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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur hilft das an dieser Stelle nicht weiter. BM hat ja einen Strang aufgemacht, um sich mal über ihr Problem auszutauschen, nicht über alle möglichen Schicksalsschläge. Das ist doch legitim. & auch schon mal ein guter Schritt.

    Wenn ich ein Problem habe, würd es mir nichts helfen, zu hören, dass jemand einen schweren Unfall hatte. Im Gegenteil!
    nein? mir hilft es, wenn ich hoere, dass es anderen genau so schlecht oder noch schlechter geht als mir. bin ich denn was besseres als andere, dass ich vom leben mehr einfordere?

    die frage lautet nicht: warum ich?
    die frage lautet: warum NICHT ich?

    es hat mir in einer schweren krise extrem geholfen, in einer selbsthilfegruppe die geschichten anderer leute zu hoeren. und die waren teilweise echt uebel.

    wenn du immer wieder solche geschichten hörst, wenn du mitbekommst, wie menschen am tod vorbeischrammen, alles verlieren, und weitermachen: das bricht das arme-sau-syndrom nachhaltig auf. du verstehst irgendwann, dass nicht alle, die mit einer grinsekatzenmiene durch die welt laufen, frei von leid sind.

    diese erkenntnis kann man leider niemandem mit worten vermitteln.

    es gibt diese geschichte von der frau, deren kind gestorben ist und die zum buddha kommt, um ihm ihr leid zu klagen. er trägt ihr auf, sie soll durchs dorf gehen und von jedem haushalt, in dem noch nie ein angehoeriger gestorben ist, ein weizenkorn einsammeln. nach zwei tagen kommt sie zurueck. sie hat begriffen, dass der tod überall ist und zum leben gehoert.

    ich kannte eine frau, die nach einem unfall spastisch und querschnittsgelaehmt war und sich nach drei jahren umgebracht hat. ich kenne eine frau, die seit einigen jahren nur noch die versorgungsstation ihres schwerst behinderten kindes ist und kein eigenes leben mehr führen kann, und das 24/7. ich kenne eine frau, die psychotisch ist und dazu noch geistig behindert, so dass sie ihre psychotischen schuebe nicht reflektieren kann und darunter leidet wie ein tier.

    wenn ich die augen habe zu sehen, sehe ich: es gibt viele menschen, die viel schwerer leiden als ich. das oeffnet mir immer wieder die augen, dass ich die wahl habe, mich weiter in die gewohnte spirale von aggression und zynismus reinzudrehen, oder ob ich - nur fuer heute - eine andere haltung einnehmen will.

    diese innere haltung kann man aber nicht intellektuell erwirken. sie setzt eine kapitulation voraus. ich kann nicht erklären, was zu einer solchen kapitulation führt.

    bei mir war es so, dass ich eines tages verstand, dass ich vor der wahl stehe: entweder ich bringe mich um, oder ich suche mir hilfe. und dann wurde mir urploetzlich klar: ICH WILL LEBEN! auch wenn ich dafuer die vorstellungen opfern muss, die ich mir von meinem leben gemacht habe.

    natuerlich gibt es auch genug menschen, die es umgekehrt machen: sie opfern lieber ihr leben, als ihre vorstellungen vom leben.

    diese hier ist meine heldin: rossy de palma 1 und rossy de palma 2. googlet auch mal ihren namen unter der bildersuche, wie schön und wie hässlich sie sein kann.
    Geändert von Coco-Lores (18.02.2010 um 17:21 Uhr)
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Liebe BM,

    kannst Du mal bitte für einen Moment den Gedanken über Deine optische Wirkung abschalten und Dich nochmal kurz dem Thema Berufswahl zuwenden?

    Du schreibst, Du sprichst drei Sprachen. Ein super Grundstock zum Aufbauen ist das, finde ich.

    Hast Du eigentlich irgendeinen Schulabschluß? Quali, Mittlere Reife oder so?

    Und nochmal, bitte: Welchen Beruf würdest Du gerne ausüben? Was wäre Dein Wunschberuf?

    LG Kyria

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Und dieses ganze Dings mit der optischen Wirkung auf andere ist sowieso völlig relativ, liebe BM.

