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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @röschen,

    ich weiß nicht so recht, irgendwie hampeln wir doch immer um die Mannsbilder herum.
    Also, siehe oben..... nicht mehr rumhampeln, auf sich selber schauen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Greift mich jemand als Person, auch in meiner Arbeitsleistung, an verliere ich innerlich sehr schnell die Fassung, nach außen hin nicht.
    Ärgere mich aber anschließend stunden- bis tagelang darüber.
    Vernünftig disskutieren kann ich da nicht, ich ziehe es vor zu schweigen. In all meinen Beziehungen bin ich ähnlich verfahren.
    Mir liegt manches so schwer auf dem Herzen, aber ich lass es nicht über die Zunge, weil ich nicht sachlich argumentieren kann.
    Das ist etwas, was ich zu jaaras Frage nach den Schwierigkeiten in der Beziehung nennen könnte. Mir passen viele Dinge nicht, aber ich sag nichts, ich akzeptiere das der andere so ist.
    Vielleicht sende ich ja unterschwellig die Botschaft und das macht es eben dann so schwer.
    Eigentlich ist es doch ganz einfach: jemand der mir nicht guttut, der mein Selbstbewusstsein untergräbt, der hat in meinem Leben nichts zu suchen, vor allem nicht innerhalb einer Beziehung (auf der Arbeit lassen sich solche unangenehmen Begenungen ja nicht immer vermeiden).

    Da muss frau schneller reagieren, und nicht aus Angst vor 'Verlassenwerden', bzw. aus Unsicherheit usw. zuviel Mist vom anderen akzeptieren. Schneller reagieren heisst durchaus auch, der ganzen Sache einen Riegel vorschieben. Wenn frau da klarer sieht, dann lässt sie von vorneherin nur die diejenigen näher an sich ran, die das auch wirklich verdient haben. Alles andere ist ungut, und verschwendete Energie.

    Im Job hilft es schon mal, dem anderen den (inneren) Stinkefinger zu ziegen (also natürlich nicht sichtbar ).

    Und ihn in seiner Kritik, sofern sie ungerechtfertigt bzw. unfair ist, sofort abblitzen zu lassen, diesen Quark gar nicht erst annehmen, geschweige denn sich damit auseinandersetzen.

    Es geht also auch darum, die Dinge schneller zu erkennen, als das was sie sind. Und den Mist gar nicht erst anzunehmen. - in welcher Form auch immer. Ob das das zerknirschte 'Du-hast-recht' ist, oder Rechtfertigungen jedweder Art, oder auch ohnmächtige Wut - all das ist zu meiden. Klarer 'kalter' Zorn, der den Verstand nicht umnebelt, ist zwar ok, aber am besten ist es eben, einfach frei zu sein von diesen Reaktionen. Dann kommt auch kein Mist mehr hinterher.
    ***The only constant thing in life is change***

  2. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Twiga, du hast in vielem völlig Recht.

    Trotzdem bleibt es eine Gratwanderung, weil es ja nicht immer so eindeutig zu entscheiden ist, ob jemand mir schadet und ich daher gut dran tue, ihn aus meinem Leben zu verbannen oder ob ich mit Kritik nicht umgehen kann und ich mich daher bei der leisesten Andeutung schon so in Frage gestellt fühle, dass ich den Kontakt abbreche - obwohl es konstruktiver wäre, mich entweder damit auseinanderzusetzen was mich da so trifft oder zu lernen, anders damit umzugehen.

    Ich beobachte jedenfalls auch letzteres, die Tendenz zur totalen Abwehr von Kritik - und glaube nicht, dass man sich damit einen Gefallen tut, genausowenig wie wenn man sich durch jegliche Kritik verunsichern lässt. Das sind dann Menschen, die irgendwann mal mit niemand mehr auskommen und jede Beziehung an die Wand fahren - ich kenne das, auch unter Freundinnen. Da ist der Kontakt zu den Eltern oft schon sehr belastet, langjährige Freundschaften gibt es nicht und natürlich endet das auch in Liebesbeziehungen immer wieder schnell, und genau diejenigen kommen dann oft daher und meinen, endlich wären sie soweit, dass sie sich nichts mehr gefallen lassen, von niemand - was aber kein wirklicher Fortschritt ist wenn das zu ständigen Kontaktabbrüchen mit aller Welt führt, oder?

