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  1. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nö.
    stimmt nicht.
    denn dann wird unter garantie einem teil zu langweilig, es wird zu alltäglich,......

    aber wir schreiben ja nicht über beziehungsrezepte, nicht?


    merkt ihr eigentlich, wie schwer das allen hier fällt? - nicht über "so und so gehts aber doch vielleicht" zu schreiben?
    Nö. Seh ich alles nicht so.Schon gar nicht mit dem 'langweilig'....denn dann wirds viel interessanter
    But anyway,
    Und was ich schon schrieb- denk mal über das Ding 'beziehung' nach.
    Die gibts ja nicht nur als Paarbeziehung zu 'Mann'.

    Und auch wenn du 'ohne Mann' lebst bleibst du weiter in diversen anderen Beziehungen.
    Ich find eher klug, darüber mal nachzudenken.

    lara

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    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Hallo Ditha,

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Angenommen, ich komme zu der Erkenntnis, dass ich ein Mensch bin, der nur sehr wenig Nähe zulassen kann. Das ist der grund, weshalb ich die meiste zeit alleine bin, es liegt nicht an den Männern, ich bin kein Opfer, ich bin nicht gebeutelt vom Schicksal, nein, ich habe meine Anteile erkannt, es liegt an mir, ich will es so.

    Nun meine Frage: Ist das nicht auch Schicksal? Habe ich mir das etwa so ausgesucht? Viel lieber wäre ich ein Mensch mit sicherem Bindungsstil als der ängstlich-distanzierte Typ, dann wäre nämlich Vieles leichter. Bin ich aber nicht.
    Der Wunsch, Abstand zu halten und mich mit einer Fernbeziehung oder Affaire zu begnügen, ist ein Wunsch, den mir das Schicksal mitgegeben hat (anderen wurde andere Wünsche mitgegeben). Und das muss ich erstmal so hinnehmen. Wir verfügen ja nicht über unsere Wünsche, genauso wenig wie über die der anderen. Unsere eigenen können wir zwar bis zu einem gewissen Grad formen, unterdrücken oder Prioritäten zwischen ihnen setzen, aber zunächst sind sie einfach schicksalsgegeben.
    mit Schicksal würde ich das nicht erklären. Wenn ich in der Situation wäre, mir zu wünschen, mehr Nähe zulassen zu können, dann würde ich mich, vermutlich mit psychologischer Unterstützung auf Spurensuche begeben: Woran liegt es? Was habe ich in meiner Herkunftsfamilie dazu erlebt? Was wurde mir dazu vorgelebt? Welche Glaubenssätze habe ich zum Thema Beziehung verinnerlicht?

    Denn grob gesagt kann man ja unterscheiden zwischen dem zufriedenem bindungsscheuem/freiheitsliebenden Typ Mensch und dem unzufriedenerem bindungsscheuem/freiheitsliebenden Typ Mensch. Der erste davon hat keinen Leidensdruck, weil die Lebensform, die er auf Grund seiner geringeren Bindungsfägikeit/seines größeren Freiheitsdrangs gewählt hat, seiner eigenen Persönlichkeit entspricht und daher für ihn stimmig und passend ist.

    Der andere hingegen hat vielleicht in seiner Kindheit und Jugend ungute Erfahrungen mit Bindungen gemacht, konnte daher weniger Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen und leidet nun als Erwachsener unter seiner eingeschränkten Bindungsfähigkeit.

    Der hat die Möglichkeit, mit Hilfe einer guten Therapie diese unguten Erlebnisse aufzuarbeiten, so daß sein Vertrauen in andere Menschen und in Beziehungen wachsen kann.

    Puh, ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt!

    LG Kyria

  3. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Und was ich schon schrieb- denk mal über das Ding 'beziehung' nach.
    Die gibts ja nicht nur als Paarbeziehung zu 'Mann'.

    Und auch wenn du 'ohne Mann' lebst bleibst du weiter in diversen anderen Beziehungen.
    Ich find eher klug, darüber mal nachzudenken.
    ich hab wieder mal nickend den kopf bewegt, als ich das gelesen habe.
    llara, ich habe kinder, freunde, familie, kollegen -mir sind meine beziehungsgefelchte mehr als bewusst! -keine sorge, eine einsame insel wird aus mir nie.

  4. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Denn grob gesagt kann man ja unterscheiden zwischen dem zufriedenem bindungsscheuem/freiheitsliebenden Typ Mensch und dem unzufriedenerem bindungsscheuem/freiheitsliebenden Typ Mensch. Der erste davon hat keinen Leidensdruck, weil die Lebensform, die er auf Grund seiner geringeren Bindungsfägikeit/seines größeren Freiheitsdrangs gewählt hat, seiner eigenen Persönlichkeit entspricht und daher für ihn stimmig und passend ist.

    Der andere hingegen hat vielleicht in seiner Kindheit und Jugend ungute Erfahrungen mit Bindungen gemacht, konnte daher weniger Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen und leidet nun als Erwachsener unter seiner eingeschränkten Bindungsfähigkeit.

    ich fühle mich keinem der beiden typen zugehörig.
    meine kindheit war bindungsmäßig ok (jaja, auch schon therapeutisch durchleuchtet....) , meine ersten 20 jahre beziehungsleben auch. also ich war eindeutig ein beziehungsfähiger mensch.

    das hat sich aber geändert.

    wobei- ich emfpnde mich nicht als "beziehungsscheu"- sondern als beziehungsunwillig.


    was ich hier oft in der diskussion vermisse, ist die menschliche entwicklung. nicht alles ist immer nur auf die miese erziehung, nicht mal ausschließlich auf die negativen erfahrungen zurückzuführen.

    - vielleicht gibt es schlichtweg solche und solche phasen im leben.