    Denn, ich fasse mal zusammen:

    - Du hast Augen, die manche Menschen wunderschön finden
    - Du hast einen Job an der Theke oder Kasse, den hättest Du als ultra-scheußlich ausschauende Person, als die Du Dich wahrnimmst, bestimmt nicht.

    Und ja: Man ist immer auch so schön, wie man sich gerade fühlt. In Phasen, wo man nix oder nicht das, was man wirklich will und braucht, auf die Reihe kriegt, fühlt man sich meistens besonders unattraktiv oder sogar häßlich.
    Wenn man sich dann noch so wie Du in einem Umfeld bewegt, wo man weder Anerkennung noch Zuneigung erfährt, dann ist das der eigenen Optik und Ausstrahlung nicht gerade zuträglich.

    In Phasen hingegen, wo alles klappt, wenn man sich anerkannt und akzeptiert fühlt, vielleicht auch geliebt, dann hat man so ein Strahlen in den Augen, die vorher verkniffenen, angespannten Gesichtszüge werden weicher-. und plötzlich sieht man einfach wesentlich besser und attraktiver aus.

    Das ist bei jedem Menschen so, sicher auch bei Dir.

    Wichtig ist nur, daß man den Anfangspunkt findet, um das Knäuel zu entwirren. Um wieder positiver durchstarten zu können.

    Der wäre in Deinem Fall vermutlich im Ausbildungssektor zu finden. Denn da hapert es gerade ganz gewaltig und wenn Du da jetzt nicht ansetzt, dann hast Du echt superschlechte Chancen darauf, langfristig ein zufriedeneres Leben zu führen, als jetzt.

    Also nochmal, bitte: Was wäre Dein Wunschberuf?

    LG Kyria

  4. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Hast Du eigentlich irgendeinen Schulabschluß? Quali, Mittlere Reife oder so?
    Das hatte ich einige Posts weiter auch schon gefragt und keine Antwort erhalten
    Wenn man nämlich nach der Schulpflicht abbricht, also in der Regel nach der 10. Klasse hat BM sehr wohl den Mittleren Bildungsabschluss und kann sich auf ganz viele Ausbildungsberufe im Büro bewerben... wenig Kundenkontakt und man verdient gut Geld um sich die OP's zahlen zu können. Und für viele dieser Ausbildungsplätze muss man sich jetzt noch im Feb./ März bewerben!

    Den Tipp mit dem Buch schreiben, kam indirekt auch schon, sie wurde für ihre gute Wortwahl und Ausdrucksweise gelobt..... ich bin überrascht dass BM überhaupt bei einer Posterin mal darauf eingegangen ist, indem sie sich bedankt hat!Ein Fortschritt!

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich bin überrascht dass BM überhaupt bei einer Posterin mal darauf eingegangen ist, indem sie sich bedankt hat!Ein Fortschritt!
    Hi Futterpflanze, ja, ich finde auch, daß BM sich heute wesentlich positiver und klarer anhört bzw. liest als gestern.

    Ich hoffe und ich setze darauf, daß sie so weiter macht.


    Hallo liebe BM,

    es mag sich alt-tantenhaft anhören, aber es ist nun mal so: Das Leben stellt immer wieder gewisse Anforderungen an uns alle.

    Eine davon ist, die eigenen Stärken zu nutzen, die Begabungen einzusetzen und auszubauen.

    Mit 22 bist Du nun genau an diesem Punkt, beruflich nun endlich die Weichen für Dich zu stellen. Daran führt kein Weg vorbei.

    Da kannst Du Dir nicht ein riesengroßes Schild malen und darauf schreiben "Ich bin so häßlich" und Dich dann dahinter verstecken und nix mehr angehen und nix mehr wagen...

    NEEE, da mußt Du einen Schritt weitergehen. Dich informieren und dann beruflich durchstarten.

    Daß Du die Stärke und die Kraft dazu hast, das hast Du ja bereits bewiesen. Denn immerhin hast Du es geschafft, Dich von der Küche am Imbißstand bis zum Servicebereich vorzuarbeiten. Und das: Trotz Deiner Optik.