    Die reine Vermeidung von Konflikten halte ich jedenfalls nicht für den Königsweg.

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Twiga, du hast in vielem völlig Recht.

    Trotzdem bleibt es eine Gratwanderung, weil es ja nicht immer so eindeutig zu entscheiden ist, ob jemand mir schadet und ich daher gut dran tue, ihn aus meinem Leben zu verbannen oder ob ich mit Kritik nicht umgehen kann und ich mich daher bei der leisesten Andeutung schon so in Frage gestellt fühle, dass ich den Kontakt abbreche - obwohl es konstruktiver wäre, mich entweder damit auseinanderzusetzen was mich da so trifft oder zu lernen, anders damit umzugehen.

    Ich beobachte jedenfalls auch letzteres, die Tendenz zur totalen Abwehr von Kritik - und glaube nicht, dass man sich damit einen Gefallen tut, genausowenig wie wenn man sich durch jegliche Kritik verunsichern lässt. Das sind dann Menschen, die irgendwann mal mit niemand mehr auskommen und jede Beziehung an die Wand fahren - ich kenne das, auch unter Freundinnen. Da ist der Kontakt zu den Eltern oft schon sehr belastet, langjährige Freundschaften gibt es nicht und natürlich endet das auch in Liebesbeziehungen immer wieder schnell, und genau diejenigen kommen dann oft daher und meinen, endlich wären sie soweit, dass sie sich nichts mehr gefallen lassen, von niemand - was aber kein wirklicher Fortschritt ist wenn das zu ständigen Kontaktabbrüchen mit aller Welt führt, oder?

    Die reine Vermeidung von Konflikten halte ich jedenfalls nicht für den Königsweg.
    Sachliche Kritik ist was anderes als Rumnölen oder der deutlich erkennbare Zweck, den anderen klein zu machen. Letzteres habe massiv in einem Job erleben müssen und ich habe so heftig geschluckt, weil ich einen Job brauchte, das es bis ins Privatleben hineingeschwappt ist.

    Die Dinge, die mich in einer Beziehung stör(t)en, sind andere.
    Aber ich erlag der irrigen Annahme, das meine Vorstellungen nicht unbedingt maßgeblich und durchaus verhandelbar sind.
    Meine letzte Beziehung hat mir sehr gut getan, ich bin für mich in vielen Dingen klarer geworden, weicher, kompromissbereiter ohne zu glauben mich verbogen zu haben. Dennoch habe ich mit dieser Beziehung eigene grundlegende Probleme verdrängt und als er ging, standen diese Probleme geballt vor meiner Tür.
    Egal wohin wir auch gehen, wir nehmen ungeklärtes eben immer mit.

    Das sich von Menschen trennen, die einem nicht gut tun...
    ich könnte nicht mal sagen, ob jemand für mich persönlich wichtiges in meiner Umgebung mir nicht gut tut. Eltern kann man nicht einfach entsorgen.
    Mein Ex war der Meinung, ich tue ihm nicht gut, also hat er sich von mir getrennt. Eigentlich sollte ich ihn dafür bewundern, er setzt konsequent seine Schiene um.

    Irgendwie gehe ich einen anderen Weg, ich versuche zu finden was mir gut tut und ich prüfe. Ich selber möchte auch die Gelegenheit haben, das mich mein Gegenüber so sieht wie ich bin und nicht nur Momentaufnahmen.
    Vom schnellen Aburteilen halte ich nichts. Ich tu das nicht uneigennützig, sondern weil ich genauso behandelt werden möchte. Völlig egal ob von Mann, Kindern, Eltern, Kollegen, Vorgesetzten. Manche Menschen registriere ich nicht, sie senden also keine Signale, die mich treffen und berühren, aber jemand zu dem ich hinschaue oder hinhöre, der hat mich irgendwie erreicht.

