Zitat Zitat von Sumpfhuhn75 Beitrag anzeigen
hallo kurvenräuberin,

ich habe auch im anderen strang deine beiträge gelesen; ich glaube, dass es mir früher -und auch heute noch, aber weniger- ganz genauso gegangen ist bzw. noch geht.

Es geht beim "sich einlassen" weniger um verhaltensweisen (wie deine liste im 1.post) sondern um Gefühle (ach, diese Kopfmenschen wie unsereins...)

Ich habs selbst nie gemerkt, bekam es aber als feedback von männern, ich wäre nicht erreichbar, würde mich nicht einlassen, kein zeichen von offenheit etc.

Ich merke erst jetzt, wo es langsam besser wird, was die damit gemeint haben.

Als erstes muß mans ich selbst spüren, spüren wie es mir geht. erst dann kann ich mich auf einen anderen menschen, seine gefühle einlassen. dann entsteht ein "wir" etwas gemeinsames. (wie z.b. Liebe)

Die Frage ist: spürst du dich? weißt du, wie es dir geht? ohne dich selbst zu beschummeln und dinge/situationen "schönzureden" (macht man oft zum Trost, wenn es einem nicht gut geht...).
Wann spürst du dich besser?
Bei mir ist/war das: wenn ich alleine bin, wenn ich sport und insbesondere Yoga/Atem- und Wahrnehmungsübungen mache.

Sich einlassen ist für mich eng verbunden mit "mich spüren"

alles Gute!
Sumpfhuhn
Hallo Sumpfhuhn,

Dein Post hat mir klar gemacht, daß es zwei Seiten des Einlassens gibt.


Einmal das Fühlen, sich auf etwas einzulassen. Dass sich spüren. Unabhängig von konkretem Tun.

Zweitens aber das Einlassen als Tat, die das Gegenüber sieht, spürt, schmeckt und bewertet. Als konkrete und sichtbare Verhaltensweise.

Hans