Solch eine "Heimsuchung" passiert auch im Einzelfall. Ich muss immer daran denken, wenn eine Frau eine Tochter bekommt, obwohl sie unbedingt einen Sohn will oder umgekehrt.
Manchen Frauen merkt man sehr an, dass sie einen Jungen oder ein Mädchen bevorzugen würden und es ist des öfteren zu beobachten, dass sie genau das andere Kind bekommen. Mir erscheint das manchmal wie eine Prüfung des Schicksals.
Diese Bevorzugung ist ihnen mitgegeben. Das soll also kein Vorwurf sein.
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26.05.2010, 16:18
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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26.05.2010, 16:20Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Ja, das kann man sich durchaus fragen und beschließen, sich das Leben alleine einzurichten. Da ist nichts verkehrt daran. Manch Witwe / Witwer bleibt nach einer erfüllenden Ehe alleine. Keiner kann dann verlangen - "he, das geht doch nicht, Du musst offen bleiben und Dich jederzeit einlassen können wenn sich die Chance für einen neuen Partner ergibt".
Tut keiner, ich auch nicht. Ich hatte auch schon ganz bewusste, über Jahre dauernde Singlephasen. Da war ich so klar unterwegs, da kam mir auch keiner in die Quere, der das Zeug dazu gehabt hätte, mich davon abzubringen.
Bei Ditha steht für mich aber noch etwas anderes drin:
Darin wird der Mann, den ihr "romantischer" Absolutheitsanspruch trifft, zum Gott erhoben - auf Lebenszeit.
Ich hatte noch nie einen Mann, der für mich der Schönste war und von dem ich alles interessant fand, was von ihm kam. Um mit rose zu sprechen: Auch noch keinen, den ich körperlich, geistig und seelisch begehrt habe. Das käme mir alles ziemlich ..... abgehoben und idealisiert vor.
Lieben kann ich trotzdem, sogar leidenschaftlich und den Mann in seiner Gesamtheit erfassen, lieben und mich an seiner Schönheit freuen. Und im Zweifel, wenn es im Streit eng und hart wird, tief Luft holen, mich besinnen und genau damit wieder weich werden.
Ich würde aber niemals sagen: "Die Liebe und Loyalität solle niemals aufhören". - Mit dem Anspruch würde ich mich auch überfordern und nach dem 3. Mal die Segel streichen. Das wäre mir eine zu große Hürde zum Einlassen. Beziehungen wachsen - durch einlassen. Das was als Anspruch / Absolutheitsanspruch formuliert ist, ist maximal ein Entwicklungsprozess, nichts was vom Himmel fällt. Und wenn man irgendwann in so einer Nähe ist und der Partner stirbt, kann ich mir durchaus vorstellen, davon lange zu zehren und alleine zu bleiben. Bis auf Weiteres. Sich vollkommen zu verschließen - vor allem in jüngeren Jahren - würde ich wiederum für lebensfremd halten. Zumal wenn man außerdem unangenehm von Sehnsüchten heimgesucht wird.
Damit musst Du Dich an rose wenden: Die hat so was. Und will sich die Sehnsucht deshalb abgewöhnen.Und weiss auch nicht, weshalb sich aus solchen Gedanken eine 'zerfressende Sehnsucht' bilden sollte ?
Klar kann man das.Und so nen Quatsch- warum bitte schön sollte man( Frau) nicht das Thema- leben 'ohne Mann' mal haben oder drüber reden ?
Wenn's nur das wäre.
Aber es geht gleichzeitig um Ambivalenzen, um unangenehme Sehnsüchte, die an Fau zerren, um Frust aufgrund halbgaren Einlassens auf halbgare Männer, auf die pseudo-Unterscheidung Sex-Beziehung, um Umfeld, um Altwerden, um "was geht auf meine Kappe, was nicht" etc.pp.
Ich bin damit auf Ditha eingegangen, die sich die Frage stellt ob man überhaupt 80 Jahre lang lieben kann.Und das man sicher immer liebesfähig bleibt- sehe ich auch so.Hat für mich aber mit dem Thema nur sehr bedingt zu tun.Um liebesfähigkeit geht es da ja nicht nur.
Man kann, man muss aber nicht. Man muss auch nicht lebenslänglich verpartnert bleiben. Und wenn man es ist, muss man auch nicht 24h /7Tage die Woche an den Partner hinlieben.
lara, ganz ehrlich: Wenn ich hier einige Posts lese, denke ich: Das darf ja wohl nicht wahr sein - DAS von Frauen ü40 im Jahre 2010. Da würde ich mir doch mehr Standing, Gelassenheit und Emanzipation wünschen. Und einen selbstverständlicheren Umgang mit sich selbst - mit oder ohne Mann - in dem Umfeld, das zu einem passt. Und keine Pamphlete in Richtung: Ich brauch keine Dumpfbacke - Kinder und Job sind mir wichtiger - und du, blöde Gesellschaft, glaub mir das endlich!.Und echt...ich glaub, hier leben ( oder gar träumen) nicht so viele Frauen aus nem SATC Film.Mit oder ohne Manolos-
Das ist, wie wenn ein Hund behauptet, ihn interessieren ab sofort keine Würstchen mehr.
Oder pfeifen im Wald.
Entweder macht mich die Einsamkeit kaputt.
Oder die Sehnsucht.
Oder ein Mann.
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26.05.2010, 16:38Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
blaukehlchen, meines Eindrucks nach geht es genau darum nicht, alte Denkschienen zu verlassen. Im Gegenteil. Es ist die gleiche Leier wie man sie schon aus unglücklichen, viel früheren Zeiten hört: Ich habe die Schnauze voll, wenn es nicht mit Mann geht, dann MUSS es eben ohne gehen.
Die Knackpunkte sind die gleichen: Ambivalenzen und beziehungsuntaugliche Muster und eigentlich hat man es doch ganz anders verdient, so toll wie man ist, nur keiner merkt's, Schweinebande, elende.
Legt man die Ambivalenzen und Muster ab, hat man zwar auch noch keinen Mann, aber dann hört das Geschimpfe auf - auf die Männer, auf die Gesellschaft, aufs Wetter.
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26.05.2010, 16:42Inaktiver User
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26.05.2010, 16:51Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
leda- dann wird mir einiges klarer.m. Um mit rose zu sprechen: Auch noch keinen, den ich körperlich, geistig und seelisch begehrt habe.
das tut mir wirklich leid für dich.

