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  1. User Info Menu

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Mein nächster Schritt ist ein Ausbildungskurs, nach dem ich als Verkäuferin im Supermarkt arbeiten und parallel kostenpflichtig mein Abitur nachholen kann.
    Gut - das Posting hatte ich noch nicht gelesen, lief wohl parallel in der Erstellung.

    Obwohl ich hier auch anmerken muss, dass Du es Dir selbst schon nicht leicht machst ... Verkäuferin ... auch wieder viel Publikumsverkehr, in dem Du (wenn ich alles für bare Münze nehme, was Du bisher geschrieben hast) unfreundlichen Bemerkungen ausgesetzt sein wirst.

    Geht das Abi nur kostenpflichtig?
    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe, die man kriegen kann.
    George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber

  2. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    So ist es nicht. Die typischen banalen Ratschläge Aussenstehender wie " Hör auf, dich zu bemitleiden.", [B]" Schönheit ist nicht alles", [/B]" Du kannst bei jedem Aussehen glücklich sein" stossen mir sauer auf. Ich bin ein Mensch, der seit Jahren damit kämpft, die eigene Unattraktivität zu akzeptieren. Und ich kann das nicht. Für mich ist Hässlichkeit ganz klar ein Grund für Depressionen.
    Ich habe wenige Äußerungen hier als banal und "die übliche Leier" empfunden. Ja, es waren auch ein paar dabei. Die meisten hier haben jedoch versucht, Dir Wege aufzuzeigen, wie Du zu einem besseren Leben und erstmal raus aus Deiner Depression finden kannst.

    Wirklich, ich verstehe Dich! Und ich verstehe auch, dass die Depression, in der Du steckst, Dich handlungsunfähig macht. Ich weiß aber, dass Du aus der Depression heraus musst und zu einer positiveren Einstellung finden kannst, wenn Du es willst.

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Und für mich ist sie unakzeptabel für ein erfülltes Leben und ein gesundes Selbstwertgefühl.
    Und eben aus diesem Grund (auch): Mach eine Therapie! Wenn Du wirklich so hässlich bist, wie Du behauptest, und keine OP Dich zu einer Schönheit machen kann, was ich bezweifel (allerdings braucht man dafür sehr, sehr viel Geld), dann musst Du Dir etwas anderes suchen, über das Du Dich definierst. Du stampfst wie in kleines Kind mit dem Fuß auf und schreist "Ich will aber schön sein". Das geht aber nun eben (nach Deinen Worten) leider nicht.

    Und jetzt frage ich mal bewusst provokant, bitte nicht übelnehmen: Was willst Du den Rest Deines Lebens tun? In der Traurigkeit über Deine nicht vorhandene und nicht herstellbare Schönheit verharren und Dich bis ins hohe Alter bemitleiden und grämen deswegen?

    Oder einen Weg finden, trotz allem ein schönes Leben zu haben? Weil Du Deine Wertigkeit anders definierst?

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Die Ratschläge, auf die ich negativ reagiere, sind oberflächlich und oft, Entschuldigung, scheinheilig und nichts anderes als Schönrederei.
    Es haben Dir hier mindestens zwei Leute von ähnlichen, persönlichen Erfahrungen geschrieben, und Du hast sie einfach lapidar als "so schlimm wie bei mir kann es nicht sein" abgetan. Gleichzeitig verwehrst Du Dich dageben, dass Userinnen hier Dir in Deinen Augen banale Tipps geben, wie Du Dich verändern könntest. Merkst Du was?

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Ich würde einer hässlichen Frau niemals raten, sich damit abzufinden und sich einfach des Lebens zu erfreuen..
    Was soll man ihr sonst sagen? Nimm Dir einen Strick?

    Schönheit ist nicht alles. Es gibt viele schöne Menschen, die genauso unglücklich sind wie Du. Und viele hässliche, deformierte, behinderte Menschen, die sich selbst akzeptieren und glücklich sind.

