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  1. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Liebe Babette,

    ich frage mich das aktuell auch, ob ich überhaupt je geliebt habe, ob ich überhaupt auch nur einen blassen Schimmer davon habe, was Liebe wirklich ist. Wenn ich aussage: Ich will lieben und geliebt werden! so meine ich das als Wunsch, als Ausdruck dessen, was ich mir als Ideal erfüllend herbeisehne. Irgendwo habe ich gelesen, dass Lieben-Wollen sowie Geliebt-werden-Wollen ein Ur-Bedürfnis des Menschen ist, also etwas, das sich niemand versagen kann. Aber diesen Bogen bekomme ich gleichwohl selbst noch nicht geschlagen.

    In meiner Vorstellung jedoch, und vorausgesetzt, ich bin dazu in der Lage, tatsächlich mich selbst zu leben, was ich als Minimalbasis erachte - in meiner Vorstellung also sehe ich den Grad der Selbstliebe auf demselben Niveau wie den Grad der Außenliebe. Da passt das "Sahnehäubchen", ein Extra also auf den schon vorhandenen 100 %, nicht hinein

    Eine ganz andere Geschichte ist mein Bedürfnis nach Liebe jetzt, was - wie @Lena so wunderbar ausformulierte - ein Relikt der versagten kindlichen Bedürfnisbefriedigung darstellt. Es hat den Namen Liebe eigentlich gar nicht verdient.

    Ich möchte das so auch nicht mehr haben. Es ist richtig, es löst sich tatsächlich alles auf, wenn der große Vorhang erstmal gelüftet und das Geheimnis real geworden ist. Wie von Zauberhand! Für mich selbst spüre ich deutlich, dass der Irrweg geendet ist, ich an einer riesigen Kreuzung stehe. Wo ich langgehe, das ist entschieden. Ein bisschen Angst macht mir, dass die neue Straße sich gleich hinter einer riesigen Felswand verliert - ich kann nicht weit einsehen, wohin es also geht. Aber zurück will ich auch nicht wieder.

    Zitat Zitat von Babette
    Es ist ein langsames Wachsen und Werden.
    Das ist eine der ganz großen Erkenntnisse, die ich gelernt habe


    Schlaflos

  2. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein bisschen Angst macht mir, dass die neue Straße sich gleich hinter einer riesigen Felswand verliert - ich kann nicht weit einsehen, wohin es also geht. Aber zurück will ich auch nicht wieder.
    Hallo Schlaflos,

    ich hatte mal ein ganz ähnliches Bild: keine Felswand, dafür aber einen riesigen Berg aus Erde. Vor dem stand ich und mir war klar, dass ich ihn langsam, aber sicher abtragen musste. Es erschien mir aber damals noch unvorstellbar. Dennoch - einmal damit begonnen, geht es einfach weiter und weiter. Du hast schon Recht mit der Kreuzung, einmal die Richtung gewählt, kann man nicht mehr zurück, das funktioniert nicht.

    Ich denke, gefühlt habe ich bis heute an die 70% von diesem Berg abgetragen. Es ist gut, es tut gut. Mir ist aber klar, dass da noch einiges übrig ist und dass der Weg weiter gehen wird.

    Liebe ist meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft etwas, das leider die allerwenigsten wirklich kennen. Ich glaube, dahin kommt man aus vollem Herzen erst, wenn man den Berg ganz abgetragen hat. Dennoch wächst das Gefühl dafür auch schon vorher!

    Ich habe auf meinem Blog - nicht hier, sondern auf dem, den ich schon vorher hatte - Arno Gruens "Der Verrat am Selbst" zusammen gefasst. Wer sich dafür interessiert, dem schicke ich den Link in einer PN. Ich halte viel davon, sogar sehr viel. Er ist für meine Begriffe einer der ganz wenigen Psychologen, die wirklich tief gehen und nicht nur Symptombekämpfung betreiben. Vor allem auch die Gesellschaft kritisch ansehen. Mich hat das Buch über 20 Jahre lang begleitet und mir immer wieder Mut gemacht.

    LG
    Lena
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2010 um 21:11 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Hallo Lena50!

