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  1. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dennoch denke ich, das sich wirklich auf einen Menschen einlassen schon auch ein Schritt ist.Schön, Anstrengend, Aufregend , Zeitintensiv usw.
    Ein Leben mit Partnermensch ist ein anderes als ohne und der Tag hat in beiden Fällen nur 24h. Ja. Wobei ich dazu gelernt habe: Es geht auch unangestrengt und gelassen. Und es ist nicht immer nur aufregend. Das ist unterm Strich nährender als die Nummer "Fackeln im Sturm" (= großes feuerwerk - schnell abgebrannt).

    Und ich bin mir eben auch nicht mehr sicher- und da habe ich oft den Eindruck, das wird einem so stets suggeriert: das geht unendlich und beliebig oft...wenn nicht mehr liegts nur an dir , weil: ..........kannste doch ändern !-
    das das so unendlich oft geht.
    Mir wird das nicht vermittelt, ich wüsste nicht wo.
    Wenn es Singlebörsen oder Speed Dating Agenturen oder ähnlicher Quatsch ist, dann geht mir das am Arm vorei.

    Und wenn was vorrüber ist- brauch ich zb zeit, um weitergehen zu können.
    Ich fühle mich mit solcher 'Argumentation' manchmal echt unter Druck gesetzt bzw habe mich damit selbst länger 'gedrückt'.Wahrscheinlich reagier ich da deshalb etwas pieselig
    So nach dem Motto: jetzt mach doch schon...auch wenn mein innerstes dazu gar nicht in Wirklichkeit bereit ist.
    Das ist dann keine natürliche Entwicklung....für mich.
    Und ehrlich- ich fühl mich manchmal in einer Gesellschaft, wo sehr viele denn doch ziemlich schnell oft von einer zur anderen Beziehung hüpfen können...ja, irgendwie nicht up- to-date.
    Ich kann das so nämlich nicht und meine Versuche diesbezüglich haben mir nur mehr geschadet.
    Dann höre auf Dich selbst statt auf "die Gesellschaft".
    Wer soll das denn bestimmen, wann ich mich wieder einlassen kann außer mir selbst? Und wie kommen Leute dazu, die Beziehungs-hopping machen, Dir Vorbild zu sein? Bist Du schwerpunktmäßig im für Dich passenden Umfeld?



    Und was heisst denn für dich sich 'vollkommen verschliessen ' ?Wenn man sich einschottet, nicht mehr vor die Türe geht, an keinem grösserem sozialem Kontext mehr teilnimmt , doch diverse durchaus wirklich an einem interessierte Männer stets der Tür verweist ?
    Nein, man muss sich nicht einigeln. Einfach nicht auf Männer reagieren wie Frauen reagieren wenn die Türe mehr oder weniger offen ist: Die Stimme geht hinten hoch, das Lachen wird breiter, die Körpersprache verändert sich.


    Du schreibst, du hattest längere Singlephasen, wo keiner dir auch nur hätte näher rücken können ?
    Wer sagt dir nicht- das es einfach so war.Da war eben kein Passender ?
    Henne oder Ei- was war da zuerst da ? Kannst du das wirklich so gut sagen ?
    Ja, das kann ich sehr genau sagen. Das waren jeweils bewusste Entscheidungen. Ich wollte Zeit für mich. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass mir alleine zu sein nicht nur mehr gut tut und dass ich langsam wieder bereit bin, mich einzulassen und wieder Platz in meinem Leben für einen Mann zu machen. Eigentlich war das nach jeder Trennung so. Mal mehr, mal weniger lang. Da wusste ich genau warum kein Mann an meine Tür klopft bzw. nur einmal klopft. Im Zweifel gab es eine klare Absage. Das geht auch freundlich bestimmt, man muss dabei nicht zur Zimtzicke werden und mit gefletschten Zähnen durch die Gegend laufen. Mich interessieren zu diesen Zeiten auch keine Männer als Partner.


    Es gibt Lebensphasen- da geb ich dir recht- da trägt man zu manchem Geschehen schon bei.Nie mal jdm anlächlen oder locker ins Gespräch kommen..jede Einladung/Möglichkeit abblocken..was weiss ich..mit gesenktem Blick lebenslos durch die Gegend schleichen...
    Ne, ne, das geht auch mit in Kontakt kommen und intensive Gespräche führen. Man braucht weder eine Merkel'sche Nussknacker-Aura noch eine tiefe Depression. Man muss nur wissen was man will und was nicht.