    Auch Du hast schöne Seiten. Auch Du hast Stärken, die Du ausspielen kannst. Susan Boyle wurde schon genannt. Ist sie schön? Ist sie nicht, sie schielt und sie ist geistig eingeschränkt. Trotzdem singt sie, weil sie im Singen ihre Aufgabe gefunden hat. Schönheit ist keine Aufgabe!

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Sexuelle Anerkennung vom anderen Geschlecht ist ganz wichtig für Selbstwertgefühl.
    Das denkst Du vermutlich nur, weil Du wenig Erfahrung auf dem Gebiet hast und das als ein Symptom Deines Aussehens siehst. Ich glaube, Du verklärst das. Sie kann wichtig sein, aber sie muss es nicht. Wichtig ist, was DU aus Dir machst. Erst wenn Du Dich selbst interessant findest und begehrenswert, kann das auch jemand anderes.

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Und mit " Hobbies, Karriere, Nächstenliebe" etc ist dieses Bedürfnis nicht beglichen. Das sind zwei paar Schuhe.
    Meinst Du Sex oder Liebe, Nähe, Vertrautheit?

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Eine Frau kann noch so erfolgreich, lieb und nett sein. Wenn sie übel aussieht und als " unsexy, hässlich, abturnend" wahrgenommen wird, ist das einfach kein glückliches Leben.
    Das ist einfach nicht wahr. Das ist Deine Erfahrung, aber sie ist nicht allgemein gültig. Selbst die hier auch angeführte Frau Merkel hat ja einen Mann - und schön oder nur gut aussehend ist sie wirklich nicht.

    Hier wurde schon mehrfach gesagt - die Seele, der Charakter spiegelt sich im Gesicht. Auch hässliche Menschen sind schön, wenn sie einen schönen Charakter haben. Deiner ist nicht schön. Er ist depressiv, missgünstig und herablassend. Und verzweifelt. Aber DAS kannst Du ändern.

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    In meinen Augen.
    Akzeptiert.

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Wenn diejenigen, die mir raten, trotz meiner Hässlichkeit die Welt positiv zu sehen, Karriere, Hobbies und positive Ausstrahlung als Ersatz für ein erfülltes Privatleben sehen ... tja ... schön für sie.
    Nochmal: Was willst Du von Deinem Leben? Willst Du schön sein um jeden Preis? Wie willst Du das erreichen? Wieviel bist Du bereit, dafür zu bezahlen (Geld und Gesundheit)?

    Und wenn Du tatsächlich "irgenwann" mal ausreichend schön bist, was willst Du dann tun?

    Und noch wichtiger: Wenn es nicht möglich ist, dieses Ziel zu erreichen, was tust Du dann? Dich weiter grämen?

    Such Dir bitte Hilfe. Das kann so viel für Dich verändern. Es kann so viel besser werden.

    PS: Ich poste mal, obwohl ich gerade lese, dass einige Fragen zwischendurch schon gestellt und auch beantwortet wurden.

  3. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole mich dann auch mal: ich will ganz einfach nicht hässlich sein.
    Danach fragt aber keiner.

    Oder meinst du, andere wurden gefragt und haben gesagt: ach ja, ich hätte gerne Krebs, wenn es ihnen nichts ausmacht. Oder wenn ich es mir wünschen darf möchte ich gern mein Kind verlieren. Oder langzeitarbeitslos sein. Oder bankrott gehen. Oder behindert sein. Oder oder oder

    Ich will mich mit diesem Aussehen nicht begnügen. Warum sollte ich?
    Dann ändere es eben. Steht dir doch frei, was für deine Optik zu tun.

    Würdest du einem Krüppel auch raten, sich damit abzufinden, dass er nicht laufen kann und sich auf " andere schönen Seiten des Lebens" besinnen soll?
    Was sonst, wenn es nicht zu ändern ist? Gewiss würd ich ihm nicht raten, sich das Leben das ihm möglich ist auch noch selber zu vermiesen.

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von -Blanka- Beitrag anzeigen
    Gut - das Posting hatte ich noch nicht gelesen, lief wohl parallel in der Erstellung.

