ja...das innere Kind. Darf ich Dich fragen, wie sich das Kind bemerkbar macht? Ist es der schlichtweg der "Bauch"? Ist es die Panik, die tobt, wenn sich der Partner langsam aus der Beziehung nimmt, ist es das rasende Gefühl, wenn sich Dein Bekannter nicht meldet? Ist das das innere Kind, das in den Arm genommen werden möchte? Ich hatte mir mal ein Buch aus der Bibliothek geholt, das war ein Arbeitsbuch zum Thema 'Innerem Kind', aber damals hatte ich weder die Zeit noch die Muse, mich wirklich tiefer damit zu beschäftigen. Ist das innere Kind der Klumpen im Bauch, der sich blitzschnell zusammenballt, wenn ich das Foto (wie bei Dir, ein Clownfoto....) anschaue? Ich glaube, wenn es das ist, dann habe ich es ganz oft ganz böse beschimpft, und noch schlimmer, es weggeschickt, ihm 'gesagt', es soll mich in Ruhe lassen und nicht mehr wiederkommen...
Clown-Kostüme scheinen irgendwie in Mode gewesen zu sein...
das wünsche ich Dir auch, und ich bin einfach immer wieder schonmal ein bisschen 'froher', wenn ich sehe, dass sich andere Menschen mit demselben Problemen durchschlagen und es immer leichter wird - auch wenn es bei mir noch länger dauert, ich werde zuversichtlicher!
Viel Glück mit Deiner 'Beziehung' - geniesse sie!![]()
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Ergebnis 41 bis 42 von 42
Thema: Noch nie geliebt...?
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26.04.2010, 22:09Inaktiver User
AW: Noch nie geliebt...?
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26.04.2010, 22:18Inaktiver User
AW: Noch nie geliebt...?
Hallo liebe Schlaflos!
Nein...ich gebe zu, zu dieser Folgerung bin ich noch nicht fähig, bzw. war bisher noch nicht fähig. Meine Mutter als Beispiel - sie ist stark, ich bewundere sie für Ihre Kraft, sich aus einer zerstörerischen Situation zu ziehen, auch wenn das bedeutet, schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, Finger-auf-sie-zeigen und Vorwürfe von allen Seiten. Aber sie hat sich für Ihr Glück und vor allem Ihr Leben entschieden, hätte sie nicht den letzten Willen zusammengekratzt, wäre sie jetzt tot. Aber dennoch unterstelle ich ihr heimlich, dass sie nicht glücklich ist, obwohl sie es doch sagt. Nein, sie sagt, sie ist zufrieden, eine Verstetigung von Glück, eigentlich...
Ich bin immer noch so sehr in einem Klischee, einem Schubladendenken verhaftet, dass glückliche/starke/beliebte Menschen viele Freunde/-innen haben, eine tolle Beziehung, den ganzen Tag nur freudestrahlend durch die Gegend gurken, und auf dem BecksSchiff feiern. ich definiere mich immer noch über das Außen. Ich lehne viele Nette vielleicht schon deshalb ab, weil sie nicht dem Becks-Klischee entsprechen, ich mich nicht durch sie 'aufwerten' kann. Oh Mann, wie traurig.




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