    Mein für mich einmal sehr wichtiger Mensch sprach immer davon, dass man seine Gefühlen folgen soll, auch wenn der Weg steinig ist. Ich empfinde diesen Satz als eine Halbwahrheit, etwas das mich in der Beziehung gestört hat.
    Wenn seine Gefühle gegen mich gehen, kann ich doch nicht mit meinen Gefühlen dagegen anstehen. Ich beschränke doch den anderen in seinem Drang nach Freiheit, also kontrolliere ich meine Gefühle, sperre sie weg, lasse sie verhungern.
    Und darauf habe ich keine Lust mehr derzeit.

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Hier noch eine - wie ich finde - wunderbare Inspiration für die Zeiten, in denen man mit sich allein ist. Inspirierend ist das eher für diejenigen unter uns, die auf lange Sicht noch einen Partner möchten. Aber auf jeden Fall sind hier auch wieder Selbstliebe und Erfüllung die zentralen Themen. Und die sind ja zunächst einmal unabhängig von einem Leben zu zweit.

    Ich weiß nicht, wo der Text ursprünglich her ist. Auf jeden Fall ist er auch in dem Buch abgedruckt, das ich vorhin schonmal erwähnte und nennt sich da Liebesbrief von Gott.

    (Ich bin übrigens Agnostiker. )

    Mein lieber Mensch,

    jeder Mensch sehnt sich danach, sich mit Haut und Haar jemanden hinzugeben, eine tiefe seelische Bindung mit einem anderen Menschen einzugehen und vollkommen und ausschließlich geliebt zu werden, aber ich sage "Nein".
    Erst wenn du dich mir ganz und gar und vorbehaltlos hingibst, bist du bereit, jene intensive, einzigartige Beziehung zu führen, die ich für dich vorgesehen habe.
    Du wirst erst dann mit jemanden vereint sein, wenn du mit mir vereint bist.

    Ich möchte, dass du keine Pläne mehr machst und keine Wünsche mehr äußerst, sondern mir gestattest, dir den aufregendsten Plan zu schenken, den es gibt - einen Plan, den du dir nicht einmal in deiner Fantasie vorstellen kannst. Ich möchte für dich das Beste. Bitte gestatte mir, es dir zu bringen.

    Du sollst mich beobachten und dabei die großartigsten Dinge von mir erwarten.
    Erlebe immer wieder die Befriedigung darüber, dass ich bin BIN.
    Höre immer zu und lerne die Dinge, die ich dir sage.
    Sorge dich nicht, Schau dich nicht nach dem um, was andere haben oder was ich ihnen gegeben habe. Sieh nicht Dinge an, die du vermeintlich haben willst.
    Schau einfach immer auf mich, sonst versäumst du das, was ich dir zeigen will.
    Und wenn du dann so weit bist, werde ich dich mit einer Liebe überraschen, die viel schöner ist als die von der du geträumt hast.

    Du siehst also: Erst wenn du bereit bist und erst wenn der Mensch , den ich für dich vorgesehen habe, bereit ist
    (sogar jetzt arbeite ich daran, dass ihr beide zur selben Zeit bereit seid), und erst wenn ihr beide mit mir und dem Leben, das ich für euch vorgesehen habe, rundum zufrieden seid, erst dann könnt ihr die Liebe erfahren, die ein Abbild eurer Beziehung mit mir ist.
    Das ist vollkommene Liebe.

    Und noch etwas, lieber Mensch: ich möchte, dass du diese wunderschöne Liebe erlebst. Ich möchte ein leibhaftiges Abbild euer Beziehung mit mir sehen und mich ganz wesentlich an der immerwährenden Verbindung von Schönheit, vollkommenheit und Lieber erfreuen, die ich euch schenke. Sei gewiss, dass ich dich umfassend liebe.
    Glaube daran und sei zufrieden.

