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  1. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    Welche " Sachen" meinst du dabei? Mir ging es hier ausschliesslich um Sachen, bei denen eben nicht die meisten Jahre harter Arbeit brauchen ... und das Jammern bezog sich eben auf diese Sachen, wo man einerseits nichts dafür, aber gleichzeitig auch kaum was dagegen kann ...
    sorry, BrokenMirror,

    du kommst nicht umhin, dich damit abzufinden!
    Und das weißt du auch.
    Diese Leichtigkeit einer Frau, die mal eben ihr Gesicht mit Wasser wäscht weil sie eben nicht mehr braucht, sich die Haare einfach so zusammen bindet und trotzdem hinreißend aussieht die hast du nicht.
    Viele andere auch nicht, unter anderem ich.

    sky

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    @ Broken mirror

    Ich weiß das du davon ausgehst, das es alle Menschen leichter haben als du... Haben sie aber nicht....

    Und viele Dinge im Leben muss man sich hart erkämpfen...

    Viele haben neben ihrer Arbeit noch Abendschule gemacht um sich weiterzubilden. Denen ist das nicht zugeflogen....
    Viele mussten sich Selbstvertrauen hart erkämpfen, weil sie es von zuhause nicht mitbekommen haben....
    Viele haben Drogen genommen und mussten sich ins "normale" Leben zurückkämpfen.

    Das Leben ist für die meisten von uns KEIN Ponyhof.... Und wenn jemand eine gute Stellung hat, angesehen ist, und dazu noch selbstbewusst, hat dieser Mensch es SICH verdient....

    Man bekommt fast nichts geschenkt in diesem Leben.... Die meisten zumindest nicht....

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    sorry, BrokenMirror,

    du kommst nicht umhin, dich damit abzufinden!
    Und das weißt du auch.
    Diese Leichtigkeit einer Frau, die mal eben ihr Gesicht mit Wasser wäscht weil sie eben nicht mehr braucht, sich die Haare einfach so zusammen bindet und trotzdem hinreißend aussieht die hast du nicht.
    Viele andere auch nicht, unter anderem ich.

    sky

    Das Beispiel ist widerum ein anderes Extrem, wo ich logischerweise weiss, das es unerreichbar ist.



    Aber viele liegen ja irgendwo dazwischen. Wenn ich jetzt wüsste, dass sich die harte Arbeit lohnen würde, hätte ich irgendwie mehr Antriebskraft dazu ... Aber ich bin wohl eher der Fall, wo man sagen müsste " da helfen auch Millionen nicht". Und die werde ich nie haben.



    Ich weiss nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich einfach der gute Durschnitt wäre - vielleicht würde ich mich immer noch nach Schönheit verzerren. Aber leiden würde ich nicht darunter.


    "Wir sehen auch nicht alle wie Supermodels aus" ist auch so ein Satz, der jemandem, der nicht im Mittelmass untergeht, sondern peinlich auffällt, sobald man den Raum betritt, nichts nützt.
    Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Wie schön Broken mirror, das du ALLES schon VORHER weißt...

    Ist jetzt vielleicht mehr die Angst vor der eigenen Courage, oder????? Oder die Bequemlichkeit????

    Oder die Angst, plötzlich ( wenn auch "Nur" durschnittlich ) auszusehen und trotzdem innerlich kalt zu sein????

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    .. jemand, der in der Kassen-Warteschlange zurücklächelt ist für mich viel attraktiver als ein verbiesterter Miesepeter mit herabhängenden Mundwinkeln... und ich lächle gern fremde Menschen an, absolut unabhängig von der äusseren Attraktivität....

    Da Du ja noch mitliest, BM, mich würde sehr interessieren:

    Würdest Du zurück lächeln ?

  6. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Broken Mirror,

    kannst Du mir mal sagen...was Du hören willst?

    Das Leben ist nicht leicht für jemanden der echt hässlich ist...das weiß wohl jeder...ich aber aus erster Hand.

    Ich habe es gelebt...nur hatte mein Enkel auch den Nachteil kein Gehirn zu haben.
    Erwachsene Leute machten Bemerkungen...wie, das ist ein "crack Baby"

    Also glaube mir, ich weiß wie brutal die Menschen sein können!

    Du hast aber Chancen...mein Enkel hatte keine, unverschuldet...Du hast ein Gehirn...tu was!

