Doch, ich finde den Spruch schlimm. Ich habe nur gefragt, weil ich mich wundere, dass du immer die Unterhaltungen anderer Leute über deine Person mitbekommst. Die meisten Leute lästern im Verborgenen, so dass das Objekt der üblen Nachrede diese normalerweise gar nicht mitbekommt.
Was mir auch einfällt: was ist für dich denn "Aussehen"? Knochenstruktur im Gesicht? Die von den Genen bestimmten Gesichtszüge? Abstände zwischen Augen, Nase, Mund?
Oder anders gefragt: stell dir eine deiner hübschen Kolleginnen bildlich vor. Stell dir vor, sie ist seit Jahren von Depressionen geplagt, hängende Schultern, müder Blick, Augenringe. Könntest du dir nicht vorstellen, dass einige Leute sie unter diesen Umständen als unhübsch empfinden würden? Was macht ein Gesicht attraktiv und unattraktiv außer der naturgegebenen "Hardware"?
Ich habe festgestellt, dass es schon einen Unterschied machen kann, ob man mit erhobenem Kopf geht oder mit gesenktem. Mundwinke, Augen, gesamte Körperhaltung tun ihres dazu.
lg
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21.02.2010, 15:00
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
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21.02.2010, 15:01Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Erbaermlich finde ich alleine, dass Du Dein Aussehen als alleinigen Faktor fuer Dein Glueck betrachtest.
Kein gutes Aussehen heisst fuer Dich, dass Du gluecklos und erbaermlich leben musst und daran auch nix aendern kannst.
Und fuer mich bisst Du haesslich in Deinem Verhalten, weil Du mit Deinem Pessimismus alles vergiftest. Und wer will schon mit einem Menschen Zeit verbringen, der alles mies macht, in allem das Schlechte findet, mit nix zufrieden ist und sich selbst die ganze Zeit bedauert?
Und zu den Spruechen, die Du andauernd (angeblich) mithoerst: ich glaube es Dir auch nicht, dass man Dir so oft erzaehlt, wie haesslich und ungenuegend Du bist.
Wie ich Dir schonmal geschrieben habe, Du scheinst Dich wohl damit zu fuehlen, Dich in Selbstmitleid zu suhlen, Dein Aussehen fuer alles Negative in Deinem Leben verantwortlich zu machen.
Ist ja auch praktisch, daran kannst nix aendern, also kannst passiv in Deinem Elend verweilen und Deine Wut auf die Welt pflegen und hegen.
Dass so ein Leben erbaermlich ist, glaube ich sofort, dass das aber unvermeidlich ist und Du daran nichts aendern koenntest, wenn Du wolltest, glaub ich absolut nicht.
Aber da Du absolut keine Meinung neben Deiner gelten laesst, ist auch dieses Posting umsonst und es ist Zeitverschwendung, mit Dir zu reden.
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21.02.2010, 15:02
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Die Mitleidlosigkeit der anderen dürfte das größere Problem
sein. Wer Mitgefühl durch andere erlebt, dem fällt es auch
leichter bei sich zu bleiben und Mitgefühl für sich selbst zu
empfinden. Und nur das kann die Basis sein, echte Perspektiven
zu entwickeln.
By the way: Dominiert in diesem Strang nicht eher die These,
BM soll sich selbst nicht so leid tun? Also wird nicht eher von
ihr Mitleidlosigkeit mit sich selbst gefordert?
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21.02.2010, 15:02
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Nein. Ich weiss nur, dass ich mich nicht über Verbitterung und Selbstmitleid benachteiligter Menschen nicht wundern und empören würde. Und ich wäre auch kein Heuchler, der sie trösten würde: " Guck mal, dir fehlt ein Bein. Aber einem anderen fehlen zwei. Sei doch froh! Und überhaupt, hör auf, dir selbst leid zu tun!"
Das ist nämlich etwas, was du und ein paar andere hier gern machen.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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21.02.2010, 15:04Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Und, BrokenMirror, tust du dir mit deiner Haltung denn einen Gefallen? Offenbar geht es dir ja nicht gut damit - also wieso änderst du das nicht?
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21.02.2010, 15:09
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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21.02.2010, 15:10
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Nein, kein bisschen tue ich das - und im Gegensatz zu Dir kenne ich einen Menschen sehr gut, der bei einem Unfall ein Bein verloren hat und impotent wurde.
Tatsache ist, Bein und Potenz kommen nicht zurück. Ob es noch schlimmer ginge - ganz ohne Beine - ist unerheblich, denn das ist nicht seine Situation.
Er muss sich auch nicht vorlügen, es sei ein Glück, ein Bein zu verlieren um trotz der unabänderlichen Situation ein glückliches Leben zu führen.
Aber annehmen musste er die Situation schon. Und das ist erstmal eine Frage des Willens.
I am the master of my fate: I am the captain of my soul.
William E. Henley
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21.02.2010, 15:12
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Mit welcher Haltung würde es mir besser gehen?
Auf Sex und Liebe zu verzichten ist nunmal ein Unglück.
Welche Haltung lässt einen Unglück als kein Unglück wahrnehmen?
Irgendwelche Rauschmittel?
Wie jemand hier sagte, kann ich die Welt nicht ändern. Mit den Möglichkeiten, die jemand wie ich in dieser Welt hat, kann ich niemals glücklich werden.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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21.02.2010, 15:12Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
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Geändert von Inaktiver User (22.02.2010 um 23:08 Uhr) Grund: gelöscht: zuviel Aufwand für jemanden, der es nicht zu schätzen weiß.
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21.02.2010, 15:16Inaktiver User



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