Mittlerweile kann ich mir Weiterbildunskürse bezahlen, danach kann ich vielleicht andere Jobs bekommen.
Vorher hatte ich nicht einmal Geld für eine Fahrkarte. Damals war ich selbst um diesen Job froh, obwohl ich wusste, dass ich dort einiges einstecken würde.
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18.02.2010, 15:04
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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18.02.2010, 15:15
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Ohne Schulabschluß und Ausbildung hast Du und auch fast niemand sonst irgendeine Chance auf einen tollen Job.
Und daß Du es geschafft hast, Dich trotz Deiner optischen Problematik im ungelernten Job bis zur Kassenkraft hoch zu kämpfen, das finde ich echt super!
Zeigt, wieviel power, Kraft und Durchsetzungsvermögen Du hast.
Wie sehen denn jetzt Deine beruflichen Pläne aus? Welchen Beruf würdest Du am allerliebsten ausüben?
LG Kyria
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18.02.2010, 15:38
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
"Schönheit" oder auch "Hässlichkeit" liegen i m m e r in den Augen des Betrachters, immer!
Wenn ich mich denn schon dauerhaft als "hässlich" wahrnehme
und auch "hässlich" in meinem Umfeld agiere und drauf anspringe ...
Kein Wunder, dann Bin ICH hässlich!
Wie innen so aussen!
So ist das nun mal, und fast jeder hat es so oder so ähnlich erfahren.
Es nützt nix, sich von aussen bestätigen zu lassen, dass dies und das doch"hübsch" an einem wäre.
Solange es nicht mal ansatzweise aus einem selbst heraus wahrgenommen wird,
ist ALLES vergebene Liebesmüh!
Das galt als "Trostpreis", und ich fand es damals so gönnerhaft und damit unangenehm!
Ich weiss es, da ich es lange Zeit SO gelebt habe.
Heute fass ich mich an den Kopf und frage mich gelegentlich,
was damals jegliche "andere"Wahrnehmung in mir blockiert hat.???
OK, ein paar Gründe hab ich ja aufdecken können, aber sonst?
ICH habe anderen mehr geglaubt als mir selbst
Mein "geglaubtes und verzerrtes Selbstbild hatte sich verfestigt,
eingebrannt und war erstmal durch nichts und niemanden zu verändern.
Da mussten dann schon andere Dinge geschehen,
die ich SO auch im Nachhinein nicht unbedingt erlebt haben wollte.
Hab ich aber!
Und letztlich war es genau so in Ordnung, wie es war,
sonst fehlte mir heute jegliches Mitgefühl und Verständnis für "ähnliche Leidenswege".
Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich mich viel zu lange mit derlei Dingen aufgehalten habe,
im Leiden versunken bin, mich drin gesuhlt habe.
Ich habe mich selbst abgelehnt und nix und niemand hätte das ändern können!
DA war seinerzeit mein Zuhause!
Dort fühlte ich mich wohl und sicher.
Etwas anderes kannte ich nicht und konnte mir auch nicht vorstellen, dass etwas anderes möglich sein sollte ...
Es erschien mir zuuuu unglaublich, dass sich an meiner Wahrnehmung jemals etwas ändern könnte.
Und da, wo ich in/mit meiner damaligen Wahrnehmnung war,
kannte ich mich ja allerbesten aus!
Alles andere wäre MIR zu fremd, unbekannt und auch utopisch vorgekommen!
Ich hatte "Angst" vor dem, was dann kommen könnte (hab ich aber auch erst später erfahren)
Angst vor Neuem, Angst vor dem Ungewissen, also blieb ich doch gleich da,
wo ich mich besten auskannte.
So blöd und schmerzhaft wie's auch war (im Nachhinein).
Bis dann ...eines Tages ...ich brauchte "Hilfe",
die ich durch etwas total anderes endlich, endlich in Anspruch nahm!
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts erkannt!
Irgendwie finde ich es manchmal schade, dass ich nicht eher für mich sehen konnte,
wer und was ich eigentlich bin?
Nun denn, so ist es gewesen, so sollte es sein!
Ich bin viiieelll zu lange einem Phantom nachgejagt, Wunschträumen und Hoffnungen,
die sich auf die schlichte, einfache Art eben nicht erfüllt haben.
Als der Schleier von meinen Augen fiel (und das tat er dann "freiwillig",
irgendwan, als ich ich mich "blind" wähnte),
lag vor mir etwas sehr Schönes, was ich allein, ohne Hilfe,
vielleicht bis heute nicht hätte erkennen können?
Wer weiss das schon?
So ist mein Leben und mein Erkennen von ewigen Selbstzweifeln,
Hässlichkeit, Anschuldigungen, Nörgelei und Jammern erfüllt gewesen ...seinerzeit!