    Wenn Du diese power, die in Dir steckt, nun dazu nutzt, falls nötig einen Schulabschluß zu machen und ansonsten eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen, den Beruf zu erlernen, der Deinen Begabungen und Neigungen entspricht, dann wird das jetzt für Dich so riesig scheinende optische Problem sicher immer kleiner und unbedeutender für Dich selber werden.

    Bitte, liebe BM leg`Dein Schutzschild zur Seite, vertraue auf Deine eigene Stärke und Kraft und wage Dich an die Aufgabe, die das Leben Dir stellt.

    Liebe Grüße
    Kyria

  6. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Hallo Farrah,

    hatte mich lange mit Genderdekonstruktion & allem drum herum befasst, da kam dieses Thema oft auf.
    War im Ausland bei so einer Veranstaltung & danach ist mir das Logo vielerorts aufgefallen, das Schneewittchen mit der Knarre. Dann in der vorletzten Stadt, in der ich gewohnt hatte, eine Broschüre gefunden. Da gab es auch eine Veranstaltung & ich bin hin. Wo ich jetzt wohne gibt es auch viel in die Richtung. War jetzt noch nicht da, weil ich das Thema schon kenne & es nichts Neues ist. Wäre halt nur so zum Leute kennen lernen.
    Aber das Thema findet schon in vielen Bereichen Einzug. & das ist sicher nicht Mc Donalds, eine Dorfdisko oder Kirmes.
    War z. B zwei Stadtteile weiter in einer Kneipe. Da stand direkt an der Tür kein Lookism, Sexism, Rassism usw. Leute mit solcher Gesinnung sollen draußen bleiben. Dort gibt es auch Bühnenauftritte von Transidenten, Andersdenkenden- & aussehenden.
    Es gibt Kunstausstellungen dazu usw.
    Die behinderte Frau aus dem Verein hält Vorträge & reflektiert das Thema aus der Sicht von Behinderten & Menschen, die von der Norm abweichen. Das hab ich zweimal angehört.

    Hatte auch geschrieben, dass es für BM im Moment nichts ist. Vielleicht mal später!?
    Möglicher Weise wäre es für sie interessant, zu so einer Veranstaltung zu gehen, Leute zu sehen & die Erfahrung zu machen, nicht als minderwertig angesehen zu werden. Da sind oft viele junge Leute. Es gibt nicht nur politische Diskussionen, sondern auch Parties & viel Spaß.

    Doch wie ich es verstanden habe, möchte sie ein „normales“ Leben führen & genießen & das in dem „normalen“ gesellschaftlichen Rahmen. Das ist sehr schwer…
    Aber ich denke, sie ist eine starke Persönlichkeit & kann es schaffen.

    Hab das Thema nur angeführt, um zu zeigen, dass es diese Probleme gibt & sie nicht ausgedacht sind, oder BM so oberflächlich ist, nichts anderes zu sehen & was sonst noch gesagt wurde.
    Die Realität der Menschen ist tatsächlich ziemlich verdreht (ich schließ mich nicht aus & kann mir nur Mühe geben, immer mehr davon weg zu kommen).

    Dein Vorschlag mit der Therapie & was schon viele gesagt haben ist sicher gut. Auch wenn die nicht „schöner“ macht, wäre es sinnvoll zur Traumabewältigung & anschließend eine Verhaltenstherapie wegen der Haltung, dem Auftreten usw.




    Coco-Lores, ne, mich macht es zusätzlich traurig, wenn es mir schon schlecht geht & ich dann auch noch Geschichten von furchtbaren Schicksalen hören muss.

    Anders ist es beim Austausch mit Betroffenen von ähnlichen Problemen.
    Das wäre vielleicht eine gute Idee für BM?!