    Aber so, wie sie mir hier jetzt erscheint- habe ich nicht den Eindruck von einer Frau, die nun absolut im Lebensnotstand sich befindet.
    Ich weiß es nicht in welchem Stand sie sich befindet. Auch die Aussagen dazu sind widersprüchlich. Im selben Thread geht sie fast am Stock um dann kurz darauf schnell zurückzurudern, falls man das ernst nimmt und nachhakt.


  2. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ja.

    verstehe ich.....und ich finde das gefühl, das dabei entstehen kann, auch manchmal scheußlich.
    sind es gute freundinnen? oder bloß bekannte?
    es waren mal gute freundinnen, jetzt sehen wir uns dafür zu selten. und die lebensentwürfe sind auch zu unterschiedlich.

    was daran komisch ist: ich bin überhaupt nicht neidisch und habe gar kein problem damit. aber das wird mir irgendwie latent unterstellt.

    das sind die paar freundinnen, die mich immer so "bedauern" - obwohl ich gar keinen grund dafür sehe. und mir deshalb das gefühl geben, ich wäre nicht "ganz" und irgendwie komisch.

    naja, vielleicht wird es ja nett, ich gehe mal ganz "offen" ran

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da würde ich nun nicht die 'Hoffnung' aufgeben !
    Es geht ja auch nicht um eine aufgegebene Hoffnung, sondern eher um die Erkenntnis, dass eine erfüllende Partnerschaft gerade nicht möglich ist (und dass das Optimum vielleicht auch noch nie dagewesen ist). Sei es, weil der passende Mann nicht da ist, oder wegen Konflikten, die in mir selbst liegen. Oder beides.

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von time2change Beitrag anzeigen
    Das kann ich sofort unterschreiben.


    Tja, und das bleibt länger im Gedächtnis haften.
    Jetzt suche ich nach einem Weg mit diesen Gefühlen, ohne das sie mich allzusehr schmerzen, leben zu können.

    T.
    hi time2chance!



    was genau schmerzt?

  5. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    heute abend gehe ich mit ein paar mädels aus, von denen zwei dieses jahr heiraten. das ist auch immer nicht einfach, wenn man selbst grad so wo ganz anders ist...
    Was wirklich seltsam ist: ich werde immer nur dann zu Hochzeiten eingeladen, wenn ich selbst gerade verpartnert bin.
    Okay, soviele Hochzeitsfeiern haben in meinem Dunstkreis noch nicht stattgefunden, dass ich das schon eine Gesetzmäßigkeit nennen würde (oder sie blieben in den letzten drei Jahren gut vor mir verborgen ). Aber interessant ist es doch ...

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    es waren mal gute freundinnen, jetzt sehen wir uns dafür zu selten. und die lebensentwürfe sind auch zu unterschiedlich.

    was daran komisch ist: ich bin überhaupt nicht neidisch und habe gar kein problem damit. aber das wird mir irgendwie latent unterstellt.

    das sind die paar freundinnen, die mich immer so "bedauern" - obwohl ich gar keinen grund dafür sehe. und mir deshalb das gefühl geben, ich wäre nicht "ganz" und irgendwie komisch.
    ich kenne das auch- dass manche leute mich bedauern, weil ich keinen partner habe.

    aber -immer öfter lerne ich leute (-auch und gerade frauen!) kennen, die mich beglückwünschen.....


    übrigens:
    ich ging nicht am stock.- auch nicht, als ich den fred eröffnet hatte, nicht zwischendurch.

    ich war sauer.
    aber ich denke, das ist allen, die lesen können, ohnehin klar.


  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen



    Ja, das kann ich sehr genau sagen. Das waren jeweils bewusste Entscheidungen. Ich wollte Zeit für mich. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass mir alleine zu sein nicht nur mehr gut tut und dass ich langsam wieder bereit bin, mich einzulassen und wieder Platz in meinem Leben für einen Mann zu machen. Eigentlich war das nach jeder Trennung so. Mal mehr, mal weniger lang. Da wusste ich genau warum kein Mann an meine Tür klopft bzw. nur einmal klopft. Im Zweifel gab es eine klare Absage. Das geht auch freundlich bestimmt, man muss dabei nicht zur Zimtzicke werden und mit gefletschten Zähnen durch die Gegend laufen. Mich interessieren zu diesen Zeiten auch keine Männer als Partner.




