ein.

    Den letzte Beziehungsversuch (beinahe zwei Jahre) habe ich gerade erst beendet.
    Es passte einfach nicht.
    Im letzten Jahr habe ich mir das ganze überwiegend so angesehen und eine Menge dabei gelernt.
    Im Gegensatz zu früher erkenne ich Manipulationsversuche von Ihm deutlich schneller und reagiere auch darauf.
    Habe ich früher nicht erkannt und vor allem habe ich nicht entsprechend darauf reagiert sondern geglaubt ich müsse mich nur ändern dann klappt das schon.
    Tut es nicht.
    Sich selbst verbiegen, die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu verleugnen führt unweigerlich zum Ende.
    Vielleicht nicht zum Ende der Beziehung aber ganz sicher zum Ende der Person die ich einmal (aus gutem Grund) war.
    Es ist sauschwer das verlorene ich wieder zu finden, in die mittlerweile geänderten Ziele/Wünsche zu integrieren und wieder ein ganzes zu werden.
    Das gebe ich so schnell nicht mehr auf.

    Ich bin mir ziemlich sicher das ich in jungen Jahren einfach nicht genug Mut und Selbstvertrauen hatte zu dem was für mich als Mensch wichtig war zu stehen. Ich glaubte tatsächlich nicht richtig zu sein im Sinne von ich muss mich ändern.
    Vermutlich geht es vielen tollen, jungen Frauen nicht anders.

    T.
    Geändert von time2change (30.05.2010 um 17:43 Uhr)
    Du brauchst keinen Grund um zu gehen wenn du keinen mehr hast um zu bleiben (Ina Müller)

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von graswind Beitrag anzeigen

    Ich schätze, um bei Deinem Bild zu bleiben, Männer versuchen, mit dem einen Bein auf dem land zu bleiben, und mit dem anderen das Boot so nah wie möglich an Land zu halten. Unbequem ist das auch, aber vielleicht weniger angsteinflößend als nur im Boot zu sitzen.
    Das gibt aber fiesen Muskelkater aber auf Dauer wenigstens einen knackigen Hintern
    Du brauchst keinen Grund um zu gehen wenn du keinen mehr hast um zu bleiben (Ina Müller)

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von graswind Beitrag anzeigen
    Ja. so isses wohl. Da gehören immer beide Parteien zu. Aber der Strang hier soll ja ums "Aussteigen" gehen ... ;-)
    Ja, genau
    Ich steige aus, wenn ich es mir wert bin bei diesen Spielchen nicht mitzuspielen.
    Mir es schlicht und ergreifend gleichgültig ist, was die Gesellschaft und mein Umfeld von mir erwarten (könnten).

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    ach, was hab ihr tolles geschrieben!




    ich selbst habe heute eine meiner kleiineren phobien überwunden (ich fahre nämlich nicht gerne auto), meine familie geschnappt und einen wunderschönen ausflug unternommen.



    wieder ein single-problem gelöst.


    und es war richtig lustig, drei generationen unter einem autodach und wir hatten absolut spaß.



    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen


    Ich habe in meinem reiferen Alter soviel Abenteuerlust in mir. Immer irgendwie an Wunder geglaubt.
    Frage mich, ob dieser Prozess eine Art Desillusionierung einleitet - und ich damit genauso erstarren könnte, wie die, an deren Mauern ich mir laufend blutige Nasen geholt habe.

    Andererseits.

    Wache ich heut Morgen auf, mit einem Gefühl wie... Verliebtsein. Ein glückliches kribbeliges Gefühl im Bauch. Kein Mann.
    Und das schon seit Tagen...





    bblume
    ja, das kenne ich auch.

    und da irgendwo liegt es: das glück, von dem wir immer dachten, es könne nur zu zweit stattfinden, endet in blutigen nasen.
    das glück finden wir dann aber in uns, kleinen dingen des alltags....
    und dann stellt sich die frage:
    warum muss ich mir den stress antun, wenn es ohne stress wunderbar ist?

    und ich glaube, da werden frauen für männer gefährlich.
    aus ihrer warte ist das dann ein männer-burnout.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ja, ich weiß. Gerade Männer ticken da oft anders. Auf mich haben's nun auch oft Männer Ende 40/Anfang 50 abgesehen. Da denke ich mir dann oft (zugegeben, nicht ohne Häme): "Tja, Pech gehabt. Hättet ihr euch mal früher festgelegt statt euch ewig alle Optionen offenzuhalten und zu denken, ihr könnt ja später immernoch. Und es gäbe für euch ja immernoch was besseres. Und eine Frau kann eh nicht jung genug sein.
    Für mich seid ihr jedenfalls nicht attraktiv."

