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30.05.2010, 15:31Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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30.05.2010, 15:35Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das fragt man sich tatsächlich oft, sakrosankt und heiligmäßig wie das oft geschildert wird...
Ich kenne Männer, die seit bald zehn Jahren getrennt sind und je länger, desto unantastbarer wird die Ex. Da kann man dann nur gleich gehen und nicht nachher, wenn man an so wen gerät.
Wobei ich schon sehe, dass die Zahl der Frauen immer größer wird die danke, aber danke nein zu sagen gelernt haben - und eben nicht mehr aus purer Dankbarkeit jeden Clown in ihr Leben lassen.
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30.05.2010, 15:36
AW: leben (erst mal?) ohne männer
[QUOTE=Inaktiver User;7099442]Und die hätten genau dann ein Problem, wenn Frauen sich zunehmend aus diesem Spiel ausklinkten. Wenn sie aufrichtig keinen Mann (mehr) bräuchten, sondern sämtliche Bedürfnisse auf anderen Wegen decken würden.
Ich denke mir, dass diese Vorstellung einigen Herren ganz schön angst machen würde.
[QUOTE]
Genau. Deshalb ist dieses Mann-Thema hier auch nicht off topic, sondern die beiden Dinge - gesunde emotionale Autarkie bei Frauen und Beziehungsfähigkeit bei Frauen wie bei Männern - hängen eng miteinander zusammen. Leider lernt frau das wohl erst in späteren Jahren. Ich würde mir wünschen, dass jüngere Frauen schon dieses Selbstbewusstsein hätten, nicht jedem gefallen zu wollen, es tut mir oft weh zu sehen, in welche Fänge eigentlich wunderbare junge Frauen geraten.
Aber spätestens ab 40 oder so sollte frau auf Reset drücken und neu starten.
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30.05.2010, 15:44
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Kann da nur meine eigenen Beobachtungen beschreiben: Die Ex ist die Ex, weil bestimmte Dinge in Beziehung eben nicht mehr geklappt haben. Meist ist es aber so, dass das nicht ganz gleichzeitig und gleich stark so empfunden wird, sprich, der eine geht, der andere leidet. Das schafft bei ersterem Schuldgefühle, beim anderen oft (unausgelebte) Frust- und Rachegefühle. Die ein wenig relativiert werden können, indem man den Kontakt aufrechterhält und die neue Beziehung torpediert.
Ja, eigentlich schon, oder? Nur sind glaube ich gerade Männer der Ansicht, dass man auch etwas Neues anfangen kann, ohne das Alte ganz loszulassen.
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30.05.2010, 15:46
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30.05.2010, 15:48Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das sind wohl leider auch wieder die Hormone.
Es ist zum Teil wirklich beängstigend. Wenn ich mit Freundinnen rede, die sich an ein Minimum klammern und unglücklich sind, fällt es leicht zu sagen "Vergiss den Affen."
Wenn ich selbst verliebt bin, egal in wen, und der hält mich hin, drängt sich auch penetrant der Gedanke auf, dass ich dann wohl nicht gut genug bin. Und, noch vernichtender fürs Selbstwertgefühl: "Wenn seine Traumfrau auftaucht dann kann der plötzlich ganz anders." Das wird einem in diesem Forum gerade auch gern mal von diversen anwesenden Herren erzählt.
Und btw., ich finde ein "Es passt halt einfach nicht mit euch" dann auch kein Stück tröstlich.
Immerhin war man demjenigen auch passend genug fürs Umwerben und Bumsen.
In der Situation kommt der Verstand da jedenfalls nicht gegen an.
Erst wenn man da (nach Wochen, Monaten, Jahren ...) wirklich drüber weg ist, fällt einem der klare Blick für die eigentliche Situation wie Schuppen aus den Haaren.
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30.05.2010, 15:50
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Um diese Doofheit mal ein wenig zu bekämpfen, wurde der Strang doch aufgemacht

Es gibt aber leider noch ein anderes Phänomen, mir gefällt es garnicht, zumal da meine Geschlechtsgenossinnen für mein Dafürhalten wirklich nicht gut dastehen. Gutsituierte Männer bekommen immer, sofort! eine Frau, die ihnen gefällt. Die müssen nicht viel mehr vorweisen als den offenen Geldbeutel.
Ich habe das lange nicht geglaubt, ein Freund von mir, der eine Zeitlang Hartz-IV bezog, hat aber genau diese Erfahrung gemacht. Keine hat ihn auch nur mit dem Arsch angeschaut in dieser Zeit. Jetzt, wieder in Lohn und Brot, geht es gleich leichter für ihn. Und der ist schon einer zum Hinkucken und hat auch sonst noch so einige gute Eigenschaften (bitte aber jetzt nicht fragen, warum das von mir nur ein Freund ist).
Ich habe es in meinem Umfeld überprüft, es ist was dran. Dass gut verdienende, halbwegs großzügige Männer per se so gut weggehen....hat mein Weltbild allerdings schon etwas erschüttert.
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30.05.2010, 16:21
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Geändert von time2change (30.05.2010 um 16:26 Uhr)
Du brauchst keinen Grund um zu gehen wenn du keinen mehr hast um zu bleiben (Ina Müller)
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30.05.2010, 16:26
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30.05.2010, 16:32Inaktiver User



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