    Ne, ne, das geht auch mit in Kontakt kommen und intensive Gespräche führen. Man braucht weder eine Merkel'sche Nussknacker-Aura noch eine tiefe Depression. Man muss nur wissen was man will und was nicht.

    Jut- Zimtzicke bin ich weniger- muss aber mal sagen- es lief manches wesentlich ...'runder'...als ich das mal war....
    aber ist sicher nicht wesentlich, jetzt.

    Ich finde das absolut faszinierend- und das mein ich jetzt nicht hämisch oder belustigend- wie man so klar unterscheiden kann.

    Ich geb's zu- ich weiss das nicht mit Sicherheit ! Manchmal denk ich so-manchmal anders.
    Gab mal ne Zeit... da hab ich ähnlicher wie du argumentiert.

    Und diesen letzten , dick markierten Satz- war einer meiner Hauptargumentationspunkte

    Komischerweise...bin ich mir da heute nicht mehr so sicher.

    Aber es lebt sich mit dieser Denke- zumindest für mich- leichter !....weil ich dann nicht das Gefühl habe- und damit schliesse ich auf zum nächstem post- das 'Gott halt irgendwas auswürfelt'- denn dann habe ich das gefühl, ich könnt wer weiss was beeinflussen...irgendwie.
    Aber andererseits denk ich- ich kann das nicht und konnte das noch nie.
    Das empfinde ich als echten, absolut elementaren Zwiespalt !
    Und ich befürchte- ernsthaft- darauf werde ich niemals eine Antwort bekommen !


    lara
    Geändert von Inaktiver User (26.05.2010 um 18:42 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen



    Ich war doch selber immer wieder mal längere Zeit Single, ich weiß doch, wie das ist.

    Mein Resumee ist: es kommt wie es kommt. Das würfelt der liebe Gott irgendwo aus, und wir meinen alle nur, wir können es so oder anders beeinflussen.

    Glaub ich einfach nicht mehr. Und am sinnvollsten schien mir irgendwann, es einfach anzunehmen, so wie es jetzt ist. Weil ich einfach gemerkt habe, ich kann eben nicht alles steuern und mir einen durch noch so großes Wohlverhalten herbeilieben. Funktioniert nicht.

    ich finde das ja absolut interessant.

    ewk-am anfang dieses stranges (und das ist ja erst ein paar tage her) - da hätten wir ja noch fast "zusammenkommen" können....



    denn eine meiner grundthesen war:
    ich mag nicht mehr hoffnung in etwas investieren, was viellleicht nicht mehr eintritt.

    so weit so gut.

    und ich habe jetzt die ersten seiten nochmal durchgelesen: da ist einfach eine klare ansage, entscheidung von mir.

    und ich habe mich einfach, ganz gemütlich und passabel, dazu entschieden, dass es mir so besser geht.


    kein männerhass, kein abschieben auf andere.....

    vom ersten posting an.

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    übrigens:
    ich ging nicht am stock.- auch nicht, als ich den fred eröffnet hatte, nicht zwischendurch.
    *
    ich war sauer.
    aber ich denke, das ist allen, die lesen können, ohnehin klar.
    *
    Ja, dann ist ja gut, alles easy und alles halb so schlimm.
    Männer verbannen, Sehnsucht streichen, dito Ängste (kannst ja nachlesen wieviele es waren).

    Auch der Vergleich mit dem Kinderkriegen - alles easy peasy.
    Kinderkriegen ist abgehakt, dann kann man auch sonstige Beziehungen abhaken.
    ->Entweder hat man Kinder - was übrigens eine Beziehung auf Lebenszeit bedeutet - dann braucht man eh keinen Mann zusätzlich.
    ->Oder man hat keine Kinder - warum sollte man es dann nicht auch ohne Mann schaffen.
    Dann ist ja alles geklärt.

    Oder war noch was?


    Die Gesellschaft war noch, gelle?

  10. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich finde das ja absolut interessant.

    ewk-am anfang dieses stranges (und das ist ja erst ein paar tage her) - da hätten wir ja noch fast "zusammenkommen" können....



    denn eine meiner grundthesen war:
    ich mag nicht mehr hoffnung in etwas investieren, was viellleicht nicht mehr eintritt.
    Nein, unsere Haltung ist völlig unterschiedlich, aber den Unterschied konnte ich dir bisher nicht begreiflich machen und ich denke, es gelingt mir auch nicht mehr.

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