    In Liebe, Gott

  5. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Twiga, du hast in vielem völlig Recht.

    Trotzdem bleibt es eine Gratwanderung, weil es ja nicht immer so eindeutig zu entscheiden ist, ob jemand mir schadet und ich daher gut dran tue, ihn aus meinem Leben zu verbannen oder ob ich mit Kritik nicht umgehen kann und ich mich daher bei der leisesten Andeutung schon so in Frage gestellt fühle, dass ich den Kontakt abbreche - obwohl es konstruktiver wäre, mich entweder damit auseinanderzusetzen was mich da so trifft oder zu lernen, anders damit umzugehen.

    Ich beobachte jedenfalls auch letzteres, die Tendenz zur totalen Abwehr von Kritik - und glaube nicht, dass man sich damit einen Gefallen tut, genausowenig wie wenn man sich durch jegliche Kritik verunsichern lässt. Das sind dann Menschen, die irgendwann mal mit niemand mehr auskommen und jede Beziehung an die Wand fahren - ich kenne das, auch unter Freundinnen. Da ist der Kontakt zu den Eltern oft schon sehr belastet, langjährige Freundschaften gibt es nicht und natürlich endet das auch in Liebesbeziehungen immer wieder schnell, und genau diejenigen kommen dann oft daher und meinen, endlich wären sie soweit, dass sie sich nichts mehr gefallen lassen, von niemand - was aber kein wirklicher Fortschritt ist wenn das zu ständigen Kontaktabbrüchen mit aller Welt führt, oder?

    Die reine Vermeidung von Konflikten halte ich jedenfalls nicht für den Königsweg.
    Da hast du mich missverstanden. Konstruktive Kritik ist sehr wichtig, und die Vermeidung von Konflikten halte ich auch für falsch. Eigentlich sollte unsere Ausgangsposition immer eine grundsätzlich offene sein, also auch offen für Kritik!

    Sorry, wenn ich mich da nicht differenziert genug ausgedrückt habe.

    Ich habe mich auf Situationen bezogen, wie hillary sie beschrieben hat - auf diese Hiebe, die unter die Gürtellinie gehen, und auch so gemeint sind. Auf unfaire, destruktive Kritik, die darauf zielt, den anderen sich schlecht und klein fühlen zu lassen, damit der 'Kritiker' selber sich gut fühlt, im Recht bleibt usw.

    Ich denke, mit der Zeit erkennen wir, ob uns jemand schadet oder guttut. Ich finde aber, diese Zeit sollte nicht extrem ausgedehnt sein. Bei grundsätzlich offener und freundlicher Grundbefindlichkeit sollten wir wach bleiben, und recht schnell 'erkennen', in welche Richtung jemand tendiert.

    Und selbst, wenn dieser jemand uns tendentiell nicht so guttut, so geht es nicht ums 'Kontakt abbrechen'. Ich meinte nur, dass wir so jemanden nicht als eine nahe Beziehung an uns ranlassen sollten. Alles andere ist ok, bzw. wir sollten lernen damit umzugehen. Und wenn wir damit umgehen können, dann schadet uns dieser Mensch ja auch nicht mehr.
    ***The only constant thing in life is change***

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von twiga4 Beitrag anzeigen
    Da hast du mich missverstanden. Konstruktive Kritik ist sehr wichtig, und die Vermeidung von Konflikten halte ich auch für falsch. Eigentlich sollte unsere Ausgangsposition immer eine grundsätzlich offene sein, also auch offen für Kritik!

    Sorry, wenn ich mich da nicht differenziert genug ausgedrückt habe.
    Oh, nein, ich wollte das nur als Ergänzung dazustellen!

