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  1. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von fiorina Beitrag anzeigen
    Immer wieder wird einem weisgemacht, dass man als Frau ohne Mann nicht komplett ist. Sehnsüchte, Hoffnungen, blahblah.
    Warum darf man als Frau nicht einfach "allein sein" und sich dabei wohlfühlen?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber die sehnsucht ist schon geblieben.

    Weil diese Sehnsucht halt anscheinend in den meisten von uns existiert.

    Und es nicht weiterhilft, die wegzuleugnen. Oder zu verdrängen.

    Man kann durchaus gut alleine leben. Auch zufrieden. Auch glücklich. Aber im Grunde glaube ich nicht, dass wir dazu geschaffen sind, alleine zu leben. Ohne Zweisamkeit.

    Und die Hoffnung stirbt zuletzt. Schreibt doch sogar Rose, dass da irgendwo in ihr die Hoffnung trotzdem noch da ist. Dieses kleine Flämmchen brennt halt noch. Und das finde ich gut ! Hoffnung ist was Positives, was Schönes.

    Wenn Du keinerlei Sehnsüchte verspürst, fiorina, und gut damit lebst - warum nicht. Aber andere sind halt anders und empfinden anders. Ich weiss nicht, ob ich mir für mich persönlich wünschen würde, diese Sehnsucht abschaffen zu können

  2. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Und die Hoffnung stirbt zuletzt. Schreibt doch sogar Rose, dass da irgendwo in ihr die Hoffnung trotzdem noch da ist. Dieses kleine Flämmchen brennt halt noch.Und das finde ich gut
    und genau an dem punkt, wo ich es -wirklich! -für mich nimmer als gut befand, hab ich diesen strang eröffnet.....


    was weiß denn ich, was in zwei, fünf oder zwanzig jahren ist.
    aber jetzt: jetzt will ich nimmer.

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Hallo Röschen,
    ich hupf mal kurz rein.
    Für mich ist ein Leben ohne "Mann" seit Jahren gelebtes Leben.
    Ich habe dreimal die "große" Liebe gefunden und ich musste sie jedesmal an eine andere Frau weiterreichen.
    Ich glaube nicht mehr an die große Liebe und ich habe derzeit wieder einmal eine Phase, in der es mir ohne Partner gut geht. Diese Phasen sind bei mir immer länger als die Verpartnerten.
    Für mich zählt die Liebe zu einem Mann im Leben nichts mehr.
    Es ist eine schöne Zeit, die mit wahnsinnigen Schmerzen endet. Darauf habe ich keinen Bock mehr.

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    lara zum beispiel: sie hat wieder einen mann, eine zweite möglichkeit, ein leben zu zweit aufzubauen.
    das ist wunderschön für sie!
    ich freu mich für sie.
    danke röschen

    Ich hoffe, ich darf trotzdem ab und zu noch meinen Senf dazugeben?

    röschen - vielleicht kann man Dein "Anliegen" statt

    Wie werde ich die Sehnsucht los?

    umformulieren in

    Wie mach ich es, dass mich die Sehnsucht nicht mehr stört?

    Ich glaube, das würde es vielleicht besser treffen, was meinst Du?

    bussi, lara

  5. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat(lara)
    Über all die Jahre hinweg, in denen sie allein sehr glücklich war, hat sie vergessen, wie wunderbar und erfüllend eine Partnerschaft ist.


    Antwort(zwischenrose)
    ich weiß nicht....
    also ich zumindest musste (und durfte) erst mal lernen, wie wunderbar und erfüllend es sein kann, NICHT in einer partnerschaft zu leben.


    röschen, ich hab jetzt ewig gebraucht, um unser kurzes Zwiegespräch aus meinem Ur-ur-Strang herauszufinden - weils mir irgendwie wichtig war.
    Vielleicht erinnerst Du Dich, es ging um meine gute Bekannte (Ende 50), die ihren Mann sehr früh durch Tod verlor. Sie war danach 14 Jahre allein. Und alleinerziehend. Nun hat sie seit einem Jahr wieder einen festen Partner.