    Mir kannst Du den Link bitte gerne mal schicken, wenn Du magst.
    Denn ich tue mich immer schwer mit so "Mutmacher-Beiträgen" wie Deinem.
    Klar ist es schön, zu lesen, wenn sich jemand auf dem richtigen Weg fühlt und plötzlich in seiner Hoffnung bestätigt wird, dass sich alle Quälerei irgendwie lohnt.
    Aber was ist mit denen, die eben doch unverschuldeterweise durchs Raster fallen.
    Die z.B. kein Kind haben können, für das es "sich lohnt" weiterzumachen.
    Wo es überhaupt gar nichts zum Festhalten und Glauben gibt.
    Was berechtigt einen dazu, zu glauben, dass man nicht zu denen gehören wird.
    Die mit allem, was zutiefst aus ihnen selbst kam, durch irgendwelche Umstände am Baum gelandet sind, und denen die Zuversicht fehlt, noch aktiv etwas zu tun.
    Oder mehrmals Pech mit "unpassenden" Therapeuten hatten, trotz stärkster Reflektion.
    Es deprimiert mich dann eigentlich immer noch mehr, wenn ich mir dann auch noch sagen muss: Eigentlich müsste ich mir ja nur selbst am allerwichtigsten sein und gut für mich sorgen.
    Da gibt es zuviele Ambivalenzen.
    Zum Beispiel frage ich mich, ob das wirklich das Non-Plus-Ultra ist, sich selbst am wichtigsten zu nehmen. Da kann man auch allzu leicht in Egoismus abrutschen. (KANN!)
    Und auch, wenn man schonmal gefühlt hat, um wieviel LEICHTER es ist, wenn man nicht immer alles ganz alleine stemmen muss- wie soll man dann aufhören, danach weiter zu suchen?
    Wenn man zwar alles alleine KANN, aber nichts wirklich Spuren hinterlässt.
    Das sind nicht nur unerfüllte kindliche Bedürfnisse.
    Ich fühle mich jedenfalls nur schlechter, wenn ich mir nun auch noch vorhalten muss, angesichts solcher (schön formulierten!) Beschreibungen wie Deiner, dazu nicht in der Lage zu sein, mir selbst zu genügen.

    Ja, ein "Warum" mag fast jedes "Wie" ertragen- nur lässt es sich leider nicht ausdenken oder anknipsen.
    Es bleibt eine Gnade.
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2010 um 18:03 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Lena50!

    Mir kannst Du den Link bitte gerne mal schicken, wenn Du magst.
    Denn ich tue mich immer schwer mit so "Mutmacher-Beiträgen" wie Deinem.
    Klar ist es schön, zu lesen, wenn sich jemand auf dem richtigen Weg fühlt und plötzlich in seiner Hoffnung bestätigt wird, dass sich alle Quälerei irgendwie lohnt.
    Aber was ist mit denen, die eben doch unverschuldeterweise durchs Raster fallen.


    Was meinst du genau damit" durchs Raster fallen"?


    Die z.B. kein Kind haben können, für das es "sich lohnt" weiterzumachen.
    Wo es überhaupt gar nichts zum Festhalten und Glauben gibt.

    Hast du niemanden auf der Welt, der dir in dunklen Stunden wichtig ist?

    Was berechtigt einen dazu, zu glauben, dass man nicht zu denen gehören wird.
    Die mit allem, was zutiefst aus ihnen selbst kam, durch irgendwelche Umstände am Baum gelandet sind, und denen die Zuversicht fehlt, noch aktiv etwas zu tun.

    Das Wissen darum, das auch viel Schönes im Leben passiert ist, und es sich dafür lohnt... für die vielen kleinen Momente des Zufriedenseins und des Glückes


    Oder mehrmals Pech mit "unpassenden" Therapeuten hatten, trotz stärkster Reflektion.
    Es deprimiert mich dann eigentlich immer noch mehr, wenn ich mir dann auch noch sagen muss: Eigentlich müsste ich mir ja nur selbst am allerwichtigsten sein und gut für mich sorgen.

    Das ist sehr wichtig... Man kann sein Glück nicht aus anderen Menschen ziehen... Also mal so... Wenn du das Glück von anderen Menschen "abzapfen" würdest, wo bleibt der andere dann?


