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  1. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    @ Kyria

    Toll- das mit dem Sortieren find ich gut, hat ich auch schon im Sinn !
    Und dein post insgesamt plus der Tips

    @ Midhira

    Schliesse mich Kyria an..was dein post anbelangt.Mit geht es genau so !

    @ schnarchstop und Leda

    Gut- muss zugeben schnarchstop versteh ich manchmal einfach nicht richtig.Weiss nicht, woran das liegt..womöglich dem Alter ?
    Dennoch- ich habe nicht grundlegend das Gefühl, das ihr hier nicht Dinge schreibt, die falsch sind oder gar nicht überdenkenswert.
    Was mich aber immer wieder total irritiert...ist der Ton.
    Der gleitet so oft in irgendwas lächerlich machend oder hämisch oder so ab- ich kann das nicht so recht verstehen ? Warum ?
    Also mit mir kann man ziemlich klare Worte sprechen, schockt mich wenig
    Aber wenn's allzu arg wird ..geht die eigentliche message doch unter und ich zb frag mich dann eher, was treibt den anderen dazu mich so zu 'behandeln'- als das es dann doch noch um das Thema geht.
    Bzw dann nehm ich das gar nicht mehr 'persönlich', inhaltlich..mein Augenmerk richtet sich dann automatisch auf das Gegenüber.
    Ich frag mich dann- was treibt denjenigen denn da jetzt ?

    Und dann geht der Inhalt doch übern jordan..im Zweifelsfall geht's einem dann doch komplett am Allerwertestem vorbei ?!

    Sowas zB

    Man könnte zu Punkt 4 auch fragen: welchen Sinn macht es, dass Frauen körperliche Sehnsucht nach einem Objekt haben, dass sie ethisch als unzulänglich erleben

    Find ich so *brrr*.Da frag ich mich dann eher, was in den Gedanken des anderen da existiert.Schüttelt mich direkt.
    Aber gut- es gibt halt Menschen, die empfinden so.Ob für sich selbst oder andere.Ich mein- ausm NICHTS kommen solche Gedanken doch nicht ?
    lara

  2. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    ok, jobu, ich frag nach:

    welche aussagen?

    wo werden männer gesteinigt?


    ganz ehrlich- ich verstehe einfach nicht, was du meinst.


  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie soll man das sonst benennen, solche Aussagen dürften sich hier Männer nicht erlauben, ohne dafür gesteinigt zu werden.

    Mir entschließt sich auch der Sinn solcher pauschalen Rundumschläge, wie soll man da noch vernünftig diskutieren können.

    lg bujo
    Okay- seh ich auch so.Bei mir dürfen sich idS aber auch Frauen nicht solche Aussagen 'erlauben'.Es führt nämlich wirklich zu gar nix.
    Fakt scheint mir aber: es gibt eben diese...Aussagen,Gefühle, Gedanken etc.
    Vllt ist es sogar besser sie dann auszusprechen, als abzudeckeln ?
    Keine Ahnung.

    lara

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    jetzt wollte ich gerade zur nächsten rechtfertigung- und erklärungsrunde ansetzen.


    aber diesmal falle ich nicht drauf rein.....

    ich will ein zitat.
    bitte.
    ein zitat.

    wo ging es in diesem fred darum, dass alle männer böse sind?






    und sonst beschäftige ich mich nimmer damit,
    denn ich habe diesen fred eröffnet, um mich damit auseinanderzusetzen, wie ein glückliches leben ohne partnerschaft aussieht.

  5. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    denn ich habe diesen fred eröffnet, um mich damit auseinanderzusetzen, wie ein glückliches leben ohne partnerschaft aussieht.
    Z.B. in dem man das eigene Bild von Mann / Partnerschaft vom Sockel holt. Damit ist nicht gemeint "in Grund und Boden zu stampfen". Sondern ein sozusagen "geläutertes Bild" daraus zu machen. Was wiederum aber nicht gleichbedeutend ist mit "desillusioniert".

    - Jedenfalls wäre dann die "paarlose" Zeit keine "paarlose" Zeit, die der Abgrenzung bedarf, sondern eine vollständige Zeit des eigenen Lebens.

    Aber dazu müsste man in sich gehen.
    Fällt also aus.