    Ich schrieb, damals, dass sie nach all den Jahren sehr glücklich ist, wieder dieses Gefühl haben zu dürfen und Dinge wieder zu spüren, die sie fast vergessen hatte.

    Darauf schriebst Du (siehe oben) dass Du sehr dankbar bist, erleben zu dürfen, wie wunderbar und erfüllend es ist allein und nicht in einer Partnerschaft zu leben.

    Ich denke, so wie Du momentan lebst, ist es für Dich genau richtig. Lass Dir nix "einreden", von wegen "nicht der Norm entsprechen" und lauter anderen Quark. Du bist glücklich genauso wie Du jetzt lebst und das Recht hast Du auch.
    Ich bin mir nicht sicher, ob Du wirklich die Sehnsucht nach all dem Beschriebenen hast, oder ob Du nur manchmal "meinst", sie haben zu müssen. Weil es halt so "normal" ist.

    Was meinst Du?

    bussi, lara

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Für mich zählt die Liebe zu einem Mann im Leben nichts mehr.
    oh hilly, das ist ja noch radikaler, als ich es meinte.....



    Ich denke, so wie Du momentan lebst, ist es für Dich genau richtig. Lass Dir nix "einreden", von wegen "nicht der Norm entsprechen" und lauter anderen Quark. Du bist glücklich genauso wie Du jetzt lebst und das Recht hast Du auch.
    lara- die einzige, die sich das alles in die eine oder andere richtung "einredet, bin eh ich selbst....


    Ich bin mir nicht sicher, ob Du wirklich die Sehnsucht nach all dem Beschriebenen hast, oder ob Du nur manchmal "meinst", sie haben zu müssen. Weil es halt so "normal" ist.
    lara, dafür könnt ich dich einfach

    genau das weiß ich nämlich selbst nicht so genau.

  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    @röschen,

    es ist mein Fazit.
    Niemand muss das übernehmen, aber für mich ist Schluß mit dem ganzen Gedöns.
    Dieses Mal hat es verdammt tief gesessen, es hat mich soviel Kraft gekostet und beinahe hätte ich aufgegeben. Niemals wieder, niemals wieder. Endgültig aus.
    Ich habe es ja schon mal im Trennungsforum geschrieben, ich habe tief in mich hineingehört, nach alten Wünschen und Zielen gesucht. Es war niemals ein Mann in meinen Vorstellungen dabei, also gibt es auch keinen, warum sollte ich mich nochmal auf so einen Scheixx einlassen?
    Um dann wieder im Loch zu sitzen?
    Nee.
    Es gibt nicht für jeden Topf einen Deckel, aber Töpfe, Pfannen und Kasserollen suchen ständig Deckel.
    Und Deckel sucht sichs halt aus. Passt es ihm nicht mehr, sucht er weiter, die Auswahl ist schier unendlich.

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Es gibt nicht für jeden Topf einen Deckel, aber Töpfe, Pfannen und Kasserollen suchen ständig Deckel.
    Und Deckel sucht sichs halt aus. Passt es ihm nicht mehr, sucht er weiter, die Auswahl ist schier unendlich.
    veto, hilly.

    es mag so scheinen, als seien die deckel im vorteil.- aber ich glaube nicht, dass es tatsächlich so ist.

  9. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @röschen,

    es ist mein Fazit.
    Niemand muss das übernehmen, aber für mich ist Schluß mit dem ganzen Gedöns.
    Dieses Mal hat es verdammt tief gesessen, es hat mich soviel Kraft gekostet und beinahe hätte ich aufgegeben. Niemals wieder, niemals wieder. Endgültig aus.
    Ich habe es ja schon mal im Trennungsforum geschrieben, ich habe tief in mich hineingehört, nach alten Wünschen und Zielen gesucht. Es war niemals ein Mann in meinen Vorstellungen dabei, also gibt es auch keinen, warum sollte ich mich nochmal auf so einen Scheixx einlassen?
    Um dann wieder im Loch zu sitzen?
    Nee.
    Es gibt nicht für jeden Topf einen Deckel, aber Töpfe, Pfannen und Kasserollen suchen ständig Deckel.
    Und Deckel sucht sichs halt aus. Passt es ihm nicht mehr, sucht er weiter, die Auswahl ist schier unendlich.
    mir gehts ähnlich.
    ich war 16 jahre verheiratet, habe 2 kinder (1 schon erwachsen, hat selber kinder). trennung 2 jahre nach der auswanderung nach canada. anlass dafür waren 2x heftige prügel, und finanz. ausbeutung. vollzogene und ständig versuchte.
    hat ne weile gedauert bis ich es gemerkt hab.

