her mit OT -immer gerne!Ist zwar grad ein bisschen OT...
ich grüble eigentlich nicht -ich denke nach, ich beschäftige mich damit.warum gruebelst du diesbezueglich soviel? warum geniesst du das leben nicht einfach, ohne an ein paarleben zu denken?
nicht ausschließlich, um mein "los" zu verbessern, auch und gerne, um mir gesellschaftsstrukturen anzusehen, um lebensbedingungen (auch in anderen kulturen) kennenzulernen.
mir wärs ganz recht, würde die sache hier auch ein wenig von meiner persönlichen nabelschau wegkommen...
und deshalb verweise ich auch nochmal darauf:
-also da gibt es einerseits diese biologischen antriebsmuster(werden die eigentlich über 50 schwächer?), die uns triggern, uns zu verpaarenWweil die partiarchalen muster auch in ihr- oder zumindest in mir- ein ganzes stück weit drinnen stecken.- und die biologischen....die auf der vorletzten seite so wunderbar aufgezeigt wurden.arum darf man als Frau nicht einfach "allein sein" und sich dabei wohlfühlen?
-andererseits so was we eine gesellschaftliche wertung.
natürlich kann uns das beides einigermaßen wurscht sein- wir werden weder ökonomisch noch sonst wie zur verpaarung gezwungen in unserer gesellschaft....aber ich denke, dass diese vorstellungen trotzdem tief verankert sind.
(und ich meine nicht mein ganz persönliches umfeld -das ist ziemlich liberal und aufgeschlossen)
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22.05.2010, 08:43Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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22.05.2010, 09:20
AW: leben (erst mal?) ohne männer
[QUOTE=Inaktiver User;7073595]her mit OT -immer gerne!

gut, ich geb dir noch einen!
OT
ich grüble eigentlich nicht -ich denke nach, ich beschäftige mich damit.
okay, das ist ja durchaus positiv!
-also da gibt es einerseits diese biologischen antriebsmuster(werden die eigentlich
über 50 schwächer?), die uns triggern, uns zu verpaaren
das biologische antriebsmuster ist wohl unterschiedlich stark ausgepraegt. meines habe ich wegen ungewollter kinderlosigkeit in frieden abgelegt.
-andererseits so was we eine gesellschaftliche wertung.
ich glaube, da sind wir bei deinem persoenlichen knackpunkt. irgendwie haengst du da drin. warum?
bussi luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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22.05.2010, 10:09
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Liebe Zwischenrose,
ich bin eine stille Mitleserin der Loslasser-, Leben-nach-der-Trennung- und Nexten-Talk Stränge. Schon lange angemeldet, aber nie geschrieben.
Heute drängt es mich dazu, weil ich diesen neuen Strang von dir richtig gut finde. Was kriegst du für TOLLE Posts! So viele wunderbare Frauen melden sich zu Wort.
Ich erzähl später mal von mir, jetzt erst mal so viel...
Keep going!
LG
Coelha
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22.05.2010, 10:27Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
coelha...

wellcome!
ich bin geehrt. ehrlich.
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22.05.2010, 10:35Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
[QUOTE=luciernago;7073701]luci!
danke.
ich weiß nicht - war euer bild als kind, als jugendliche nicht, gut groß und alt zu werden, nicht, eine glückliche familie zu haben und mit einem mann gemeinsam alt zu werden?ich grüble eigentlich nicht -ich denke nach, ich beschäftige mich damit.
okay, das ist ja durchaus positiv!
-also da gibt es einerseits diese biologischen antriebsmuster(werden die eigentlich
über 50 schwächer?), die uns triggern, uns zu verpaaren
[FONT="Comic Sans MS"][SIZE="3"][COLOR="Blue"]
-andererseits so was we eine gesellschaftliche wertung.
ich glaube, da sind wir bei deinem persoenlichen knackpunkt. irgendwie haengst du da drin. warum?
meine vorstellung vom leben war es, einen beruf zu haben, der mich freut (hab ich), kinder zu bekommen (auf die bin ich megastolz!
