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    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast doch die Schere im eigenen Kopf!
    Eine gute Beschreibung meines Gefühlszustandes

    Wie das dann aussieht ist doch verhandelbar, wo lebst du denn?? Franziska Reventlow hat schon Anfang des 20 Jhdst mit 2 Männern gewohnt und mehrere Liebhaber und Gönner gehabt - so what? Da willst du erzählen, heut geht das nicht? Wieso??
    Au ja, her damit! Aber nenn mir einen Menschen, der bereit wäre, dies zu tun. Ich kenne keinen. In der Theorie klingt das ja immer alles ganz gut aber in der Praxis ist so etwas schwer lebbar. Warum denkst du, dass mein Affärenmann mit mir ins Bett geht und seine Frau nichts davon erfahren darf?

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    AW: Lebensüberlegungen

    Ich bin nicht ganz sicher ob ich hier überhaupt posten soll aber das Thema reizt mich doch jetzt schon sehr, nämlich weil ich eine Freundin habe, also nur eine Freundin (ist die beste Freundin meiner Frau)
    Sie ist ungefähr in deinem Alter ist, sehr Freiheitsliebend, Stark und in keiner festen Beziehung. Für mich hat sich niemals die Frage gestellt
    ob es normal oder unnormal ist das Sie keinen Mann oder Kinder hat.
    Mir ist der Mensch an sich wichtig und der ist ein ganz Besonderer.
    Von mir aus kann Sie das ganze Leben Single, Kinderlos oder was weiss ich sein. Hauptsache sie ist glücklich mit dem was Sie tut.
    ...wo steht das eigentlich nochmal wie man sein Leben zu führen hat...?

    Lass dich nicht von Gesellschaftlichen Vorgaben leiten.
    Lebe dein Leben so wie Du dich am wohlsten fühlst. Die Menschen die, dich lieben werden immer zu Dir halten egal was Du machst!
    Ich empfinde nichts Unnormales dabei, wenn ich deine Kommentare lese, Obwohl ich im Liebesleben nicht so Kopfgesteuert bin sondern eher emotional und spontan.

    Ich sage auch gerne mal “die Liebe meines Lebens" eben weil ich genau, in diesem Moment, solch eine Liebe fühle. Das muss aber nicht heissen dass es für immer ist! Nicht jede Liebesbekundung muss
    ein Schwur fürs Leben sein sondern ein Kompliment an dich und bindet niemand!

    Auf jeden Fall erinnerst Du mich mit deinen Gedanken und Äusserungen an jemanden den ich sehr gerne mag und deshalb
    musste ich ein paar Zeilen schreiben.

    Ich wünsch Dir alles Gute:blumengabe

  3. Inaktiver User

    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Unnormale Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Zitat von SABIHONDO Beitrag anzeigen
    Ein Kinderwunsch. Jetzt mal ganz provokativ gesagt: Brauchst Du dafür einen Mann? Deine Vorstellungen von Mann, Kind und Familie würde ich mir gerne anhören.
    Na ja, es gibt sicherlich alternative Empfängnismöglicheiten aber ich möchte ungern das Gesicht meiner Mutter sehen, wenn ich ihr auf die
    Frage nach dem Vater ein Reagenzglas zeige
    Okay. Jetzt weiß ich was Deine Mutter denkt.
    Sprechen wir hier über Deine Mutter oder Dich?

    Das ist nicht böse gemeint.

    Ich wiederhole mich jetzt einfach noch mal, denn es geht hier doch ganz alleine um Dich:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... Zwischen Single-Leben mit Affäre und konservativer, monogamer Beziehung liegen doch Welt, das sind doch nur die beiden Ende unzähliger Möglichkeiten.

    ..., vergiss mal einen kleinen Moment den Gedanken "Was will ich NICHT!" und mache Dir wirklich intensiv Gedanken darüber was Du willst. Wie soll eine Beziehung aussehen, für Dich, was ist Dir wichtig. ...
    Und wie EWK schon schreibt: Die Schere ist in Deinem Kopf!