    dann bin ich ins haus meiner verstorbenen eltern gezogen (oktober 04, mit jüngerer tochter) und hab mir einen mitbewohner (einfamilienhaus - er wohnt in eigenem zimmer mit eigenem bad) angelacht. jemanden, den ich schon sehr lange kannte und der da wo er wg. seiner frau und ihres jobs hin ziehen musste, beruflich nicht fuß fassen konnte.

    auch da liegt der finanz. großteil auf meinen schultern. scheiden lassen konnte er sich nicht, weil seine frau, das arme hascherl doch nicht mit geld umgehen kann und wieder (sie ist in 2. ehe verh.) rentenansprüche verlieren würde.
    zugegeben: er hat es nicht leicht, ingesamt gesehen, aber ich kann nicht mein ganzes leben sozialamt oder mutti für andere spielen.

    als er mich wiederholt angelogen hat, hab ich mich innerlich verabschiedet. aus empathie hab ich ihn noch etwas hier wohnen lassen. aber die mündliche kündigung zum jahresende ist ausgesprochen - die schriftliche folgt demnächst.

    eigentlich hatte die sache nie eine chance. über die gründe könnte ich romane schreiben...

    er wollte verbindlichkeit und pflichtgefühl von mir - hat selber aber nie dergleichen eingebracht.

    ich werds mir nie nie nie wieder antun!
    ich kann nicht ausschließen, dass ich mich wieder in jemanden vergucken werde - aber derjenige wird es nie erfahren, weil ich inzwischen zu der überzeugung gelangt bin, dass männer nicht liebesfähig sind (außer ggü. ihren kindern) und immer nur einbahnstraße?...nö, danke.

    ich bin finanziell unabhängig und hab zudem auch gar keine zeit für beziehungskram wg. großem grundstück + haus + körper-behindertes kind an WE und in den ferien.
    ich kann reifen wechseln genauso wie mit der motor-kettensäge umgehen.
    und ich möchte mich mal wieder, jetzt wo meine tochter die woche über im internat ist, um meine interessen kümmern, und nicht um die eines mannes, um seine wäsche, sein essen oder seine langeweile.

    im gegensatz zu zwischenrose hab ich überhaupt keine sehnsucht - außer der einen: in ruhe gelassen zu werden und mich mein leben leben zu lassen wie ICH es möchte....

    ohne erwartungen von seiten eines mannes, ohne gemeinsame termine, ohne fremdbestimmung, ohne faule kompromisse, ohne lügen, ohne tränen.

    ich will nicht behaupten, dass meine libido weg ist, aber das ist nix womit frau nicht auch alleine fertig würde. falls jemals wieder sex zu zweit, dann nur ein ONS, was aufgrund meines weisen alters immer unwahrscheinlicher wird. nun denn: nix wichtiges verpasst!

    ich konnte schon immer gut alleine sein und mich beschäftigen.
    das gefühl von einsamkeit ist mir fremd, bzw. kenne ich es nur von situationen mit den "falschen" menschen oder großen menschenmengen.
    und : nicht jedem/jeder macht zu zweit alles mehr spaß! ...auch wenn das hier immer wieder behauptet wird.

    nicht falsch verstehen, ich hab durchaus männliche freunde und kumpels aber die sind liiert oder nicht mein typ (schlauerweise ).

    alles was ich möchte, ist frieden, zufriedenheit und unabhängigkeit. und an so tagen wie heute, nach 5 std. maloche im garten, kind gehts gut, mitbewohner verreist, sonnenschein und knoblauchspaghetti bin ich sogar glücklich
    Ganz er selbst sein darf jeder nur, so lange er alleine ist. Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit; denn nur, wenn man alleine ist, ist man frei.
    A. Schopenhauer

