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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von ikara Beitrag anzeigen
    Aber annehmen musste er die Situation schon. Und das ist erstmal eine Frage des Willens.

    Und jetzt? Was bezwecken solche Beispiele? Er hat sein schweres Schicksal akzeptiert. Ein anderer wird verrückt in einer solchen Situation. Wie man damit umgeht, ändert nichts daran, dass es ein mieses Schicksal ist.


    Der eine ist bereit, das Leid zu akzeptieren, der andere nicht.


    Wer hat Recht? Keiner hat Recht oder Unrecht.




    Es geht bloss darum, dass es Leid ist und ob man das Leid annehmen möchte oder nicht, ist jedem überlassen.
    Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Wie jemand hier sagte, kann ich die Welt nicht ändern. Mit den Möglichkeiten, die jemand wie ich in dieser Welt hat, kann ich niemals glücklich werden.

    Das ist doch nicht DIE Welt, die du schilderst. Es ist deine Wahrnehmung davon. Es gibt Männer, die so sind und so denken. Es gibt welche, die denken ganz anders. Vielleicht wäre ein etwas älterer Mann besser für dich, auf jeden Fall jemand, mit mehr Weisheit als jene, die dich jetzt umgeben.

    Im Übrigen hat, wie hier schon oft beschrieben wurde, jeder seine wunden Punkte, wegen derer er fürchtet abgelehnt zu werden. Vielleicht kopmmt es bei einem Mann nicht so sehr auf ein schönes Gesicht an, aber stell dir mal vor, wie so manch sehr kleiner Mann zB sich fühlt, - ich weiß, solche vergleiche bringen nichts, aber nur mal, damit du dran denkst, dass die Männer keine Juroren und die Frauen keine Teilnehmerinnen an einem endlosen Contest sind. Auch Männer werden von Frauen hart bewertet, wenn auch aufgrund anderer Merkmale.

    lg

  3. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    " Kein gutes" hm, ein bisschen direkter ausgedrückt, ein auffällig hässliches.-


    Ja, schon seltsam, dabei ist Hässlichkeit doch ein Segen, alle Frauen träumen davon, hässlich zu sein ... Und Männer lieben hässliche Frauen!
    Wie laecherlich, einfach alles umzudrehen, was Dir andere schreiben, ohne auch nur im Ansatz verstehen zu wollen, was Dir gesagt wird. Wo hab ich das denn geschrieben, dass Haesslichkeit ein Segen ist?

    Du bist derart boshaft und verbittert, dass Dein Aussehen, was zwischenmenschliches angeht, voellig nebensaechlich ist. Sorry, aber ich wollte mit Dir nix zu tun haben, selbst wenn Du die schoenste Frau auf diesem Planeten waerst, weil Du einfach hier absolut nichts positives von Dir gibst...

    Es gibt wohl kaum jemanden, der sich wuenscht, Scheiss zu erleben. Und doch hat jeder sein Paket zu tragen. Deines ist, dass Du Dich haesslich findest. Und da steigerst Dich so rein und laesst nix gelten, was andere dazu sagen, dass ich glaube, das ist Dein Schutzschild.

    Das verteidigst bis aufs Blut und das mit allen Dir moeglichen Mitteln. Gut, wenn Du Dich selbst klein machen willst, dann ist Dein Weg absolut genial, kann man kaum noch verbessern.

    Jeder hat eben einen anderen Weg im Leben, Deiner ist grad, alles an Dir scheisse und wertlos zu finden. Ich finde diesen Weg nicht gut, aber ich muss den ja zum Glueck nicht gehen. :-)

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Und jetzt? Was bezwecken solche Beispiele? Er hat sein schweres Schicksal akzeptiert. Ein anderer wird verrückt in einer solchen Situation. Wie man damit umgeht, ändert nichts daran, dass es ein mieses Schicksal ist.
    Doch, das ändert alles. Und das Beispiel, war eine direkte Bezugnahme auf das was Du vorher geschrieben hattest.

    Es geht bloss darum, dass es Leid ist und ob man das Leid annehmen möchte oder nicht, ist jedem überlassen.
    ja, das ist Dir vollkommen überlassen. Aber wie bei jeder Entscheidung hat man auch bei dieser die Konsequenzen aus ihr zu tragen.

    Also, triff Deine Entscheidung - die offensichtlich heisst, ich möchte mich in mein Problem der Hässlichkeit hineinsteigern und keinen anderen Aspekt sehen - und trag die Konsequenzen.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

  5. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    BM, es kommt doch auf die Zielsetzung an. Wenn jetzt eine gute Fee vor dir stünde und dir die Wahl ließe, was würdest du wählen:

    Dass du auf einmal bildhübsch bist oder dass es dir besser geht?

    Grüße, Cariad

  6. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass du auf einmal bildhübsch bist oder dass es dir besser geht?
    Überflüssige Frage, denn wer nicht bildhübsch ist dem kann es in ihrem Kosmos ja gar nicht gutgehen!

