BM, du brauchst dringend einen Therapeuten.
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu sagen.![]()
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19.03.2010, 17:26Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
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19.03.2010, 17:26
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
nein. auch schöne bekommen längst nicht alles, was sie wollen.
das ist ein so unglaublich naives weltbild, dass es weh tut.
aber vielleicht kann man das aus deiner perspektive nicht anders sehen...
doch halt dich mal nicht für schlauer oder die welt klarer sehend als andere hier - das trifft nicht zu...
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19.03.2010, 17:28
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Ich hab zweidrittel meines Lebens damit vergeudet oder vertrödelt,
dem hinterherzujagen, verletzt, zornig, verletzt und wütend zu sein
oder drum trauern, was ich nicht bin und was ich nicht habe!
Ich habe mich zwei Drittel meines Lebens benachteiligt gefühlt
Als sich ein wahrhaft super begehrter Typ für mich interessierte,
hab ich ihn in die Flucht geschlagen durch meine "innere Hässlichkeit".
Es waren mehrere, die ich toll fand, die sich wirklich für mich interessierten
und mit denen ich auch für eine Zeit zusammen war.
Ich vertrieb sie alle, weil ich es nicht "annehmen" konnte und mich ebenfalls "verar...t" fühlte.
Für so etwas Hässliches wie mich konnte sich keiner ernsthaft interessieren.
Davon war ich felsenfest überzeugt.
Ich fühlte mich Zeit meines Lebens "minderwertig", war mir aber überhaupt nicht bewusst,
dass ich Ansprüche an das Leben stellte, die einem nicht einfach so zufliegen,
jedenfalls den meisten nicht!
Ich möchte gar nicht weiter ausführen, welchen Weg ich gehen "musste",
um irgendwann "selbst" zu der Einsicht zu kommen, dass etwas geschehen musste.
WAS, das wusste ich auch nicht.
Es geschah NICHT das, was ich wollte, sondern das, was sein musste,
um möglicherweise ein halbwegs "lebenswertes" Leben führen zu können.
Dazu musste ich erst alle "Hoffnung auf Änderung" aufgegeben haben
und nur noch "leben" wollen.
Auch mir hat man mit 22 Jahren all diese schönen Dinge gesagt,
die ich heute selbst für mich erkannt habe.
Ich konnte damit seinerzeit überhaupt nix anfangen, geschweige denn, umsetzen,
nicht mal ansatzweise.
Teilweise empfand ich es sogar als Einmischung in mein Leben.
Keiner konnte wirklich nachvollziehen, wie es "in mir " aussah.
Woher denn auch?
Ich war ja gar nicht in der Lage, etwas anderes zu sehen als das, was ich ich sah!
DAS war mein Halt irgendwie!
Darin kannte ich mich aus - im Jammern, Wehklagen und mich benachteiligt fühlen!
Der Wunsch, etwas in mir zu ändern kam von jetzt auf gleich,
als die Karre total im Dreck war!
Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass aus mir "hoffnungslosem Menschlein"
noch irgendwann mal ein selbst bewusster Mensch werden könnte, nein, wirklich nicht!
Ich sah Hopfen und Malz verloren und musste irgendwann akzeptieren,
dass ich so, wie ich mich sah und lebte, weder vor noch zurück komme.
Ich war gefangen in meinem Elend.
Genau so sollte es sein, sonst wäre es so nicht gewesen!
Es war m e i n Weg, mit der angeblichen Ungerechtigkeit,
mit den Anfeindungen und mit der "Schwere des Lebens" umzugehen.
JEDER hat s e i n e n Weg und verlässt ihn, wenn es soweit ist.
Der Eine früher, der andere später.
Manch einer bleibt auf der Strasse, die ihm am bekanntesten ist, egal, wie dornig, steinig, schmerzhaft und unbequem.
Ein anderer schlägt früher einen anderen Weg ein, wenn der Impuls dazu da ist.
WANN der sein wird und ob überhaupt - das weiss keiner.
Aber wie das Leben eben so ist ...alles ist möglich.
