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  1. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Böse Falle - unter Umständen sitzt dir dein Ego auf der Schulter und treibt dich an, die nächste Stufe anzusteuern und dein innerer Sklaventreiber wird keine Ruhe geben.

    Genau! Deshalb bin ich ja auch so froh, das (auch dank dieses Strangs ) endlich aufgedeckt zu haben.

  2. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von jaara Beitrag anzeigen
    Ich versuche es mal. Generell ist das glaube ich auch ein zutiefst menschliches Grundbedürfnis, irgendwo dazu zu gehören. Wir sind nun einmal „Rudelwesen“ und Menschen allein konnten früher nicht überleben.

    Ich persönlich habe schon immer eine große und leider unerfüllte Sehnsucht danach so zu sein wie die anderen. Wie viele Menschen habe ich seit meiner Kindheit das Gefühl „anders“ zu sein, fremd, nicht wirklich dazu zu gehören. Wenn ich nun in einer Firma Karriere mache, wäre das ein äußerlich anerkanntes Zeichen dafür, dass ich Teil des ganzen bin, den „Regeln entspreche“, in die Firma passe und dort anerkannt bin.

    Die unbewusste Hoffnung ist also: Wenn ich auf Stufe X der Karriereleiter angekommen bin, dann glaube auch ich mir endlich, dass es in Ordnung ist, wie ich bin.
    Hm jaara...ich denk auch, da kanns tdu böse auf dem Holzweg sein.
    Andererseits hast du dich selbst und deine Motive doch schon gut hinterfragt bzw beantwortet...du bist da doch auf dem Weg !

    Die Stufe X wird dir glaub ich nicht so viel nützen.Denn letztlich kannst nur du selbst dich so 'in Ordnung' finden, wie du bist.

    Bzw Dinge für dich tun, die dir dazu ..eine Hilfestellung sind.
    Denk schon, das kann auch eine Karriere ggf sein.Aber es ist eben nicht 'mehr'...als das.
    Wichtiger find ich, das du das tust, was dich glücklich macht.Nur um den Preis der Anerkennung ( von der du nicht weisst, ob sie überhaupt so kommt bzw kann das mit zunehmender Karriere ganz anders kommen ( ich kenn das etwas...da muss man uU ziemlich hart im nehmen sein...)...neee, ist glaub ich nicht gut.

    lara

  3. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von jaara Beitrag anzeigen
    Ich versuche es mal. Generell ist das glaube ich auch ein zutiefst menschliches Grundbedürfnis, irgendwo dazu zu gehören. Wir sind nun einmal „Rudelwesen“ und Menschen allein konnten früher nicht überleben.

    Ich persönlich habe schon immer eine große und leider unerfüllte Sehnsucht danach so zu sein wie die anderen. Wie viele Menschen habe ich seit meiner Kindheit das Gefühl „anders“ zu sein, fremd, nicht wirklich dazu zu gehören. Wenn ich nun in einer Firma Karriere mache, wäre das ein äußerlich anerkanntes Zeichen dafür, dass ich Teil des ganzen bin, den „Regeln entspreche“, in die Firma passe und dort anerkannt bin.

    Die unbewusste Hoffnung ist also: Wenn ich auf Stufe X der Karriereleiter angekommen bin, dann glaube auch ich mir endlich, dass es in Ordnung ist, wie ich bin.
    Uff, da hast du dir aber eine anstrengende Rolle im Rudel gesucht Das Gefühl, nicht dazuzugehören, außerhalb der Norm zu sein, haben hier ja einige, Zwischenrose z.B.. Ich übrigens auch. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das schon lange reichlich egal ist. Als Teenie habe ich noch drunter gelitten und wurde prompt gemoppt, das waren keine schönen Zeiten.

    Aber damals musste ich in der Gruppe (Schulklasse) leben, jetzt nicht mehr. Und es gibt immer wieder Leute, die mich genauso wie ich bin mögen bzw. akzeptieren. Was an einer Norm erstrebenswert ist, verstehen ich sowieso nicht, für mich ist das vielfach glattgeschliffenes Mttelmaß. Danach möchte ich mich eigentlich nicht richten (müssen).

    Allerdings, ein Rudelwesen werde ich nie werden, vor Gruppen und ihren Zwängen habe ich nämlich tatsächlich ein Stück weit Angst.

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Wenn ich nun in einer Firma Karriere mache, wäre das ein äußerlich anerkanntes Zeichen dafür, dass ich Teil des ganzen bin, den „Regeln entspreche“, in die Firma passe und dort anerkannt bin.

    Die unbewusste Hoffnung ist also: Wenn ich auf Stufe X der Karriereleiter angekommen bin, dann glaube auch ich mir endlich, dass es in Ordnung ist, wie ich bin.

    ich finde das sehr interessant.


    miir geht es nämlich beruflich anders: ich möchte in meinem bereich keine weitere karriere machen, weil ich weiß, dass es auf der nächsten stufe "einsam" wird.
    zur zeit bin ich eine kompetente kollegin unter gleichgestellten.- würde ich eine stufe höher klettern, wäre ich allein (und zerrieben zwischen den anforderungen von "oben" und "unten")
    das wollte ich nie.

