ja.Die, die das tun, haben auch für mich nicht erstrebenswerte Beziehungen, sehr symbiotisch und abhängig (sie wollen das so, also gar nicht negativ gemeint).
ich sehe das gar nicht mal nur so sehr von außen.
ich sehe beide pole in mir.
ch glaube, mich strengt schon an, gegen das mir unterstellte Unglück ankämpfen zu müssen.
mir sagt das ja niemand so direkt.
aber ich merke es.
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23.05.2010, 19:08Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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23.05.2010, 19:09Inaktiver User
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23.05.2010, 19:09Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Bei mir kam das anders an, Zwischenrose, wegen der ersten beiden Zitate.
Kann es sein, dass du doch noch sehr auf eine "Außensicht" guckst??
Wär nicht erstrebenswert sich aus sich heraus begehrenswert zu fühlen - auch wenn da grad keiner ist, der das bestätigt?? Für mich ist das schon der Punkt.
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23.05.2010, 19:10
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Ich denke, dass es einfach am Thema vorbeigeht, diese "Beziehung ja oder nein" Diskussion. Vielleicht liegt das daran, dass hier teilweise zukunftsbezogen geschrieben wird, und vielleicht ist das "ich will nie wieder einen" so provozierend.
Aber für mich ist die Möglichkeit, auch glücklich zu sein, wenn ich jetzt für immer allein bleiben sollte, wichtig, um im Hier und Jetzt glücklich zu sein. Weil mich sonst die Hoffnung kirre macht, ich immer weiter suche, ich manchmal verzweifle.
Ich will den Gedanken akzeptieren können - und dazu muss ich ihn erst mal denken dürfen. Ob es dann so eintritt, das wird sich zeigen.
Hier wird immer abstrakt davon geredet, dass man sich selbst lieben und das Leben allein akzeptieren soll, dass man nicht abhängig sein darf, sich auf sich selbst konzentrieren soll.
Klingt abstrakt alles SUPER - nur ist der Weg dahin halt schwer. Und sich hier gegenseitig auf dem Weg dahin etwas zu unterstützen, Ideen dafür zu wälzen, kleine und große Probleme (kein Sex, kein Begehrt-Werden, an sich selbst zweifeln, Steine von außen in den Weg gelegt bekommen) zu diskutieren, dafür fände ich diesen Strang wichtig. Eine Grundsatzdiskussion, ob mit oder ohne Mann, ist doch gar nicht so wichtig.
Das WIE ist wichtig - und darum sollte es gehen. Dass das Ziel eben ein "allein zufrieden sein" ist, das steht doch gar nicht groß in Zweifel (nur ob es für immer sein wird und das kann eh niemand steuern).
Und wie ist man das nun, allein zufrieden, ohne von Sehnsüchten verwirrt zu werden?
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23.05.2010, 19:10Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Es geht ganz prima, wenn man sich dessen bewußt wird.

Ich bin nicht ganz beziehungsunerfahren, aber leider auch beziehungsgeschädigt. Vielleicht weil ich ein treudoofes Schaf oder alle drei Affen zugleich bin.
Komischerweise tue ich als unbemanntes Flugobjekt wesentlich mehr für mich, als wenn ich in einen Copiloten habe. Sicher ein Grundübel.
Ich habe viele Jahre mit den Kindern allein gelebt, hatte einen tollen Job, gutes Umfeld, viele Hobbys.
Sex und Zärtlichkeit gehören für mich erzkonservativ zur Liebe, ich kann und mag keinen Sex mit jemanden, den ich nicht liebe.
Ich bin also in der glücklichen Lage, das in männerlosen Zeiten nicht zu vermissen.
Schlimmer ist das, wenn ich in einer Partnerschaft lebe und der Partner sich von mir abwendet. Dann fühle ich das als Bestrafung und Abwertung. Isses ja auch.
Und es hilft mir leider nicht weiter, wenn dann jemand sagt, der war dich doch gar nicht wert.
Im Gegenteil, mich persönlich brettert das so runter, das ich mich frage, warum ich Volltrottel jahrelang mit jemandem zusammen war, der meiner nicht wert war.
Ich weiß nicht, ob ein Umgehen der Gefahr immer wieder eine reinzukriegen, die bessere Lösung ist, aber ich habe meinen Kindern, den Respekt vor dem Ofen, mit der heißen Herdplatte beigebracht. Man sagt ja, aus Erfahrung wird man(n) klug.
Warum dann nicht auch Frau?
Andererseits merke ich, dass ich mich besser auf mich und meine Ziele konzentriere, wenn ich allein bin.
Allein ist übrigens nicht einsam.
Das Gefühl der Einsamkeit kenne ich paradoxerweise aus meiner vorletzten Beziehung. Er wollte mich nicht verstehn und das ist etwas, woran ich verzweifeln kann.Geändert von Inaktiver User (23.05.2010 um 19:14 Uhr) Grund: S-Fehler *grins*
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23.05.2010, 19:11Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Wär nicht erstrebenswert sich aus sich heraus begehrenswert zu fühlen - auch wenn da grad keiner ist, der das bestätigt?? Für mich ist das schon der Punkt.
gerne nochmal, ewk:
ICH FÜHLE MICH BEGEHRENSWERT
auch ohne einen mann, der mir das bestätigt.
(oh. das hätte ich vor einigen jahren allerdings noch nicht geschrieben. nicht mal in kleinbuchstaben...
)
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23.05.2010, 19:12
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Wieso machst du dann nicht mal ganz konkrete Vorschläge, wie man besser dahin kommt?
(übrigens finde ich begehrenswert eben ein komisches Wort, weil es mit einem "Wert" verbunden ist und notwendig nach außen gerichtet - ich möchte mich einfach in mir ruhend empfinden. Das bin ich oft - nicht immer - aber es gibt auch noch viel, was mich umtreibt)
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23.05.2010, 19:13Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
danke, pyria!Aber für mich ist die Möglichkeit, auch glücklich zu sein, wenn ich jetzt für immer allein bleiben sollte, wichtig, um im Hier und Jetzt glücklich zu sein. Weil mich sonst die Hoffnung kirre macht, ich immer weiter suche, ich manchmal verzweifle.
Ich will den Gedanken akzeptieren können - und dazu muss ich ihn erst mal denken dürfen. Ob es dann so eintritt, das wird sich zeigen.

genau das ist es!!!!
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23.05.2010, 19:14
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Zu ersterem: Ist bei mir auch so, nicht aus konservativen Werten sondern aus der Erfahrung, dass es sonst ohnehin nicht sonderlich erfüllend ist (für mich). Vermissen tue ich es trotzdem ganz fürchterlich.
Zu zweiterem: Ich fühle mich tatsächlich oft auch allein einsam. Nicht immer, aber doch ab und an...
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23.05.2010, 19:15Inaktiver User


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