Scheinen Schwestern im Geiste zu sein ....
"Eine Krankheit geht von selbst wieder weg" ist auch einer ihrer Lieblingssprüche.
Meine Freundin ist Krankenschwester, hat (wie ich) eine Life Science studiert und arbeitet in der medizinischen Forschung - aber "natürlich" hat sie ja von medizinischen Themen keine Ahnung, da läßt man sich nix sagen ...![]()
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02.03.2010, 13:57Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
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02.03.2010, 13:57Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
Das ist mir klar, dass du von einer Situation erzählst und sie nicht selber erlebst.
Es verlangt keiner von deiner Freundin, dass sie perfekt ist. Das sind Glaubenssätze, die sie sich selbst auferlegt hat. Sie hat eine bestimmte Erwartungshaltung an sich, die sie glaubt erfüllen zu müssen.
"Die perfekte Tochter" ist für sie an bestimmte Handlungen und Einstellungen gebunden, die sie selbst bestimmt. Ihre Mutter sieht das sicherlich anders. Der Freundin würde es bestimmt guttun, wenn sie diese Glaubenssätzen, was sie selbst denkt, was von ihr verlangt wird, nicht ganz so hoch hängen würde. Sondern lieber mal schaut, was die Leute tatsächlich von ihr erwarten und wollen. Das hieße, den Blick von sich auf andere wenden und offen für andere werden.
Ich kann verstehen, dass es dich als Freundin hilflos macht zuzuschauen, wie deine Freundin sich aufreibt.
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02.03.2010, 14:00Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
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02.03.2010, 14:02Inaktiver User
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02.03.2010, 14:05Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
Ist es nicht eher so, daß gerade von den Leuten, die perfektionistisch sind, gerade dann auch erwartet wird, daß sie perfekt funktionieren ?
Das kenne ich auch ein Stück aus eigener Erfahrung, wobei ich das in den letzten Jahren erfolgreich ein Stück runter geschraubt habe.
Beispiel: Meine Freundin, die Dumm-Maus, hat trotz schwerer fiebriger Erkrankung und Krankschreibung zuhause ein wichtiges Dokument für die Firma fertig gestellt.
Und prompt einen über gebraten bekommen, weil sich darin kleine Fehler fanden.
Aber wer immer perfekt ist, der muß es halt auch sein, wenn er krank ist.
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02.03.2010, 14:05Inaktiver User
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02.03.2010, 14:08Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
das einsehen: es geht nicht mehr- das hart und es schwer. aber es gehört zum leben dazu die eigenen grenzen zu erkennen und anzunehmen.
ich kann, auch als mutter, mich nicht hinstellen forderungen stellen (zeit, hilfe, aufmerksamkeit), nur forderungen stellen und mich ansonsten auf nichts einlassen.
das ist ein sehr egoistisches verhalten. nicht mehr und nicht weniger.
das einzige was bleibt: dass die tochter sich emanzipiert und ihrer mutter eine klare ansage macht: nein, ich spiele nicht mehr mit. entweder wir finden einen kompromiss oder ich bin aus der nummer raus.
mit stillhalten und stillem leiden----- mag ja löblich sein, im sinne des helfersyndroms- aber für deine freundin mehr als kontraproduktiv.
denn die nächste generation, ihre töchter, die von ihrem helfersyndrom mehr als profitieren wollen und auch werden, wächst ja schon heran.
und auch die mutter ist nicht zu alt um zu lernen:
wenn ich weiterhin auf stur schalte- dann hat es konsequenzen.
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02.03.2010, 14:09
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
Liebe Lorelei,
auch in meinem näheren Freundeskreis gibt es zwei Frauen (NIE Söhne), die von der vielen Zusatzarbeit bei der Mutter bzw. Eltern ausdauernd erzählen.
Macht man Vorschläge, wie man die Hilfe minimieren könnte, werden diese rigoros abgelehnt.
Fazit:
Oft wird seitens der Tochter eine freiwillige Lebensaufgabe, der Mutter über Gebühr zu helfen.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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02.03.2010, 14:09Inaktiver User
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02.03.2010, 14:09Inaktiver User
AW: Unvernünftige Eltern/ ältere Verwandte - wie handhabt ihr das ?
Brighid hat manchmal einen etwas derben Tonfall, aber in der Sache recht, wie ich finde.
Aber auf mich wirkt Dein Ansatz auch theoretisch wunderbar und sicher auch richtig, in der Praxis aber eben nicht immer durchführbar.
Meine Mutter hätte meine Großmutter z.B. auch nie im Leben zuhause aufnehmen können.
Ich gebe Dir Brief und Siegel, daß meine Oma sie -trotz Behinderung durch Schlaganfall - notfalls auch geschlagen hätte, um ihren Willen durch zu setzen.
Damals waren die Zeiten halt noch anders und sie kam - sicher gegen ihren Willen - in ein Heim.




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