    (wobei ich schon zugeben muss, dass ich auf meiner stufe einfach auch anerkennung bekomme)

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    ui hier ist schon wieder so viel passiert, komme gar nicht nach.

    ich finde auch den vergleich mit der karriere ganz interessant - nur ist er das nur bedingt, weil man da zumindest einiges selbst in der hand hat (nicht alles, klar). ich mache mir über die meine immer mal wieder gedanken...

    aber ich glaube, dass trotzdem da wieder vom thema abgekommen wird, wenn man denkt: wenn ich mich nur mit den ursachen beschäftige, dann komme ich weiter. das stimmt eben nur zum teil.

    klar sollte man die nicht verbuddeln und ignorieren, und sich mit sich selbst beschäftigen.

    aber das birgt eben auch gefahren: nur um sich selbst zu kreisen, die schuld nur bei sich selbst suchen, sich klein machen.

    ich denke, man muss ein realistisches mittelmaß finden: es gibt dinge, für die die umstände, die gesellschaft, von mir aus auch das alter oder mein aussehen, verantwortlich sind.

    es gibt gründe dafür, warum es mir gerade nicht gut geht (NICHT warum ich keinen mann habe), die liegen in mir.

    beides ist wahr, beides bedarf eines anschauens.
    beides bedarf aber auch einfach mal akzeptanz - und dann eines:

    und nun? und dann: nach vorne schauen und nicht mehr immer im alten murks rumstochern

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich nun in einer Firma Karriere mache, wäre das ein äußerlich anerkanntes Zeichen dafür, dass ich Teil des ganzen bin, den „Regeln entspreche“, in die Firma passe und dort anerkannt bin.
    ich finde das sehr interessant.


    miir geht es nämlich beruflich anders: ich möchte in meinem bereich keine weitere karriere machen, weil ich weiß, dass es auf der nächsten stufe "einsam" wird.
    zur zeit bin ich eine kompetente kollegin unter gleichgestellten.- würde ich eine stufe höher klettern, wäre ich allein (und zerrieben zwischen den anforderungen von "oben" und "unten")
    das wollte ich nie.

    (wobei ich schon zugeben muss, dass ich auf meiner stufe einfach auch anerkennung bekomme)
    Uups..und ich glaub, da bin ich das...ähem, anders.
    Ich mach ehrlich gesagt ganz gern..karriere.Aber für mich und nur dort, wo ich meine Werte vertreten sehe.
    Innerhalb einer (grösseren) Firma zb..mit all den Strukturen- nö.Dazu stänker ich auch zu gern gegen manche Regeln...und ich hätte das Gefühl in so nem grossen Betrieb unterzugehen...der Kampf wärs mir da so nicht wert.
    Bin aber trotzdem ne gute Teamarbeiterin ( weiss ich) und bekomm auf meiner Stufe jetzt..definitiv genug Anerkennung !

    Aber komischerweise..berufliche Anerkennung mit der kann ich null und nichtig Anerkennung auf anderem Gebiet 'kompensieren'.Sie ist toll, ja.Auch nicht unwichtig.
    Und so hatte ich durchaus jaara verstanden ...eigentlich damit anderes kompensieren- oder ?

    lara

  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    beides ist wahr, beides bedarf eines anschauens.
    beides bedarf aber auch einfach mal akzeptanz - und dann eines:

    und nun? und dann: nach vorne schauen und nicht mehr immer im alten murks rumstochern
    jepp.


    @lara70
    Uups..und ich glaub, da bin ich das...ähem, anders.
    Ich mach ehrlich gesagt ganz gern..karriere.Aber für mich und nur dort, wo ich meine Werte vertreten sehe.
    Innerhalb einer (grösseren) Firma zb..mit all den Strukturen- nö.Dazu stänker ich auch zu gern gegen manche Regeln...und ich hätte das Gefühl in so nem grossen Betrieb unterzugehen...der Kampf wärs mir da so nicht wert.
    ich arbeite nicht in einem gewinnorientierten bereich.

    aber sagen wir mal so: wäre ich ärztin in einem krankenhaus (was ich nicht bin-aber manchmal seh ich greys anatomy..), ich wäre lieber eine von 15 oberärztinnen als chefin- zerrieben zwischen dem vorstand und den anliegen meiner kollegen....

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    (wobei ich schon zugeben muss, dass ich auf meiner stufe einfach auch anerkennung bekomme)
    Die Du auch im beruflichen Bereich genießt und annehmen kannst, trügt mich mein Gefühl, dass Du Schwierigkeiten hast, diese Anerkennung, wenn sie von männlicher Seite in deinem Privatleben erfolgt, auch anzunehmen?

    lg bujo

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Du auch im beruflichen Bereich genießt und annehmen kannst, trügt mich mein Gefühl, dass Du Schwierigkeiten hast, diese Anerkennung, wenn sie von männlicher Seite in deinem Privatleben erfolgt, auch anzunehmen?

    lg bujo
    nein, bujo, da hab ich gar keine schwierigkeiten.

    aber wenn ich mhhhh...die anerkennung nicht im annähernd gleichen maße erwidern kann, dann ist sie mir sicher unangenehm.

  10. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nein, bujo, da hab ich gar keine schwierigkeiten.

    aber wenn ich mhhhh...die anerkennung nicht im annähernd gleichen maße erwidern kann, dann ist sie mir sicher unangenehm.
    Aber das verlangt doch kein Mensch von Dir!!!

    lg bujo

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