Wenn du es wirklich akzeptierst, solltest du auch keine Botschaften senden. Also ist möglicherweise die Akzeptanz nicht echt?
Kenne ich von mir, ich habe so ein Bild von einer großzügigen toleranten und damit coolen Frau im Kopf, dem ich früher unbedingt entsprechen wollte, um unkompliziert zu sein. Heute glaube ich, dass man es dem Gegenüber viel einfacher macht, wenn man ehrlich sagt was einen stört und er damit sicher sein kann, zu wissen woran er ist.
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04.06.2010, 14:28
AW: leben (erst mal?) ohne männer
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04.06.2010, 14:34Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Ich denke damit hast du recht.
Zur anderen Frage, wenn mir jemand fachlich etwas ans Bein pissen will, kriegt er mich nicht so schnell aus der Ruhe. Ich kenne da meine Fähigkeiten und ich bin durchaus bereit, mich mit sachlicher Kritik auseinanderzusetzen und bisher gab's immer eine für alle zufriedenstellende Lösung.
Kommt dann aber irgendeine Bemerkung auf persönlicher Ebene, die eher nix mit der Sachfrage zu tun hat, dann bleibt mir die Luft weg.Geändert von Inaktiver User (04.06.2010 um 14:40 Uhr)
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04.06.2010, 14:34
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Das ist ja spannend. Sind das für dich nicht Gegensätze?
Du schreibst doch selbst dass deine "zu selbstbewusste Art" die Männer abgeschreckt habe und die Alternative sei dann möglicherweise "doof und inkompetent" zu sein oder sich zumindest zu zu geben.
Hm, wenn du das nicht so meinst, verstehe ich deine Aussage nicht. Was wolltest du denn stattdessen sagen?
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04.06.2010, 14:37Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
also so wie ich dich "kenne" passt das ziemlich gut,finde ich.Ist das jetzt paradox, wenn ich mich für selbstbewußt aber mit geringem Selbstwertgefühl ausgestattet halte?
beruflich und sachlich selbstbewusst mit mangel an selbstwertgefühl, wenn es ans persönliche geht?
ich habe mich nie so sehr über die arbeit definiert wie du. stolz zu sein auf das, was ich beruflich leiste, das habe ich eigentlich erst in den letzten jahren so richtig gelernt.
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04.06.2010, 14:43Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
@röschen,
.
Ich hüpf nochmal ins Bett, Nachtschicht die nächsten 3 Tage noch.
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04.06.2010, 14:44Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
jaaara -ich habe ein reales erlebnis, ziemlich frisch (nämlich am nächsten morgen) erzählt. ich dachte, es passt in irgendeiner form zur diskussion hier. das war alles.
tatsache ist, dass mir ein mann erzählte, dass er es so sah.damals. und er verwendete diese worte, die ich zitiert habe.
(ich war natürlich damals überhaupt nicht besonders selbstbewusst. ich war der meinung, ich sei viel zu unattraktiv für diesen typ jungs
)

ach, und "inkompetent" und "selbstbewusst" sind für mich überhaupt keine gegensätze. leider...Geändert von Inaktiver User (04.06.2010 um 14:55 Uhr)
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04.06.2010, 15:18
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05.06.2010, 10:11Inaktiver User
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Von wegen ohne Männer ... ich habe diese Woche eine kleine Dummheit begangen. Möchte ich nicht weiter drauf eingehen, hat aber mit diesem Thema zu tun. Ich habe mich jedenfalls ein wenig überschätzt.
Naja, Fortschritt ist wohl öfter mal zwei Schritte vor und einer zurück. Und grad hilft mir der blöde Marius mit seinem im Moment leider zu wahren Lied wieder in die Spur zu kommen.
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05.06.2010, 13:23
AW: leben (erst mal?) ohne männer
Ich möchte nochmal an frangipanis link erinnern, vor allem an den ersten Teil des Textes, bzw. das erste Buch das erwähnt wird. Hier geht es um Angst vor weitere Zurücksetzung, Entwertung von Frauen im patriarchalischen System, in dem sich Frauen zudem immer auch als Fremde (es ist ja meist die Frau gewesen, die in die Familie des Mannes eingeheiratet hat) gegen Fremde behaupten musste.
Diese Unsicherheit, das mangelnde Selbstvertrauen (dadurch dass man permanent in Frage gestellt wurde, und nicht sich selbst sein durfte) und die gleichzeitige Abhängigkeit vom Wohlwollen Mannes (bzw. seiner Familie) wird meist als Liebe missverstanden.
Dass diese Konditionierungen uns Frauen quasi 'einprogrammiert' sind, heisst nicht, dass wir das nicht ändern können. Es heisst auch nicht, dass wir da fatalistisch die Schultern hängen lassen müssen, von wegen 'biolog. Vorbestimmung' oder so einem Quark. So wahr wie diese Konditionierungen leider sind, so wahr ist auch, dass man innerhalb eines einzigen Lebens viel mehr davon 'überschreiben' kann, als so allgemeinhin vorstellbar ist.
Allem voran ist es wichtig, diese innere Freiheit zu erlangen und zu halten, und sich selbst wirklich wirklich wirklich zu mögen - sich zu lieben, ohne das abhängig von anderen zu machen.
It works!***The only constant thing in life is change***
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05.06.2010, 13:25



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