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28.05.2010, 14:36
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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28.05.2010, 14:39Inaktiver User
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28.05.2010, 14:41Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
lara, gerne antwort darauf!

die gedanken und glauben, die mich "behindern" habe ich, denke ich, schon ausreichend in diesem strang beschrieben.Wie gehst du mit Sehnsüchten um, wie stellst du dir das weiter vor.
bislang hatte ich affairen. -will ich nimmer. zur zeit bemerke ich, dass die sehnsüchte überhaupt nicht da sind. wenn sie wieder kommen (ich gehe mal davon aus, dass das irgendwann der fall sein wird) werde ich mich wohl der autoterotik zuwenden.
Was willst du vllt ändern- was nicht.
dreimal angesetzt.- gar nix. ich hab was geändert- jegliches "suche" eingestellt. damit bin ich zur zeit ziemlich zufrieden
Was ist dein konkretes Ziel ? Und wie gedenkst du das umzusetzen ?
mein ziel ist, ein erfülltes, glückliches leben zu leben und die augen dabei nicht vor der mich umgebenden welt zu verschließen- und ich gehe schritt für schritt weiter.
Wo siehst du Schwierigketen, wo eher nicht ?
das wird sich zeigen.
Wie stellst du dir konkret dein Leben in der näheren Zukunft vor.
freundlich. ökologisch bewusst. zufrieden.
Was willst du demnächst eher bleiben lassen- wohin deine Energie lenken ?
bleiben lassen: jegliche fokusierung auf beziehung. energie lenken: auf die menschen, mit denen ich lebe.
Welche Gedanken /welcher Glaube stören dich bei dir uU- und wo oder wie würdest sie gerne ändern ?
und wie stehst du selbst zu all diesen fragen?
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28.05.2010, 14:47Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
moment!
die sehnsucht nach nähe, nach erotik, nach sex. -und -bereits geschrieben-das ist ein grundbedürfnis (nach maslov)
die (-wenn ich ehrlich bin, immer weniger starke) sehnsucht nach "verpaarung" - ich bin überzeugt davon, dass ich da gesellschaftliche muster in mir habe. (wie die meisten anderen auch, vermute ich).
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28.05.2010, 14:53Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das ist im Prinzip eine gute Frage.
Ob es gesellschaftliche Dekadenz ist?
Wenn man die zunehmend wellenschlagenden narzisstischen Ungesundheiten und die zunehmend hedonistischen Lebensgrundsätze so nennen will ... ja.
Dabei geben sich Männlein wie Weiblein nicht viel. Im patriarchalischen Erklärungsansatz stecken zu bleiben ist mit Sicherheit nicht mehr ganz zeitgemäß.
Das zur "Gesellschaft" aus meiner Sicht.
Auf meiner persönlichen Ebene habe ich bei meinen bewussten Singlezeiten spätestens dann ein Ende eingeläutet wenn ich merkte, alleine sein macht mich langsam "komisch" und ich Gefahr im Verzug sah, auf Dauer nicht mehr "kompatibel" zu sein, weil ich meine Eigenheiten im Alleinesein zu sehr pflege und kein Korrektiv von außen mehr habe. Freunde - auch enge - sind mit einem Partner dabei nicht vergleichbar. Und meine grundsätzliche Entscheidung für mich ist, dass ich generell mit einem Partner leben möchte. Und das in einer Form, in der ich mich nicht selbst verliere sondern im Gegenteil: Dabei muss mehr ICH neben dem DU herauskommen PLUS das WIR.
Wenn ich mit Partner nicht doch in einen Gewohnheitssymbiosenschlendrian verfallen will, dann gilt es nämlich wach zu sein und genau zu prüfen ob ich z.B. wirklich jeden Sonntag miteinander gemütlich Tatort gucken will als "Partnerritual" oder ob es nicht sinnvoller wäre, den Sonntagabend generell zum Partnerabend zu machen und je nach Laune / Wetter/ wasweißich ein paar Alternativen zu suchen, die das Ganze lebendig halten und Impulse geben.
Alleine ist man nie so konfrontiert mit sich selbst wie mit Partner. - Wenn man drauf achtet und wach bleibt. Man kann sich natürlich auch in der Überanpassung oder in der LeckmichamArschHaltung verlieren.Geändert von Inaktiver User (28.05.2010 um 14:57 Uhr)
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28.05.2010, 14:57Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
nochmal: moment!ussage 1: Ich finde mich selbst sehr in Ordnung und nehme mich so an wie ich bin = Ich bin ok, der Fehler liegt nicht bei mir
Aussage 2: Sobald Männer auftauchen geht es mit dem Schlamassel los und die Probleme tauchen auf
Schlussfolgerung: Da es ja nicht an mir liegt muss es an den Männern liegen, die sind nicht Beziehungskompatibel.
die schlussfolgerung hab ja nicht ich gezogen!
(schon mal, weil ich überhaupt keine verfechterin des "schuldprinzips" bin.- zur zeit sind meine wünsche nicht kompatibel mit denen der männer, denen ich begegne. isso)
ich habe erlebt (!), dass ich in situationen geraten bin, die ich für mich respektlos und einfach scheußlich waren.
ALSO
beende ich das thema.
(schon mal, weil ich andere nicht ändern kann und will- so viel respekt hab ICH nämlich vor anderen-auch vor männern!)
und. danke dafür, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass es bereits ausreicht, von eigenen(!) schlechten erfahrungen (!) zu berichten, um es als männerbashing zu betrachten....
(und ich meine das jetzt nicht ironisch, sondern ernsthaft
-die überbringerin der nachricht wird bei mir nicht
)
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28.05.2010, 15:00Inaktiver User
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28.05.2010, 15:02
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28.05.2010, 15:03Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
wer sich damit beschäftigt hat, weiß, dass gesellschaftliche muster unser denken prägen.Im patriarchalischen Erklärungsansatz stecken zu bleiben ist mit Sicherheit nicht mehr ganz zeitgemäß.
wer das als "nebenschauplatz" abtut, hält sich wahrscheinlich für unabhängiger, als er/sie ist.
denn letztlich sind wir auch, was uns von kindheit an mitgegeben wurde -im guten und im schlechten.
das nicht zu betrachten hielte ich für einen bösen "blinden fleck".
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28.05.2010, 15:05Inaktiver User



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