    Da gibt es zuviele Ambivalenzen.
    Zum Beispiel frage ich mich, ob das wirklich das Non-Plus-Ultra ist, sich selbst am wichtigsten zu nehmen. Da kann man auch allzu leicht in Egoismus abrutschen. (KANN!)

    Quatsch, wer sagt denn, das man sich zu jeder Zeit am wichtigsten nehmen soll?

    Und auch, wenn man schonmal gefühlt hat, um wieviel LEICHTER es ist, wenn man nicht immer alles ganz alleine stemmen muss- wie soll man dann aufhören, danach weiter zu suchen?

    Was meinst du genau damit? Was ALLEIN stemmen?

    Wenn man zwar alles alleine KANN, aber nichts wirklich Spuren hinterlässt.

    Jeder Mensch hinterlässt Spuren... Nämlich in anderen Menschen...


    Das sind nicht nur unerfüllte kindliche Bedürfnisse.
    Ich fühle mich jedenfalls nur schlechter, wenn ich mir nun auch noch vorhalten muss, angesichts solcher (schön formulierten!) Beschreibungen wie Deiner, dazu nicht in der Lage zu sein, mir selbst zu genügen.

    Der Mensch ist ein Herdentier und es gibt äußerst wenige, die sich selbst genügen. Was ist mit deiner Familie, deinen Freunden, deinen Bekannten, deinen Nachbarn????


    Ja, ein "Warum" mag fast jedes "Wie" ertragen- nur lässt es sich leider nicht ausdenken oder anknipsen.
    Es bleibt eine Gnade.
    LG Lilith

  5. User Info Menu

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Nein, ich schaffe das heute nicht mehr, all das zu lesen, was ihr geschrieben habt, das muss ich zugeben.

    Oder auch: Hallo!!

    Aber ich muss es jetzt schreiben, es muss jetzt raus: Immer wieder komme ich nach "enthaltsamen" Zeiten hier im Forum an. Und immer wieder denke ich, ich bin in einer anderen Welt... Diese Menschen hier, so tief und oft so gut, in diesem oft so oberflächlichen Medium Internet.

    Irgendwie könnte ich grad heulen, weil ich mich so gut aufgehoben fühle, so vertraut... sorry, irgendwie grad tief berührt.

    Dank dir, Lena, für deine ersten beiden Beiträge, den Rest werde ich heute oder morgen lesen, und alle Antworten darauf. Ich finde mich in manchem wieder, und gerade im Moment mal wieder...

    Vielleicht schreibe ich es auch auf. Mal sehen.

    Dankeschön!

    Feuerzeichen
    Mache niemals einen Menschen zu deinem Mittelpunkt,
    für den du lediglich eine Option bist.


    Hat die Blume einen Knick,
    war der Schmetterling zu dick.