  5. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich hab wieder mal nickend den kopf bewegt, als ich das gelesen habe.
    llara, ich habe kinder, freunde, familie, kollegen -mir sind meine beziehungsgefelchte mehr als bewusst! -keine sorge, eine einsame insel wird aus mir nie.

    *brrr*
    Hab ich gar keine Sorge und ist mir schon klar !
    Ich mein das..in einem grösserem Gefüge..denk mal gaaaanz weit drüber nach.....
    Ich find, dann relativiert sich das Thema 'Mann' sehr.
    Ob mit oder ohne.Wie oder was.
    Dann wirds zur freien 'Wahl', Option .

    Menno- ich weiss genau, ich kann das im Moment schwer in Worte fassen.Lass es lieber bleiben, vllt kommt da noch was..eines Tages

    Aber das mal am Rande- ich danke dir wirklich ganz herzlich für diesen thread ( und allen Mitschreibern(innen)).
    Mir ist die ganzen Tage soviel innerlich für mich bewusst geworden...davon schreibe ich hier in der Regel gar nicht.Wär jetzt zu komplex.Und vieles halt meine ganz persönliche Entwicklung..für andere nicht immer interessant.
    Und es sind ausschliesslich..positive Dinge.
    Weiss nicht woran das liegt....vllt ist es zur Zeit einfach so


    lara

  6. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    naja, sinn dieses freds ist es ja, nicht "eingiermaßen zufriedene" beziehungen zu führen, sondern die erkenntnis zu teilen, dass das leben auch ohne partner wunderbar sein kann.


    Nun, ob dieser Fred tatsächlich einen Sinn hat, lasse ich mal dahingestellt, aber dass das Leben auch ohne Partner wunderbar sein kann, weiss ich schon sehr lange.

    Und vielleicht ist es auch diese Erkenntnis, die es mir nicht gerade einfach macht, mich wieder auf eine Beziehung einzulassen, die sowieso nur möglich wäre, wenn wir unsere frauen- bzw. männerspezifischen Eigenheiten grundsätzlích akzeptieren würden anstatt sie verändern zu wollen.

    lg bujo

  7. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Nun, ob dieser Fred tatsächlich einen Sinn hat, lasse ich mal dahingestellt
    bujo, ich werd jetzt mal sauer.
    denn für mich hat er sinn. - und es liegt ganz sicher nicht an dir, das allgemein zu beurteilen.- nicht mal "durch die blume."

    die sowieso nur möglich wäre, wenn wir unsere frauen- bzw. männerspezifischen Eigenheiten grundsätzlích akzeptieren würden anstatt sie verändern zu wollen.
    dass das nie mein problem war, wird dir hoffentlich bewusst sein.

    bujo, sorry, ich bin grade echt geladen.

  8. Inaktiver User

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was ich hier oft in der diskussion vermisse, ist die menschliche entwicklung. nicht alles ist immer nur auf die miese erziehung, nicht mal ausschließlich auf die negativen erfahrungen zurückzuführen.

    - vielleicht gibt es schlichtweg solche und solche phasen im leben.
    Na- da sind wir uns einig !
    Das schrieb ich ja schon zuvor.....
    Und so sehr ich das menschliche Bedürfnis ( @ Kyria) verstehe, mal so 'Schubladen' aufmachen zu wollen...weil es einfach einfacher ist vieles zu begreifen...was man offenbar schwer begreifen kann....

    Alles fügt sich halt nicht für immer und ewig in eine Schublade.
    Why ever....
    Fluch und Freiheit zugleich.

    lara

  9. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Hallo Zwischenrose,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich fühle mich keinem der beiden typen zugehörig.
    meine kindheit war bindungsmäßig ok (jaja, auch schon therapeutisch durchleuchtet....) , meine ersten 20 jahre beziehungsleben auch. also ich war eindeutig ein beziehungsfähiger mensch.

    das hat sich aber geändert.

    wobei- ich emfpnde mich nicht als "beziehungsscheu"- sondern als beziehungsunwillig.


    was ich hier oft in der diskussion vermisse, ist die menschliche entwicklung. nicht alles ist immer nur auf die miese erziehung, nicht mal ausschließlich auf die negativen erfahrungen zurückzuführen.

    - vielleicht gibt es schlichtweg solche und solche phasen im leben.
    auch ich glaube, daß es solche und solche phasen im leben geben kann und finde es gut, daß das in unserer Gesellschaft auch relativ problemlos möglich ist.

    LG Kyria

  10. User Info Menu

    AW: leben (erst mal?) ohne männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    und natürlich ist es - in unserer übersexualisierten welt - merkwürdig zu sagen: ich pfeif jetzt mal drauf....
    Ich glaube ja nicht, dass man sich das vornehmen kann. Bei mir war es ein schleichender Prozess, o.K keine Beziehung ohne eine Person, mit der ich es wirklich versuchen will.....das war ab irgendwann einfach Fakt. Aktives Suchen mag ich nicht, funktioniert bei mir wahrscheinlich auch nicht. Außerdem komm ich mir da bedürftig vor (gestehe ich jetzt einfach mal).

    Gegen eine Affaire hatte ich aber recht lange nichts einzuwenden. Waren übrigens nur unliierte Männer, aber mehr als eine Bettgeschichte hätte sich da nie ableiten lassen.

    Und jetzt wird mir selbst dieser Konstrukt zu anstrengend. Ich habe also mein letztes Affairchen vor ein paar Monaten beendet, ich denke, wir sind beide froh darüber (war über 4 Jahre), können uns jederzeit freundlich begrüßen, mehr aber nicht..........Tja, ich vermisse nichts, mir geht es tatsächlich besser so. Ohne diesen Strang hätte ich wahrscheinlich noch nicht mal gemerkt, dass da was ungewöhnliches dran ist.

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