    Sicher, das ist auch sehr pauschal gedacht. Man weiß nie, welches Schicksal im einzenen dahintersteht. Vielleicht wurde derjenige gerade von seiner Frau vor die Tür gesetzt, weil die sich einen jungen Lover zugelegt hat.
    Viel wahrscheinlicher ist aber doch nach wie vor, dass so mancher Herr ewig lang den Hals nicht vollkriegt, dass ihm eine Gleichaltrige nicht gut genug ist und dass er dann ganz plötzlich feststellen muss (jedoch noch lange nicht wahrhaben will), dass er zum alten Eisen gehört.
    I

    (Und nu steinigt mich gern, ob dieses frustigen Männerbildes. )

    ich steinige dich nicht.
    auch wenn meine "klientel" halt schon eine etwas andere war, meistens, in den letzten jahren (gut, zugegeben, ich mag männer, die väter sind. denn sie haben was mit mir gemein)

    nur:
    die waren allesamt schon verheiratet und sind aus der ehetristesse geflohen. um nun "die traumfrau" zu finden.
    und die ist halt möglichst jung und süß.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Auf jeden Fall sollte man sich als Frau von dem Gedanken freimachen, dass speziell sie diejenigen sind, für die es ein "Verfallsdatum" (sowieso blöder Ausdruck) gibt. Nur weil irgendwann keine Eizellen mehr heranreifen.


    Und mein letzter Affärenmann bediente sich gern des Spruches "Frauen sind doch wie ein guter Wein. Mit dem Alter immer besser. Bei uns hingegen geht das sehr früh los, dass es auf dem Kopf weniger und am Bauch mehr wird."

    Unterm Strich tut sich das alles nichts.
    ich spreche ja eher von der nicht-ganz -uralt-gewordener 40-50 jähriger, aber ich glaube, da dreht sich die sache doch massiv um.
    es ist nun mal so, dass der wechsel frauen verändert- und die männer zu der zeit gerade nicht so sehr......




    Zitat Zitat von graswind Beitrag anzeigen
    Viele Männer tendieren auch zu einem "imaginären Harem" (nicht von mir, sondern irgendeinem Beziehungspsychologen), der sie vor einem exklusiven Einlassen schützt. Durch das Wesen der virtuellen Singlebörsen lässt sich diese Idealvorstellung auch besonders leicht aufrecht erhalten.

    In real spielen viele Frauen dieses Spiel aber mit, rennen hinter einigermaßen passablen Männern her, um überhaupt eine Mannbeziehung vorweisen zu können - unabhängig wie glücklich sie damit selbst sind. Der Vorwurf kann da also nicht allein an die Männer gehen. Die gehen nur den leichtesten aber eben auch gehbaren Weg.
    ja, genau das geht mir eben schon seit geraumer zeit durch den kopf.
    und deshalb-genau deshalb- wollte ich nicht mehr mitspielen.

    [
    Zitat Zitat von graswind Beitrag anzeigen
    Und die hätten genau dann ein Problem, wenn Frauen sich zunehmend aus diesem Spiel ausklinkten. Wenn sie aufrichtig keinen Mann (mehr) bräuchten, sondern sämtliche Bedürfnisse auf anderen Wegen decken würden.
    Ich denke mir, dass diese Vorstellung einigen Herren ganz schön angst machen würde.
    JAAA!!!!


    Genau. Deshalb ist dieses Mann-Thema hier auch nicht off topic, sondern die beiden Dinge - gesunde emotionale Autarkie bei Frauen und Beziehungsfähigkeit bei Frauen wie bei Männern - hängen eng miteinander zusammen.

    und ganz genau hier sind wir bei meiner (und wie ich vermute, nicht nur meiner) "ambivalenz" angelangt.


    auf der einen seite ist diese mann-frau-sache in mir, ich finde das wunderschön.
    auf der anderen seite sehe ich aber die spiele, die da stattfinden, diesen kampf um macht, erfolg und attraktivität, um marktwert und reproduktionsfähigkeiit.

    und da ich männer mag, sie nicht per se veruteilen oder verdammen will, sehe ich mir eben auch an, woher diese spiele kommen.

    iund vieles, was wir da mit uns rumschleppen (nämlich männlein wie weiblein) kommt aus der patriarchalen denkweise.
    überdies pappen werbung und medien noch idealbilder drauf, die uns immer und immer wieder unzufrieden sein lassen (die frauen, weil sie nicht entsprechen, die männer, weil sie dieses idealbild nicht finden).




    und hilly: du hast kein problem mit ungeputzten fenstern, weil es immer noch das mutter-über - ich ist, das verlangt, die fenster zu putzen.
    wenn du mal ein halbes jahr nicht putzen würdest, ohne dass muttern schimpft, wärst du so weit, selbst zu entscheiden, ab wann du dich über ungeputzte fenster ärgerst und sie putzt.

    was ich damit meine. du bist, glaube ich, immer noch so sehr mit der abgrenzung beschäftigt, dass du deine eigenen grenzen nicht findest. -ich kenne das -trotz unordentlicher mutter -von mir. seit ich putze, wenn ICH es unordentlich finde, ist die wohnung sauberer...

    wahrscheinlich ist es mit vielen dingen so....
    Geändert von Inaktiver User (30.05.2010 um 18:38 Uhr)

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich bin einfach eine graue Maus mit Gehirn.
    Was deine Einschätzung von dir selbst betrifft, bist du einfach doof!!! Und unbelehrbar offenbar auch

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