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  1. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Ich habe mich jetzt gestern und heute durch den gesamten Thread gelesen. Eigentlich wollte ich nichts schreiben, aber jetzt mach ich das dann doch.

    BrokenMirror,

    mir kommt es so vor, als interessiert Dich alles, was die Userinnen hier geschrieben haben, nicht die Bohne. Du bist in Deiner Depression versunken, in Deiner Hässlichkeit und augenscheinlich bist Du die einzige weltweit, der es so geht. Andere haben keine Anspruch darauf, ähnliche Erfahrungen gesammelt zu haben.

    Ich habe keine Ahnung, wie Orangeplaty aussieht, aber die wenigstens hier haben einen Avatar, der sie selbst zeigt - das Forum ist trotz aller Details dann doch ein bisschen anonym.

    Ich möchte Dir empfehlen, was schon einige Male vorher empfohlen wurde: Beginne eine Therapie. Nur so kannst Du Deine Depression bewältigen und ein normales Leben führen.

    Deine Probleme sind ein bisschen zu groß, um sie nur mit Hilfe eines Internetforums lösen zu können.

    Alles Gute !

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Aus Paolo Coelho " Elf Minuten"


    " Was ist es denn - die Macht der Schönheit? Und wie leben hässliche Frauen in dieser Welt? Maria hatte einige Freundinnen, die auf Parties von niemandem beachtet wurden, die niemand je fragte, wie es ihnen geht. Unglaublich, aber wahr - diese hässlichen Mauerblümchen legten einen deutlich kleineren Wert auf die kleinen Krümmel der Beachtung, die ihnen zugeteilt waren, litten schweigsam, wenn sie abgewiesen wurden und versuchten, in die Zukunft zu sehen, fanden etwas anderes, abgesehen von der Notwendigkeit, sich zu schminken und herauszuputzen, um bloss jemandem zu gefallen. Sie waren viel unabhängiger und lebten im Einklang mit sich selbst. Obwohl sie in Marias Augen, die Welt eigentlich unerträglich finden müssten.


    Was sie selbst anging, so wusste sie ganz genau, wie schön sie war. "





    Nun, im Gegensatz zu diesen hässlichen Mädels, die sich damit abfanden, dass sie kaum Aufmerksamkeit und Interesse bekamen, dass sie kaum jemand wollte und die dass einfach so hinnahmen und sich auf andere Dinge konzetrierten, war für mich das Dasein als Hässliche tatsächlich so uneträglich, wie die schöne Maria sich das Dasein einer hässlichen Frau vorstellt.

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    BrokenMirror,

    mir kommt es so vor, als interessiert Dich alles, was die Userinnen hier geschrieben haben, nicht die Bohne. Du bist in Deiner Depression versunken, in Deiner Hässlichkeit und augenscheinlich bist Du die einzige weltweit, der es so geht. Andere haben keine Anspruch darauf, ähnliche Erfahrungen gesammelt zu haben.

    Ich habe keine Ahnung, wie Orangeplaty aussieht, aber die wenigstens hier haben einen Avatar, der sie selbst zeigt - das Forum ist trotz aller Details dann doch ein bisschen anonym.

    Ich möchte Dir empfehlen, was schon einige Male vorher empfohlen wurde: Beginne eine Therapie. Nur so kannst Du Deine Depression bewältigen und ein normales Leben führen.

    Deine Probleme sind ein bisschen zu groß, um sie nur mit Hilfe eines Internetforums lösen zu können.

    Alles Gute !

    So ist es nicht. Die typischen banalen Ratschläge Aussenstehender wie " Hör auf, dich zu bemitleiden.", [B]" Schönheit ist nicht alles", [/B]" Du kannst bei jedem Aussehen glücklich sein" stossen mir sauer auf. Ich bin ein Mensch, der seit Jahren damit kämpft, die eigene Unattraktivität zu akzeptieren. Und ich kann das nicht. Für mich ist Hässlichkeit ganz klar ein Grund für Depressionen.


    Und dann schreiben die Leute sowas Banales und wundern sich, dass man nicht gleich begeistert ist von solch plumpen Weisheiten.



    Und für mich ist sie unakzeptabel für ein erfülltes Leben und ein gesundes Selbstwertgefühl.