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Wenn Du keinerlei Sehnsüchte verspürst, fiorina, und gut damit lebst - warum nicht. Aber andere sind halt anders und empfinden anders. Ich weiss nicht, ob ich mir für mich persönlich wünschen würde, diese Sehnsucht abschaffen zu können
    Das ich keinerlei Sehnsüchte verspüre, habe ich nie gesagt. Sie beziehen sich halt nicht auf Männer (auf Frauen auch nicht, grins).
    Es gibt für mich noch so viel zu sehen und zu erleben.... Warum sollte ich mich so einschränken und sagen das alles nur dann wirklich schön ist, wenn ich mich im Paarlauf befinde? Warum muss sich eine Frau in Frage stellen, wenn sie allein durchs Leben gehen möchte?
    Ich kann noch nicht einmal sagen, dass ich solche
    Gruselgeschichten wie Hillary hinter mir habe. Es gab Höhen und Tiefen, mal wurde ich abgesägt - mal habe ich mich getrennt.
    Es gab haufenweise Sex, Beziehungen einige wenige die nie länger als 4 Jahre hielten. Immer war ich hinterher erleichtert, dass ich mich wieder in Ruhe um mich und meinen Sohn kümmern konnte.
    Sicherlich spielen auch die Wechseljahre nun eine Rolle, warum ich nicht mehr besonders triebgesteuert bin
    Wenn ich jemanden kennenlernen würde, der mit getrennten Wohnungen + 2 x Treffen pro Woche und überwiegend Händchenhalten und Kuscheln auf dem Sofa zufrieden wäre - warum nicht?
    Leider gibt es in meinem privaten und beruflichen Umfeld so viele Fälle von Trennungen, Betrug, Zusammenbleiben wegen der Kinder oder aus nackter Angst einen Neuanfang zu wagen - das finde ich sehr traurig. Und ein wirklich unglaublicher Anteil meiner männlichen Kollegen zum Beispiel ist in der 2. Ehe mit einem jüngeren Modell verheiratet. Und völlig entnervt von dem anscheinend zwanghaft dazugehörigen kleinen Kind Aber das ist ein anderes Thema, Mittfünfziger mit 8-10jährigem Nachwuchs...
    Und die Frauen leiden, leiden, leiden. Tja.
    Und ich steh dann daneben und denke, boah wieso habt ihr diesen Idioten nicht schon auf Kilometer Entfernung ausmachen können?
    Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe wirklich kein Problem mit Männern. Aber ich möchte keinen haben, ehrlich nicht.
    Wenn mein Hund allerdings irgendwann mal sterben muss - das wird eine ganz üble Sache werden.
    Ansonsten:
    Ich freue mich darauf, irgendwann ein Enkelkind zu erleben. Darauf dass ich im Herbst in Skandinavien zum Angeln sein werde. Darauf, in wenigen Jahren am Meer leben zu können. Darauf, morgen mit meinem Hund stundenlang durch die Wälder laufen zu können. Darauf, dass morgen das Finale von Lost im TV läuft und ich es übermorgen sehen kann. Darauf, dass ich mich in meinem Job in schwindelerregende Höhen hochgearbeitet habe - indem ich Chancen wahrnehmen konnte ohne zuerst die Lebensplanung eines Partners in Betracht zu ziehen.
    Ich muss mich nach niemandem richten und fühle mich manchmal wie der Charakter von Tom Hanks in dem Film Castaway. Wo er am Schluss an dieser Kreuzung in der Mitte von Nirgendwo steht und ihm alle Richtungen offenstehen.
    Sicher fühle ich mich auch manchmal allein. Aber nie einsam - zum Glück. Ich wäre eine ideale Leuctturmwärterin

    Natürlich streite ich es nicht ab, dass die überwiegende Mehrheit von Frauen lieber in einem patriarchalischen Familienverbund leben möchte. Ich fand damals aber die Waltons auch schon lahm
    I slipped into the embrace of my wraparound shades.
    T.C.Boyle

    Don`t trust a perfect person and don´t trust a song that´s flawless.
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