), ihnen und einem partner meine liebe und aufmerksamkeit zu geben.
ich sagte es schon: ich bin ein glückskind. -ich hab viel davon vom leben geschenkt bekommen.
(und manches hab ich mir auch erabeitet -auch das weiß ich heute)
es geht doch nur um das loslassen dieses einen wunsches. ums anerkennen, dass es auch in der liebe zu einem partner vielleicht ein "ablaufdatum" gibt, ums anerkennen, dass ich als frau mitte 40 vielleicht meinen teil liebe schon bekommen habe.
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22.05.2010, 10:49Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das taucht ja öfters auf, dieses: jetzt bin ich ja nun schon über 40. Was genau steckt dahinter??
Ich schau mir ja gerne Dokus an über Liebe im Alter etc - da gibt es so viele Geschichten, da finden sich Pärchen auch noch mit Ü80, das ist doch gar kein Problem???
In meinem Umfeld war es die letzten Jahre so, dass nicht mehr meine Freundinnen, sondern eher deren Mütter oder Väter (nochmal) geheiratet haben.
Wir haben so grad mal die Hälfte rum an Lebenszeit - ich weiß nicht wie du auf den Gedanken kommst, für manches wär es einfach jetzt schon zu spät. Mit 17 hab ich sowas auch gedacht: nieeeeeee mehr wieder werd ich so einen tollen Mann finden - heute denke ich eher, es ist mir doch immer früher oder später immer wieder einer über den Weg gelaufen - das kann ich derwarten.
Und als auch Alleinerziehende: ich denk, dann wird das alles eher einfacher, wenn man nicht mehr so viel Energie in Kinder und irgendwann auch nicht mehr in den Job stecken muss: da hat man dann erst Recht alle Zeit für die Liebe!!
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22.05.2010, 10:56
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Liebe zwischenrose,
Du weißt ja, daß das Leben nicht so aufrechnend ist, wie wir manchmal meinen. Von daher bin ich mir nicht sicher, ob die Rechnung/Gleichung, die Du da aufstellst, auf Dich auch zutreffen wird.
Ehrlich gesagt, denke ich das nicht.
Aber ich stand vor einigen Jahren genau an demselbem Punkt wie Du. Hatte null Bock auf Männersuche und weitere Männerbekanntschaften und beschloß, wahrscheinlich zum ersten Mal in meinem Leben, zu versuchen, eine zufriedene Single-Frau zu werden.
Mir ging es ähnlich wie Dir: Auch meine Grundbedürfnisse bzgl. Partnerschaft sind im körperlichen Bereich zu finden: Als Singlefrau vermisste ich am meisten Kuscheln und Sex.
Also beschloß ich, mir das anderweitig zu holen. Mehr Körperkontakt mit Freundinnen und Kindern, mehr Körperberührung über Berufsberührer, wie Friseusen, Kosmetikerin, Masseur etc.
Diese sensitiven, körperlichen Erfahrungen habe ich zudem noch mit Sauna, Schwimmen und Sport erweitert.
Allerdings habe ich den Versuch, eine zufriedene und glückliche Single Frau zu werden, dann abbrechen müssen, weil mir genau das passiert ist, was ich im Leben nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe mich verliebt und bin nun seit fast 3 Jahren wieder in einer festen, glücklichen Partnerschaft.
Aber ich glaube immer noch, daß es gelingen hätte können!
Käme ich wieder an dem Punkt, würde ich versuchen, es wieder ähnlich zu machen, wie damals: Intensive sensitve Erfahrungen suchen, mich darauf konzentrieren, was mir körperlich gut tut. Ganz intensiv versuchen, den Wind auf der Haut zu spüren, die Hand der Friseusin im Haar. Alles aufsaugen, was ich an körperlicher Zuwendung von außen bekommen kann.
Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei, Dein (momentanes) Single Dasein bewußt und positiv zu erleben.