    Nur: warum fragst Du das eigentlich?
    1. Bist Du schon genug in Dich gegangen - da ist alles geklärt, sagst Du, und
    2. Dein Leben mit Deinen Kindern ist wunderbar wie es ist.

    Wo ist nochmal das Problem?
    Ich verstehe es echt nicht, rose.

  6. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    geschieht all das absichtlich?
    oder sind wir tatsächlich so weit in der vorstellung, ein frauenleben ohne mann sei "weniger wert" verstrickt, dass wir all das sofort unterstellen, wenn jemand die frage stellt, wie das (trotz der vorhandenen sehnsucht nach nähe und sex) klappen kann?

    diesen (nämlich auch meinen eigenen!) rest-patriarchalen fallen auf den grund zu gehen halte ich für ziemlich spannend (wenn dann nicht gleich ein "welch ein männer-bashing"-geschrei auftauchte,wo es überhaupt keinen grund dafür gibt, wärs noch spannender).
    Ich glaube, das führt ein wenig in die Irre. Ich halte die Sehnsucht nach einem Partner (egal ob Mann oder Frau) nicht für rest-patriarchal sondern für zutiefst im Menschen an sich verankert (Stichwort Rudeltier). Zu keiner Zeit vor unserer konnten Menschen es sich überhaupt leisten allein zu leben. Kein Wunder dass „allein sein“ in gewisser Weise noch unbewusst mit Urängsten verknüpft ist und vor sich selbst und der Welt erst einmal als „ungewöhnlich“ und „Abweichung von der Norm“ verteidigt werden muss.

    Und es ist ja auch selten so, dass ein junger Mensch mit 18 sich als eine der gleichwertigen Alternativen für ein Leben ohne Partnerschaft entscheidet sondern die allermeisten von uns streben eine solche ja erst einmal an. Und erst wenn man davon nach mehrmaligen Versuchen „die Schnauze voll hat“ wird dies als neue Lösung in Betracht gezogen, oder?

    Ich will damit nicht sagen dass ich diese Entscheidung nicht akzeptieren, für richtig befinden oder nachvollziehen kann. Aber tief in mir drin stelle ich auch einen spontanen Impuls fest der lautet: „Oh, muss das denn sein, hast du denn wirklich schon alles andere versucht?“

    Vielleicht ändert sich das in 1-2 Generationen, wenn allein Leben noch selbstverständlicher geworden ist.

    Und noch ein Aspekt fällt mir gerade ein, mal etwas provokativ formuliert: Ist das nicht auch ein Zeichen einer gewissen gesellschaftlichen Dekadenz ist, wenn wir so sensibel und anspruchsvoll werden, dass ein simples Zusammenleben mit einem anderen Menschen uns bereits unsere Selbstachtung nimmt?

  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    P.S.:
    Sollte das Problem in einem Widerspruch von Dir stecken, rose, ist das ja auch kein Problem. Du lebst ja prima mit Deiner Ambivalenz, wie sie ist, sagst Du.

    Oder habe ich irgendwas immer noch nicht verstanden?

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    und sonst beschäftige ich mich nimmer damit,
    denn ich habe diesen fred eröffnet, um mich damit auseinanderzusetzen, wie ein glückliches leben ohne partnerschaft aussieht.
    So.Moment mal, liebe zwischenrose.
    Dann beschäftige dich auch nicht mehr damit !
    Dann lass deine Gedanken konkret darum kreisen- wie sieht dann ganz praktisch und real dein Leben aus ?
    Du erwähnst es hier auch öfter: im Prinzip ( 'eigentlich' ?!) bist du so glücklich, wie du jetzt lebst.
    Wie gehst du mit Sehnsüchten um, wie stellst du dir das weiter vor. Was willst du vllt ändern- was nicht.
    Was ist dein konkretes Ziel ? Und wie gedenkst du das umzusetzen ?
    Wo siehst du Schwierigketen, wo eher nicht ?
    Wie stellst du dir konkret dein Leben in der näheren Zukunft vor.
    Was willst du demnächst eher bleiben lassen- wohin deine Energie lenken ?
    Welche Gedanken /welcher Glaube stören dich bei dir uU- und wo oder wie würdest sie gerne ändern ?