Lyanna
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19.03.2010, 17:31
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19.03.2010, 17:31
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Das Problem, dass ich diesem Punkt einen hohen Stellenwert gebe, kommt aber auch davon, dass die Welt genrell dem Aussehen einen hohen Stellenwert gibt, vor allem dem Aussehen der Frauen. Wir leben in einer oberflächlichen Welt, wo Aussehen zählt. Natürlich wäre es für als einen Mensch, der in diesem Kriterium versagt hat, leichter, sich davon zu distanzieren. Aber ich bin weder blind noch asexuell.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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19.03.2010, 17:31Inaktiver User
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Zitat BM: Die zweie wichtige Frage wäre - würde ich ihn wollen? Wäre er das, was ich will? Oder Moment mal - ich bin ja hässlich, ich soll überhaupt froh sein, wenn mich doch einer will. Da geht es doch nicht mehr darum, ob der Mann mir gefällt oder nicht. Ich bin ja hässlich, ich soll das nehmen, was nicht davon läuft. Ich kann ja nicht wählen, wie die Hübschen.
Wenn Du ihn nicht willst, kannst Du nicht NEIN sagen? Glaubst Du wirklich, dass jede, ob sehr hübsche, mittelhübsche oder gar nicht hübsche, Frau 3, 5, 10 Männer zur Auswahl an der Hand hat? Was hast Du bloß für Vorstellungen? Du meinst, jede sehr hübsche Frau hat natürlich einen sehr hübschen attraktiven Mann als Partner? Da, wo die Liebe hinfällt, geht es nicht nur um attraktive, gut aussehende Menschen weder bei der Frau noch bei dem Mann. Auch eine sehr hübsche Frau kann von ihrem OdB abgewiesen werden, da deren OdB wiederum ein ganz anderes OdB als Partnerin ins Auge gefaßt hat. Der Kreislauf kann sich fortsetzen. Ob attraktiv, weniger attraktiv, Mann oder Frau, jede/r hat keine Garantie, dass sein Objekt der Begierde vor ihr/ihm, wie Du so schön sagst, davonläuft.
P.
PS: Noch etwas: es muss doch irgendetwas an Dir sein, was Du als positiv oder schön bezeichnen würdest? Was ist mit Deiner Figur? Bist Du verwachsen, kleinwüchsig, oder erklär' doch mal bitte zum besseren Verstehen, was weiterhin so abscheulich hässlich an Dir ist.Geändert von Inaktiver User (19.03.2010 um 17:40 Uhr)
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19.03.2010, 17:33
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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19.03.2010, 17:38
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Oh je. Ich redete davon, dass es überhaupt erst einen geben soll, der eine hässliche Frau will. Hässliche Frauen wollen die meisten Männer nicht, weisst du das? Oder nie davon gehört? Je hässlicher, umso geringer die Chance, überhaupt jemanden zu finden.
Der Unterschied zwischen einer schönen Frau und einer derart hässlichen ist. Die Schönheit kann "Nein" sagen und hat noch immer eine Auswahl an Kandidaten, unter denen sie den wählen kann, der sie anspricht. Die Hässliche hat diese Auswahl nicht.
so kommt es, dass hässliche Frauen kleinere Ansprüche haben müssten, um einen Mann zu finden. Sie können nicht auswählen, weil die Auswahl einfach nicht vorhanden ist.Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. (Mark Twain)
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19.03.2010, 17:40
AW: Hässlichkeit - mein lebenslanger Fluch
Ja klar, deswegen bin ich auch Single... Ich kann mich gar nicht vor Männern retten, die mich glücklich machen wollen und mir bis an mein Lebensende treu sein wollen... Da fällt die Entscheidung halt so schwer....
Eine nicht perfekte. durchschnittlich bis überdurschnittlich ( je nachdem, wen man fragt ) aussehende Lilith....
Iss alles so schön bunt hier, wen nehm ich bloss
Ach, in der Zeit, wo ich mir all die schönen, tollen, treuen Männer zu Füssen liegen, und ich mich nicht entscheiden kann, schreib ich hier noch ein bisschen....
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19.03.2010, 17:41


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