Schade eigentlich, aber im nachhinein auch nur so Anzunehmen und zu Akzeptieren.
Was soll ich auch sonst tun?
Wieder Jammern um die vergeudete Zeit?
Och nö, so isses nun mal!
Und die Essenz aus meinen Erfahrungen?
JEDER, wirklich jeder hat das Recht auf sein eigenes Leid, sein Jammern,
sein Klagen, seine Eigenanschuldigungen, seine Selbstabwertung,
so schade es auch ist!
Und wenn er drin bleiben will und muss, ist es auch sein gutes Recht!
JEDER hat das Recht auf seine eigene "Hölle", die ja nur in einem selbst stattfindet.
Das zu erkennen und ändern?
Es beginnt, wenn ich beginne ...es beginnt, wenn DU beginnst.
Doch ich musste schon w o l l e n, vorher wurde das nix.
Dieses Posting jetzt abschicken oder nicht?
Ich tu's einfach.
Lyanna
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18.02.2010, 15:41Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Also gibt es doch Leute, die etwas an Dir wunderschön finden - somit bist Du aus dem "ALLE finden mich häßlich" doch schonmal raus *find*

Was jemand schön oder nicht findet ist doch immer Geschmackssache.
Wenn ich lese, wo Du arbeitest, dann macht die Häufigkeit solcher Äußerungen auch einen Sinn für mich (nicht falsch verstehen). In den meisten Fastfood-Restaurants verkehren hauptsächlich junge Leute und die kommen oftmals auch in Gruppen daher und sobald Leute in Gruppen anzutreffen sind, wird der Einzelne auch mutiger und sagt Dinge, um den anderen vielleicht auch zu zeigen, wie toll er/sie doch ist und was er/sie sich alles traut. Ist natürlich blöd, ist aber so. Habe ich selbst auch oft schon beobachtet. Wenn Du übergewichtig wärst, würden wahrscheinlich Sprüche wie "Mach' schnell mit der Bestellung, die frisst uns sonst alles weg" oder "Ist denn überhaupt noch was da?" oder so was in der Art kommen *sicherbin*.
Die Idee mit der Verhaltenstherapie finde ich gut. Vielleicht solltest Du da wirklich mal ansetzen.
Du hast natürlich Recht, daß man mit Ü40 die Dinge anders sieht als mit Anfang 20, aber jede Seite kann vom anderen etwas mitnehmen und Du wirst Dir ja nicht umsonst ein Forum ausgesucht haben, in dem der Altersdurchschnitt höher als 20 ist. Irgendwas wirst Du Dir da schon bei gedacht haben
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18.02.2010, 15:44
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
An sich ist so ein Job an der Theke keine grosse Leistung
. Aber mich kostete es so viel Überwindung, wie für jemand anderen auf die Bühne zu treten.
Vor allem nach dem Gelächter um mich herum.
Die Arbeitgeber kennen keine Gnade. Da interessiert keinen deine "Leidensgeschichte" und die extreme Unsicherheit verschafft zu allem Übel dann noch zusätzliche Minuspunkte.
In meinem anderen Job, es war ein Praktikum, bezeichnete mich der Chef als " hässlich, dumm, unadäquat", weil ich furchtbare Angst hatte, etwas falsch zu machen und die anderen Mitarbeiter zig Mal nachfragte. Erst als er merkte, dass ich 3 Sprachen spreche und anderes, was seine verächtliche Meinung in Schwanken brachte, räumte er ein: " Er hätte mich falsch eingeschätzt". Ich sagte ihm, er sei nicht der erste und mittlerweile könne er sich seine Meinungsänderung für sich behalten. Weswegen er mich erneut hasste.
Hatte wohl gedacht, ich würde vor Freude aufgehen, dass er " seine Meinung änderte".
War unüberlegt von mir, aber wenn Leute ihre anfängliche Meinung über mich ändern, ist es mir mittlerweile egal, was sie von mir halten.
Jedenfalls wird es sehr, sehr schwierig sein für jemand wie mich.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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18.02.2010, 15:51
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Hallo zusammen,
Mädels, ich finde es ja wirklich süß, dass Ihr Euch alle soviel Mühe gibt. Aber hat die TE nicht alles gesagt?
Zitat: "Nein. Ich will ein normales Aussehen, mit dem ich mir das leisten kann, was für mich ein erfülltes Leben bedeutet. Ich will nicht leiden, ich will Spass haben, ich will Chancen haben bei den Männern die mir gefallen. Und nicht meines Aussehens wegen von vornherein abgelehnt werden. Ich will mich verlieben können, ohne von Anfang zu wissen, dass ich Null Chancen habe. Ich will ein vollwertiges Leben."