    Man kann sich wirklich gut ablenken lassen oder eben Ablenkung suchen.Ich kenn das gut !
    Ich habe zzt tatsächlich konkrete Problemchen( haben nix mit Männern zu tun) - und ich lenk mich sehr gern dann mit anderem ab- und sei es mit solchen Thematiken hier
    Die sind für mich nicht ganz uninteressant..aber brennen tut's eigentlich wo anders
    Es ist für mich okay- weil ich erstens das nicht ( mehr) miteinander vermische und zweitens weiss- irgendwann kratz ich die Kurve...und gönn mir bisweilen das alles.Dennoch.

    Mag auf dich natürlich womöglich gar nicht zutreffen, red nur von mir

    Abgesehen von der Beobachtung ( hier) - find schon, du lässt dich ablenken.Von dir selbst .Bisweilen

    lara

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Ich glaube, das führt ein wenig in die Irre. Ich halte die Sehnsucht nach einem Partner (egal ob Mann oder Frau) nicht für rest-patriarchal sondern für zutiefst im Menschen an sich verankert (Stichwort Rudeltier). Zu keiner Zeit vor unserer konnten Menschen es sich überhaupt leisten allein zu leben. Kein Wunder dass „allein sein“ in gewisser Weise noch unbewusst mit Urängsten verknüpft ist und vor sich selbst und der Welt erst einmal als „ungewöhnlich“ und „Abweichung von der Norm“ verteidigt werden muss.
    das sehe ich teilweise anders.

    klar, mensch ist rudeltier.
    aber letztlich kein "paar-tier".

    vom biologistischen ansatz her gesehen denke ich, ist es nötig, im rudel zu leben (schon mal wegen der nahrungsbeschaffung, aber auch zum behüten des nachwuchses)


    historisch betrachtet gibt es jede menge varianten des zusammenlebens: polygamie, polyandrie......das leben von frauen in eigenen gruppen, mit "abwesenden", wechselnden partnern, frauen ausschließlich im "innenleben", der mann nach außen, besuchsehe, verbeiben im ursprungsfamilienverband.....

    fakt bleibt weiters, dass das sexuelle element ein zentrales ist (nona-sonst wären wir schon ausgestorben).


    und wenn ich all das bedenke, dann ist das paarleben in eheform, so wie wir es kennen, letztlich ein partiarchales konstrukt. - kein biologisch notwendiges.



    trotzdem sehe ich es letztlich wie du:
    wir sind so geprägt (ich meine allerdings:gesellschhaftlich, nicht biologisch) und erzogen, dass dieses paarleben ein ganz zentraler bestandteil ist.
    - deshalb benötigt ein sich-andere-wege-überlegen mut.


    (und hätte ich keine famillie - ich würde diesen gedanken sicher auch nicht zulassen. denn ein rudel brauche ich allemal...)

  10. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber diesmal falle ich nicht drauf rein.....

    ich will ein zitat.
    bitte.
    ein zitat.

    wo ging es in diesem fred darum, dass alle männer böse sind?
    Tja, wie könnte dieser Eindruck entstehen? Ich glaube das kommt eher aus einer indirekten Schlussfolgerung aus einer Summe von Einzelaussagen.

    Aussage 1: Ich finde mich selbst sehr in Ordnung und nehme mich so an wie ich bin = Ich bin ok, der Fehler liegt nicht bei mir

    Aussage 2: Sobald Männer auftauchen geht es mit dem Schlamassel los und die Probleme tauchen auf

    Schlussfolgerung: Da es ja nicht an mir liegt muss es an den Männern liegen, die sind nicht Beziehungskompatibel.

    Und da kommen dann glaube ich die Einwände: Suchst DU dr nicht die falschen Männer...

    Das ist von dir vermutlich nicht so gemeint aber entsteht vielleicht dennoch aus deinen Aussagen. Die Nachricht entsteht bekanntlich beim Empfänger.

    Diese Diskussion führe ich leider regelmäßig mit meiner Mutter "Wenn ich es nicht so gemeint habe, kannst du es doch auch nicht so verstehen"
    Geändert von jaara (28.05.2010 um 14:32 Uhr)

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