    Obwohl ich hier auch anmerken muss, dass Du es Dir selbst schon nicht leicht machst ... Verkäuferin ... auch wieder viel Publikumsverkehr, in dem Du (wenn ich alles für bare Münze nehme, was Du bisher geschrieben hast) unfreundlichen Bemerkungen ausgesetzt sein wirst.

    Geht das Abi nur kostenpflichtig?


    Ich würde natürlich gern in einem Büro arbeiten oder allgemein irgendwo, wo ich nicht so öffentlich arbeiten muss ... aber die Stellen im Gastgewerbe sind nunmal die einzigen für Menschen ohne Ausbildung. Es gibt natürlich noch Fabrikarbeit, aber das will ich wirklich nicht.



    Wenn ich dann das Abitur habe, kommen mehr Stellen in Frage. Im Moment verlangen alle Arbeitgeber für Büroarbeiten einen Abschluss, meist kaufmännischen und berücksichtigen meine Bewerbungen erst gar nicht.


    Im Moment sind Service, Verkauf noch die besten Möglichkeiten von allen, die mir offen stehen.

  5. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Liebe BrokenMirror,

    ich kann eigentlich nichts beitragen, was nicht schon gesagt wurde, aber vieles was du geschrieben hast, erinnert mich sehr an mich, mit dem Unterschied dass ich damals ca. 14 Jahre alt war.
    Wenn du sagst
    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    ich will ganz einfach nicht hässlich sein.
    Nun, wer will das schon?

    Ich sass auch oft in meinem Zimmer, habe mich furchtbar ungerecht behandelt gefühlt, und ja, ich habe daran gedacht, von der Brücke zu springen. Im Unterschied zu dir wurde ich zu meiner eigenen Überraschung aber eigentlich nur sauer auf alles und jeden und das hat mir geholfen, den Kopf obenzuhalten, egal was die anderen gesagt haben. Mit der Zeit wurde es mir dann immer egaler, ich habe eine Mauer um mich herum gebaut, mein Schneckenhaus für unterwegs. Wenn dir die anderen nichts bedeuten, dann ist auch ihr Urteil Bedeutungslos. Natürlich gibt es immer mal wieder Depri-Zeiten, aber auch Zeiten, in denen man zufrieden ist.
    Zu meiner Überraschung gab es dann tatsächlich Leute, die sich für mich interessierten. Ich habe erst vor kurzem jemanden hinter meine Mauer gelassen, aber auch zuvor gab es Kontakte die mir Selbstvertrauen gaben. Im amerikanischen Film wären es nicht der Footballspieler und die Cheerleaderin gewesen sondern der Nerd, aber wer bin ich, ausgerechnet ich, der diese Leute abschätzig betrachten dürfte? Ich hoffe, ich habe aus dem, was mir angetan wurde gelernt, anderen nicht das Gleiche anzutun.

    Aus meiner heutigen Warte würde ich zu dem hier
    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Würdest du einem Krüppel auch raten, sich damit abzufinden, dass er nicht laufen kann und sich auf " andere schönen Seiten des Lebens" besinnen soll?
    eindeutig JA sagen. Nimm das Leben, pack es an, denn ein besseres bekommst du nicht.

    Ich habe immer noch die Option, von der Brücke zu springen wann ich will und wenn es in 10/20/30 Jahren gesundheitlich gar nicht mehr geht, werde ich mir das Recht dazu auch nehmen, aber bis dahin ist das was ich hier (teilweise hart erarbeitet) habe, in den meisten Fällen gar nicht so schlecht.
    Ich hoffe, dass du das irgendwann auch mal sagen kannst, statt dir das Leben selbst so schwer zu machen.

    edit: Ich habe wohl zu lange gebraucht und einiges wurde schon gesagt. Sorry!

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und noch wichtiger: Wenn es nicht möglich ist, dieses Ziel zu erreichen, was tust Du dann? Dich weiter grämen?