    Rossy de Palma mag ich auch gerne. Die hat schon Traindenuit angeführt. Almadovar-Filme find ich ganz interessant.
    Nur sieht Rossy nicht „hässlich“ aus. Nach objektiven Normwerten weicht so nur minimal ab. Bei BM, falls es nicht eine Wahrnehmungsstörung ist, soll ja alles ganz anders sein. Wenn es so ist wie sie schreibt, wäre sie froh, wie die Schauspielerin auszusehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Hallo Broken Mirror,
    deine Beiträge machen mich sehr traurig und betroffen.
    Es gibt keine "objektiven"Kriterien für Hässlichkeit, davon bin ich überzeugt, jedoch gibt es einen ziemlich breiten Mainstream, von dem, was "schön oder hübsch" empfunden wird. Aber ist jede/r der
    nicht diesem mainstream entspricht ,automatisch hässlich ? !
    Selbst wenn du ein aussergewöhnlich disharmonisch geschnittenes Gesicht hast, macht dich das nicht automatisch hässlich.
    Jeder Mensch besteht aus ganz vielen Facetten, Bewegung, Ausstrahlung, Aura, Stimme, aber auch Humor (der dir natürlich zu recht vergangen ist !) und Umgangsformen.
    Ich fand mich in jungen Jahren auch immer sehr sehr hässlich und hatte einen Vater, dem es offensichtlich Spass machte, mich herab zu würdigen und als "dumm und hässlich" zu apostrophieren, wahrscheinlich um seine eigenen Minderwertigkeitsgefühle und Frust zu kompensieren, meinen Bruder beschimpfte er ähnlich perfide. Nun, wir haben es dennoch erheblich weiter gebracht im Leben als er.
    Mein erster Freund gab mir auch stets das Gefühl "preiseduziertes Mängelexemplar" zu sein, mal war ich die "fette Kuh", bei Kleidergrösse 38 ! Mal hiess es: guck mal in den Spiegel,wer will denn eine wie dich ?!" Dennoch war er extrem eifersüchtig, dass das nicht zusammen passte war mir damals nicht klar, so am Boden war ich. Ich bin keine schöne, meistens noch nicht mal hübsche Frau
    (einiges mag ich an mir, du hast bestimmt auch etwas, was du gut findest !!), aber mittlerweile bin ich zufrieden wie ich bin und fühle mich auch nicht mehr hässlich. Wie weh das tut, das kann ich dir nur zu gut NACHFÜHLEN !
    Ich bin aus dieser Schleife mit ganz viel Anstrengung rausgekommen,
    womit ich weniger an meinem Äusseren,als mehr an meinem Inneren "gefeilt" habe und auch beruflich versucht habe, weiter zu kommen , um auf eigenen Füßen stehen zu können.Eines Tages lernte ich meinen Mann kennen (leider verstorben), der fand mich nie hässlich und wir bekamen tolle Kinder. Ich musste Schicksalsschläge verkraften,nicht nur einen, und das konnte ich nur durch ein "mehr auf mein Inneres zugewandt sein", verkraften, wäre ich nur auf Äußerlichkeiten fixiert, hätte ich nicht überleben können. Ich unterstelle dir das nicht, aber in unserer Gesellschaft ist sehr viel
    "schöner Schein" und es braucht sehr viel Kraft, sich da eine eigene Werteskala aufzubauen.Wenn einem das gelingt, wird man immun gegen ganz vieles, mir half ganz viel, dass ich den festen Glauben an Gott gefunden habe, ok, das muss nicht dein Weg sein, die Menschen die ich z.B. in meiner Gemeinde kennen lernte, sind auch nicht so oberflächlich ,dummdreist und gemein,wie die Menschen mit denen du im Job zu tun hast. Kann dir der Gedanke weiter helfen, ja, das ist gemein (gut so !), dass du diese Frittenbräter alle in die Tasche stecken könntest, vom Intellekt und deine bescheuerte Vorgesetzte