  6. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich tue mich immer schwer mit so "Mutmacher-Beiträgen" wie Deinem.
    Mir ist klar, dass nicht jeder auf dasselbe gleich reagiert. Wem es Mut macht, der fühlt sich wohl davon deswegen angesprochen, weil er einen ähnlichen Weg geht und gerne hört bzw. liest, dass man damit sehr wohl weiter kommen kann. Es macht keinen Sinn, wenn dich Beiträge wie meiner runter ziehen und du stellst an dich selbst Forderungen, die du nicht erfüllen kannst. Aber eins kann ich dir sagen - ich war auch in Phasen, wo mir nichts und niemand Mut machen konnte. Ich war auch oft am Boden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber was ist mit denen, die eben doch unverschuldeterweise durchs Raster fallen.
    ...
    Oder mehrmals Pech mit "unpassenden" Therapeuten hatten, trotz stärkster Reflektion.
    Bezüglich Therapeuten könnte ich ein Buch schreiben. Einen auch nur halbwegs hilfreichen rasch zu finden, ist schon pures Glück. Ich habe mir viele angesehen, bin bei manchen nur ein einziges Mal gewesen, bei anderen vielleicht nur 3 bis 5 x. Und ich kann sagen, es gibt auch die unmöglichsten Menschen in diesem Beruf! Nur wo ich länger blieb, hatte ich das Gefühl, mit dem kann ich über das Thema gut reden, das gerade ansteht. Es ist eine absolute Illusion, einen einzigen Therapeuten zu finden, der bei allem helfen kann. Jedenfalls gab es so jemand nicht für mich. Doch war es schon gut, wenn ich wenigstens bei einem Schritt ein Stück weit Begleitung fand. Das Reden war für mich halt auch immer sehr wichtig. Aber das ist es bei allen Therapien. Niemand kann dir sagen, wo dein Weg liegt, da muss man selber drauf kommen. Aber ohne über seine Gefühle zu reden, kommt man nicht viel weiter. Es braucht schon die menschliche Verbindung. Ich brauchte sie aber nicht immer zum selben Therapeuten. Bzw. ging ich hauptsächlich zu Frauen, weil ich mich von ihnen besser verstanden fühlte.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es deprimiert mich dann eigentlich immer noch mehr, wenn ich mir dann auch noch sagen muss: Eigentlich müsste ich mir ja nur selbst am allerwichtigsten sein und gut für mich sorgen.
    Gar nichts musst du! Wenn ich mir das vor 15 Jahren so gesagt hätte, wäre ich auch deprimiert gewesen. Weil ich dazu nicht in der Lage war. Das wäre viel zu früh gewesen.
    Du musst erst einmal das zulassen, was ist. Und da durch. Schön wär's, wenn man sich so ein hohes Ziel setzt und es direkt ansteuern kann. Wie sollte das funktionieren? Die Veränderungen ergeben sich nicht durch direktes Anvisieren (da kannst du 1000x gegen dieselbe Wand rennen), sondern indem du dich dem Schmerzlichen, dem Beeinträchtigenden widmest, zu den Ursachen vorstößt. Das positive Gefühl nachher ist etwas, das sich von alleine einstellt.
    Ich hab mir viel kleine Ziele gesetzt und in Folge hat eins nach dem anderen etwas bewirkt. Der Weg ist nicht in einem Sprung zu schaffen. Man kann nur hoffen, dass es dahin führt, sein Lebensgefühl zum Besseren zu verändern, aber man hat keinen Garantieschein dafür. Und oft sieht es genau gegenteilig aus. So ein richtiger Sprung weiter, basiert auf vielen, vielen kleinen Schritten, die dann plötzlich eines Tages auf eine andere Ebene geführt haben. Stell dir das nicht wie eine Treppe vor, wo du mit jedem Schritt weiter kommst, sondern eher wie eine Kellertreppe, die rauf und wieder runter führt und lange Zeit siehst du überhaupt kein Tageslicht oder vielleicht nur den Schein davon. Und eines Tages bist du plötzlich draußen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel frage ich mich, ob das wirklich das Non-Plus-Ultra ist, sich selbst am wichtigsten zu nehmen. Da kann man auch allzu leicht in Egoismus abrutschen. (KANN!)
    Das kannst du nur aus einer Situation heraus sagen, in der du (noch) nicht erlebt hast, wie es ist, sich selber wichtig zu nehmen. Das hat mit negativem Egoismus absolut gar nichts zu tun. Genau das Gegenteil ist nämlich wahr. Die ärgsten Egoisten sind die Narzissten - und merken das nicht einmal. Und die haben jede Menge Altlasten in sich, die müssen sich ständig beweisen und immer überlegen sein, weil sonst ihr Selbstwertgefühl wie ein Kartenhaus zusammen fallen würde und sie nehmen andere gar nicht richtig wahr.
    So wird man nicht, wenn man sich selber annimmt und nicht nur anderen, sondern auch sich Wertschätzung schenkt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, ein "Warum" mag fast jedes "Wie" ertragen- nur lässt es sich leider nicht ausdenken oder anknipsen.
    Es bleibt eine Gnade.
    Ja, da gabe ich dir Recht. Ich empfinde es auch als Gnade, denn genau so gut hätte ich scheitern können. Und ich war oft genug nahe dran, glaub mir. Aber selbst wenn es eine Gnade ist, fällt einem die nicht in den Schoß. Ich war oft verzweifelt, weil ich dachte, ich gebe mein Bestes und es bewirkt nichts. Aber das gehört zu diesem Weg, weil er einfach schwer zu gehen ist. Das ist jetzt banal, weil ein bekannter Spruch, aber er stimmt einfach: Fallen darf jeder, aber er muss auch immer wieder aufstehen.