    Mein Lebensziel im Moment ist es, mich finanziell auf die Beine zu stellen. Wenn es soweit ist, werde ich alle möglichen Schritte unternehmen, um mein Aussehen zu verbessern. Ich habe eine genaue Liste aufgestellt. Die gehe ich dann einfach knallhart durch, erledige eine Veränderung nach der anderen. Wenn ich wirklich alles erledigt habe, was möglich ist, und nach wie vor hässlich bin, hoffe ich für mich, dass ich den Mut aufbringe, mich umzubringen.



    Ich hoffe es wirklich. Die andere Alternative ist, dass ich tief verbittert und unglücklich einfach bis an mein Lebensende durch das Leben krieche.



    Aber solange ich finanziell auf Nullpunkt bin, habe ich noch Ziele vor mir.


    Ich will erstmals alle Möglichkeiten ausschöpfen, die mir zur Verfügung stehen.


    Arbeiten, arbeiten, arbeiten.
    Geändert von BrokenMirror (16.02.2010 um 16:42 Uhr)

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe BrokenMirror,

    ich kann eigentlich nichts beitragen, was nicht schon gesagt wurde, aber vieles was du geschrieben hast, erinnert mich sehr an mich, mit dem Unterschied dass ich damals ca. 14 Jahre alt war.
    Wenn du sagst

    Nun, wer will das schon?

    Ich sass auch oft in meinem Zimmer, habe mich furchtbar ungerecht behandelt gefühlt, und ja, ich habe daran gedacht, von der Brücke zu springen. Im Unterschied zu dir wurde ich zu meiner eigenen Überraschung aber eigentlich nur sauer auf alles und jeden und das hat mir geholfen, den Kopf obenzuhalten, egal was die anderen gesagt haben. Mit der Zeit wurde es mir dann immer egaler, ich habe eine Mauer um mich herum gebaut, mein Schneckenhaus für unterwegs. Wenn dir die anderen nichts bedeuten, dann ist auch ihr Urteil Bedeutungslos. Natürlich gibt es immer mal wieder Depri-Zeiten, aber auch Zeiten, in denen man zufrieden ist.
    Zu meiner Überraschung gab es dann tatsächlich Leute, die sich für mich interessierten. Ich habe erst vor kurzem jemanden hinter meine Mauer gelassen, aber auch zuvor gab es Kontakte die mir Selbstvertrauen gaben. Im amerikanischen Film wären es nicht der Footballspieler und die Cheerleaderin gewesen sondern der Nerd, aber wer bin ich, ausgerechnet ich, der diese Leute abschätzig betrachten dürfte? Ich hoffe, ich habe aus dem, was mir angetan wurde gelernt, anderen nicht das Gleiche anzutun.

    Aus meiner heutigen Warte würde ich zu dem hier

    eindeutig JA sagen. Nimm das Leben, pack es an, denn ein besseres bekommst du nicht.

    Ich habe immer noch die Option, von der Brücke zu springen wann ich will und wenn es in 10/20/30 Jahren gesundheitlich gar nicht mehr geht, werde ich mir das Recht dazu auch nehmen, aber bis dahin ist das was ich hier (teilweise hart erarbeitet) habe, in den meisten Fällen gar nicht so schlecht.
    Ich hoffe, dass du das irgendwann auch mal sagen kannst, statt dir das Leben selbst so schwer zu machen.

    edit: Ich habe wohl zu lange gebraucht und einiges wurde schon gesagt. Sorry!


    Nein, ich danke dir für den Beitrag. Ich komme mir selbst auch immer noch wie 14-16 vor, wenn ich anfange, mich zu fragen. " Warum ich?" und herumtobe. Ist mir auch klar, dass das absolut nichts ändert, dass alles sich im Kreis dreht ... aber der Verstand schaltet sich aus, wenn pure Emotionen ins Spiel kommen.


    Dass du irgendwann sauer wurdest, verstehe ich auch. Ich bin auch sauer, sogar wütend und verbittert und das ist oft meine einzige Antriebskraft. Doch die Einstellung " Ihr könnt mich alle. Ich packe es, egal, was ihr sagt" hält bei mir nicht lange. Dann bin ich wieder das kaputte, selbstmitleiderfüllte Wesen.


