Das technische Studium habe ich ja oben schon erwaehnt. Mein Partner und ich wissen nicht mehr wer, wie und warum, aber nach einer ganz spontanen Idee erzaehlte ich eines Morgens meiner Mutter dass ich meinen Uebergangsjob kuendign werde und in 2 Wochen in die Niederlande umziehen.Inzwischen sind wir seit 10 Jahren zusammen
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10.03.2010, 07:22
AW: (Lebens-)Entscheidungen treffen
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16.03.2010, 13:50Inaktiver User
AW: (Lebens-)Entscheidungen treffen
Eines Tages, bei ein paar Bier auf einer Dachterasse in Guatemala, Gewitter, Blitze, die Vulkane - und einen Moment nicht NACHGEDACHT und aus heiterem Himmel die Entscheidung getroffen - ich komme zurück, für längere Zeit. Eine Entscheidung, die mich immer noch glücklich macht. Somit geht es mir wie Dir, Julia, die wichtigsten Entscheidungen kommen aus dem Bauch, die alltäglichen (welches Essen aus der mega-Speisekarte bestell ich) erfordern einiges an Hirnschmalz ;-)
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22.03.2010, 06:29
AW: (Lebens-)Entscheidungen treffen
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26.03.2010, 09:48
AW: (Lebens-)Entscheidungen treffen
ich kenn das auch - über unwichtigen kleinkram kann ich (manchmal) stundenlang nachdenken - fahr ich jetzt mit dem auto oder mit dem motorrad, esse ich heute mittag warm und abends kalt oder doch lieber umgekehrt?, wichtiges (umzug, jobwechsel, aber auch größere anschaffungen...) ist ruckzuck klar. pro forma sage ich dann oft "ich muss da noch eine nacht drüber schlafen", aber in wirklichkeit ist alles entschieden, und ich habe noch nie was bereut.
ich hätte mir auch niemals die räumlichkeiten einer universität vorher angeschaut oder das gespräch mit älteren semestern gesucht - wozu? ich will ja nicht in der uni wohnen, und ICH will studieren - was interessieren mich da die subjektiven erfahrungen anderer?
natürlich nur ein randaspekt - aber völlig rätselhaft finde ich auch die energie, die manche leute in die planung von anschaffungen stecken. meine einbauküche habe ich in 20 min gekauft - dem verkäufer blieb der mund offen stehen. ich kenne leute, die touren 3 jahre lang jedes wochenende durch küchenstudios und kaufen dann doch bei ikea. was haben die gewonnen? bei denen gibt es auch nur fischstäbchen mit pü, und die kohle, die sie durch vergleichen vielleicht an dem ein oder anderen gerät gespart haben, haben sie für sprit ausgegeben. von der entgangenen lebensfreude durch vertane freizeit gar nicht zu sprechen. das gleiche mit autos - ich weiß doch, was ich ungefähr will und wieviel geld ich dafür ausgeben kann. per internet kann ich mir in einer halben stunde einen überblick über die marktlage verschaffen, und wenn ich dann was finde, was passt, und alles wirkt halbwegs seriös, kaufe ich die karre auch. oder umgekehrt, mir begegnet völlig unvorbereitet mein traumauto und ich kann es mir leisten - her damit! ins klo greifen kannst du immer, was willst du da als laie vorher prüfen?
mir kommt es oft so vor, dass manche leute einfach nichts anderes mit sich anzufangen wissen. beim schönsten frühlingswetter sind die geschäfte und autohäuser gerammelt voll. konsumieren/kaufen ist inzwischen ein echter lebensinhalt geworden und nicht mehr mittel zum zweck. die permanente beschäftigung damit wird dann als entscheidungsfindung rationalisiert und liefert wiederum gesprächsstoff ohne ende.
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26.03.2010, 10:06
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12.04.2011, 00:28
AW: (Lebens-)Entscheidungen treffen
Hallo
ich stehe vor einer Entscheidung, welche sehr vieles verändern wird. Mein ganzes Umfeld wird dabei zerbrechen. Nichts wird mehr sein wie es war und ich weiß nicht ob ich dies dann aushalten kann. Leider ist die jetzige Situation keine bißchen besser, da diese mein Lebenstraum nicht wahr werden lässt. Ich aber nicht weiß ob es dann später besser sein wird.
Hier hilft mir der Bauch oder Kopf nichts. Wäre ich eine Ego oder nur Ich Mensch wäre die Entscheidung einfach, aber hier kommt nun die Verantwortung ins Spiel was sehr viele nicht mehr haben.
Nur leider bin ich bald gezwungen mich für einen Weg zu entscheiden, weil sich in den unteren Entscheidungs-Distanzen Folgeprobleme bilden.
Auch bringt mir meine besondere Gabe nichts, in die Zukunft schauen zu können. Alle Situationen in der Zukunt welche mich Seelisch belasten/betreffen, träume ich ca. 2-3 Monate zuvor. Zb. weiß ich heute schon welches Pärchen sich in zwei Monaten trennen wird. Oder wer einen Autounfall haben wird.
Leider kann man aber nicht viel zu den betreffenden Personen sagen, da es mir schon oft passiert ist, dass mir dann die Schuld in die Schuhe geschoben wurde. Daher sage ich fast keinen mehr was. Sicher denken hier jetzt viele der spinnt, aber ich Träume auch nur Situationen welche mich seelisch berühren. Also ein Erdbeben in Japan schaffe ich nicht, würde es hier passieren, und es mich betreffen, könnte ich es 2-3 Monate zuvor träumen.
Also Kopf, Bauch und Träume helfen nicht weiter....
Gruß




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sondern freu mich auf das, was kommt ...
.. ich kann dich also gut verstehen und wuensche dir alles Gute ....