    Dennoch ist mir klar, dass es Menschen gibt, die keine Chance darauf haben, jemals aus der inneren Misere raus zu kommen. Ich kenne eine schizophrenen Mann, der wirklich um sich kämpft, aber zu beeinträchtigt ist. Dennoch - ich finde ihn in seinem Kampf, in dem er niemals aufgibt - bewundernswert. Er macht wirklich das Beste aus seinem Leben. Und mehr kann niemand machen!

    LG
    Lena
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2010 um 22:36 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe auf meinem Blog - nicht hier, sondern auf dem, den ich schon vorher hatte - Arno Gruens "Der Verrat am Selbst" zusammen gefasst. Wer sich dafür interessiert, dem schicke ich den Link in einer PN.
    hallo, starke frau

    bitte schick mir den link auch rüber.

    ich sitze mit staunen vor dem pc, dass da jemand mein innenleben und einen teil meiner entwicklung beschreibt...

    klare worte, die du da findest.
    ich merke, wie authentisch du bist. klasse!

  8. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    @JeannedArcencore: vielen Dank!

    Mich freut es wirklich mehr als ihr euch vielleicht vorstellen könnt, dass es hier so tiefgehende Menschen gibt. Mein Weg war lange Zeit ein ziemlich einsamer, immer wieder fühlte ich mich damit völlig unverstanden. Das macht es noch schwerer, als es sein müsste.

    Aber so ist unsere Gesellschaft - umso besser, wenn man übers Internet auch andere 'treffen' kann, die einen ähnlichen Weg gehen. Denn anstatt lauter Einzelkämpfer zu sein, könnte ja auch eine Art Netz entstehen von Menschen, die einander nicht nur verstehen, sondern sich auch gegenseitig unterstützen. Wir sind klar eine Minderheit gemessen an der Masse, aber hier habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich auch andere treffe, die wissen, was ich meine, wenn ich meinen Weg beschreibe.

    Ich habe daher auch eine Gruppe eröffnet und wer will, kann dieser beitreten. Die Daten schicke ich euch per PN. Aber ich will nichts übereilen, das geht mir sonst zu schnell. Schreiben wir vorerst hier noch weiter und ich schick's euch am Wochenende.

    War einfach eine Idee, die mir heute kam. Ich halte es für so wichtig, dass man sich nicht immer nur alleine herum schlägt. Nicht, dass einem jemand was abnehmen kann - darum geht es gar nicht - sondern einfach, weil es immens wichtig ist, zu erleben, verstanden zu werden! Als Gegenerfahrung zu dem, worunter wir im Grunde leiden. Feuervogel hat das auch schön ausgedrückt und mich mit seinem Post sehr berührt.

    Liebe Grüße
    Lena
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2010 um 22:37 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Liebe Lena,

    danke für den Link auf deinen Blog. Anselm Gruen ist jemand, der mich schon früher berührt hat. Ich kannte ihn allerdings eher mit dem politischen Kontext... Nun bin ich ganz neugierig auf die Zusammenfassung seines Buches, die ich Stück für Stück mir erlesen werde

    Zitat Zitat von Lena
    Du hast schon Recht mit der Kreuzung, einmal die Richtung gewählt, kann man nicht mehr zurück, das funktioniert nicht.
    Um das Bild noch etwas plastischer zu gestalten: Es ist vielleicht gar keine Straßenkreuzung, eher so wie eine Kanal-Abzweigung, als wäre ich wie eine Flipperkugel durch mein Leben geschossen worden - und nun rolle ich langsam zum Ausgang hin und stelle erstaunt fest: Ich habe ja Beine und kann mich aus eigener Kraft fortbewegen

    Zitat Zitat von Lena
    Ich habe daher auch eine Gruppe eröffnet und wer will, kann dieser beitreten.
    Das würde ich gerne


    Schlaflos

  10. Inaktiver User

    AW: Es ist mehr möglich als man denkt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Anselm Gruen ist jemand, der mich schon früher berührt hat. Ich kannte ihn allerdings eher mit dem politischen Kontext...
    Entweder hast du dich verschrieben oder du meinst wirklich 'Anselm Grün'? Das ist ein Benediktinerpater und er hat mich Arno Gruen nichts zu tun.

    LG
    Lena

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