Es muss also die gute Fee aus dem Märchen kommen, es macht Puff und vor uns steht die wunderschöne Prinzessin. Weil BM das so WILL. Und dann wird ALLES gut. Denn wenn man gut aussieht hat man alle Cancen und es wird einem nie das Herz gebrochen und jede Verliebtheit erwidert.
Leider ist das kein Märchen. Und BM, du kannst das WOLLEN, so sehr du willst, das wird dir nichts nützen. Fang lieber einmal an, einen der vielen, vielen, vielen Ratschläge umzusetzen und an deiner Haltung und an deinem Leben zu arbeiten. Aber das sagen ja nur alte Leute und vielleicht sind die ja auch hässlich. Oder haben sogar Falten...Man erreicht viel mehr mit einem freundlichen Lächeln und einer Pistole als mit einem freundlichen Lächeln allein (Al Capone)
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18.02.2010, 16:11
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Habe ich nicht schon erwähnt, dass ich genau weiss, dass, egal, was ich will und versuche, es ändert nichts? Wo war von der guten Fee die Rede?
Genau darum ist für mich die Frage " Kann man, nein, ich, mit der Hässlichkeit ein erfülltes Leben führen" mit "NEIN" beantwortet.
Die Ratschläge waren bestimmt gut gemeint. Nur macht mich ihre Umsetzung eben NICHT glücklicher.
Was wollen die Ratschläge bezwecken? Mir klar zu machen, dass ein Leben mit Hässlichkeit gut sein kann??
Oder eher, dass ich aufhören soll, mich damit herumzuschlagen und diese eingeschränkte Qualität annehmen soll??
Darum ging es eigentlich schon in meinem allererten Post.
Natürlich weiss ich, dass man damit zu leben hat.
Diese Qualität des Lebens ist erbärmlich für mich.
Wenn ein anderer hässlicher Mensch das für sich so akzeptiert, super.
Hässliche Menschen sind "glücklich", wenn sie sich mit dem, was sie haben können, zufriedenstellen.
Mich stellt das, was ich haben kann, nicht zufrieden. Logischerweise folgt daraus, dass ich damit auch nicht glücklich sein kann.
Und wenn mir andere etwas raten, was aus IHRER Sicht eine Lösung ist oder aus ihrer Sicht ein Weg ist, damit umzugehen und ich sage ihnen, es ist für mich kein Weg, dann können ihre Ratschläge aus ihrer Sicht hilfreich sein. Sie helfen mir nicht.
Ich habe übrigens keine " Hilfe" erwartet und beansprucht. Wollte nur mich ausreden. Habe ich auch von Anfang an gesagt.Geändert von BrokenMirror (18.02.2010 um 16:21 Uhr)
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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18.02.2010, 16:26
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Jaja, kotz Dich mal ein bisschen hier aus. Ist auch jeder selbst schuld, der anderen in den Kotzkübel guckt und sagt: Riecht nicht gut hier.
Übrigens: "Hässlich" hängt etymologisch mit "hassen" zusammen. Und dann gibt´s da noch dieses Sprichwort mit dem Wald, aus dem es so herausschallt, wie man hineinruft.
Mein Tipp: Wenn Du aufhörst, Dich und die Welt zu hassen, dann wirst Du DIch auch nicht mehr hässlich finden.

M.
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18.02.2010, 16:35
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Ich hasse die Welt und das Leben nicht. Ich hasse meine Möglichkeiten und Chancen in dieser Welt.
Wir hatten mal eine sehr hässliche Lehrerin, die fanden wir nett und lieb, wie hässlich sie war, war jedoch immer wieder ein Thema unter uns.
Über mich wurde auch schon gesagt: " Ich hab ja nichts gegen sie, aber sie ist soo hässlich."
Da wäre es mir ehrlich gesagt lieber, man würde mich schön finden und hassen, anstatt mir " sympathisieren" und mich dabei hässlich finden.
Ein Mensch kann voller Hass sein, und dabei gut aussehen.
Die schöne aussere Hülle ist auch beim miesen Charakter noch anziehend und erregend.
Die Hässlichkeit ekelt an und turnt ab, noch bevor man den Charakter kennt.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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18.02.2010, 16:48Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Aber nur, bis man hinter die Fassade geguckt hat.
Mich ekelt nur ein häßlicher Charakter an und da wird die schöne Fassade schnell zur Fratze.Die Hässlichkeit ekelt an und turnt ab, noch bevor man den Charakter kennt.
Aber Du hast Recht, um mich geht es hier nicht.
Eins wollte ich Dir noch hier lassen, bevor ich diesen Strang verlasse: Du bist jung und intelligent. Du hast JETZT noch alle Möglichkeiten offen, beruflich etwas zu erreichen. Nutze diese Chance - dieses Zeitfenster bleibt nicht für immer offen.


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