    Die Ratschläge, auf die ich negativ reagiere, sind oberflächlich und oft, Entschuldigung, scheinheilig und nichts anderes als Schönrederei.




    Ich würde einer hässlichen Frau niemals raten, sich damit abzufinden und sich einfach des Lebens zu erfreuen.



    Sexuelle Anerkennung vom anderen Geschlecht ist ganz wichtig für Selbstwertgefühl.



    Und mit " Hobbies, Karriere, Nächstenliebe" etc ist dieses Bedürfnis nicht beglichen. Das sind zwei paar Schuhe.



    Eine Frau kann noch so erfolgreich, lieb und nett sein. Wenn sie übel aussieht und als " unsexy, hässlich, abturnend" wahrgenommen wird, ist das einfach kein glückliches Leben.


    In meinen Augen.


    Wenn diejenigen, die mir raten, trotz meiner Hässlichkeit die Welt positiv zu sehen, Karriere, Hobbies und positive Ausstrahlung als Ersatz für ein erfülltes Privatleben sehen ... tja ... schön für sie.
    Geändert von BrokenMirror (16.02.2010 um 15:56 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Auch wenn ich mich wiederhole: Viele haben dir geraten, in erster Linie gegen deine Depression anzugehen. Die scheint mir - und anderen hier - nämlich die eigentliche Ursache zu sein.
    Natürlich macht dich eine behandelte/überstandene/geheilte Depression nicht hübscher. Aber du siehst dich und dein Leben wieder in einem anderen Licht und entwickelst vielleicht die Fähigkeit, auch andere, schöne Seiten deiner selbst wahrzunehmen.

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich macht dich eine behandelte/überstandene/geheilte Depression nicht hübscher. Aber du siehst dich und dein Leben wieder in einem anderen Licht und entwickelst vielleicht die Fähigkeit, auch andere, schöne Seiten deiner selbst wahrzunehmen.


    Ich wiederhole mich dann auch mal: ich will ganz einfach nicht hässlich sein.


    Ich will normal aussehen und kein Aussehen haben, dass mir im Weg steht, mein Leben so auszuleben, wie ich es möchte.


    Ich will mich mit diesem Aussehen nicht begnügen. Warum sollte ich?




    Solange das fehlt, solange ich hässlich bin, ist das Leben unbefriedigend, minderwertig.


    Warum redest du an mir vorbei?


    Würdest du einem Krüppel auch raten, sich damit abzufinden, dass er nicht laufen kann und sich auf " andere schönen Seiten des Lebens" besinnen soll?


    Was für eine Heuchelei.

  6. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wenn diejenigen, die mir raten, trotz meiner Hässlichkeit die Welt positiv zu sehen, Karriere, Hobbies und positive Ausstrahlung als Ersatz für ein erfülltes Privatleben sehen ... tja ... schön für sie.
    Karriere, Hobbies etc. ersetzen keinen Mann. Aber sie würden Dein Leben ein wenig leichter machen.

    Was hast du denn sonst für Dein Leben geplant?

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Karriere, Hobbies etc. ersetzen keinen Mann. Aber sie würden Dein Leben ein wenig leichter machen.

    Was hast du denn sonst für Dein Leben geplant?

    Das ist mir schon klar. Ich will ja auch nicht einfach dasitzen ...



    Im Moment arbeite ich, aber nur teilweise, auf Abruf. Ich habe keine Ausbildung, habe Gymnasium abgebrochen und kein Abitur. Deswegen ist die Auswahl eingeschränkt. Seit ich diesen Job im Service gefunden habe, habe ich keinen anderen Job gesucht. War einfach froh, dass ich eine Geldquelle habe, mit der ich über knapp über die Runden komme, und habe nichts mehr unternommen.



    Davor war ich etliche Male auf Jobsuche gegangen. Alles, was ich dabei angeboten bekam, waren Putzarbeiten, Küchengehilfe oder Fabrikarbeiten. Deswegen zog ich es vor, mir lieber diesen Servicejob anzutun. Obwohl mir von Anfang an klar war, dass ich mit meiner Erscheinung und dann auch noch mit meiner Depression und permanenter miesen Laune dort fehl am Platz bin.


    Mein nächster Schritt ist ein Ausbildungskurs, nach dem ich als Verkäuferin im Supermarkt arbeiten und parallel kostenpflichtig mein Abitur nachholen kann.