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von BrokenMirror Beitrag anzeigen
    "Wir sehen auch nicht alle wie Supermodels aus" ist auch so ein Satz, der jemandem, der nicht im Mittelmass untergeht, sondern peinlich auffällt, sobald man den Raum betritt, nichts nützt.
    ah ja. und wie oft kommt das tatsächlich vor? immer? das schaffe nicht mal ich und ich werde recht häufig angestarrt (natürlich nur, weil ich umwerfend schön bin ). die leute im raum haben doch meist besseres zu tun, als fortwährend den raum betretende mit aufmerksamkeit zu bedenken.
    möglicherweise leidest du an beziehungswahn, ein insbesondere unter pubertierenden (und die phase liegt ja nicht soooo weit hinter dir) häufig anzutreffendes leiden. ständige fokussierung auf die fremdwirkung hemmt natürlich wiederum, fällt auf und provoziert mitunter tatsächlich spott seitens unterentwickelter.
    ich habe meine eltern mit 15 beispielsweise auf knien angefleht, mir eine nasen-op zu spendieren (trug aber nicht mal die zahnspange regelmäßig), kam dann aber bald auf die idee, dass eloquent (/ wehrhaft) und eine selbstbestimmte persönlichkeit zu werden mir noch besser zu gesicht stünde.

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    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    Zitat Zitat von ersatzbank Beitrag anzeigen
    ah ja. und wie oft kommt das tatsächlich vor? immer? das schaffe nicht mal ich und ich werde recht häufig angestarrt (natürlich nur, weil ich umwerfend schön bin ). die leute im raum haben doch meist besseres zu tun, als fortwährend den raum betretende mit aufmerksamkeit zu bedenken.
    möglicherweise leidest du an beziehungswahn, ein insbesondere unter pubertierenden (und die phase liegt ja nicht soooo weit hinter dir) häufig anzutreffendes leiden. ständige fokussierung auf die fremdwirkung hemmt natürlich wiederum, fällt auf und provoziert mitunter tatsächlich spott seitens unterentwickelter.
    ich habe meine eltern mit 15 beispielsweise auf knien angefleht, mir eine nasen-op zu spendieren (trug aber nicht mal die zahnspange regelmäßig), kam dann aber bald auf die idee, dass eloquent (/ wehrhaft) und eine selbstbestimmte persönlichkeit zu werden mir noch besser zu gesicht stünde.

    Ein paar solcher Bemerkungen pro Woche, ganz egal, von wem sie stammen, reichen durchaus, um sich wie ein lächerliches, minderwertiges Etwas zu fühlen.



    Aber wenn ich von der Häufigkeit spreche ... gut, die letzten Kommentare gab es gestern - von den Kundinnen, die ich bediente. Ich ging davon und hörte sie tuscheln " Die ist aber wirklich hässlich, wirklich hässlich" - zwei unscheinbare Mädels, vielleicht 2 Jahre junger als ich, deren unscheinbare Gesichter glücklich aufleuchtetetn, als sie mich sahen - Schadenfreude pur angesichts eines potthässlichen Weibes.
    Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)

  9. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    So, liebe BM-
    und jetzt ist es an Dir, dem etwas zu entgegnen.

    Es ist mir etwas peinlich, aber ich will´s kurz erzählen:
    Mich wundert ein wenig, dass Du immer so genau hörst, was die anderen tuscheln. Die meisten geben sich ja doch eher Mühe, es wirklich hinter dem Rücken zu tun.
    Wenn ich etwas dergleichen wahrnahm, dann meistens "nur", dass irgendwie über mich geredet wurde- das hat auch schon gereicht, war aber öfter auch nicht realitätskonform.

    Eines Tages vor langer Zeit geschah es, dass ich mich mit jemandem am Tisch über eine andere Person unterhielt, und dies nicht sehr wohlwollend.
    Ich habe "getratscht" oder "gelästert", oder wie man es bezeichnen möge.
    Eine tiefere Bedeutung hatte das für mich in keiner Weise!
    Ich hätte es sofort nach dem Essen wieder vergessen.
    Nun kam es aber, dass mich die Person, über die ich sprach, mit einem Mal anredete und mich fragte, ob ich etwas über sie gesagt hätte.
    Du glaubst echt nicht, wie sehr mich das getroffen hat!!
    Keiner wird das dann zugeben, ist klar.
    Aber bis zum heutigen Tage denke ich manchmal daran und fühle mich schlecht.
    Es hat mich echt getroffen.
    Ich bin dieser Person richtig dankbar- nur für diese eine schlichte Frage damals!
    Seit diesem Tag lästere ich nicht mehr.
    Überhaupt nicht. (außer über Filmstars vielleicht mal, wenn allen Anwesenden glasklar ist, dass es nur Spaß ist)
    Und dies nicht aus Furcht vor solchen Reaktionen.
    Sondern weil ich KLEIN gewesen bin neben einer solchen erlebten Souveränität.
    Geändert von Inaktiver User (22.03.2010 um 18:28 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch

    PS.: Du schriebst von "unscheinbaren" Gesichtern. (Die "glücklich" ??? aufleuchteten. das ist DEINE Interpretation!)
    Es ist auch eine negative Bewertung.
    Meinst Du, sie würden sich freuen, wenn Du das zu jemandem über sie gesagt haben würdest und sie das hören?
    Aug um Auge... ?
    Oder was steckt jetzt hinter diesem Satz??

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