    Weil ich es - nicht nur hier im forum sondern auch real - in letzter Zeit oft erlebe, dass viele mit diesem: "tut mir nicht gut, hau ich weg" sehr schnell bei der Hand sind und sich dadurch die Chance nehmen, daran zu wachsen und sich zu entwickeln. Ich denke, du siehst das klar, viele andere folgen aber der Aussage relativ undurchdacht, und rechtfertigen so ihr Ausweichen. Was auch heißt, die Verantwortung von sich wegzuschienen, denn "Schuld" ist ja der böse Andere.

    Und selbst wenn die Kritik destruktiv ist - find ich es besser damit umgehen zu lernen und dem was entgegensetzen zu können als auszuweichen oder davonzurennen - was natürlich ungleich schwieriger ist. Gerade dann könnte ja eine Strategie auch sein, das an sich abgleiten zu lassen, gar nicht an sich heranzulassen und zwar eher innerlich, und nicht dadurch, dass man die Person an sich meidet. Denn dann ist man noch nicht wirklich frei sondern bezieht sich immer noch sehr auf sie. Das hast du ja jetzt auch so beschrieben.

    Nicht, dass ich das immer könnte - aber es scheint mir langfristig erstrebenswerter zu sein.
    Geändert von Inaktiver User (05.06.2010 um 15:58 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Hillary, ich hab mein Post eher allgemein gemeint, und sicher nicht auf dich persönlich bezogen. Aber mir ist diese Tendenz eben in letzter Zeit öfter aufgefallen, sich abzuschotten gegen alles, was einem mal grad gegen den Strich geht. Nicht dass ich hier jemanden so verstanden hätte, aber ich erleb es in meinem Umfeld so, als gängigen Rat in allen Dingen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn seine Gefühle gegen mich gehen, kann ich doch nicht mit meinen Gefühlen dagegen anstehen. Ich beschränke doch den anderen in seinem Drang nach Freiheit, also kontrolliere ich meine Gefühle, sperre sie weg, lasse sie verhungern.
    Und darauf habe ich keine Lust mehr derzeit.
    Darauf hätte ich auch keine Lust.

    Aber ich seh das nicht als so zwangsläufige Kausalität wie du. Ich kann meine Gefühle doch trotzdem leben und zu ihnen stehen - ich kann nur nicht erwarten, dass sie so erwidert werden wie ich will, oder überhaupt.

    Aber deshalb würde ich sie nicht kontrollieren oder unterdrücken, ich denk, das muss nicht sein.

    Vielleicht kann man lernen zu trennen zwischen den Emotionen und der Handlungsebene??

    Ich kann also z.B. noch Liebe empfinden für jemanden, der nicht mehr mit mir leben will. Ich würde eher versuchen das zu akzeptieren, dass er was anderes leben will als ich, als meine Gefühle deswegen unterdrücken zu wollen. Mit meiner Liebe, mit meinen Gefühlen hat das erstmal nichts zu tun. Mir geht es so besser damit.

  8. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sachliche Kritik ist was anderes als Rumnölen oder der deutlich erkennbare Zweck, den anderen klein zu machen.
    Genau!


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Egal wohin wir auch gehen, wir nehmen ungeklärtes eben immer mit.
    Ich weiss nicht, ob das wirklich so ist. Und wenn es so ist: Kann man das dann nicht auch ganz anders sehen? Es gibt immer etwas Spannendes zu entdecken und zu lernen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sich von Menschen trennen, die einem nicht gut tun...
    ich könnte nicht mal sagen, ob jemand für mich persönlich wichtiges in meiner Umgebung mir nicht gut tut. Eltern kann man nicht einfach entsorgen.
    Das habe ich auch nicht so gemeint. Mir ging es in der Hauptsache um eine Mann-Frau-Beziehung, die nicht guttut, oder um 'Freunde', die nicht wirklich welche sind, die nicht da sind für einen, wenn man sie mal braucht usw.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vom schnellen Aburteilen halte ich nichts. Ich tu das nicht uneigennützig, sondern weil ich genauso behandelt werden möchte.
    Es tut mir leid, dass ich mich so schlecht ausdrücke. Vielleicht liegt das daran, dass ich dabei an eine Freundin gedacht habe, die sich ein Dreivierteljahr in einer Beziehung gequält hat, die ihr nicht gut tat (der Mann kritisierte eigentlich alles an ihr, wenn auch subtil, und versucht sie von ihrem anderen Leben und Freunden abzuschneiden), nur weil sie unbedingt eine Beziehung haben wollte.