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    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Thor01 Beitrag anzeigen
    Hauptsache sie ist glücklich mit dem was Sie tut.
    ...wo steht das eigentlich nochmal wie man sein Leben zu führen hat...?
    Der grosse Unterschied zu "deiner" Freundin besteht darin, dass sie glücklich mit ihrem Leben zu sein scheint. Ich bin es momentan nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Okay. Jetzt weiß ich was Deine Mutter denkt. Sprechen wir hier über Deine Mutter oder Dich?
    Krass! Könnt ihr wirklich so völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Konventionen leben und schert ihr euch wirklich nicht darum, was andere über euch denken? Respekt


    Und wie EWK schon schreibt: Die Schere ist in Deinem Kopf!
    Komischerweise habe ich diese Schere im Kopf erst seit geraumer Zeit, vielleicht 1 bis 2 Jahre. Ich weiss halt momentan einfach nicht, was ich will und stehe wohl gerade an einem Scheideweg in meinem Leben

    Um die Gesprächsthematik mal in eine ursachforschendere Richtung zu lenken. Ich stellte mir in letzter Zeit die Frage, warum ich mich eigentlich nie richtig auf einen Mann eingelassen habe...?

  5. Inaktiver User

    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Unnormale Beitrag anzeigen
    Wenn er freiheitsliebend ist, querdenkt, komplex gestrickt und innerlich zerissen ist
    Also kurz gesagt, wenn er für eine feste Beziehung ungeeignet ist?

    Ich stelle mir das gerade so vor: Du, nicht so richtig wissend wie du dein Leben gestalten willst, und ein Mann, der heute dies und morgen das, jedenfalls aber nichts Festes will.

    Was es dabei zu grinsen gibt, erschließt sich mir nicht.

    Du bist ja auch nicht glücklich dabei.

    Vermutlich brauchst du noch eine Weile, bis du mit dir selbst im Reinen bist. Was ich nur sonderbar finde, ist dies Stieren auf die Meinung anderer. Die dir ja andererseits auch viel zu konventionell ist.

    "Schere im Kopf" ist da eine treffende Beschreibung.

  6. Inaktiver User

    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Unnormale Beitrag anzeigen
    Krass! Könnt ihr wirklich so völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Konventionen leben und schert ihr euch wirklich nicht darum, was andere über euch denken? Respekt
    Nö, ich lebe nicht völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Konventionen. Die meiste Zeit lebe ich mit den gesellschaftlichen Konventionen und lebe damit auch sehr gut. Und da wo ich gegen die Konventionen lebe, ja da schert es mich nicht, was andere denken.

    Aber das Thema ist ja auch nicht mit den Konventionen zu leben, sondern Du WILLST ja gegen die Konventionen leben und da gehört auch Selbstbewußtsein dazu.

    Vorher hast Du so gelebt weil es Spaß macht und Du frei warst und Dich um nichts scheren musstest. Jetzt kommst Du in ein Alter wo konventionell etwas anderes von Dir verlangt wird. Diesem Weg musst Du nicht folgen, aber Du musst jetzt Verantwortung übernehmen für Deinen Weg, Deine Entscheidung zu diesem Weg und es ist nicht mehr alles nur Spaß und Tritratrullala.

    Komischerweise habe ich diese Schere im Kopf erst seit geraumer Zeit, vielleicht 1 bis 2 Jahre. Ich weiss halt momentan einfach nicht, was ich will und stehe wohl gerade an einem Scheideweg in meinem Leben

    Um die Gesprächsthematik mal in eine ursachforschendere Richtung zu lenken. Ich stellte mir in letzter Zeit die Frage, warum ich mich eigentlich nie richtig auf einen Mann eingelassen habe...?
    Und? Wer kann Dir diese Fragen beantworten, wenn nicht Du selber?
    Was denkst Du selber denn warum es so war?

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    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also kurz gesagt, wenn er für eine feste Beziehung ungeeignet ist?
    freiheitsliebend, querdenkend, komplex gestrickt und innerlich zerissen = beziehungsuntauglich?


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesem Weg musst Du nicht folgen, aber Du musst jetzt Verantwortung übernehmen für Deinen Weg, Deine Entscheidung zu diesem Weg und es ist nicht mehr alles nur Spaß und Tritratrullala.
    Ich fühle mich jetzt ein bisschen angegriffen. Woraus schließt du, dass ich bisher keine Verantwortung gezeigt habe, nur, weil ich Spaß und Ttitratrullala am Leben zeigte. Schließen sich Verantwortung für seinen Weg nehmen und Spaß und Tritratrullala denn aus?

