Weil ich mir sonst die Finger abhacken müsste -
Allein dieser Satz, Zwischenrose, ist für mich die Definition von Märchenprinzvorstellung in Reinkultur.
Ich bin mit leda selten so einig gewesen wie hier.
Aber solange du dich so abschottest hilft alles Geschreibe hier nichts.
Ich wünsch dir alles Gute.
Mein Resumee hier bleibt: man kann unbedingt eine Beziehung haben wollen oder unbedingt als Single leben wollen - ich finde das eine so sonderbar wie das andere. Offenheit und Vertrauen ins Leben ist für mich was anderes, als sich in die eine oder in die andere Richtung zu blockieren, das nimmt sich dann im Ergebnis nichts.
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26.05.2010, 15:33Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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26.05.2010, 15:37
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26.05.2010, 15:41Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
ich sitz hier und krieg gerade einen lachkrampf.ZWeil ich mir sonst die Finger abhacken müsste -itat von zwischenrose Beitrag anzeigen
den singlezustand kann ich nicht ändern.- deshalb habe ich beschlossen, meine wünsche ud hoffnungen auf anderes zu verlegen.
Allein dieser Satz, Zwischenrose, ist für mich die Definition von Märchenprinzvorstellung in Reinkultur.
echt.

wenn ich geschrieben hätte:
den kinderlosen zustand kann ich nicht ändern.-deshalb habe ich beschlossen, meine wünsche und sehnsüchte auf anderes zu verlegen?
hättest du mir dann auch erklärt, ich "schotte mich ab" und bin ja selbst schuld?
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26.05.2010, 15:43Inaktiver User
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26.05.2010, 15:46
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26.05.2010, 15:48Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Jeder sollte seine Wünsche und Sehnsüchte nicht nur auf einen Partner richten, das war gemeint.
Solange du das nur machst (oder nur kannst), weil grad kein Mann da ist, auf den du das richten kannst, hast du einfach irgendwas noch nicht verstanden. Das Ziel sollte doch sein, das immer so zu leben, ohne dass ein Mann einen davon abhält - ob durch seine An- oder seine Abwesenheit. Solange bist du einfach nicht bei dir.
Das ist das, was bei dir nicht ankommt: es geht tatsächlich um die Traumbeziehung. Und zwar die zu dir. Und dabei ist es einfach völlig unerheblich, ob ein Mann in deinem Leben ist oder nicht.
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26.05.2010, 15:49Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
ah.
das letzte..."die kluft" das fand ich genial.
stimmt.
das ist ja auch so eine wunderbare geschichte (die irgendwie ganz gut hierher passt)
die bösen fetten frauen, selbstreproduzierend, die die neugeborenen männer im wald aussetzen oder töten....
.bis sie ihrem charme erliegen und davon abhängig werden.....
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26.05.2010, 15:52
AW: leben (erst mal?) ohne männer
"Die Kluft" von D.Lessing ?
Kenne ich gar nicht. Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Fette Frauen, die sich selbst reproduzieren ???
Biologisch ist es tatsächlich möglich, dass Frauen sich selbst reproduzieren, aber es kommen immer weibliche Wesen dabei heraus.
Ich finde Männer auch charmant, bloss auf Dauer sind sie sehr anstrengend. Wer das vergisst muss leiden.
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26.05.2010, 16:04Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
bei lessing werden sie zunächst als "fehler" gesehen..Gibt es eine Welt jenseits von Intrigen, Eifersucht und Rivalität? Doris Lessing kehrt in ihrem Roman zu den Ursprüngen der Menschheit zurück und beschreibt eine mythische Gesellschaft, die tatsächlich frei von all diesen Dingen ist: eine Gesellschaft ohne Männer. Ein alternder römischer Senator sieht sich vor der letzten großen Aufgabe seines Lebens: die Geschichte der menschlichen Schöpfung aufzuschreiben. Er berichtet über eine Gemeinschaft von Frauen, die in einer wilden Küstenlandschaft lebte: Männer kennt man bei dem Volk der "Spalten" nicht, Kinder - allesamt weiblich - werden nach den Zyklen des Mondes zur Welt gebracht. Als eines Tages ein Junge geboren wird, betrachten ihn die Frauen nicht als andersgeschlechtliches Lebewesen, sondern als Missgeburt; kurzerhand überlassen sie ihn dem Tod. Doch dem ersten Jungen folgt ein zweiter, und danach kommen immer mehr. Irgendwann begreift das Volk der Frauen, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handeln kann. Von da an ist die Harmonie der Gemeinschaft in Gefahr. auszug aus: amazon-rezension
das ist übrigens ein WIRKLICH polarisierendes buch....
da finde ich erica jong echt harmlos dagegen. -- die ist halt in den vorstellungswelten gefangen und will sich aus der eigenen angst vor dem alleinesein befreien.
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26.05.2010, 16:15



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