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Ich kann aus lalunanubias Beitrag überhaupt nicht das "Ich-ich-ich" herauslesen.
Zudem macht sie ja deutlich, dass kulturell bedingt man in Deutschland etwas distanzierter ist.
So wie Du auch!
Die eine (Distanz) wie auch die andere (Nähe) Haltung hat doch ihre Berechtigung und kann respektiert werden.
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Ergebnis 11 bis 20 von 21
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05.05.2010, 11:33Inaktiver User
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Geändert von Inaktiver User (05.05.2010 um 11:35 Uhr) Grund: ...
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05.05.2010, 11:43
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Ja beide Haltungen sollten respektiert werden. Schwierig wird es, wenn sie eben nicht respektiert werden und zwei unterschiedliche aufeinander treffen.......
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05.05.2010, 11:52Inaktiver User
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05.05.2010, 11:52Inaktiver User
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Hm, also ich bin auch kein Anfass-Typ und in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend. Da ich die meiste Zeit in einem Land lebe, in der jedoch Körperlichkeit quasi "zum guten Ton" gehört, habe ich mich dem natürlich angepasst - auch das ist Respekt

Aber die TE sprach ja von deutschen Verhältnissen. Insbesondere auf der Arbeit stehe ich da eher auf Seiten ihrer Freundin. Ohne mal auf meine eigenen Vorlieben einzugehen, finde ich es auch unangemessen, dass sich ein Vorgesetzter körperlich einer Kollegin nähert. Vielleicht entspricht das zufällig beider harmloser Vorlieben - möglich. Aber es wird Kollegen geben, die das registrieren und vielleicht ganz anders einordnen. Dann wäre der Ruf der TE unter Umständen tatsächlich beschädigt. Und das ganz ohne Not! Aber das ist jetzt nur eine Hypothese, ich weiß ja nicht, wie das allgemein in der Firma gehandhabt wird, vielleicht sind die ja dort alle total easy going
Schlaflos
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05.05.2010, 11:58
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Für mich wäre fast jeder Körperkontakt auf der Arbeit eine Grenzüberschreitung. Allerdings denke ich, dass selbst "körperliche" Menschen eine gute Einschätzung ihrer Mitmenschen haben können und sich von solch distanzierten Zeitgenossen wie mich fernhalten können.
Und FullMoon scheint ja mit dem Verhalten des Kollegen kein Problem zu haben, daher finde ich die Kritik der Freundin wiederum etwas übertrieben.
Wobei mich gerade wundert, warum oder in welchem Zusammenhang ihr über so etwas redet?! Wenn es wirklich unbedeutend ist, kommt man doch eigentlich gar nicht auf die Idee, es zu erwähnen, oder denke ich schon wieder verquer?
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05.05.2010, 12:14
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Die Nähe-Haltung kann nur respektiert werden, wenn sie auch der andere respektieren kann. Der fehlt jedoch in der Aussage völlig: "Solange es Dir gut damit geht und Du Dich auch abgrenzen kannst da wo es Not tut, ist doch alles O.K.!" Nein, damit ist überhaupt noch nichts ok. In Beziehungen (und seien es auch nur Arbeitsbeziehungen) kommt es darauf an, dass sich beide wohl fühlen und nicht nur das eigene Ego. Also: "So lange es den (beiden) Beteiligten gut damit geht ..."
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05.05.2010, 12:20Inaktiver User
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05.05.2010, 12:30
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
@ FullMoon
Ich selbst bin auch ein eher distanzierter Mensch, und Körperkontakt mit Fremden oder auf der Arbeit möchte ich im Regelfall auf das traditionelle Händeschütteln begrenzt haben.
Näher an mich heran lasse ich nur Freunde und gute Bekannte, mit Umarmung und evtl. noch Wangenkuss. Fremde Bussi-Bussi-Typen halte ich mir mit ausgestreckten Armen zum Händeschütteln auf Abstand, da bin ich knallhart.
Ich finde es wichtig, solche Grenzen bei anderen zu respektieren, auch wenn man selbst mehr Körperkontakt wünscht. Man sollte dem anderen nie Körperkontakt aufdrängen.
Ich denke, Du kriegst das ganz gut hin, wenn Du schreibst:In Deutschland sind wir traditionell körperlich distanzierter, was aber nicht bedeutet, dass es nicht auch berührungsfreundlichere Menschen gibt. Ich denke, es ist eher eine Frage des persönlichen Temperaments, ob man Körperkontakt sucht oder eher vermeidet bzw. sich die Menschen dafür genauer aussuchen will.Ich selbst bin ein ziemlich „körperlicher“ Mensch, d. h. ich berühre andere Menschen gerne (natürlich nur, wenn ich den Eindruck habe, dass ihnen das auch nicht unangenehm ist)
Da nicht alle mit allen viel Körperkontakt haben wollen, werden auch die berührungsfreundlichen Menschen sich ihre Kandidat/inn/en dazu auswählen müssen.
Mich irritiert es insbesondere, wenn Männer mir zu nahe auf die Pelle rücken oder mich anfassen. Ich bin dann erst mal geneigt, dem Mann ein gewisses sexuelles Interesse an mir zu unterstellen, und musste erst lernen, dass das überhaupt nicht der Fall zu sein braucht.Geändert von Latona (05.05.2010 um 12:33 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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07.05.2010, 17:08Inaktiver User
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Berührungen durch Vorgesetzte finde ich auch grenzwertig und wäre da sehr vorsichtig. Ansonsten ist das ja auch etwas branchenabhängig und natürlich auch von den Personen abhängig.
Auf die Pelle rücken finde ich aber noch unangenehmer als eine spontane Umarmung. Es gibt so eine Distanz von 80-100 cm, die man einhalten sollte. Wenn ich mit jemandem spreche und er (ich denke allerdings gerade an eine sie) kommt immer bis auf wenige Zentimeter an mich heran, dann kriege ich Stacheln.
Und wenn sich Männer breitbeinig unmittelbar vor mir aufbauen -
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07.05.2010, 17:24
AW: Körperlichkeit und körperliche „Grenzen“
Ich hasse diese franzmännische
, pseudo-weltläufige Küsschen-links-Küsschen-rechts-Begrüßung (oder Verabschiedung)! Ich mag das nicht, auch nicht das damit häufig einhergehende Gezwitscher und Geflöte.Vll sollte ich mir ein shirt drucken lassen: Fluchtdistanz 80 cm



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