  8. User Info Menu

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Ich lese schon seit Anbeginn mit und so langsam kommst Du, BrokenMirror, mir vor, wie ein trotziges Kind, das ob seiner (empfundenen oder tatsächlichen) Häßlichkeit nur noch mit den Füßen aufstampft und "ich will das nicht, ich will das nicht!" krakeelt. Das mag berechtigt sein, hilft Dir aber nicht weiter.

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Wenn diejenigen, die mir raten, trotz meiner Hässlichkeit die Welt positiv zu sehen, Karriere, Hobbies und positive Ausstrahlung als Ersatz für ein erfülltes Privatleben sehen ... tja ... schön für sie.
    Vielleicht auch als Ersatz für ein erfülltes Privatleben, vor allem aber erst mal um die Dich störenden Äußerlichkeiten chirurgisch überhaupt angehen zu können. Ob Du, wenn Du beruflich Fuß gefasst und Erfolg hast, die dann vorhandenen Mittel überhaupt noch für eine optische Verbesserung ausgeben willst, ist ja noch die Frage.

    Irgendwo musst Du aber anfangen, Dich dem Problem zu stellen und da das Deiner Meinung nach nur über chirurgische Hilfe geht, ist die Mittelbeschaffung dazu der erste Schritt. Alles Jammern, auch wenn es Dich zunächst erleichtert, bringt Dir Null und Nix für die Zukunft.
    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe, die man kriegen kann.
    George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber

  9. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Eine Frau kann noch so erfolgreich, lieb und nett sein. Wenn sie übel aussieht und als " unsexy, hässlich, abturnend" wahrgenommen wird, ist das einfach kein glückliches Leben.


    In meinen Augen.


    Wenn diejenigen, die mir raten, trotz meiner Hässlichkeit die Welt positiv zu sehen, Karriere, Hobbies und positive Ausstrahlung als Ersatz für ein erfülltes Privatleben sehen ... tja ... schön für sie.
    Und was ist mit den Heerscharen von attraktiven Singlefrauen??

    Die sich die sexuelle Bestätigung durch Männer in die Haare schmieren können solange sie keinen haben, der sie liebt?

    Ist deren Schicksal nun einfacher, weil sie hübsch sind oder sollen die erst Recht unzufrieden sein, weil trotz Schönheit keinen Mann zu haben ja eigentlich dann noch ungerechter ist.

  10. User Info Menu

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole mich dann auch mal: ich will ganz einfach nicht hässlich sein.
    Frage 1: Bist du denn überhaupt häßlich? Du bist nicht darauf eingegangen, wieso du trotz dieser Häßlichkeit und obwohl du ja nicht einmal eine abgeschlosene Ausbildung hast, im Kundenbereich deiner Firma arbeitest.


    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Ich will normal aussehen und kein Aussehen haben, dass mir im Weg steht, mein Leben so auszuleben, wie ich es möchte.

    Ich will mich mit diesem Aussehen nicht begnügen. Warum sollte ich?

    Solange das fehlt, solange ich hässlich bin, ist das Leben unbefriedigend, minderwertig.
    Wenn es so einfach ist, dann ändere es doch, dazu brauchst du doch keinen Thread aufmachen!


    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Würdest du einem Krüppel auch raten, sich damit abzufinden, dass er nicht laufen kann und sich auf " andere schönen Seiten des Lebens" besinnen soll?
    Das finde ich eindeutig übergriffig. Mit jemandem der querschnittsgelähmt, amputiert, blind oder anderweitig ernsthaft behindert ist kannst du deine Probleme ganz und gar nicht vergleichen.
    Da ich einen sehr guten Freund habe, der querschnittsgelähmt ist, kann ich dir sagen: ja der ist (meistens) sehr zufrieden mit seinem Leben, aber der tut was dafür.
    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Was für eine Heuchelei.
    Keine Heuchelei sondern Realität. Entweder kannst du dein Ausehen mit Schönheitschirurgie verbessen, was dir ja unbenommen bleibt, oder du wirst damit leben und das beste daraus machen müssen , ganz einfach!

    Also ich beteilige mich an dieser fruchtlosen Diskussion nicht mehr. Du bist so voller Aggressivität, dass es sinnlos ist.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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