  7. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Überflüssige Frage, denn wer nicht bildhübsch ist dem kann es in ihrem Kosmos ja gar nicht gutgehen!
    Was heisst, dass nach ihrem Selbstbild der Grossteil der Bevoelkerung ebenso pessimistisch und perspektivlos durchs Leben gehen muesste... ;-)

    Seltsam, dass es nicht so ist, vielleicht hilft es doch, die Ratschlaege zu befolgen und zu ueberdenken, die in diesem Thread aufkamen?

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    @brokenmirror, du negierst und wirfst weg was du hast (Intelligenz + gute Figur, von Gesundheit will ich gar nicht reden), obwohl das schonmal mehr ist, als ca. 50 % der Menschen haben, um dich ganz auf das zu konzentrieren, was du nicht hast - und zwar mit aller Kraft. Eigtl. sollte es doch umgekehrt sein.

    Aber oft will man das und nur das, was man nicht hat, während man das, was man hat nicht zu schätzen weiß.

    Außrdem fällt mir auf, wie sehr du die Opferrolle kultivierst. Tatsächlich, aber das sagten ja schon viele, merkt man es dem potentiellen Opfer an, dass es sich als Opfer eignet.
    Die, die keine Opfer brauchen, um sich gut zu fühlen, werden dich meiden, während die, die selber nicht viel haben, sich gern aufwerten, indem sie andere, vermeintlich Schwächere niedermachen. Wenn du Selbstbewusstsein ausstrahlen würdest, würde sich kein Depp trauen, dich so anzupöbeln.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Broken Mirror,

    eines hast Du noch nicht verstanden: Glück ist kontrastiv. Das bedeutet, jemand der alles hat, empfindet dies bald nicht mehr als Glück, weil er sich daran gewöhnt. Man braucht den Kontrast. Banales Beispiel: wenn man jeden Tag duscht, empfindet man Sauberkeit nicht als besonderes Glück, aber wenn man eine Woche lang nicht duschen konnte, dann genießt man es in vollen Zügen.

    Genauso ist es für uns völlig normal zwei Beine zu haben und keine besondere Quelle von Glück. Aber jemand der nur ein Bein hat, kann manchmal Glück darüber empfinden, dass er überlebt hat und mit Prothese eine gewisse Strecke laufen kann.

    Auch an ein schönes Gesicht gwöhnt man sich. Man hat vielleicht mehr Chancen bei Männern und kann sie sich aussuchen, aber das empfindet man nicht ans besonderes Glück. Man kann sich eh nur ein paar mal Leben richtig verlieben, was interessieren mich da die Heerscharen von Männern, bei denen ich auch Chancen gehabt hätte.
    In wen ich mich verliebe, hängt sowieso von meiner Persönlichkeit ab. Wenn ich z.B. das Muster habe, mich immer in unerreichbare Männer zu verlieben, dann ist das Leiden vorprogrammiert und mein Aussehen nützt mir überhaupt nichts. Aber ich werde glücklich sein, wenn ich von dem unerreichbaren Mann doch ein wenig Aufmerksamkeit bekomme. Und so hat jedes Leben seine eigenen Kontraste und seine eigenen Hochs und Tiefs.

    Das Leben spielt sich zwar auf unterschiedlichen Niveaus ab, der Marathonläufer macht andere Glückserfahrungen als der Behinderte , der mit seiner Prothese zum ersten mal selbständig laufen kann. Von außen geshen, ist das Niveau des Marathonläufers natürlich viel höher, aber von innen gesehen, spielt es kaum eine Rolle. Für den Läufer ist Laufen der Normalzustand und nur, wenn er mal besonders gut in Form ist, ist er glücklich.

    Mir scheint es, dass Du hartnäckig eine objektive Außenperspektive einnimmst und damit den Kontakt zu Dir selbst verlierst.

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was heisst, dass nach ihrem Selbstbild der Grossteil der Bevoelkerung ebenso pessimistisch und perspektivlos durchs Leben gehen muesste... ;-)

    Seltsam, dass es nicht so ist, vielleicht hilft es doch, die Ratschlaege zu befolgen und zu ueberdenken, die in diesem Thread aufkamen?
    Ups, wer verdreht hier denn etwas?


    " Wir haben alle unser Päckchen zu tragen". Stimmt. Nur sind nicht alle Päckchen gleich gross. Die Mehrheit ist abstossend hässlich?


    Hier ist von Randgruppen die Rede. Hässlichkeit ist nicht gleich Durchschnitt.


    Ich würde jedem das Buch " die hässliche Herzogin" empfehlen, das das Thema sehr treffend und sehr nüchtern beschreibt.


    Ihr würdet es bestimmt " negativ" finden, weil es die bittere Realität einer hässlichen Frau beschreibt und nicht den scheinheiligen " mit jedem Problem kann man klarkommen"- Optimismus.


    Es gibt Menschen, die haben es deutlich schwerer, als eben diese " Mehrheit".

    Und dass die Mehrheit sie auch noch " tadelt", falss solche Leute mit ihrem Schicksal überfordert und verbittert sind, obwohl es ja schliesslich die Mehrheit ist, die ihnen klar macht, dass sie minderwertig sind, finde ich immer wieder nett zu beobachten.


    Benachteiligung führt zur Verbitterung.
    Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)

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