    Und? Wer kann Dir diese Fragen beantworten, wenn nicht Du selber?Was denkst Du selber denn warum es so war?
    Weil mich keiner in der Seele berührt hat und ich keinen berührt habe.

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    AW: Lebensüberlegungen

    Ich fühle mich jetzt ein bisschen angegriffen. Woraus schließt du, dass ich bisher keine Verantwortung gezeigt habe, nur, weil ich Spaß und Ttitratrullala am Leben zeigte. Schließen sich Verantwortung für seinen Weg nehmen und Spaß und Tritratrullala denn aus?
    Jein.

    Da ich mit deinem (von mir herausgelesenen) Grund-Lebensgefühl sehr viel anfangen kann und mich in den letzten Jahren selbst viel damit herumgeschlagen habe, versuche ich mal eine Antwort.
    Ich habe innerlich (trotz Ehe und eigenem Haus) glaube ich auch viele Jahre so gelebt wie du. Ich habe NICHTS getan, was wirklich echte, tiefe und vor allem nachhaltige Konsequenzen hatte, ich konnte aus allem stets mit heiler Haut wieder raus. Wirtschaftlich aber vor allem auch emotional. Ich habe mich nie auf etwas RICHTIG eingelassen auch mit der Konsequenz zu scheitern.

    Damit fühlt sich das Leben auf der einen Seite sehr locker und leicht an. Aber es fehlt eben auch die Zugehörigkeit zu irgendwem, irgendetwas.

    Ich glaube mit der Verantwortung ist gemeint: Dass man sich auf irgendetwas einlässt, Entscheidungen für oder gegen etwas trifft und dann auch mit den Konsequenzen lebt, die einem vielleicht nicht so gefallen. Sich eben nicht um solche Entscheidungen herum zu drücken (aus Angst?) vor den Folgen.

    Fühlst du z.B. eine Mitverantwortung (nicht Schuld!!) für ein mögliches Scheitern der Ehe deines Affärenmannes oder weist du das völlig von dir?

  9. User Info Menu

    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vorher hast Du so gelebt weil es Spaß macht und Du frei warst und Dich um nichts scheren musstest. Jetzt kommst Du in ein Alter wo konventionell etwas anderes von Dir verlangt wird. Diesem Weg musst Du nicht folgen, aber Du musst jetzt Verantwortung übernehmen für Deinen Weg, Deine Entscheidung zu diesem Weg und es ist nicht mehr alles nur Spaß und Tritratrullala.
    Noch ein Nachtrag. Die Verantwortung übernehmen heißt hier: Damit leben, dass frei und völlig unabhängig sein eben auch Schattenseiten hat, nämlich sich allein zu fühlen. Und das das die unmittelbare Folge DEINER Entscheidung ist, nicht trauriges Schicksal oder Pech.

  10. Inaktiver User

    AW: Lebensüberlegungen

    Zitat Zitat von jaara Beitrag anzeigen
    Noch ein Nachtrag. Die Verantwortung übernehmen heißt hier: Damit leben, dass frei und völlig unabhängig sein eben auch Schattenseiten hat, nämlich sich allein zu fühlen. Und das das die unmittelbare Folge DEINER Entscheidung ist, nicht trauriges Schicksal oder Pech.
    Genau und es heißt auch, mit der Meinung anderer leben können, auch wenn es nicht Deine ist. In diesem Bereich die Größe zu zeigen auch gegen die Konventionen zu leben und dazu zu stehen und auch alle negativen Folgen darauß tragen zu wollen.

    Zitat Zitat von Unnormale
    Ich fühle mich jetzt ein bisschen angegriffen. Woraus schließt du, dass ich bisher keine Verantwortung gezeigt habe, nur, weil ich Spaß und Ttitratrullala am Leben zeigte. Schließen sich Verantwortung für seinen Weg nehmen und Spaß und Tritratrullala denn aus?
    Angreifen kann man jemanden nur an seinem wunden Punkt.
    Ich wollte Dich jedenfalls nicht angreifen, aber ein bischen Provokation gehört schon dazu, wenn man den Dingen auf den Grund gehen möchte. Gibt es eventuell noch andere Menschen in Deinem Umfeld die Dir Verantwortungslosigkeit vorwerfen? Warum reagierst Du so "empfindlich" darauf?

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