    noch bei ihren Burgern versauern wird, wenn du schon eine Tätigkeit haben wirst, bei der du nicht nach Fritten stinkst, die dir Freude machen wird und bei der du gutes Geld verdienst,auch um das Bestmögliche aus deinem Typ machen zu können??! Ja, du bist ein Typ Mensch, der eventuell "seltsam" wirkt, aber immerhin nicht so, das man dich nach 2 Minuten vergessen hat, so sehen doch die meisten Menschen aus, irgendwie "gewöhnlich": die wirklich Schönen sind selten und die "Hässlichen" eben auch, beide Typen ragen aus der Masse der Menschen heraus und wenn du ungewöhnlich aussiehst, ist es sicher möglich, das Positive zu optimieren.
    An den Haaren z. B: kann man ganz vieles ändern, durch geschicktes Make-Up, auch durch Kleidung,aber alles das wurde hier ja schon oft angeraten und warum solltest du nicht chirurgisch nachhelfen lassen,wenn deine Nase u.a. dich so stört ?"! Völlig legitim.
    Und du musst schlagfertiger werden, ruhig ein bisschen frech !
    Es gibt ganz tolle Bücher,er die einem helfen, schlagfertig und "wehrhafter" zu werden, nur auch die "unterwürfig-schüchterne" Art kommst du nicht weiter, ruhig mal zurück lästern.
    Oft kommen diese Leute, die so gern austeilen, gar nicht damit klar mal contra zu kriegen und ziehen sich dann verblüfft zurück, die überlegen es sich dann beim nächsten Mal......
    Wie viele dieser Jugendlichen, die dich mit dem Handy knipsen,
    haben Pickel oder andere "optische Mängel ?" Da kommt ein "Opfer" natürlich gerade recht, leider ist die Spezies Mensch, besonders im "Rudel" ,oft so gepolt. Auch wenn es politisch nicht korrekt sein mag: zurück ledern und zwar kräftig, das muss erlernt werden, du strahlst dann ganz anders aus.
    Ich habe eine sehr (!!) übergewichtige (krank an der SD) Kollegin, an sich ein liebenswürdiger Mensch, die fällt einfach auf, zieht eben diese
    doofen Bermerkungen auch an.Diese Leute tun das genau EIN
    Mal, dann nicht wieder, die hat schon 14, 15 jährige zum heulen gebracht und dann tat es ihr schon wieder leid, sie hat es einfach drauf und oft muss ich lachen; da könnte Bohlen was lernen, bei den Sprüchen. Wohlgemerkt, sie fängt nie von sich aus an, aber sie kontert und das heftig. Auch mein Vater putzt mich nicht mehr so oft runter wie früher, eigentlich fast gar nicht mehr, seit ich ihm mal einiges "erklärt" habe,z.B. was ich absolut nicht ausstehen kann an ihm und das ICH ihn nicht mehr brauche, er mich aber eher......wird ja nicht jünger.
    Liebe Broken Mirror, du bist noch so jung, du hast nur dieses eine Leben und du hast es schwer, ohne ZWEIFEL. Bitte gib nicht kampflos
    auf, auch und gerade du würdest eine Lücke auf der Welt hinterlassen, du bist einmalig und wenn immer Steine auf dem Weg sind, dann lege sie so weit aus dem Weg wie es nötig ist, nur um weiter zu gehen...es lohnt sich !
    Von Herzen alles Gute
    Ganz liebe Grüsse
    S.
    P.S. es gibt wirklich viele Männer, die kannst du einfach abhaken,
    die lohnen noch nicht mal eine Träne oder einen Gedanken...
    es gibt aber auch einige oder auch nur einen, der genau der ist,
    den du braucht und der dich will, irgendwann findet ihr euch und dann
    brauchst du nur noch müde lächeln über die ganzen armen Würstchen, die sich auf deine Kosten ihre eigenen Unzulänglichkeiten
    erträglicher machten...
    Geändert von Inaktiver User (18.02.2010 um 18:38 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Hallo BrokenMirror,