    Es ist wirklich nicht so, dass ich nur herumheule und mit dem Fuss stampfe. Ich suche schon Auswege, aber jeder kleinste Schritt kostet Überwindung. Zum Beispiel war ich arbeitslos, tief depressiv, wollte kaum noch das Haus verlassen. Dann riss ich mich zusammen, richtete mich wieder auf, fand einen Job ... dann war ich bei der Arbeit ab sofort unbeliebt, schon bald Hassobjekt und Lachnummer ... und wieder bin ich wie gelähmt ...


    Sobald ich stärker werde, kommt etwas, was mich in den zustand der Hilflosigkeit zurückbringt.


    Ich bin eigentlich hartnäckig und alles andere als passiv.

  8. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    @BrokenMirror: Es gibt nichts, was hier nicht geschrieben wurde. Das schönste für mich war der Spruch: Du hast nur dieses eine Leben, ein besseres wirst du nicht bekommen!
    Nach diese Motto lebe ich heute - habe aber damit leider viel zu spät richtig angefangen.

    DU hast nur ein Leben, pack' es an. Hör auf mit deinem latenten Selbstmitleid und dem trotzigen Maulen. Das Leben wird nicht besser, nur weil DU danach schreist. Trotz, Weltschmerz und das Nichtangehen deiner Depressionen werden dich immer weiter darin bestärken, eine Nullnummer zu sein - ob es nun so ist oder nicht, ist letztendlich egal, daß was Du zulässt, passiert mit dir.
    Es wird ab dem Moment besser, wo Du dir selbst ein Mindestmaß Akzeptanz und Selbstliebe entgegenbringst.
    Ich habe gelernt, die Menschen ändern sich nicht für Dich und du solltest Dich nie verändern, weil du den Menschen gefallen willst, sondern einzig und allein, weil Du es willst.
    Arbeite an deinen Stärken, dann werden deine Schwächen für dich weniger wichtig.

    Hässlich zu sein IST Müll, fett zu sein IST Müll, Arm zu sein IST Müll, Krank zu sein IST Müll etc. pp. - so richtig "böses Fäkalwort mit Sch" IST es, wenn man sich dem Leben nicht stellt und sich aufgibt.

    Also verdien viel Geld, spar das Geld, lass' dich operieren - wenn es DEIN Weg ist, dann ist er es. ABER mach es auch und knick nicht auf halbem Weg ein und fang' wieder an dich selbst zu bemitleiden.

    (Hat sich mit deinem letzten Post überschnitten... deswegen habe ich den nicht berücksichtig ... sorry)
    Geändert von Inaktiver User (16.02.2010 um 16:58 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Es ist höchstwahrscheinlich total überflüssig, die Depression noch einmal anzusprechen, nachdem du überhaupt nicht mehr darauf eingegangen bist.

    Depressionen zerstören die Selbstwahrnehmung! Selbst, wenn du wirklich hässlich bist (ich glaube es dir ja), deine Depression macht dich nur noch hässlicher. Für dich selbst, weil du dich darauf fixierst und auch für andere, weil ein depressiver Mensch einfach nicht viel positives ausstrahlen KANN!
    Depressionen verändern auch deine Wahrnehmung der Umwelt. Das zeigt sich meiner Meinung sehr deutlich hier im Thread. Du wertest das Meiste, was geschrieben wird als negativ und unterstellst den Schreiberinnen Scheinheiligeit und Schönrederei...

    Ich fasse mal zusammen: Du bist hässlich, willst dich nicht damit abfinden, willst schön sein. Dein momentanes Ziel ist eine finanzielle Verbesserung.

    Soweit ist das nachvollziehbar!

    Parallel dazu würde ich dir trotzdem raten, an deinem seelischen Zustand, deiner Depression zu arbeiten. Denn wie du selber schreibst, hindert sie dich daran, dich für andere Dinge zu interessieren.
    Und das ist schade!