Liebe Grüße
Kyria
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22.05.2010, 12:06Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
genau das, ewk.Das taucht ja öfters auf, dieses: jetzt bin ich ja nun schon über 40. Was genau steckt dahinter??
ich BIN mitte 40 -das ist anders als 20.
für mich.
es hat andere lebensregeln.....
es ist doch kein wunder, dass zu dieser zeit die mdilifekrisis kommt, die beschäftung mit der frage:was habe ich von meinen wünschen erfüllt, was kommt noch?
ich glaube, dass eines der grundprobleme unserer auf jugendlicheit getrimmten gesellschaft genau dieses ist:
es gibt keine muster , keine vorstellungen für diese lebensphase.
vor hundert jahren waren frauen mitte 40 schlichtweg alt. -warten aufs großmutterdasein.
(ja, ich weiß, die pompadur und ein paar andere maitressen waren fast 40 zu iihrer glanzzeit....
)
und heute?
versuchen frauen verzweifelt, jugendlichkeit zu bewahren. fitnesstraining, botox, ops......
mir geht das auf den geist. ich wäre gerne die geachtete alte geworden, die gemeinsam mit einem mann in würde älter wird......
gut, jetzt werde ich es halt allein.-werd ich auch schaffen.
aber es ist halt nicht ganz so einfach, es ist ein bewusstwerdungsprozess.
kiria, deine anleitungen finde ich super!
vieleicht später mehr dazu- ich will mit meiner tochter kochen....
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22.05.2010, 12:29Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Genau so halte ich es auch, es geht darum Bedürfnisse ganz bewusst zu befriedigen, sich Gedanken darum zu machen, was gut für Dich ist. Mehr Gedanken um Deine Wünsche, Ziele, weniger Gedanken warum es mit Männer nicht klappt, du immer auf gewisse triffst usw. - den Fokus ändern.Kyria
Mir ging es ähnlich wie Dir: Auch meine Grundbedürfnisse bzgl. Partnerschaft sind im körperlichen Bereich zu finden: Als Singlefrau vermisste ich am meisten Kuscheln und Sex.
Also beschloß ich, mir das anderweitig zu holen. Mehr Körperkontakt mit Freundinnen und Kindern, mehr Körperberührung über Berufsberührer, wie Friseusen, Kosmetikerin, Masseur etc.
Viele Frauen in deiner Situation zeigen eine Art Trotzreaktion - wenn mich die Männer nicht wollen, dann eben nicht, ich kann meine Zeit auch anders ausfüllen... Und dann wird die Zeit mit Tätigkeiten zugepackt, um diese wieder aufzugeben und sich dem Mann zuzuwenden, sobald einer auftaucht. Und das ganze geht von vorne los.
Ich glaube deshalb sind lara und kyria wieder in einer glücklichen Partnerschaft - eine Portion Gelassenheit und die Gewissheit, sich seine Bedürfnisse selbst zu befriedigen.
Wir sollten auch von der Konzentration auf das Alter und von Fremdbestimmungen wegkommen, das würde uns sehr helfen.
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22.05.2010, 13:28Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
eigentlich lebe ich seit jahren zunehmend so.Genau so halte ich es auch, es geht darum Bedürfnisse ganz bewusst zu befriedigen, sich Gedanken darum zu machen, was gut für Dich ist. Mehr Gedanken um Deine Wünsche, Ziele,
aber die sehnsucht ist schon geblieben.
(übrigens gerade überhaupt nicht....
)
aber ich gestehe schon, dass ich nach meiner trennung erst (wieder) lernen musste, zu schauen, was mir überhaupt zusagt, was ich will.
den prozess hab ich-glaube ich- weitgehend abgeschlossen. ich weiß schon, was ich will, was mir gut tut.
ich fühle mich nicht fremdbestimmt.Wir sollten auch von der Konzentration auf das Alter und von Fremdbestimmungen wegkommen, das würde uns sehr helfen.
gar nicht.
aber ich denke schon, dass es wichtig ist, sich mit dem alter auseinanderzusetzen. -es spielt eine rolle. zumindest für mich.
nicht im sinne von "man muss doch..." , sondern im sinne von "wer bin ich, wo stehe ich"


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