    Das mit den Jobs hängt schon mit dem Aussehen zusammen. Genormtere haben da auch Vorteile. Das wird auch im Rahmen des Lookism kritisiert.

    Andererseits ist es nicht "nur" das. Die Situation am Arbeitsmarkt ist besch….
    Das merke ich auch persönlich; mit Ausbildung, Abi, Studium, Erfahrung & ohne „hässlich“ zu sein. Wundert mich sogar, dass Absagen zurückkommen. Bei mir machen sie isch nicht mal die Mühe, wenn ich einen Nebenjob suche, um die Selbstständigkeit aufzustocken. & neue Aufträge suchen, sieht dann auch so aus. Hab sicher gut über 300 Bewerbungen raus…

    Da ist es schon mal eine Leistung, dass Du was gefunden hast!!!
    Kannst Dich ja weiter bewerben, nur so nebenbei & ohne Erwartungen. & dann ist es umso schöner & überraschender, wenn mal was klappt.




    Ich verstehe, dass Deine Situation sehr, sehr schlimm ist. Diese Bezeichnung ist nicht mal angebracht. Dafür gibt es gar keine….


    Genau darum ist für mich die Frage " Kann man, nein, ich, mit der Hässlichkeit ein erfülltes Leben führen" mit "NEIN" beantwortet.


    Die Ratschläge waren bestimmt gut gemeint. Nur macht mich ihre Umsetzung eben NICHT glücklicher.
    Das galub ich.

    Was wollen die Ratschläge bezwecken? Mir klar zu machen, dass ein Leben mit Hässlichkeit gut sein kann??



    Oder eher, dass ich aufhören soll, mich damit herumzuschlagen und diese eingeschränkte Qualität annehmen soll??




    Darum ging es eigentlich schon in meinem allererten Post.
    Nein, nicht nur. Es kamen auch die Vorschläge, etwas konkret zu ändern, z. B. von Ruby.
    Alles was mir im Leben nicht gefällt, versuch ich nach Möglichkeit zu ändern. Du hattest ja auch diesen Ansatz & das fand ich sehr gut.



    Natürlich weiss ich, dass man damit zu leben hat.



    Diese Qualität des Lebens ist erbärmlich für mich.
    Kann ich nachvollziehen.

    Aber hast Du damit zu leben?
    Du hast geschrieben, dass Du damit nicht leben willst & was unternehmen willst. Dazu gäbe es schon einen Plan. Setz das Schritt für Schritt um! Bleib dabei & lass Dich nicht beirren.
    Weiterbildung, Jobsuche, Abi nachholen, Therapien, Beratungsgespräche bei Chirurg_innen (geh doch da auch lieber zu Frauen!), Arbeiten, Geld sparen,… Du hast viel zu tun!
    Nachher kannst Musik machen, malen & ein Buch schreiben.


    Wenn ein anderer hässlicher Mensch das für sich so akzeptiert, super.



    Hässliche Menschen sind "glücklich", wenn sie sich mit dem, was sie haben können, zufriedenstellen.
    Ja, das ist dann ihre Sache & hat mit Dir nichts zu tun.



    Ich hasse die Welt und das Leben nicht. Ich hasse meine Möglichkeiten und Chancen in dieser Welt.


    Wenn Du Deine Ziele erreicht hast, kannst Du Dich für bessere Möglichkeiten einsetzen. Wenn Du magst.

    Jetzt ist erst mal wichtig, trotz der schlechten gesellschaftlichen Ausgangsvoraussetzungen, Deine Sache durchzuziehen.

  9. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
    Ich glaube Angie gehört wirklich zu den Frauen, die sich nie viel aus Äußerlichkeiten gemacht haben und hatte einfach andere Prioritäten.
    Also, "hässlich" finde ich sie ganz und gar nicht, auch wenn sie
    sicherlich unter "schön" nicht firmieren könnte. Sie hat ein gewinnendes Lächeln und sehr schöne Augen. Wieviel wirklich attraktive,männliche Politiker haben wir übrigens ?
    Zudem ist das egal in dem Metier, denn die Mehrheit der Wähler/innen ist ja auch nicht schön....

  10. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    BrokenMirror,

    Du kannst dieses Forum, wenn Du magst, folgendermaßen nutzen: mach Dir eine Liste mit allen Dingen, die zu erledigen sind. Dann kannst Du jeden Tag etwas, wenn es auch nur eine Kleinigkeit ist, tun, um Deine Situation zu verbessern & hier von den Schritten, den Erfolgen (gegebenenfalls auch den Misserfolgen) berichten.

    Jetzt weiß nicht, ob das passt, aber wenn ich an Deine Situation denke, fällt mir immer das ein: gequälte Seelen und das Zwischengeschlecht.info

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