    Im Nachhinein sind ihr Dinge aufgefallen, die mir schon von Anfang an nicht gefallen haben, bei ihm (diese Bedenken habe ich aber nicht so richtig geäussert, weil es ja schliesslich ihre Beziehung war und nicht meine). Und wo sie eigentlich schon am Anfang ein komisches Gefühl hatte, dass sie dann aber ad acta gelegt hat, weil ihr die Gesamtbeziehung so wichtig war.

    Das ist es was ich meine mit schnellerem 'Erkennen'.

    Nochmals: Sorry, dass ich mich nicht so gut ausgedrückt habe.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn seine Gefühle gegen mich gehen, kann ich doch nicht mit meinen Gefühlen dagegen anstehen. Ich beschränke doch den anderen in seinem Drang nach Freiheit, also kontrolliere ich meine Gefühle, sperre sie weg, lasse sie verhungern.
    Und darauf habe ich keine Lust mehr derzeit.
    Wenn seine Gefühle gegen dich gehen, dann heisst es Vorsicht und Rückzug, eventuell eine gewisse Zeit abwarten, und schliesslich gehen bzw. gehen lassen. Das klingt jetzt wieder etwas hart - aber wie gesagt, ich beziehe mich auf die Beziehung zu einem Mann (vor allem, wenn man keine gemeinsamen Kinder hat).

    Der MAnn nimmt oft eine viel zu wichtige Position in unserem Leben ein. Wir vergessen darüber, dass auch andere Menschen für unser Wohlbefinden, unser Gefühl von Sicherheit usw. essentiell sein können (und oft viel wichtiger sind!).
    ***The only constant thing in life is change***

  9. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von twiga4 Beitrag anzeigen
    Der MAnn nimmt oft eine viel zu wichtige Position in unserem Leben ein. Wir vergessen darüber, dass auch andere Menschen für unser Wohlbefinden, unser Gefühl von Sicherheit usw. essentiell sein können (und oft viel wichtiger sind!).
    Vielleicht nicht zwingend ein Mann, aber doch wohl das, was man schwer an anderer Stelle bekommen kann.

    Immerhin, ich bin gerade sehr beeindruckt von einer Freundin, die ich immer für durch und durch heterosexuell gehalten habe. Sie hat vor kurzem zum erstenmal eine Frau geküsst. Und sie würde sie gern wiedersehen.

  10. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein lieber Mensch,

    jeder Mensch sehnt sich danach, sich mit Haut und Haar jemanden hinzugeben, eine tiefe seelische Bindung mit einem anderen Menschen einzugehen und vollkommen und ausschließlich geliebt zu werden, aber ich sage "Nein".
    Erst wenn du dich mir ganz und gar und vorbehaltlos hingibst, bist du bereit, jene intensive, einzigartige Beziehung zu führen, die ich für dich vorgesehen habe.
    Du wirst erst dann mit jemanden vereint sein, wenn du mit mir vereint bist.

    Ich möchte, dass du keine Pläne mehr machst und keine Wünsche mehr äußerst......
    (Ich hatte gerade schon mal gepostet dazu? Anscheinend doch nicht)

    Ich würde sagen, das stimmt. 'Gott' kann man ja ersetzen durch 'das Leben', 'Das Universum' o.ä.

    Die tiefe Sehnsucht ist absolut gerechtfertigt. Aber allzu oft ziehen wir daraus die falschen Schlüsse und handeln blind.
    ***The only constant thing in life is change***

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