eigentlich nicht.Damit musst Du Dich an rose wenden: Die hat so was. Und will sich die Sehnsucht deshalb abgewöhnen.Zitat:
Und weiss auch nicht, weshalb sich aus solchen Gedanken eine 'zerfressende Sehnsucht' bilden sollte ?
ich hab manchmal nach verschiedenen dingen sehnsucht.
aber *blickt sich selbst an* zerfressen tut mich nichts.
nö.
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26.05.2010, 16:55Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
ewk-sei so lieb und akzeptiere einfach, dass ich und einige andere hier beratungsresistente arme würstchen sind, die sich einfach ein schönes leben machen.Und ganz offensichtlich auch nicht darum, sich wirklich mit irgendwas auseinanderzusetzen

die ihr leben auf ihre art leben und es auch noch schön finden.
ok?
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26.05.2010, 16:58Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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26.05.2010, 16:59
AW: leben (erst mal?) ohne männer
ich melde mich nochmal, auch wenn ich es echt schade finde, dass man hier permanent als "nicht auseinandersetzen wollen" kategorisiert wird. ich finde die idee des stranges gut, und finde es schade, dass mir inzwischen schon die lust vergeht, hier zu schreiben.
NICHT weil ich mich nicht gern auseinandersetze. ende. ich mache eine therapie, ich beschäftige mich mit allen aspekten meines lebens und mit unterschiedlichen ansätzen - und nur weil es nicht so läuft wie vorgeschlagen, ist man dazu nicht fähig? das ist echt ärgerlich.
damit meine ich jedoch gar nicht leda - ich habe deine beiträge mit interesse gelesen und mag deinen ein bisschen stochernden ton. sicherlich hast du irgendwie recht: auf andere schimpfen bringt einen gar nicht weiter. dass alle männer unfähig sind und nur knackige zwanzigjährige wollen, sehe ich auch gar nicht so. ich denke es gibt frauen, die sich schwer tun und männer, die sich schwer tun.
aber ich glaube, man darf sich mal rausnehmen, alte denkschienen dadurch zu verlassen, dass man sich nicht immer selbst geißelt, in sich rumbohrt und rumanalysiert und sich erzählt, wie mangelhaft man ist, wie furchtbar ambivalent und widersprüchlich.
sondern indem man lernt, zu akzeptieren, ganz ganz praktisch, ganz nah bei sich selbst, dem leben, dem jetzt.
dass man das hier als gruppe tun will, sich immer mal wieder im kreis dreht, rückschritte macht, immer mal wieder an das vorwärts erinnert, finde ich eigentlich eine tolle idee. aber ich finde manche posts hier dermaßen destruktiv, dass sie das kaputt machen. das finde ich einfach sehr schade und ich verstehe nicht, warum man da weiter hier schreibt, wenn es doch gar nicht das eigene thema ist.
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26.05.2010, 16:59
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26.05.2010, 17:03Inaktiver User



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ewk!