    Ich bin selber depressiv. Und bin jetzt in Behandlung. Unter anderem, um mich selbst, mein Leben und meine Umgebung (wieder) positiver zu sehen. Und es geht... Langsam aber sicher! Dadurch wird das Leben nicht rosarot, meine Vergangenheit nicht weniger traumatisch... Aber ich gehe anders damit um!

    Ich wünsche dir wirklich, weniger verbittert zu werden. Denn auch die schönste Frau wird hässlich, wenn sie immer mit einem langen Gesicht rumläuft!

  10. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole mich dann auch mal: ich will ganz einfach nicht hässlich sein.


    Ich will normal aussehen und kein Aussehen haben, dass mir im Weg steht, mein Leben so auszuleben, wie ich es möchte.


    Ich will mich mit diesem Aussehen nicht begnügen. Warum sollte ich?




    Solange das fehlt, solange ich hässlich bin, ist das Leben unbefriedigend, minderwertig.


    Warum redest du an mir vorbei?


    Würdest du einem Krüppel auch raten, sich damit abzufinden, dass er nicht laufen kann und sich auf " andere schönen Seiten des Lebens" besinnen soll?


    Was für eine Heuchelei.

    du weißt genau, was Du willst. Was brauchst Du Ratschläge von anderen?
    Egal, ob Du Recht hast, oder nicht, in deinen Augen bist Du häßlich - daher minderwertig - und das willst du ändern.
    Also: lass Dich nicht aufhalten.
    Lass doch die anderen reden "finde dich ab - konzentrier dich auf die schönen Seiten, ect".
    Das ist nicht, was du willst oder brauchst. Es ist Zeitverschwendung, hier zu schreiben - Dein Ziel steht fest:
    Du willst schön sein - so schön, dass Du Dich annehmen kannst.
    Also fang an damit: spar jeden Cent, den Du kriegen kannst, für eine Op. Setz' alles dran, glücklich zu werden, bewirb Dich meinetwegen bei "the Swan" - wenn es Dir wirklich wichtig ist, musst Du dafür kämpfen...
    Lass Dich schon mal bei Ärzten beraten, informier Dich, lies entsprechende Zeitschriften - und glaub mir - es gibt tolle chirurgen, nicht nur so unsensible TRampel, wie der, an den Du leider geraten bist.

    Bis Du das Geld zusammen hast, konzentrier Dich auf das Machbare: mach Sport für Deine Figur.
    Lass Dir zeigen, wie man sich geschickt schminkt.
    Und...lass Dir zeigen, wie man mit unverschämten distanzlosen Bemerkungen umgehen kann - Du nimmst sie Dir zu Herzen und lässt Dich dauerhaft von solchen dreisten und gehässigen (und meistens schwachen) Menschen fertigmachen.
    Denen würd' ichs zeigen, wenn ich Du wäre!! Die würden mich irgendwann nicht mehr wiedererkennen!!

    Dein Trotz kann eine treibende Kraft sein, Deine Wut kann dich positiv voranbringen, wenn Du sie richtig nutzt.
    Sei hartnäckig - und hab Geduld.
    Hab dein Ziel fest im Auge - lass andere babbeln - konzentrier Dich drauf, besser auszusehen, nicht auf die Verletzungen durch andere. Ist nämlich Energieverschwendung...Du ändert die Menschen nicht.

    Es ist sehr verständlich, dass Du traurig bist - aber glaube mir bitte:
    Jammern bringt garnix - es macht nur trauriger, verstärkt die Depression - und es kostet Kraft, die du dringend für eine Veränderung brauchst. Tu' lieber so, als wärest Du schon "schön". Hol' Dir Deine Kraft zurück - das ist ganz wichtig - lass Dich nicht unterkriegen - auch nicht von deinen eigenen Zweifeln....und irgendwann kannst du Menschen helfen, die sich schrecklich klein und häßlich finden.

    Du schaffst das! Ich drück Dir ganz feste die Daumen,
    Ruby
    Geändert von Inaktiver User (16.02.2010 um 17:26 Uhr)

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