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Ergebnis 11 bis 17 von 17
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18.02.2010, 21:11
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
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18.02.2010, 21:17
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Dann arbeite daran wieder so zu sein, wie du bist. So hat er sich ja in dich verliebt. Und wenn du dich jetzt veränderst, sehe ich eine viel größere Chance, das er dich verlässt. Wie ich hier mal gelesen hab " bei dem Richtigen kannst du nichts falsch machen, wenn du bleibst, wie du bist"
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19.02.2010, 11:41
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Ist natürlich superschwer (und eigentlich falsch), anhand so eines Mini-Ausschnitts verstehen zu wollen, was da gerade bei dir passiert. Also sieh mir nach wenn's nicht stimmt. Ich schreib einfach mal, was mir so einfällt, ohne Gewähr.

Auch das hört sich stark nach einer Beziehung an, die ungleich ist, wo "Macht" verteilt wird. Wo einer das sagen hat.
Nur eben umgekehrt als jetzt
Kennst du aus eigener Erfahrung Beziehungen auf Augenhöhe, wo sich keiner der Beteiligten verstellen muss, um akzeptiert zu werden?
Das hört sich an, als ob du meinst, nicht aus eigener Kraft für das Gute in deinem Leben sorgen zu können. Und als ob du ihm dabei die entscheidende Rolle zugestehst.
Das ist natürlich gar nicht gut, falls es denn so ist. Denn das ist keine Partnerschaft, oder? Soll er wirklich die Rolle deines Motors übernehmen?
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich so ein Ansatz in einer Beziehung verselbständigt. Er "rettet" dich - bzw eigentlich rettest du dich selbst, aber du empfindest ihn als Retter - und aufgrund deines Gefühls, nicht allzuviel aktiv an den positiven Veränderungen in deinem Leben beigetragen zu haben, verfällst du nun in Lethargie.
Weil du dich damit gar nicht wohl fühlst, bist du tief verunsichert und weißt gar nicht mehr, was dich eigentlich ausmacht. Du verlierst den Kontakt zu dir. Er wird (subjektiv) immer wichtiger. Darauf folgt dann, auch wegen des Verlusts deiner Mitte und deiner Erdung, die Angst, ihn zu verlieren. Und die Spirale dreht sich weiter.
Passt das so?
Kann es denn sein, dass du dich ein bisschen mehr, als gut für dich wäre, von Außen und von der Meinung Anderer abhängig machst?
Fühlst du dich? Kennst du deine Wünsche, Sehnsüchte, Hoffnungen, Gefühle?
Für mich hört es sich so an, als ob du den Focus ein wenig mehr auf dich selbst legen solltest.
All generalizations are false, including this one.
Mark Twain
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20.02.2010, 09:31
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Irgendjemand hat hier als Signatur Ein Mann muss mir gut tun, was soll ich sonst mit ihm (hab leider vergessen wer es war
).
Und ich finde, das sollte immer die Prämisse sein, auf der man eine Partnerschaft aufbauen sollte. Dieser Mann tut dir nicht wirklich gut. Und du bist so durch den Wind, dass du nicht mal selber weißt, warum das gerade so bei dir ist.
Doch selbst wenn du dahinter kommst, was der Auslöser ist, dann ist das Problem ja nicht schon gelöst. Irgendwas an / in ihm ist gar nichts für dich. Möchstest du dich die nächsten Jahre / Jahrzehnte unwohl fühlen? Das kann der Sinn einer Partnerschaft nicht sein.
Sei gut zu dir. Es gibt einfach zu viele Männer auf der Welt, als dass man sein Leben mit einem verbringen sollte, der nicht passt.Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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20.02.2010, 10:10
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Liebe beklamo,
prinzipiell stimmt der Satz schon, aber in diesem Fall würde ich ihn nicht gleich anwenden. Ich denke, hier lohnt es sich, mal genau hinzuschauen. Es hat ja immer einen Grund, warum es uns zu bestimmten Menschen hinzieht, auch wenn sie uns - scheinbar - nicht gut tun.
Ich würde hier unterscheiden, woran es liegt, dass mir diese Beziehung bzw. dieser Mann nicht rundum gut tut. Liegt es wirklich an ihm? Oder ist da etwas in mir - liegt das, was mir nicht gut tut, in Wirklichkeit in mir selbst? Wie sieht es aus mit meinem Selbstvertrauen, meinem Selbstbewusstsein, meinen Verlustängsten?
Insofern würde ich die Frage "Was soll ich sonst mit ihm?" so beantworten: Von ihm lernen!
Jetzt abzuhauen mit dem Gedanken "Er tut mir nicht gut" und wieder einen zu suchen, dem ich mich überlegen fühle, wäre schade, dann hätte ich vielleicht etwas wichtiges über mich nicht erfahren. Eine Chance zur Weiterentwicklung wäre vertan.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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20.02.2010, 13:37
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Liebe Marla
,
natürlich ist nicht immer der andere schlecht und man selber gut. Und du hast Recht, dass man von dem andern und durch den andern etwas über sich selber erfahren kann. Bzw. was lernen kann.
Dennoch finde ich es wichtig, sich nicht ständig mehr und mehr und mehr hinterfragen und verbessern zu müssen, damit jemand anderes zu einem passt. Ich finde es bei aller Selbstreflexion wichtig, sich auch mal sein lassen zu können wie man ist, sich selber ok und liebenswert zu finden, wie man ist. Trotz mancher Macke.
Und dann gibt es eben Menschen, die wirklich einfach nicht passen. Die Menschen sind nicht besser oder schlechter als wir, nur eben nicht kompatibel. Zumindest habe ich das in meinem Leben bisher so erfahren. Nicht alles und jeder ist passend, wenn ich nur lange genug mich selber hinterfrage. Ich finde, dass kann es einfach nicht sein.
Die Menschen (oder Männer
), die meinen Bauch haben grummeln lassen, waren es einfach nie für mich. Und eigentlich immer wurde mir hinterher (wenn ich die rosa Brille abgesetzt hatte) auch klar, warum mein Bauch so sehr den Aufstand gemacht hat.
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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20.02.2010, 13:59Inaktiver User
AW: Seitdem ich ihn kenne, bin ich nicht mehr dieselbe
Es klingt so, als ob Du "verkehrt" wärst und falsch ticken würdest. Doch vielleicht ist es ja er, der verkehrt ist? Zu dominant? Zu selbstsicher? Zu alles...
Du hast so viel aus eigener Kraft geschafft und machst Dich nun anscheinend sehr abhängig von seinem Wohlwollen. Doch wie schaut es mit Deinem Wohlwollen einem Mann gegenüber aus, der, zumindest wirkt es so auf mich, keine Beziehung auf Augenhöhe mit Dir führen möchte (oder kann)?



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